Die hr2-Hörbar

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Die hr2-Hörbar episodes

  • The Milk Carton Kids: Lobpreis der Kleinen Dinge & mehr Musik grenzenlos
    Melancholische, handgemachte Singer-Songwriter-Sounds im Stil von Simon & Garfunkel: Das ist die Stärke der amerikanischen Milk Carton Kids. Auf seinem neuen, siebten Album widmet sich das Duo den kleinen Momenten, die man festhalten und wertschätzen muss.
    Seit 2011 begeistern Kenneth Pattengale und Joey Ryan mit ihren Gesangsharmonien und versonnenem Fingerpicking; bei ihnen fängt sogar das sonst eher flotte Bluegrass-Banjo an, ruhig zu schnurren. Auf ihrem siebten Studioalbum "Lost Cause Lover Fool" präsentieren The Milk Carton Kids Songs, die das Tempo rausnehmen und den Moment konservieren.
    "Die Magie dieses Duos entsteht, weil sich hier zwei Stimmen auf der allerkleinsten Ebene verbinden", urteilt das Musikmagazin Rolling Stone in seiner Rezension: "Beim Hören hält man den Atem an, weil man den Vortrag nicht stören will."
    Weitere Highlights an der Hörbar kommen heute von dem deutschen Pianisten Lambert, der österreichischen Jazzkombo Shake Stew und der marokkanischen Sängerin Oum.
    56 min
  • In bester Gesellschaft mit überraschender Musik grenzenlos (Teil 3 des hr2-Pfingstprogramms)
    Manchmal ist die beste Gesellschaft die, von der man vorher noch gar nicht weiß, wer alles dazukommt. Genau darauf setzen wir heute und laden Sie ein zu einem Blind Date an der Hörbar, die sich Stück für Stück entfaltet -Begegnung für Begegnung.
    Musik aus aller Welt, Stimmen und Instrumente, die sich zueinander gesellen, sich widersprechen, ergänzen, umarmen - vielleicht unerwartet, vielleicht vertraut, ganz sicher aber inspirierend und anregend anders.
    Mehr verraten wir nicht, nur so viel: Es lohnt sich mal wieder, sich einfach eine Weile auf den Klangwellen treiben zu lassen -keine Sorge, sie sind in allerbester Gesellschaft!
    56 min
  • Gemeinsam unterwegs & mehr Musik grenzenlos (Teil 2 des hr2-Pfingstprogramms)
    Auch diese Hörbar kreist heute im Pfingstprogramm von hr2-kultur um das, was verbindet - auf sehr unterschiedlichen Wegen. Ella Fitzgerald und Louis Armstrong stellen gleich zu Beginn die Frage "Can’t we be friends?" und geben damit den Ton vor.
    Johnny Clegg erinnert mit "Asimbonanga" an Gemeinschaft im politischen Sinn, während Songs wie "Together Forever" oder "With a Little Help From My Friends" das Miteinander ganz selbstverständlich ins Zentrum rücken.
    Dazwischen gibt es viele weitere musikalische Facetten von Nähe: ein "Forgotten Friend" bei der Gruppe Mammal Hands, das klare "Wir" bei Malte Vief, oder die leise Verbundenheit in Amadou & Mariams "Je pense à toi". Auch traditionelle und globale Perspektiven - von Oumou Sangaré bis Taraf de Haïdouks - erzählen von Gemeinschaft als gelebter Erfahrung. Und am Ende steht die einfache Frage von Akkordeonist Servais Haanen: "Wer wenn nicht wir?" - eine Hörbar, die das Miteinander nicht umständlich erklärt, sondern einfach hörbar macht.
    56 min
  • In bester Gesellschaft – Freundschaft, Nähe & mehr Musik grenzenlos (Teil 1 des hr2-Pfingstprogramms)
    Diese Hörbar steht ganz im Zeichen des Miteinanders. Musik kann verbinden - Zeiten, Orte und Menschen. Schon Heinrich VIII. wusste um die Kraft des Zusammenseins, Amarcord erinnern daran mit "Pastyme with good companye".
    Barbora Xu greift das Thema mit "Together" direkt auf und Keb’ Mo’ zeigt, wie viel ein einziger Freund bedeuten kann. Auch im Jazz bleibt das Thema präsent: Charlie Parker mit "Just Friends", später Valerie Joyce ganz klassisch mit "That’s What Friends Are For".
