Die hr2-Hörbar

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Die hr2-Hörbar episodes

  • Optimaler Sommersound & mehr Musik grenzenlos
    Die Hörbar am Wochenende macht einen Rundflug in ferne und nahe Urlaubsgefilde: Wir starten im Piemont, tänzeln nach Brasilien und Mexiko. Und von Südafrika mit seiner Acapella-Tradition geht’s zurück nach Deutschland - zu einem anarchischen Liedermacher.
    Aus Asti kommt der italienische Cantautore Paolo Conte, der an der Hörbar die Jazz-Muse beschwört, die sich in blauer Nacht nähert und wunderbare Musikmomente beschert. In Brasilien machen wir bei Bebel Gilberto Halt. Die trägt nicht nur einen großen Namen, sondern führt das Familienerbe auch musikalisch fort.
    Aus Mexiko beehrt Lila Downs die Hörbar - mit einer Stimme, die in ihrer Wucht und Wandelbarkeit glatt an Yma Suma erinnert, während die Band The Joy aus KwaZulu-Natal die feinen Gesangsharmonien der Zulu hochleben lassen. Zum Schluss landen wir dann wieder in Deutschland, bei Funny van Dannen mit seiner feinen Melancholie.
    57 min
  • Das neue Fatoumata Diawara-Album "Massa" – und mehr Musik grenzenlos
    Die Singer-Songwriterin und Gitarristin aus Mali lebt aktuell in Italien, aber ihr Link nach Westafrika ist nie gebrochen. Statt Afro-Folklore möchte Fatou Traditionen ins Jetzt transponieren und alte Rollenbilder über Bord werfen. Auch gerne mal mit Pop!
    Tatsächlicher ist "Massa" viel poppiger und eingängiger ausgefallen, als man Fatoumata bisher kannte, doch ihre Themen haben Substanz: ihre Gefühle als Mutter; der verstorbene Vater; die Probleme der Polygamie; Kinder, die unter den Kriegen in der Welt leiden. Auf "Massa" singt sie von ihrer Spiritualität und davon, dass Schicksal nicht unabänderlich ist.
    Außer Fatoumata Diawara mit ihrem Mix aus Afrobeat, Pop, Rock und Mandinka-Rhythmen haben wir heute auch den Bluesman Eric Bibb, die deutsche Liedermacherin Anna Depenbusch, A-cappella von 6-Zylinder und Bonnie"Prince" Billy zu Gast.
    56 min
  • Joe Webb: der junge Wilde – und mehr Musik grenzenlos
    Während die Freunde des 12jährigen Joe Webb HipHop oder Indie hörten, in Wales, pilgerte er lieber zum Jazz-Unterricht. Heute ist der 1991 geborene Joe Webb mit seinem frechen Stil einer der vielversprechendsten Namen in der jungen britischen Jazz-Szene.
    Joe Webbs letztes Album "Hamstrings & Hurricanes" war für den Mercury Prize nominiert. Jetzt gibt’s Neues von ihm: Wir hören rein in das frisch erschienene Album "Neath Beat", das er im Trio mit Will Sach am Kontrabass und Schlagzeuger Sam Jesson eingespielt hat.
    Darauf spielt Improvisation eine große Rolle: "Ich liebe es, Melodien auf unerwartete Weise zu spielen", so Joe in einem Interview. "Da zeigt sich deine wahre Persönlichkeit." Zu seinen Idolen zählen Art Tatum, Oscar Peterson und Duke Ellington - aber eben auch Oasis.
    Weitere Highlights an der heutigen Hörbar sind unter anderem Songhoy Blues aus Mali, Júlia Kozáková aus der Slowakei, der Songwriter Ezio und die algerische Sängerin Souad Massi.
    56 min
  • "Love Myself": Tal Arditis musikalisches Tagebuch & mehr Musik grenzenlos
    Der israelische Singer-Songwriter, Jazz- und Fusionmusiker Tal Arditi geht auf seinem neuen Album weg vom zarten akustischen Fingerpicking, hin zu üppigeren, ja: poppigeren Arrangements. Zugleich findet er: Diese Platte ist seine bisher intimste.
