Die Money Profiler

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Die Money Profiler episodes

  • Episode 16: Geld schöpfen

    Die Schöpfung dessen, was als Kapital mehr werden muss oder aufhört Geld zu sein. In dieser Startepisode der vierten Staffel kehren wir zur Geldschöpfung zurück und führen sie weiter aus. Schon in der ersten Folge haben wir darauf verwiesen, dass Geld als reines Tauschmittel ein Nichts ist – und entsprechend aus dem Nichts geschöpft wird, rein durch die Beziehung zwischen Schuldnerin und Gläubigerin. Mit dem Imperativ des Geldes, zu mehr Geld zu werden, also Gewinne erzielen zu müssen, entsteht auch die Notwendigkeit, dass sich die Geldmenge vorab bereits vermehrt haben muss. Der Kapitalismus kann sein stetiges Wachstum an verkauften Waren nur realisieren, wenn auch die Kreditmenge beständig wächst. Geld ist Kapital – und kommt als Kapital heute immer schon in die Welt: sowohl als vorweggenommener Gewinn als auch als zusätzlicher Imperativ, dass jede geschöpfte Geldmenge fortan erwirtschaftet werden muss. Wie diese Geldschöpfungsmaschinerie genau funktioniert und welche Folgen sie für unser Leben hat, ermitteln wir in dieser Staffel. Die erste Folge hierbei hat drei Teile: 1. Wie ist Gewinn trotz Tausch möglich? 2. Geld als Wert schöpfen 3. Geld als Kapital schöpfen Website: www.moneyprofiler.de Dort könnt Ihr auch Feedback geben. Am Ende jeder Staffel machen wir eine Feedbackfolge. Die Money Profiler. Dem Geld auf der Spur.

    50 min
  • Feedback zu Staffel Drei: Geld ist Kapital

    Nicht allein war schwer zu verdauen, dass Geld ein reines Tauschmittel und als solches erst seit dem 17. Jahrhundert in der Welt ist. Was wir in der ersten Staffel dargelegt haben. Darüber hinaus hatten wir in der zweiten Staffel Irritationen ausgelöst, dass Wert niemals in den Waren liegt, sondern sich erst mit dem Geld ergibt, das wir als Wert in sie hineinsehen müssen. Und nicht weniger mit der aktuellen, dritten Staffel, dass Geld schon notwendig Kapital ist: Der Zwang des Geldes zur Expansion und dafür zu der Exhaustion von allem, was diese Welt zu bieten hat. Kein Wunder. Auch zu dieser Staffel gibt es Diskussionsbedarf. Website: www.moneyprofiler.de Dort könnt Ihr auch Feedback geben. Am Ende jeder Staffel machen wir eine Feedbackfolge. Die Money Profiler. Dem Geld auf der Spur.

    1 hr 12 min
  • Sonderfolge 3: Bitcoin

    Bitcoin wird gerühmt und herbeigesehnt als Geld der Zukunft. Wir fragen: ist es überhaupt Geld? Wir beschäftigen uns damit, von welchen Absichten sich die Gründer dieser Kryptowährung haben leiten lassen. Wir stellen dar, wie Bitcoins geschöpft werden und was es überhaupt ist, was da geschöpft wird. Und wir konstatieren, was davon dem Geld gleicht und was bei weitem nicht. Denn um überhaupt „bewertet“ und als Werte gehandelt werden zu können, setzen Bitcoins bereits genau das Geld voraus, das sie ersetzen sollen, ohne es je ersetzen zu können. 00:00 Intro-Outro 02:11 Teil Eins: Die Begründung der Begründer 12:50 Teil Zwei: Erfundenes Geld 27:51 Teil Drei: Privates ist kein Geld Literatur: Politische Vierteljahreszeitschrift Gegenstandpunkt 3-21: Bitcoin – „freies Geld“ für freie Bürger. Website: www.moneyprofiler.de Dort könnt Ihr auch Feedback geben. Am Ende jeder Staffel machen wir eine Feedbackfolge. Die Money Profiler. Dem Geld auf der Spur.

    57 min
  • Episode15: Die kapitalistische Wirklichkeit

    Der Zwang des Geldes zur Expansion und dafür zu der Exhaustion von allem, was diese Welt zu bieten hat, beherrscht und verarmt unsere Wirklichkeit inmitten eines absurden Reichtums, den dieser Zwang verfolgen muss.

    Dass Geld gezwungen ist mehr Geld abzuwerfen, um als Geld zu bestehen, erfordert nicht bloß die Vermehrung reiner Zahlen. Im Umgang mit uns selbst und mit der Welt erzwingt es eine Realität, die unerträglich ist, aber die wir absurderweise ertragen. In dieser Folge sprechen wir wenigstens von einem kleinen Ausschnitt dessen, was unsere so erzwungene Wirklichkeit ausmacht.

