Die Berliner Sängerin Lisa Bassenge ist seit Jahren eine der markantesten Stimmen jenseits des Mainstreams. Mit "Two Whole Summers - Half A Life" legt sie jetzt ein neues Album vor, das durch eine sehr persönliche Songauswahl und eine stille, aber beharrliche Intensität überzeugt.
Inzwischen bewährt: die Trio-Besetzung mit Jacob Karlzon (Klavier) und ihrem Ehemann Andreas Lang (Bass).
Eigene Songs wechseln sich ab mit Stücken u. a. von The Cure, Hank Williams, Madonna, Elliott Smith und Björk - jede Interpretation getragen von Bassenges unverwechselbarer Stimmfarbe und ihrer eleganten Balance zwischen Jazz, Pop und Singer/Songwriter-Tradition.
Die Themen kreisen - durchaus autobiographisch um den Lauf des Lebens: Von der Erinnerung an zwei lange, traumhafte Sommer in ihrer Jugend bis zur (ganz wertfreien) Erkenntnis, dass mit Anfang 50 doch ein guter Teil des Lebens schon gelebt ist.
Neben diesem Album blicken wir in der heutigen Sendung auch wie gewohnt über den Tellerrand hinaus, denn für zusätzliche Klangfarben sorgt die heutige Sendung mit einer weit gespannten Auswahl: vom funky Eröffnungsstück des Bozen Brass Quintetts über das lyrische Duo von Jukka Perko & Iiro Rantala bis zur unwiderstehlichen Energie von Africando.