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Da hat er uns so lange beschäftigt wie kaum ein anderes Thema in letzter Zeit… oder kein anderes Tier… da wurde er wochenlang gerettet und was wurde dann am Ende aus Timmy?
Bio-Diesel und Zement!
Anderen Tieren…
(…wie der Hornisse, die heute beinahe beim Pinkeln ertränkt wurde (also vom Pinkler, nicht dass die Hornisse selber… äh… Ihr wisst schon…), oder dem Biber, dessen Heim eingestürzt war (oder zumindest so aussah), oder den naiven Rotschwänzchen, die beinahe in unserer Garage eingeschlossen wurden, oder dem armen Auto, das jetzt nass wird, damit die Rotschwänzchen wieder in die Freiheit fliehen können, oder dem armen Podcaster, der schokoladenlos zugrunde gehen muss!)…
….ging es nicht besser: die wurden gar nicht erst gerettet - und was haben sie davon?
Nichts, genau! …nicht mal Schokolade!
Das gehört angeprangert!
Unterfränkische lokale Geschichte:
An Fronleichnam 1956 stürzte der damalige Oberbürgermeister von Werneck aus dem Fenster, und lag anschließend im Leichenschauhaus des Schlosskrankenhauses, wo er zumindest noch einen Nutzen hatte: er diente zwei kleinen Mädchen als makabres Besichtigungsobjekt…
Die Fußball-WM rückt näher, und ich befinde mich in einem Dilemma:
Über Fußball reden und damit meine potentielle Reputation als potentiell schlechtester oder potentiell bester Fußball-Podcast aufs Spiel setzen?
Oder schweigen (was mir erfahrungsgemäß schwer fällt)?
Ich hätte da nämlich so ein paar Gedanken - sowohl was die WM betrifft als auch zur Lösung meines Dilemmas…wie gut sie jeweils sind, diese Gedanken, das sei, wie üblich, dahin gestellt.
Die WM rückt näher, und ich hätte eigentlich nur einen Wunsch… okay, zwei Wünsche…
Endlich raus aus Köln, raus aus der Enge, dem Lärm der Stadt, vor mir nun die (verhältnismäßige) Stille auf dem Land und der weite Himmel, während ich abends vor dem Haus auf der Bank (unserem Rentnerbänkle) sitze, Richtung Horizont schaue und die Gedanken schweifen lasse…
Ich sitze ganz am Ende des Bahngleises und warte auf den Zug, der mich von Köln nach Würzburg bringen soll… und weil ADSH-bedingte Unpünktlichkeit nicht zwangsläufig bedeuten muss, dass man sich verspätet, habe ich noch VIEL Zeit übrig, bis der Zug eintrifft!
…Zeit, die ich in vertrauter Form totschlage, nämlich indem ich Euch ein On-the-Road-, bzw. ein On-the-Tracks-Selbstgespräch aufnehme.
"Sylvia's Mother" von Dr. Hook and the Medicine Show ist ein Song, der eine Story erzählt.
Mir hat der Song immer eine ganz leicht andere Geschichte erzählt…
Links:
Fast drei Jahrzehnte, nachdem ich nach nach Köln gezogen bin und auf die schmerzhafte Tour begreifen musste, dass mir selbstverständlich-altvertraute Begriffe alles andere als selbstverständlich waren ("E' Gelbwurschdbrödle!"), bin ich gestern bin ich mit siebenundzwanzig Jahren Verspätung auch einen solchen Begriff gestoßen, von dem mir die ganze Zeit gar nicht bewusst war, dass er hierzulange gänzlich unbekannt ist:
Das gute, alte, aus meiner Kindheit noch so wohlvertraute Leck-Eis!
(Disclaimer 1: die vorgelesenen Textstellen stammen aus der Süddeutschen Zeitung vom 29.5.2026)
(Disclaimer 2: Ich danke Christoph, Tobi, Patrick, Tanja, sowie den Mitgliedern meiner Familie für deren Beiträge zu dieser Folge.)
An Ostern kommt Der Hase und versteckt seine Geschenke im Garten, doch was bringt uns an Pfingsten Der Ochse an Geschenken?
Den Heiligen Geist hat ja Die Taube über uns gebracht.
Ausgerechnet die Taube!
Und was ist mit anderen Tieren? Die Motte, der Biber, der Panther, der Wiedehopf (um nur ein paar zu nennen) oder Timmy, der arme Wal, der jetzt vor Dänemark liegt, und wahrscheinlich noch Glück hatte, dass christliche Fundamentalisten in ihm nicht das "Symbol des alles verschlingenden Teufels" (Buch Jona) gesehen, sondern ihn einfach nur gerettet haben.
Sie alle (und noch mehr) haben sie in der christlichen Symbolik wichtige (oder auch weniger wichtige) Bedeutungen zugesprochen bekommen. Vielleicht ist das ein Trost für den armen Ochsen, der zwar Papst und Bischof repräsentieren darf, aber dumm daneben stehen muss, während die Taube an Pfingsten den ganzen holy-spirit-fame einheimst.
Link:
Die vorgelesenen Textstellen stammen aus: Tiersymbolik in Bibel und christlicher Tradition von Karl Veitschegger
Der Gedanke an die Frage "Wie geht's Dir?", eine an und für sich alltägliche Floskel, die man so häufig hört, dass sie einem in den meisten Fällen gar nicht mehr auffällt, löst bei mir heute, nach einem anstrengenden, frühmorgendlichen Wochenendend-Einkauf, eine Reihe von Überlegungen aus…
Wie's mir geht?
SO geht's mir:
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