Die Heimkehr der Göttin

Die Heimkehr der Göttin

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Die Heimkehr der Göttin episodes

  • Folge 9 - Neues, altes Denken - die Spuren der Göttin in Kunst, Wahnsinn und Prophezeiung
    Was Goethe, Psychonauten und Alchemisten gemeinsam haben

    Frauen haben Superkräfte. Wir staunen viel zu wenig über die weibliche Urkraft, am Ver-rückten nicht verrückt zu werden. Doch wie verändern wir etwas? Hilft der Blick zurück? Zu Goethe und seiner Phänomenologie, seiner Liebe zum Ewig-Weiblichen, von der sich eine Brücke schlagen lässt zu den Psychonauten der Gegenwart, die uns Erstaunliches aus dem männlichen Bewusstsein verkünden, während das weibliche einmal mehr unsichtbar bleibt? Warum dürfen menstruierende Frauen nicht an Ayahuasca Zeremonien teilnehmen? Haben wir es etwa mit dem Entstehen einer neuen, patriarchalen "Religio" - einer "Überlieferung" statt einer "Erfahrung" des Göttlichen zu tun?

    Von früh an wird uns "Female Empowerment" als feministische Antwort auf patriarchale Diskriminierung vorgestellt, doch ist das möglicherweise nur eine neue Methode des Gaslightings - denn, auch Frauen können Narzissten sein. Doch wie gelingt uns dann Verbundenheit, wie überwinden wir dann die ver-rückten patriarchalen Strukturen und kehren zurück zu einer Art des Seins, die uns allen weniger schadet, Mutter Erde eingeschlossen?

    In uns ist ein anderes Denken angelegt, das Denken, das Goethe beflügelte und von dem Terence McKenna angezogen wurde, das assoziative, künstlerische, reimende, orakelnde Bewusstsein, das manische, wahnhafte, das "gefährliche" andere Denken. Jene Art von Denken, die keine KI je imitieren kann und das die großen künstlerischen Errungenschaften der Menschheit hervorgebracht hat, ein uraltes, menschliches Erbe, das noch in Antike und Mittelalter sehr lebendig war, heute aber als "unwissenschaftlich" abgetan wird, dabei enthält es Heilungspotenzial und die Möglichkeit zu echtem Wachstum - und das wiederum wussten bereits die Alchemisten als Brücke zwischen Spiritualität und Wissenschaft. Wir gehen in Kreisen und erkennen die Spirale erst im Rückblick.

    58 min
  • Folge 8 - weibliches Bewusstsein und die Rückkehr der Göttin
    Wie weibliche Verbundenheit die Welt heilt und warum wir die Dunkelheit nicht fürchten müssen

    Der ursprüngliche, weibliche Archeplot, die Heimkehr der Göttin, ist gekennzeichnet durch den Rückzug der Göttin von der Welt. Sie zieht sich zurück in die Dunkelheit, in die Unterwelt, in Hels Höhle, um dort ihr Bewusstsein zu wandeln und transformiert zurückzukehren. Sie geht den Weg der Schöpferin, nicht des Kampfes. Sie gebiert ein neues Bewusstsein, mit dem sie die Probleme ihrer Welt löst und heilt, statt sie nur zu bekämpfen, was immer wieder neue Probleme hervorbringt. Wir alle benutzen unser Bewusstsein vor allem nach männlichen Vorzeichen - doch es gibt eine andere Art zu denken und sich auf Probleme beziehen. Auch in dieser Folge: Wieso der Teufel für Frauen sowohl Gefährte als auch gefährlicher Verführer ist.

    44 min
  • Folge 7 - Göttinnen und weibliche Archetypen
    Rückkehr zum Göttlich-Weiblichen

    Göttinnen sind die pragmatischen Ausdrucksformen von Archetypen. Es ist bezeichnend, dass wir aufgrund des patriarchalen Storytellings vom Helden, der Heldenreise, der Eroberung sogar unserer Archetypen beraubt wurden, der Mythen, die von ihnen erzählen und die so viel Heilungs- und Erkenntnispotenzial für uns bergen.

    Mythen und Archetypen existieren jenseits der Zeit, in unserem kollektiven Unterbewusstsein. Die Beschäftigung mit ihnen - mit den Göttinnen, ihren Aspekten und ihren Mythen, hilft uns, zurück zum Göttlich-Weiblichen in uns zu finden.

    1 hr 10 min
  • Folge 6 - Eine neue Wirklichkeit weben
    Wiedergeboren aus dem Schoß der Göttin

    Die Heimkehr der Göttin folgt dem Lauf des Jahres. Aus der Oberwelt des Sommers und der reichen Ernte des Herbsts kehren wir in die Stille und Dunkelheit des Winters, in dem alles zum Stillstand kommt. Wir können Rückschau halten und verstehen, wie unsere Existenz in das Netz des Lebens eingewoben ist. Zugleich können wir von diesem Nullpunkt aus eine neue Wirklichkeit herbeirufen, einen neuen Sommer und eine neue Zeit des Wachsens, Blühens und der Fülle.

    Auch die Heimkehr der Göttin, die weibliche Heldenreise, der weibliche Archeplot kennt diesen Nullpunkt, den Urgrund der Knochenmutter. Von dort aus beginnt der Aufstieg der Frau in die Oberwelt und die Rückkehr in ein Leben, das sich für sie ganz und gar lebenswert anfühlt.