    Dazwischen wird Gemeinschaft hörbar gelebt: im Zusammenspiel von Mariza und Buika, im kollektiven Impuls von Prinzessin & Rebell ("Zusammen!") oder bei Bill Frisell, der seine Musik "like a family" klingen lässt. Selbst instrumentale Momente - etwa bei Wynton Marsalis oder Klaus Doldinger - erzählen vom Aufeinandertreffen und Weitergehen. Eine Sendung über Nähe, Austausch und das gute Gefühl, nicht allein zu hören.
    57 min
  • Zwischen Martinique und Moderne: Grégory Privat & mehr Musik grenzenlos
    Der Pianist Grégory Privat bewegt sich auf seinem neuen Album "Darling" souverän zwischen modernem Jazz und karibischen Klangfarben.
    Seine Musik stammt aus zwei Welten: geprägt von klassischer Ausbildung und Improvisation, zugleich tief verwurzelt in den Rhythmen seiner Heimat Martinique. Daraus entsteht ein eleganter, oft sehr intimer Sound, der sich Zeit lässt und dennoch unmittelbar wirkt. In der Hörbar hören wir daraus u. a. "Darling", "Les roses de la vie", "Là-haut", "Palaviré" und "An tjè mwen" - Musik, die leise erzählt und lange nachhallt.
    Auch sonst bleibt die Sendung in Schwingung: Natacha Atlas bringt eine markante Cover-Version von James Brown mit, Lokua Kanza sorgt für warme Songpoesie, während Kouglof und Gulaza traditionelle Linien in neue Kontexte setzen. Dazu nordische Farbigkeit bei Johanna Juhola, ein sanfter Pop-Moment mit Ayo und zum Ausklang Neues vom Soundrise Quartet - ein weiter Bogen zwischen Jazz, Weltmusik und offenen Klangräumen.
    56 min
  • Leléka: Zwischen Jazz und ESC & mehr Musik grenzenlos
    Am Ende war es dann Platz 9 in Wien. Nicht schlecht für eine ESC-Teilnehmerin, die aus einem vom Krieg gebeutelten Land stammt, in Deutschland lebt und eigentlich World-Jazz macht: Viktoria Leléka, die Ukrainerin, erlebt gerade bewegte Zeiten.
    Mit ihrer gleichnamigen Band kann sie in diesem Jahr auch noch 10-jähriges Bestehen feiern. Das Quartett Leléka hat sich 2016 in Berlin zusammengefunden und ist seitdem einen bemerkenswerten Weg miteinander gegangen. Im Zentrum: Viktoria Leléka, die mit ihrer zauberhaft-ätherischen Stimme die Tonalität des Ensembles vorgibt und erst möglich macht, dass sich ukrainische Volksmelodien mit jazziger Improvisation verbinden. Zeit für eine kleine Rückschau auf "10 Years of Leléka", wie der Titel einer Doppel-LP heißt, der jetzt exklusiv auf Vinyl (und natürlich digital im Netz) erscheint.
    Außerdem an der Hörbar: Neues von einer Band mit dem skurrilen Namen Fruchtiger Beigeschmack, virtuose Gitarrenakzente von Marcin und raubeinige Energie vom Haidouti Orkestar. Joe Sample beschert uns einen klassischen Jazz Moment, während Kroke und Chilly Gonzales & Bonnie Banane zwischen Melancholie und feinem Pop changieren.
    56 min
  • Zärtlichkeit und Nähe mit Neha! & mehr Musik grenzenlos
    Neha! Dieses rein weibliche Vokalsextett aus der Slowakei geht seinen eigenen Weg. "Neha" bedeutet "Zärtlichkeit" und die leben die Sechs auch in ihrer eigenen Gruppe durch besondere Achtsamkeit und gegenseitige Unterstützung.
    Bei Konzerten gehen die Sängerinnen ganz bewusst in den kreativen Austausch mit dem Publikum. Und auch auf ihrem Longplayer "Svetu" steht das Miteinander im Mittelpunkt. Stilistisch vereint das Sextett traditionelle Lieder aus sechs Ländern des ost- und südosteuropäischen Raums. Ihre Stimmen tragen die Musik gemeinsam - mal dicht verwoben, mal transparent geführt - und lassen eine archaische Kraft entstehen, die dabei überraschend frisch wirkt.
    Die übrige Playlist führt uns noch weiter: von Dave Lofts und Ibrahim Maalouf über die große Stimme von Susana Baca bis hin zum Haidouti Orkestar und FatsO, dem Projekt des kolumbianischen Bassisten, Sängers und Songwriters Daniel Restrepo. Dazu kammermusikalische Linien mit Uwaga! und Adam Bałdych.