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    58 min
  • Episode 14: Die doppelte Buchführung

    Die Doppelung der Welt in Ware und Geldwert: Wie man das rechnerische Wesen der Geldwirtschaft vollendet. Das Aufkommen des Kapitalismus lässt sich historisch greifen am Aufkommen des kapitalistischen Unternehmens. Als das Abstraktum einer eigenständigen Firma löst es sich von den Personen seiner Betreiber: Es ist „entpersönlicht“, wie Werner Sombart schreibt. Und das Aufkommen des kapitalistischen Unternehmens lässt sich am genauesten daran nachvollziehen, wie die doppelte Buchführung eingeführt und schließlich mit dem Jahr 1608 vollendet wird. Das verfolgen wir anhand von Sombarts Darstellung. Literatur: Werner Sombart, Der moderne Kapitalismus. 2., neugearbeitete Auflage 1916. Zweiter Band: Das europäische Wirtschaftsleben im Zeitalter des Frühkapitalismus. Zehntes Kapitel: Die Entstehung der kapitalistischen Unternehmung. Website: www.moneyprofiler.de Dort könnt Ihr auch Feedback geben. Am Ende jeder Staffel machen wir eine Feedbackfolge. Die Money Profiler. Dem Geld auf der Spur.

    1 hr 3 min
  • Episode 13: Wirtschaft der Geld-Erwirtschaftung

    Wenn alles ökonomische Handeln genau einem Zweck gehorchen muss: mit Geld mehr Geld zu erwirtschaften.

    Wir wandeln in dieser Folge auf den Spuren von Karl Marx. In Band 1 seines Hauptwerks "Das Kapital" hat er ein sehr eigentümliches Kapitel überschrieben mit: "Die sogenannte ursprüngliche Akkumulation". Darin zeigt er, wie Gewalt eine "ökonomische Potenz" sein kann, aber vor allem, wie sich im entstandenen Kapitalismus auch auf dem Land alles dahingehend verändert, aus Geld mehr Geld zu machen. Dazu gehört die Vertreibung großer Teile der Landbevölkerung, die sich vielfach nur noch versorgen können, indem sie sich in den Städten als Lohnarbeiter verdingen. Wir lesen aus diesem aufschlussreichen Kapitel, folgen Marx ein großes Stück auf diesem historischen Weg, um schließlich zu zeigen, dass die sogenannte ursprüngliche Akkumulation nicht die Bedingung der Möglichkeit für Kapitalismus ist, sondern dessen Anfang. Warum? Das erzählen wir in dieser Folge.

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    1 hr 4 min
  • Episode 12: Das geächtete Leben der Höker

    Wenn Münzen noch kein Geld sind: Lug und Betrug der kleinen Händler.

    In unserer dritten Staffel dreht sich alles um die Bestimmung von Geld als Kapital. Dabei betrachten wir in der aktuellen Folge die Antike als Teil einer Welt, die noch ohne Geld wirtschaftet und deshalb auch ohne Kapital. Trotzdem kommt es dort zu einem ähnlichen Phänomen: dass Leute etwas kaufen, das sie teurer verkaufen müssen. Sie müssen Tauschmittel einsetzen, um mehr Tauschmittel zu erhalten. Was heute das Normalste der Welt ist, ist damals unmissverständlich Lug und Betrug und zutiefst verachtet als - wörtlich - schmutzig. Denn innerhalb einer Gemeinschaft, die nicht von Kauf und Verkauf lebt, ist, was heute nach kapitalistischer Logik aussieht, eben nicht kapitalistische Logik. Warum? Das erzählen wir in dieser Folge.

    Literatur: Cicero: De officiis I 42 (150-151)

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    50 min
  • Episode 11: Kapital

    Geld als Kapital.

    Was Geld ist: das Wesen des Geldes in seiner dritten Bestimmung.

    In dieser Startepisode der dritten Staffel erklären wir einen allgemein bekannten Zwang, an den erstaunlicherweise trotzdem kaum jemand glauben mag: den Zwang des Geldes, zu mehr Geld zu werden, nämlich zu Geld-Gewinnen zu führen. Wo es allgemein gelingt, die nötigen Gewinne zu erzielen, "läuft" die Wirtschaft, wo nicht, stürzt sie in die Krise. Die Notwendigkeit, aus Geld mehr Geld zu machen, gehört also zu einer Wirtschaft mit Geld einfach schon deshalb, weil sie mit Geld wirtschaftet. Mehr werden zu müssen, bezeichnet aber unmittelbar die Kapitalfunktion des Geldes: Geld selbst ist Kapital. Es gibt kein Geld ohne Kapitalismus.

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    55 min
  • Sonderfolge 2: Trump, Sonnenkönig

    Eine Sonderfolge über den aktuellen Präsidenten der USA und darüber, was ihn und die weltweit erstarkende Rechte eint und was das mit Geld zu tun hat.

    Das Programm Trumps und der gesamten extremen Rechten hat das Ziel, den je eigenen Staat als absolut Höchstes zu setzen. Dafür wird er absolut gesetzt: Durch nichts und niemanden soll seine Macht und soll die Konkurrenz um Geld-Gewinne relativiert werden, für deren Erfolg der Staat seine Macht einsetzt und die er selbst gegen andere Staaten austrägt. Sich als uneingeschränktes Konkurrenz-Subjekt mit dem höchsten solchen Subjekt, dem Staat, zu identifizieren, ist das innerste und höchst gefährliche Anliegen der Rechten.

    Die Episode hat folgende Teile:

    5:56 Teil 1: Der Staat und die Konkurrenz ums Geld

    15:58 Teil 2: Die Relativierung des Staates zur Sicherung seines Erfolgs

    35:33 Teil 3: Die neue Verabsolutierung des Staates

    54:53 Schluss

    Website: www.moneyprofiler.de Dort könnt Ihr auch Feedback geben. Am Ende jeder Staffel machen wir für Euch eine Feedbackfolge. Die Money Profiler. Dem Geld auf der Spur.

    1 hr

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