Die hr2-Hörbar

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Die hr2-Hörbar episodes

  • OUT OF/INTO: die jungen Blue Note-Allstars & mehr Musik grenzenlos
    Neues von Pianist Gerald Clayton, Altsaxofonist Immanuel Wilkins, Vibraphonist Joel Ross, Schlagzeuger Kendrick Scott und Bassist Matt Brewer! Nach Blue Note-Jubiläumstour und dem Album "motion I" gibt’s Nachschlag mit sechs neuen Tracks von OUT OF/INTO.
    Zu den Feierlichkeiten zum 85. Geburtstag des Blue Note Labels kamen die Fünf zusammen und spielten ihr ganz eigenes Tribute-Set - live und in Albumform. Das Musikmagazin MOJO schwärmte: "Das vitale Quintett verbindet Gerald Claytons malerisches Klavier mit Immanuel Wilkins‘ kraftvollem Altsaxofon und der berauschenden Melodik des Vibraphonisten Joel Ross, verstärkt durch Kendrick Scotts raffiniertes Schlagzeug und Matt Brewers filigranen Bass. Sie bewegen sich frei umeinander und zeichnen musikalische Bilder voller Weite und Anmut".
    Das neue Album "motion II" bietet zuvor ungehörte Stücke aus denselben Sessions.
    55 min
  • Rose Betts: ein irischer Wildfang in L.A. & mehr Musik grenzenlos
    Bei uns ist Rose Betts noch ein Geheimtipp. Die Songwriterin zieht Inspirationen aus ihren irischen Wurzeln, bringt aber auch unbändige Pop-Elemente mit ein. Jetzt gibt es ihr zweites Album "There Is No Ship" auch bei uns. Empfehlung für Indie-Folkfans!
    2022 erschien Roses erstes Album "White Orchids", und davon war die alternative Pop- und Songwriterszene schwer begeistert. Der Nachfolger "There Is No Ship" rechtfertigt den Hype, denn das irisch angehauchte, sehr eigene Storytelling von Rose Betts ist ein Hinhörer. Ihr Mix aus Folk, Kammerpop & mehr hat sie gar zu einer kleinen Streaming-Sensation gemacht: 20 Millionen Mal wurde etwa ihr Song "Irish Eyes" gestreamt sowie 50 Millionen Mal auf TikTok gesehen.
    Außerdem an der grenzenlosen Hörbar: das Ensemble Fisfüz, Kroke, Ulla van Daelen und Neues vom großen Chansonnier Alain Souchon…
    56 min
  • Kenny Barrons "Songbook" & mehr Musik grenzenlos
    Ein großer "Zusammenbringer" ist auf seinem jüngsten Album der amerikanische Pianist Kenny Barron. Für sein "Songbook" aus eigenen Kompositionen hat er großartige Stimmen wie Cécile McLorin Salvant, Kurt Elling oder Catherine Russell ins Studio geholt.
    Heute ist Barron 82; früh hat er angefangen: Erste Shows mit 15, mit 18 Jahren war er dann schon mit Dizzy Gillespie auf Tour in Europa. Eine Besonderheit bei ihm ist, dass er sich immer wieder über seine Kompositionen beugt; er hält nichts für abgeschlossen, beleuchtet die Dinge immer wieder neu. So auch die 13 Stücke auf "Songbook", die nun mit Text und Stimmen glänzen.
    Weitere Highlights an der Hörbar sind der US-Songwriter Ray LaMontagne, der "Americana Noir" von Calexico, den Fulani-Musiker Dabe Baldy aus Senegal und gleich zwei außergewöhnliche musikalische Gipfeltreffen: Schmidbauer-Pollina-Kälberer sowie "JMO" alias Moussa Cissokho, Jan Galega Brönnimann und Omri Hason.
    56 min
  • Der Sound wilder Freude & mehr Musik grenzenlos
    Júlia Kozáková aus der Slowakei ist ungeheuer produktiv. Sie singt in gleich vier Bands, darunter im World Jazz Ensemble SOLE.
    Mit dem Ensemble Manuša widmet sie sich komplett der Roma-Musik. Seit kurzem gibt‘s ein neues Manuša-Album - sein Motto: Freude!
    "Die Musik ist davon durchdrungen", erklärt Júlia. "Einfache, tägliche, stille wie wilde Freude." Vor 3 Jahren erhielt das erste Manuša-Album den Preis des Slowakischen Radios für das beste slowakische Weltmusik-Album, und 2023 sorgte es auf der Weltmusik-Expo "Womex" für Begeisterung.
    Die Sängerin hat Jazzgesang in London und Brno sowie Flamenco in Sevilla studiert, aktuell arbeitet sie an einem Master-Abschluss am Berklee College. Über ihren Zugang zur Musik von Manuša sagt sie: Ich, eine Person ohne Roma-Wurzeln, bin auf meiner Reise so sehr bereichert worden von traditionellen Roma-Songs. Ich habe diese Songs in mein Leben gelassen, sie sind nun ein Teil von mir.“
    56 min
  • Vor, zurück & mehr Musik grenzenlos
    Wenn Sie noch nicht ganz in 2026 angekommen sind, trifft sich das gut: Auch an der Hörbar schauen wir nochmal kurz zurück und präsentieren eine kleine Nachlese schöner Veröffentlichungen aus dem letzten Jahr: Bon Iver, Anne Paceo, Songhoy Blues und mehr.
    2025 war zum Beispiel ein tolles Jahr für den Blues: mit dem gemeinsamen Album von Taj Mahal und Keb‘ Mo‘. Das in Belgien beheimatete Trio Peixe e Limão brachte paneuropäisch polyglotten Wind in den Global Pop. Songhoy Blues aus Bamako haben auf ihrem jüngsten Album "Héritage" ihr Verständnis von Tradition nochmal überdacht. Das Ergebnis war: weniger Wüstenrock, mehr zarte Akustik. Für die französische Schlagzeugerin Anne Paceo war es indes ein Jahr des Schwebens und Tauchens im Sound, nachzuhören auf ihrem aktuellen Album "Atlantis".