    56 min
  • Songgewordenes Mutterglück: Abigail Lapell & mehr Musik grenzenlos
    Eine der strengsten Fristen im Leben einer Mutter ist die Schwangerschaft. Abigail Lapell, Songwriterin aus Toronto, hat diese Frist kreativ genutzt und während ihrer eigenen Schwangerschaft neun Songs aufgenommen - einen für jeden Monat.
    Zusammengebunden zu einem Album ("Shadow Child"), ergibt sich ein buntes Kaleidoskop von Gedanken und Stimmungen, die diese intensive Zeit so abbilden, wie sie ist: aufwühlend, umwälzend, ein echter Einschnitt im Leben. Lapell wählt dafür (im Unterschied zu ihren vorigen Arbeiten) einen bewusst akustischen, sparsam instrumentierten Sound, um die Unmittelbarkeit ihrer Beziehung zu dem kleinen Wesen auszudrücken, das da in ihr heranwächst. Und: sie hat sich als Gäste im Studio einige ihrer Lieblingssängerinnen aus Kanada eingeladen, die eines eint: sie sind selbst Mütter.
    Außerdem spannt die Sendung einen weiten Bogen über Kontinente und Stile: mit Neuigkeiten von Angélique Kidjo, europäischen Klangbildern von Toasaves aus Belgien über den Bassisten Renaud García Fons bis zu erzählerischen Chanson Tönen von Les Ogres de Barback. Dazu kommen kubanische Eleganz mit Roberto Fonseca, die warme Stimme der Kongolesin Gasandji und einem instrumentalen Akzent aus Deutschland vom Duo Mehr Als Wir.
    56 min
  • Kadri Voorand: Songs zum Festhalten & mehr Musik grenzenlos
    Die estnische Sängerin und Pianistin Kadri Voorand und ihr musikalischer Partner Mihkel Mälgand zeigen auf dem neuen Album "Songs To Hold You", wie viel Kraft in der Reduktion liegen kann.
    Im Duo entsteht ein enger, wacher Dialog: Stimme, Bass und Klavier greifen ineinander, wechseln zwischen Nähe und Offenheit, zwischen spielerischer Leichtigkeit und konzentrierter Ruhe. Fast wirken die Stücke, als entstünden sie im Moment des Hörens. In der Hörbar begegnen uns davon u. a. "Let Me Hold You", "… Soo" und "Tunnistus".
    Auch jenseits des Duos öffnet die Sendung zahlreiche Klangräume: Goran Bregovic bringt gleich zu Beginn Balkan-Energie an die Hörbar, BartolomeyBittmann verbinden Klassik und Groove, afrikanische Farben leuchten bei Baye Magatte und den Ethio Stars um Mulatu Astatke. Dazu kommen kammermusikalische Präzision beim Efim Jourist Quartett, chorische Weite mit Martin Kohlstedt und eine virtuose Spur beim Signum Saxophon Quartett - ein vielstimmiger Fluss bis hin zu Manu Delagos Ausklang.
    56 min
  • Songs zum Tanzen, Zuhören, Träumen & mehr Musik grenzenlos
    Die Zeiten sind hart, Herz und Kopf verlangt es nach einer kleinen Auszeit? Da helfen wir an der Hörbar gern! Mit relaxter und beschwingter Musik, etwa von George Ringsgwandl, Derya Yıldırım, Uusikuu, Matti Klein, Malte Viefs Kammer und Lucas Santtana.
    Ex-Kardiologe, zärtlicher Grantler, Bluesman: Der 77jährige Georg Ringsgwandl hat die Finger am Puls des täglichen und globalen Irrsinns, macht daraus aber ganz und gar freundliche Musik, auf seinem Dachboden überm Staffelsee.
    Groovy wird’s bei Jazzpianist Matti Klein aus Berlin. Er ist kein Freund der Social Media-Blasen, die uns vereinzeln. Mit seinem Soul Trio und dem jüngsten Album "Bouncin‘ in Bubbleverse" bläst er lieber regenbogenbunte Musikblasen.
    Die deutsch-finnische Gruppe Uusikuu rollt dagegen die musikalische Picknick-Decke aus. "Piknik" heißt ihre aktuelle Veröffentlichung - und da schmausen sie sich durch Humppa-Sound, den Volkstanz Jenkka oder den berühmten finnischen Tango.
    Das alles und mehr an der Wochenend-Hörbar.
    57 min

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