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Eigentlich müsste ich aufräumen… stattdessen podcaste ich lieber!
Ist das das Verhalten eines verantwortungsbewussten Erwachsenen?
Ich weiß es nicht, aber vielleicht weiß es ja Mickey Maus! Der ist schließlich auch irgendwann erwachsen geworden!
Ich nehme (aus Gründen!) einen On-the-Road-Podcast auf, während ich mit dem Rad zum Fühlinger See fahre…
…die entsprechende Sound-Qualität bitte ich zu entschuldigen.
Es geht dabei (ebenfalls aus Gründen!) um alles mögliche, nichts besonderes… ich weiß, ehrlich gesagt, schon gar nicht mehr, worum so alles… ich glaube, ich habe Bäume gezählt, Hunde getroffen und war beim Pferde-Rennen…
…und außerdem geht es noch (spoiler-frei!) um die Batman-Zeichentrick-Serie "The Caped Crusader".
Am Montag-Vormittag ist es am Fühlinger See, trotz Sommerferien, wie ausgestorben.
Sollte ich der Einzige sein, der den nahenden Weltuntergang (Apokalypse-Boten: Halsbandsittiche!) aus dem Köln-Mühlheimer Park überlebt hat? Der letzte Überlebende einer großen, nun untergegangenen Zivilisation, zwar mit Schwimm-Boje, aber ohne Paddelboard?!
…meh!
Für mehr Meh, also eine gewisse Schafs-Gelassenheit, im Straßenverkehr plädiere ich in dieser Aufnahme auch (nachdem ich feststellen musste, dass ich doch nicht der einzige übrige Mensch auf Erden bin, es also außer mir noch Verkehrsteilnehmer:innen gibt (Mist!!)), bzw. nehme sie mir selber fest vor. Denn wie so viele andere auch habe ich mir eine äußerst unerfreuliche Angewohnheit angelegt, und die gilt es wieder loszuwerden"
Wenn mittags die Luft vor Hitze flimmert und die Wände zwischen den Welten dünn werden…
So oder so ähnlich heißt es doch in der Fantasy, oder?
Nun, heiß ist es, flimmern tut es zwar nicht gerade, aber vielleicht… da drüben, vor mir auf der Wiese, da… ach übrigens, ich habe eine neue Tür! Und einen Romulanischen Warbird, in Tarn-Anstrich. Und eine leicht vergrößerte Nebenniere.
Oder einem Zweikampf zweier alter, dicker Männer auf E-Bikes?
Tja, was nur…
Schafe veredeln bekanntlich jeden Podcast - aber veredeln sie auch jeden für den Second Screen produzierten Film?
Diese Frage treibt mich um, seit ich gestern den neu erschienenen Film "Glennkill - Ein Schafskrimi" im Stream gesehen habe, die aktuelle Verfilmung des gleichnamigen (im Deutschen!) Kriminal-Romans von Leonie Swann.
Um es gleich vorweg zu sagen: gegen die Vorlage kommt der Film, aus mehreren Gründen - im Vergleich nicht an. Bei weitem nicht!
Allerdings kann ich die Frage, ob der Film ohne das Vorwissen des Romans (und ich meine damit NICHT, damit man vorher den Mörder nicht kennt!) besser dastehen würde, leider auch nicht so einfach beantworten, da ich beide Schafskrimis vom Leonie Swann kenne und daher nur vermuten kann, ob der Film als alleinstehendes Werk ein genau so erbärmlicher Haufen Schafskött… Entschuldigung, meine emotionsgeladene Unprofessionalität geht mit mir durch… ähem… also, hört einfach die Folge, dann erfahrt Ihr, was ich von diesem für ein Publikum, das den Blick nur hin und wieder von seinem first screen lösen kann, produzierten Second-Screen-Film mit Schafen halte.
Diese Folge der Nabel-Show ist eine astreine Kunst-Selbstkritik-Betrachtung…
Wenn ich male, löst das unter Umständen sehr starke Gefühle in mir aus. Etwas, das eigentlich nicht passiert, wenn ich zeichne… und bei meiner Arbeit hatte ich das schon sehr lange nicht mehr erlebt!
Das gibt mir zu denken… oder zu reden.
Der Kölner Dom kostet seit ein paar Tagen Eintritt - und die Kölner Menschen sind empört!
Ich hatte mich zwar vorher bereits kritisch dazu geäußert, habe aber dummerweise den Stichtag, mich pünktlich zusammen mit allen anderen Empörern und Empörerinnen mit zu empören, leider verpasst. (Zu meiner Verteidigung: ich lag da gerade auf dem Sofa. Und es war mir irgendwie eher egal.)
Aber das muss ja nicht bedeuten, dass ich nicht trotzdem noch stellvertretend für alle anderen, die sich wirklich über die Kölner Dom-Eintrittspreise ärgern, eine Protest-Nabelshow herausbringen kann, in der ich mit einer spektakulären Protest-Aktion auf der Kölner Domplatte anprangernd darauf aufmerksam mache:
12 Euro finde ich einfach zu viel!
(Vor allem natürlich für mich.)
Meine Tür (und noch eine andere Tür) ist verschwunden!
Leider auf eine ganz profane, alltägliche Art und Weise.
Aber um wie viel mysteriöser, geheimnisvoller und aufregender könnte doch das Leben sein, wenn Türen auf mysteriöse, geheimnisvolle und aufregende Weise verschwinden würden!
Nächtliche Gedanken:
Ein Sonnenbrand (wie hat man sich früher eingecremt - wenn man hat?), ein Uhu (unterhaltsame Vögel und nervige Franken auf der Trimburg) und ein Mitmach-Radioprogramm (die Schätzfrage auf Bayern1 und Erinnerung an meine vergebliche Bemühungen, als junger Hörer, das Radioprogramm mitzugestalten.)
Das Beweis-Foto:
Link:
Einer der vielen Music-Video-Clips von Like Ice in the Sunshine
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