    "Love Myself" ist ein Manifest der Selbstliebe, gegen die Zweifel, gegen das Gefühl, nie genug zu sein. Als ganz junger Mann hat Tal sich in Berlin als Jazztalent etabliert, ist jede Nacht von Jamsession zu Jamsession geflitzt. Dann kam die Corona-Pandemie - und Tal wurde seine eigene Band, mit Loop Station und elektronischen Texturen.
    Dass er vom Jazz kommt, klingt immer wieder durch, wenn auch auf unerwartete Weise: Seine Jazz-Idole heißen Keith Jarrett und Brad Mehldau - beides Pianisten. "Ich wollte die Gitarre so spielen wie ein Klavier", hat Tal Arditi dazu im Deutschlandfunk erzählt.
    Weitere Highlights an der heutigen Hörbar sind u.a. Chansonnière Juliette Gréco, die Brüsseler Band Va Van Fahre, die französischen Tram des Balkans und die estnische Crossover-Akkordeonistin Tuulikki Bartosik.
    56 min
  • Axel Fischbacher Trio: Jazz mit Message & mehr Musik grenzenlos
    Musik machen ist bei Fischbacher & Co. ein durch und durch demokratischer, freier Prozess. So trägt das neue Album "normal II" auch das Peacezeichen von 1969 auf dem Cover - als Hinweis, dass die Vorstellung von Frieden mal als radikal und unbequem galt.
    "Jazz is a Call for Freedom" ist das Motto des Axel Fischbacher Trios. Dessen neues Album "normal II" schreibt die Geschichte von "normal" von 2015 weiter. Es geht um Dialog und Offenheit, gegenseitige Befruchtung und gelebten Respekt. Bestandteile, aus denen - genau! - Jazz wird.
    Im Zentrum stehen weiter Axel Fischbacher an der Gitarre, Nico Brandenburg am Bass und Tim Dudek am Schlagzeug. Neu sind Sängerin Tamara Lukasheva und der Saxophonist Ohad Talmor.
    Außerdem an der Hörbar heute: die Weltmusiklegenden Bratsch aus Frankreich, Celtic Folk von Calibourdaine aus Berlin, die Oud-Kunst des israelischen Musikers Yinon Muallem, die walisische Songwriterin Judith Owen - und mehr.
    56 min
  • Robinson Khoury: Singen mit der Posaune & mehr Musik grenzenlos
    Der Posaunist, Sänger und Komponist ist einer der Rising Stars der französischen Jazz- und Crossover-Szene. Sein neues Album "Transara" in Trio-Formation bewegt sich magisch zwischen Orient und Okzident, akustisch flankiert von spannenden Synthie-Klängen.
    Die Musik ist Robinson Khoury in die Wiege gelegt worden: Mutter Sängerin, Vater Pianist, am Konservatorium der Jazz-Stadt Vienne. Robinson spielte beim Pariser World-Jazz-Sextett Sarāb und war Solist im niederländischen Metropole Orkest. Sein erstes Album hieß "MŸA“ - und mit dieser Besetzung hat er auch das neue "Transara“ veröffentlicht.
    Zur arabischen Musik hat Khoury erst als Erwachsener gefunden, nun bildet ihre Tonalität einen festen Teil seiner Kompositionen. Er liebt an ihr besonders den Gesang: "Diesen auf die Posaune zu übertragen, fühlte sich sehr natürlich an, da sie für mich wie eine zweite Stimme ist."
    Weitere Gäste an der Hörbar sind heute u.a. die Frankfurter Liedermacherin Fee., das Hamburger Kaiser Quartett, die Latin-Band Ozomatli aus dem Schmelztiegel Los Angeles und die brasilianische Sängerin Adriana Calcanhotto.
    56 min
  • Kleine Songs mit großer Wirkung & mehr Musik grenzenlos
    "Quiet is the new loud" - das war Anfang der 2000er der Slogan einer neuen Singer/Songwriter*innen-Generation, die sich vom lauten Rockgehabe abgrenzen wollten. Gute Idee! Hört man auch heute noch so bei Sarah Lesch, Billie Bird und den Milk Carton Kids.
    Die Wochenendausgabe der Hörbar bietet einen grenzenlosen Mix: Zum einen die positive, kraftvolle Musik von Cheikh Ibra Fam aus dem Senegal, den Gospel-getränkten Jazz von Gregory Porter, den panafrikanischen Groove der Musikerin Coco Mbassi - aber eben auch die ruhigen Songs mit großer Wirkung.