    57 min
  • Georg Ringsgwandl: "Schawumm!“ & mehr Musik grenzenlos
    "Schawumm!“ - das ist der Sound, den Ringsgwandl hört, wenn gestresste Paketzusteller die Türen ihrer Transporter zuschieben. Er beobachtet diese Helden des Alltags mit solidarischer Sympathie, so wie er die Welt überhaupt mit wachem Auge beobachtet.
    Vieles fasst ihn an, vieles bringt ihn zum Nachdenken und Songs schreiben. Es gibt schöne und traurige Liebeslieder auf "Schawumm!“, und oft meint man, da hält Ringsgwandl nochmal innige Zwiesprache mit seiner verstorbenen Frau. Er ist gleich dreierlei, auf dieser Platte - der raubeinige Bluesmusiker, der auf bayerisch Sprüche raushaut, der Seismograph, der die Gesellschaft aufs Korn nimmt - und der 77jährige ältere Herr voller Melancholie. Trotzdem: es klingt frisch, was er da mit seiner langjährigen Band auf einem Dachboden überm Staffelsee eingespielt hat.
    56 min
  • Eine kleine persönliche Bestenliste 2025 & mehr Musik grenzenlos
    Aus den vielen Hörbars in diesem Jahr die besten neuen Alben, die beeindruckendsten Stimmen herauszufiltern, ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. So viel Musik, so viele Überraschungen! Wir versuchen‘s dennoch: individuell, in aller Bescheidenheit.
    An Jahresbestenlisten kann man sich trefflich abarbeiten: Waaas, dieses tolle Album nur auf Platz 10? Warum ist dieser sensationelle Jazz-Act nicht im Mix? Keine Angst, wir versuchen kein Ranking. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit servieren wir an der letzten Hörbar des Jahres unter anderem: Alison Krauss, Buntsprecht, toi et moi, Sababa 5, Jethro Tull, Tutu Puoane, Alma Naidu und viele andere mehr.
    52 min
  • Into the Winds: Alte Musik neu gedacht & mehr Musik grenzenlos
    Die Hörbar geht heute auf Zeitreise, an die Schwelle vom 14. zum 15. Jahrhundert. Schauplatz ist Frankreich im Hundertjährigen Krieg, die Herrschaft König Karls VI. Wir hören Musik von weniger bekannten Komponisten jener Zeit, gespielt von Into the Winds.
    Dieses französische Ensemble wurde 2017 gegründet. Es besteht aus fünf Multi-Instrumentalist*innen, die ihr Herz an die Alte Musik verloren haben. Das Spätmittelalter und die Renaissance sind ihre Spielweise, auch auf dem neuen Album "Le Grand Embrasement - Music for a Mad King". Darauf begeben sich Into the Winds in eine Zeit großer Umbrüche: Denn der Herrscher, Karl VI, wird 1392 für wahnsinnig erklärt und überlässt Frankreich anderen nach Macht gierenden Playern. Für dieses spannende Album gab es gerade die "Goldene Stimmgabel" des renommierten französischen Magazins "Diapason".
    56 min
  • Henning Schmiedt spielt Theodorakis & mehr Musik grenzenlos
    Die Bedeutung des griechischen Musikers, Komponisten, Widerstandskämpfers und Politikers Mikis Theodorakis für das 20. Jahrhundert ist kaum zu unterschätzen.
    Der Berliner Pianist Henning Schmiedt bekam seltene Einblicke in Theodorakis‘ Archiv - bewegend!
    Am 29. Juli 2025 wäre Mikis Theodorakis 100 Jahre alt geworden. Das bietet den Anlass, den Fans des großen Griechen eine wunderbare Trouvaille zu präsentieren: nämlich neue Arrangements von bisher unveröffentlichten Theodorakis-Stücken, die bis in die frühen 1940er Jahre reichen.
    "Es war, als blickte ich in das musikalische Tagebuch aus der Jugendzeit eines Genies", erinnert sich Schmiedt. Er konnte seine Versionen der Stücke dem Meister noch selbst präsentieren und sie mit ihm besprechen. Das Ergebnis hört man auf "Mikis Theodorakis - Lost Songs", arrangiert und gespielt von Henning Schmiedt.
    56 min
  • Charm of Finches, Oisin Leech & mehr Musik grenzenlos
    Das australische Schwesternduo Charm of Finches steht für eine Art von Folk-Pop, die ebenso anmutig wie düster-bezaubernd daherkommt. Dafür sind sie schon mit dem Australian Folk Music Award ausgezeichnet worden.
    Im nächsten Jahr wollen die Beiden mit neuem Album erstmals auch in Deutschland auf Tour gehen, wir geben schon mal einen kleinen akustischen Vorgeschmack darauf. Ansonsten ist die Samstagsausgabe der Hörbar bunt und vielfältig, wie sie es gewohnt sind. Unter anderem mit dem Iren Oisin Leech und der Südkoreanerin Youn Sun Na, die beide ihre besonderen Stimmen nutzen, um Außergewöhnliches zu kreieren.
    Gleiches gilt für Aoife O’Donovan, einen bulgarischen Frauenchor und Wendo Kolosoy, der in diesem Jahr 100 geworden wäre.
    57 min

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