Die Money Profiler

Die Money Profiler

Download on the App Store

Die Money Profiler episodes

  • Episode 23: Kongo-Gräuel und Opiumkriege – Teil 1: Boden und Tee

    Eine Gewalt, wie die Welt sie vor dem Geld nicht kannte: gnadenlos und maßlos darin, durchzusetzen, dass uns Waren Geld abwerfen, egal wie. Bei dem Thema "Waren schöpfen" ist uns die Folge zur Geschichte des Geldes zu einer Doppelfolge geraten. Wir erzählen darin von drei Beispielen der europäischen Expansion, die mit vollem Recht auch "Die Unterwerfung der Welt" genannt wird. Als in europäischen Ländern das Geld aufkommt, beginnen sie notwendig dem expansiven Zwang seiner Logik zu folgen. In einem Zugriff auf die Welt, den sie mit einer bis dahin unvorstellbaren Gewalt betreiben, pressen sie ihr ab, was sich als Ware zu Geld machen lässt. In der ersten Teilfolge sprechen wir von der Gewinnung von Land durch die Vertreibung der Indianer und von den Opiumkriegen um die Ware Tee, mit denen England China terroristisch zu einem Handel zwingt, gegen den sich dieses vergeblich wehrt. In der zweiten Teilfolge werden wir dann vom Kongo und von Kautschuk sprechen. 00:00 Intro 02:47 Teil 1: Indianervertreibung für Land 16:33 Teil 2: Unterwerfung der Welt 28:51 Teil 3: Opiumkriege um Tee 50:44 Schlussgedanken Literatur: Wolfgang Reinhard, Die Unterwerfung der Welt. Globalgeschichte der europäischen Expansion 1415-2015. München 2015 Podcasts zum Thema Tee: GAG34: Tee, Silber und Rauschmittel, https://www.geschichte.fm/podcast/zs34/ GAG177: Robert Fortune, Botaniker und Teespion, https://www.geschichte.fm/podcast/zs177/ Website: www.moneyprofiler.de Dort könnt Ihr auch Feedback geben. Am Ende jeder Staffel machen wir eine Feedbackfolge. Die Money Profiler. Dem Geld auf der Spur.

    1 hr 1 min
  • Episode 22: Irokesen – Versorgung und Gemeinschaft

    Wie einmal alles Wirtschaften statt dem Geld, das man für Waren fordern muss, nur den Gütern selbst gegolten hat und mehr noch den vielen Anderen, die sich darüber verbinden. Eine Welt ohne Geld finden wir diesmal bei den Irokesen. Ihre Versorgung ist ein Paradies der vielfältigsten Verbundenheit. Ihr Zusammenleben ist ein wunderbar wildes Geflecht von Gemeinsamkeiten. Und noch ihr Schmerz und ihre Trauer sind Anlass für gegenseitige Hilfe und für Feste, in denen sie sich freudvoll einander verpflichtet zeigen.

    02:32 Teil 1: Irokesen

    13:03 Teil 2: Ökonomie der Langhaus-Leute
    20:02 Teil 3: Gemeinschaft in Gemeinschaften
    23:04 Teil 4: Owachira
    36:24 Teil 5: Clans
    44:07 Teil 6: Stämme, Liga, Recht
    57:17 Teil 7: oikonomia
    01:02:18 Schlussgedanken

    Website: www.moneyprofiler.de Dort könnt Ihr auch Feedback geben. Am Ende jeder Staffel machen wir eine Feedbackfolge. Die Money Profiler. Dem Geld auf der Spur.

    1 hr 8 min
  • Episode 21: Waren schöpfen

    Geld braucht kontinuierlich neue Waren, die sich damit kaufen lassen. Und so, wie Geld um seiner Vermehrung willen ständig neu geschöpft werden muss, muss auch, um dieser Vermehrung zu genügen, immer noch mehr an Waren geschöpft werden. Ein Gut wird Ware, wenn es dem Tausch und Handel zugedacht ist. Ware wird jedoch erst dann zu Wert, wenn es Geld gibt und wenn sie also spezifisch gegen Geld verkauft wird. In einer Geld-Wirtschaft geht es mit all den vielen Waren unausweichlich darum, Geld zu gewinnen. Und das gibt uns mit stählernem Zwang vor, was und wie vieles von dieser Welt wir unter welchen Bedingungen zu Ware machen müssen. In dieser Folge nennen wir einige davon.

    Teil 1: Ware für Geld

    Teil 2: Bedingungen, die das Geld der Warenschöpfung setzt

    Teil 3: Was wird wie zur Ware

    Website: www.moneyprofiler.de Dort könnt Ihr auch Feedback geben. Am Ende jeder Staffel machen wir eine Feedbackfolge.