    52 min
  • Folge 5 - Trauma und Patriarchat
    Jeder Krise wohnt ein Zauber inne
    Alle Frauen sind auf unterschiedliche Art und Weise von Verletzungen betroffen, die ihren Ursprung in patriarchalen Dogmen und ihrer Anwendung haben. In den Leben der meisten starken Frauen, ob im realen Leben oder auf der Leinwand, findet sich mindestens eine handfeste Krise, die das Potenzial hat, diese Verletzungen zu heilen und den Weg frei macht, sich selbst zu begegnen. In der Krise werden wir empfänglich für die Begegnung mit den Göttinnen als Archetypen, in deren Aspekten wir wichtige Botschaften für unsere Heilungsreise, unsere persönliche Heimkehr der Göttin, erkennen können.
    1 hr 9 min
  • Folge 4 - Die Unterwelt als Reich der Göttin
    Von Heldenmut und Heilungsreisen
    Die Reise in die Unterwelt ist elementarer Bestandteil jeder Heldenreise. Doch wo der Held auszieht, das Böse zu bekämpfen, um seine normale Welt zu retten, bricht die Göttin auf, um der Wahrheit zu begegnen. Und mit der Wahrheit beginnt die Reifung der Seele.
    1 hr 35 min
  • Folge 3 - Hekates Worte der Macht
    Transformation und Transzendenz

    Die Göttin Hekate ist eine der ältesten Göttinnen, die wir kennen. Sie findet sich schon im vordynastischen Griechenland, wo die Frauen, die ihr folgten, der__ hekaia_, der "mütterlichen Worte der Macht" kundig waren. Hekate steht bis heute für den Wechsel von Bewusstseinszuständen und zugleich für den Ursprung aller Religiosität im Weiblichen. Uns sind heute nur noch wenige weibliche Archetypen vertraut und viele von ihnen negativ konnotiert: die Hexe, die füllige Frau, die alte Frau. Positiv ist allein der Archetypus der Prinzessin besetzt, der uns überall begegnet, definiert durch seine Jugendlichkeit, Schönheit und Unschuld und die vollkommene Handlungsunfähigkeit. Wie kann es uns gelingen, wieder eine andere Perspektive auf weibliche Archetypen zu gelangen und diese in unser Leben zu integrieren?

    48 min
  • Folge 2 - Die verlorene Göttin
    Die große Göttin, C.G. Jungs Archetypen und die Jahreszeiten der Seele
    Im Anfang war Gott weiblich. Die große Mutter als Spenderin allen Lebens war der erste Begriff des Göttlichen, den sich Menschen gemacht haben. Doch mit der Veränderung der Gesellschaft und dem Aufkommen des Privatbesitzes treten neue, rein männlich geprägte Bedürfnisse auf den Plan: der Krieger und sein Archetyp des Helden. Dies ging einher mit einer Abwertung aller Weiblichkeit, die sich bis heute zeigt. Für Frauen bedeutet das, dass sie auf eine Welt prallt, in der für sie vermeintlich kein Platz ist. Statt sich zu fragen, was mit dieser männlichen geprägten Welt nicht stimmt, kommt sie zu dem Schluss, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Es fehlt an weiblichen Archetypen und Identifikationsmöglichkeiten. Doch in der Hinwendung zur Natur und den Jahreszeiten liegt ein Schlüssel, um zu sich selbst zu finden und sich mit der Welt positiv zu verbinden.
    52 min
  • Folge 1 - Das Schwarzmondtabu
    Was der vergessene schwarze Mond, unsere Menstruation und die Angst vor Frauen miteinander zu tun haben
    Heute kennen wir nur den Begriff "Neumond", doch in früherer Zeit war der Dunkelmond oder der Schwarzmond eine Zeit voller Magie. Neue Intentionen konnten gesetzt werden, das Alte, nicht mehr Nützliche wurde losgelassen. Durch den Zyklus der Menstruation sind Frauen auf das Engste mit dem Zyklus des Mondes verbunden. Das Erkennen dieser Verbindung kann als der Beginn des menschlichen Bewusstseins betrachtet werden. Wir reisen zurück zu den Anfängen der Menschheit und finden heraus, wieso die Inquisitoren der Hexenverfolgung vor dem schwarzen Mond und den Frauen, die ihn rituell feierten, besondere Angst hatten, eine Angst, die sich bis heute findet.
    55 min

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Immer mehr Frauen interessieren sich für Göttinnen und ihre Geschichten. Viele dieser Göttinnen begleiten uns Menschen schon seit vielen Epochen, einige von ihnen sind in Vergessenheit geraten. Aber warum eigentlich? Und was hat das alles mit der klassischen Heldenreise als Grundstruktur vieler Romane und Filme zu tun? Ist es möglich, dass wir Frauen einen viel älteren, eigenen Archeplot haben, der im Dunkel der Geschichte verloren gegangen ist? Die Heimkehr der Göttin ist der Podcast über die Rückkehr des Weiblichen, das Erwachen uralter Weisheit und Energien, über die Geschichte der verlorenen Göttin und die Wurzeln unserer Kultur, in der alles Göttliche noch weiblich war. Wie wurden in früherer Zeit Göttinnen und ihre Feste gefeiert und welche Spuren finden wir noch heute in unseren Bräuchen und Märchen? Welche Bedeutung hatten die Göttinnen und weisen Frauen, bevor Frauen unterdrückt und in bestimmte Rollenmuster gedrängt wurden, die wir heute noch leben und spüren? Wie kann ich mir als Frau die weibliche Heldenreise zu Nutze machen und mich mit den weiblichen Archetypen verbinden? Wie kann ich mich von einschränkenden Rollenmustern befreien und mein wahres authentisches Selbst finden? Eine Reise durch die Geschichte, Mythologie und Spiritualität unserer Weiblichkeit, mit vielen aktuellen Querverweisen.