    Zum Beispiel: neue handgemachte Musik von den amerikanischen Milk Carton Kids. Oder von der schweizerischen Folkpop-Musikerin Billie Bird, die von der Kraft des Alleinseins singt. Oder: der bretonische Pianist Yann Tiersen, bekannt vom "Amélie"-Soundtrack, der heute auch mal singt.
    Das und mehr am Wochenende an der Hörbar.
    57 min
  • Ost trifft West: der persische Weltjazz des Mahan Mirarab & mehr Musik grenzenlos
    Der iranische Gitarrist und Komponist verbindet persische Musik und orientalische Mikrotonalität mit Jazz-Einflüssen. Das Ergebnis sind träumende, atmende, agile Stücke voller Farben. Sein neues Album "Unspoken" ist ein musikalischer Dialog mit Gästen.
    Neben den raffinierten Solostücken an der eigens für Mirarab gebauten Doppelhalsgitarre (ein Hals mit, einer ohne Bünde!) kommt es zu spannenden Kollaborationen mit Cellist Kian Soltani, Bassist Lars Danielsson und der Sängerin Golnar Shahyar. Durch die Undergroundszene in Teheran kam Mirarab mit Jazz und Prog Rock in Berührung, viel davon auf Kassetten vom Schwarzmarkt. Dafür konnte und kann man in Iran im Gefängnis landen, doch die Neugier auf diese fremde Musik war stärker. Heute wohnt er in Wien und baut mit seiner Musik Brücken zwischen Ost und West.
    Weitere Highlights der heutigen Hörbar: die Buena Vista-Diva Omara Portuondo, Layori aus Nigeria, das legendäre Orchestra Baobab aus Senegal und die amerikanische Songschreiberin Suzanne Vega.
    56 min
  • Cristiana Verardo: Musik aus dem Spiegel & mehr Musik grenzenlos
    Die Cantautrice aus dem süditalienischen Salento webt ein Netz aus verschiedenen Instrumenten und Stimmungen - kleinteilig, akustisch, elektronisch, komplex und trotzdem eingängig. Ihr neues Album "L’Avversaria“ ist ein persönlicher Blick in den Spiegel.
    L’Avversaria", die Widersacherin: So nennt Cristiana jenen Teil ihres Egos, der ängstlich, distanziert und störrisch ist. Dieser Gegnerin stellt sie sich - poetisch, nachdenklich, mit akustischen Instrumenten und alten Synthies. Das Ergebnis ist lyrischer, handgemachter Liedermachersound mit kraftvollen Pop-Elementen.
    Weitere Gäste an der Hörbar sind u.a.: der französische Chansonnier Benjamin Biolay, der Brasil-Experte Ahmed El-Salamouny, die Norwegerin Annbjørg Lien, bekannt für ihr virtuoses Spiel auf Nyckelharpa und Hardangerfiedel, sowie der Aborigine-Musiker Gurrumul.
    56 min
  • Johanna Summers "Dialoge": Zwei Flügel für ein Halleluja & mehr Musik grenzenlos
    Johanna Summer, Jahrgang ‘95, ist eine Grenzgängerin. Sie nimmt die großen Klavierwerke der klassischen Musik als Sprungbrett und spinnt sie weiter. Auch auf ihrem neuen Album im Klavierduo mit Claire Huangci, Danae Dörken, Kit Armstrong und Igor Levit.
    Die Idee entstand, als Johanna bei einem Festival in Luzern mit Igor Levit zusammen in eine wilde Improvisation über Robert Schumann geriet. Die beiden beflügelten einander, nichts war abgesprochen.
    Und auch auf dem neuen Album haben ihre Partnerinnen und Partner größtmögliche Freiheit: "Ich bat sie", erklärt Johanna, "Stücke mitzubringen, mit denen sie sich identifizieren können. Und es sollte in Ordnung sein, wenn ich dann noch etwas hinzufüge."
    Aus Bereicherung wird wechselseitiger Ansporn, zu hören auf dem Album "Dialoge", mit Stücken vom 14. Jahrhundert über Robert Schumann bis Mikis Theodorakis.
    Außerdem an der Hörbar: Dreiviertelblut aus Oberbayern, die franko-algerische Musikerin Souad Massi, Vokalkunst von Bobby McFerrin, eine Ode an die innere Schönheit von Ayọ - und mehr!
    56 min

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