    Die Money Profiler. Dem Geld auf der Spur.

    1 hr 3 min
  • Feedback zu Staffel Vier: Geld schöpfen

    Feedback zu den Folgen der Staffel 4 mit Anmerkungen zu den Themen: - Kredit und Kapitalfunktion des Geldes - Kreditklemmen und Wirtschaftskrise - Geld und Wert als quantifiziertes Nichts - die Durchsetzungsgeschichte des Geldes - Schatz und Münzen ohne Wert - Geld als der Zwang, zu mehr Geld gemacht zu werden

    01:25 zu Folge 20: Leben auf Kredit

    12:47 zu Folge 19: Der Glaube an die Substanz

    26:00 zu Folge 18: Zentralbank

    39:32 zu Folge 17: Münzung m Mittelalter

    52:45 zu Folge 16: Geld schöpfen

    Website: www.moneyprofiler.de Dort könnt Ihr auch Feedback geben. Am Ende jeder Staffel machen wir eine Feedbackfolge. Die Money Profiler. Dem Geld auf der Spur.

    59 min
  • Sonderfolge 5: Venezuela

    Die USA schlagen so zu, wie es Russland gerne getan hätte, und entfernen an einem Vormittag die widerständige Regierung eines Landes, das künftig widerstandslos in ihrem Sinne regiert werden soll. Sie setzen damit einem "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" ein Ende. Wie alle Sozialismen bisher wollte auch dieser mit Geld anders wirtschaften, als das Geld es verlangt und es verträgt: menschenfreundlich. Dem aber hatte schon das Geld, noch vor den USA, aber ganz in ihrem Sinn, ein unschönes Ende bereitet. Website: www.moneyprofiler.de Dort könnt Ihr auch Feedback geben. Die Money Profiler. Dem Geld auf der Spur.

    1 hr 12 min
  • Sonderfolge 4: Terminbörsen – Hungermacher?

    Unsere vierte Sonderfolge handelt von modernen Terminbörsen: davon, dass heute 99 % aller Terminkontrakte für Spekulationen genützt werden. Wir erzählen aber auch ihre Geschichte - wie die Terminbörsen einst erfunden wurden, um für die Warenproduzentinnen und Warenhändlerinnen sichere, entspannte Lieferungen mit stabilen und planbaren Preisen zu ermöglichen. Wir zeigen, wie mit den Termingeschäften spekuliert werden kann, wie Spekulantinnen abgehalten wurden - und wie es zu Lebensmittelkrisen kommen konnte, weil die modernen Terminbörsen die Spekulantinnen heute nicht nur wieder zulassen , sondern von ihnen dominiert werden.

    04:29 Teil Eins: Wie Warenterminbörsen Gewinne für Produktion & Handel sichern

    23:52 Teil Zwei: Mit Termingeschäftspekulation Gewinne potenzieren

    32:50 Teil Drei: Fiktives Spielcasino: Die modernen Terminbörsen

    Literatur: Schumann, Harald : Die Hungermacher, Ein foodwatch-Buch, Frankfurt am Main: S. Fischer, 2013.

    Website: www.moneyprofiler.de Dort könnt Ihr auch Feedback geben. Am Ende jeder Staffel machen wir eine Feedbackfolge. Die Money Profiler. Dem Geld auf der Spur.

    1 hr 16 min
  • Episode 20: Leben auf Kredit

    Gezwungen leben wir heute alle von Geld, und wer von Geld lebt, lebt von dem Kredit, als welcher das Geld geschöpft wird. Für jeden Cent, über den irgendjemand verfügt, muss zuvor jemand einen Kredit vergeben und jemand anderes als Schuld aufgenommen haben. Auch ohne dass wir selbst einen Kredit am Laufen haben, leben wir damit alle auf Kredit, indem wir gezwungen sind von Geld zu leben. Jeder Kredit wiederum erfordert - was misslingen kann -, dass mit den Ausgaben, die er deckt, eine größere Summe erwirtschaftet wird, als der Kredit beträgt. Wenn sich daran gemessen nicht genug Gewinne erwarten lassen, klemmt das Kreditgeschehen, die nötige Verschuldung fällt zu gering aus und behindert das erforderliche Gewinne-Machen zusätzlich. Denn in einer Wirtschaft mit Geld sind Kredite nicht nur Schuldenlasten, sondern zugleich das unabdingbare Mittel für weitere Bereicherung.

    06:14 Teil Eins: Kredit beschreibt dem Geld seine Kapitalfunktion ein

    11:53 Teil Zwei: Kreditklemmen führen zu Wirtschaftskrisen
    23:17 Teil Drei: Verschuldung als Mittel zur Bereicherung

    Website: www.moneyprofiler.de

    Dort könnt Ihr auch Feedback geben. Am Ende jeder Staffel machen wir eine Feedbackfolge.

