Unser Gehirn ist faul, es mag keine Veränderung, dieser Satz von Hirnforscher Gerald Hüther, ist eine meiner großen persönlichen Erkenntnisse der vergangenen Jahre. Wie so viele andere habe ich immer geglaubt, das Hirn sei ein Muskel, den man trainieren kann, heute wissen wir Dank Professor Hüther, dass das Gehirn nur einen Treibstoff kennt: Begeisterung. Begeisterte Menschen können alles erreichen, sie können Berge versetzen, sie können unmögliches möglich machen. Aber gleichzeitig ist Begeisterung eben genau das, was den meisten Menschen fehlt. Sie wissen nicht, wer sie wirklich sind, bislang haben andere für sie gewusst, was gut für sie ist. Dabei haben sie eine Menge Selbstvertrauen und Energie verloren, dieses gilt es nun zurückzugewinnen. In dieser ersten Folge geht es um die Grundlagen der falschverstandenen Beziehung zwischen Eltern und ihren Kindern und der Lüge, Eltern würden es doch nur gut mit ihren Kindern meinen. Schaut man genauer hin, dann sieht man sehr deutlich, dass die Eltern es besonders gut mit sich selbst meinen, da sie ihre Kinder gerne für Projektion ihrer eigenen Konzepte benutzen.