    Die Money Profiler. Dem Geld auf der Spur.

    45 min
  • Episode 19: Der Glaube an die Substanz

    Weshalb wir ohne nachzudenken wähnen, dass Geld und Wert in etwas bestehen, und weshalb wir uns notwendig darin täuschen.

    "Geld muss in etwas bestehen und Wert muss in etwas bestehen", das sagt uns allen eine tiefe Überzeugung. Wir können viele, auch weit elaborierte Überlegungen an sie knüpfen, mit der wir sie bestätigt sehen wollen, doch sie alle gründen zuletzt nur wieder auf dieser Überzeugung. Und die hegen wir blindlings: zu Unrecht, und ohne zu wissen, weshalb - außer dass sie selbstverständlich dem gesunden Menschenverstand entsprechen würde. Die Money Profiler aber müssen ihr widersprechen und zeigen, dass sie sich einerseits zwingend notwendig, aber andererseits als bloßer, wenn auch wirkmächtiger Schein ergibt - und zwar im Umgang mit Geld und Wert, zu dem wir heutzutage verdammt sind.

    06:15 Teil Eins: Substanz

    18:56 Teil Zwei: Zwingende Überzeugungen
    29:31 Dritter Teil: Notwendig falsches Bewusstsein

    Website: www.moneyprofiler.de

    Dort könnt Ihr auch Feedback geben. Am Ende jeder Staffel machen wir eine Feedbackfolge.

    Die Money Profiler. Dem Geld auf der Spur.

    58 min
  • Episode 18: Zentralbank

    Wie sich der Staat eine Bank schafft, die ihm dadurch perfekt dient, dass sie ihm nicht gehorchen muss.

    Mit dem Imperativ des Geldes, zu mehr Geld zu werden, also Gewinne erzielen zu müssen, entsteht auch die Notwendigkeit, dass sich die Geldmenge vorab bereits vermehrt haben muss. Der Kapitalismus kann sein stetiges Wachstum an verkauften Waren nur realisieren, wenn auch die Kreditmenge beständig wächst. Geld ist Kapital – und kommt als Kapital heute immer schon in die Welt: sowohl als vorweggenommener Gewinn als auch als zusätzlicher Imperativ, dass jede geschöpfte Geldmenge fortan erwirtschaftet werden muss.

    Wie diese Geldschöpfungsmaschinerie genau funktioniert und welche Folgen sie für unser Leben hat, ermitteln wir in dieser Staffel. In dieser Episode zeigen wir die Entwicklung der Geldschöpfung zu einer annähernden Perfektion, indem wir die Zentralbank in den Mittelpunkt rücken.

    Diese Folge hat zwei Teile:

    Teil 1: Perfektion der Geldschöpfung heute

    Teil 2: Evolutionsgeschichte der Zentralbanken

    Website: www.moneyprofiler.de Dort könnt Ihr auch Feedback geben. Am Ende jeder Staffel machen wir eine Feedbackfolge. Die Money Profiler. Dem Geld auf der Spur.

    1 hr 24 min
  • Episode 17: Münzung im Mittelalter

    Geldschöpfung gibt es nicht, wo es kein Geld gibt. Wie aber wird eine Münze zu dem, was sie ist, wenn sie nicht als Geld geschöpft wird? Diesmal begeben wir uns ins europäische Mittelalter, und zwar in die Mitte des 9. Jahrhunderts, als König Karl der Kahle die Einführung eines neuen Denars anordnet. Es zeigt, was es bedeutet, wenn Dinge als Mittel zur Ent- und Vergeltung normiert werden. Außerdem fragen wir: Was ist damals ein "Schatz"? Und wir stoßen darauf, weshalb im Mittelalter niemand auf die Idee gekommen wäre, einen reichen Menschen Millionär oder Milliardär zu nennen. Literatur: Ludolf Kuchenbuch, Versilberte Verhältnisse. Der Denar in seiner ersten Epoche 700 -- 1000. Wallstein, Göttingen 2016. Website: www.moneyprofiler.de Dort könnt Ihr auch Feedback geben. Am Ende jeder Staffel machen wir eine Feedbackfolge. Die Money Profiler. Dem Geld auf der Spur.

    1 hr 12 min

About Die Money Profiler

From the publisher's feed

Unser Podcast bietet eine neue und revolutionäre Geldtheorie. Sie stellt bisherige Lehren über das Geld vom Kopf auf die Füße – auch solche, die von sich schon das Gleiche behauptet haben. Sie hat…