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Als Forschende erfüllen wir automatisch mehrere Rollen- wenn man sich jedoch mit Carmen Possnig unterhält, kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.
Carmen ist nicht nur ausgebildete Ärztin und derzeit PhD-Studentin, sie hat auch ein Jahr in kompletter Isolation in einer kleinen Gruppe ForscherInnen in der Antarktis überwintert- bei Temperaturen von bis zu -80°C. Noch dazu war sie eine von zwei Frauen in der isolierten Gruppe.
Trotz dieser extremen Erfahrung war ihre Abenteuerlust scheinbar ungebrochen. Wie es dazu kam, dass sie so jung als ESA-Reserveastronautin aufgenommen wurde und vielleicht sogar ins Weltall fliegen darf, darüber spricht Carmen in dieser Podcast-Folge. Außerdem verrät sie uns, wie sich ihr abwechslungsreicher und imposanter Lebenslauf ergeben hat und warum die Antarktis für sie immer schon einen Reiz hatte.
Zum Buch von Carmen (sehr lesenswert!):
https://bit.ly/3AZS4Kp
Kontakt zu Carmen Possnig:
https://www.linkedin.com/in/carmen-possnig-948871246/
Foto credits: Cyprien Verseux
Dass Wissenschaftskommunikation wichtig ist, daran gibt es keine Zweifel mehr. Aber wie schafft man es jetzt, mit der WissKomm zu starten? Und wie bringt man zeitlich alles neben Experimenten, Anträge schreiben, Netzwerken, etc. unter einen Hut?
In dieser Folge erzählt und Dr. Nicole Amberg, wie ihre Erfahrungen mit der Wissenschaftskommunikation ist und wie sie die Flexibilität in der Forschung nutzen kann.
Außerdem teilt sie auch ihre weniger positiven Erfahrungen als Wissenschaftskommunikatorin, wann sie an ihre persönlichen Grenzen gestoßen und wie sie damit umgegangen ist.
Natürlich teilt sie auch ihre Karrieretipps mit uns.
Nicole Amberg ist Neurowissenschaftlerin, Wissenschaftskommunikatorin und engagiert sich für Frauen in der Forschung mit der Initiative "STEM Fatale" (http://stem-fatale.com/).
Kontakt:
https://www.nicoleamberg.com/
Link zu Science Slam von Nicole:
https://www.youtube.com/watch?v=WsSxvYMbJkI
Link zur FEMTECH Datenbank:
https://www.femtech.at/
Foto Credit: Peter Rigaud
Kontakt zu mir:
Instagram: die_wissen_schafft
Mail: [email protected]
LinkedIn: Charlotte Zajc
Twitter/X: ZajcCharlotte
Dass es wichtig ist, die Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen zu erhöhen, steht außer Frage. In dieser Folge spreche ich mit Juliane Schmidt über das Zia-Netzwerk vom ZEIT Verlag, das sich genau das nämlich zur Aufgabe gemacht.
Forscherinnen sollen in diesem Fellowship-Programm miteinander vernetzt, unterstützt und sichtbar gemacht werden- in Workshops, durch regelmäßige Impulse, das Vernetzen mit Role Models und mediale Aufmerksamkeit durch Features in der ZEIT und auf den Social Media Kanälen.
Juliane erzählt euch, wie es zur Gründung des Zia Netzwerkes kam, wo sie die Herausforderungen sieht, welche Momente für sie besonders waren und -ganz wichtig- wie ihr euch für den nächsten Durchgang bewerben und damit auch Teil von Zia werden könnt!
Informationen zu Zia:
https://zeitfuerx.de/forschung/zia/
Als Fellow bei Zia bewerben:
https://zeitfuerx.de/forschung/fellow-werden/
LinkedIn:
Juliane Schmidt
Foto credit: © Julia Steinigeweg
Seit einigen Jahren reden alle über Juniorprofessuren- doch was genau versteht man eigentlich darunter und wie bekommt man so eine renommierte Juniorprofessur?
Das erklärt uns Dr. Lara Altenstädter in dieser Folge. Sie forscht intensiv zum Thema "Habitus von Juniorprofessor*innen" und hat sich die Frage gestellt, warum diese Berufsgruppe besonders unter Druck steht und wie sie versucht, alle Anforderungen und Aufgaben unter einen Hut zu bringen.
Kontakt:
Dr. Lara Altenstädter
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Universität Duisburg-Essen
Fakultät für Gesellschaftswissenschaften
Institut für Soziologie
Link zum Buch:
2023: Zeitdruck, Anpassung und Konkurrenz: eine Fotobefragung zum beruflichen Habitus von Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren
https://shop.budrich.de/produkt/zeitdruck-anpassung-und-konkurrenz-eine-fotobefragung-zum-beruflichen-habitus-von-juniorprofessorinnen-und-juniorprofessoren/
Projekt „Exzellenz entdecken und kommunizieren Sensibilisierung undKompetenzentwicklung zum Thema Exzellenz und Gender für PostDocs undAkteur*innen der Hochschulkommunikation (EXENKO)"
https://www.exzellenz-entdecken.de/
Info zu Hausberufungen:
https://www.hlb.de/fileadmin/hlb-global/downloads/members_only/Infoblaetter_Mitglieder/hlb-Infoblatt_Hausberufungen.pdf
Wer könnte besser wissen, wie es sich anfühlt als Wissenschaflerin auf einer Bühne zu stehen als Lisa Budzinski? Sie ist Forscherin und hat 2022 die Deutschen Science Slam Meisterschaften gewonnen. Seitdem ist sie sehr aktiv in der Wissenschaftskommunikation und zum Beispiel auch bei Terra X Plore (ZDF) regelmäßig zu sehen.
Wie sie das neben ihrer Doktorarbeit alles unter einen Hut bringt, und ob sie auch schon mal blöde Kommentare zu ihrem Engagement in der Wisskomm einstecken musste, erfahrt ihr in dieser Folge.
Kontakt zu Lisa:
linktr.ee/lisa_bpunkt
Lisas Science Slam bei der Meisterschaft 2022:
https://www.youtube.com/watch?v=jbIklQ_bgOQ
Fotocredit: Markus Mielek
Die Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen ist geringer als die ihrer männlichen Kollegen. Wie ihr dem entgegenwirken könnt und was das Ganze mit wissenschaftlicher Exzellenz zu tun hat, darüber sprechen wir in dieser Folge mit Prof. Dr. Ute Klammer und Eva Wegrzyn
Sie haben das Projekt EXENKO ins Leben gerufen (im Rahmen von "Innovative Frauen im Fokus"), das sich mit damit beschäftigt, Exzellenz zu erkennen und zu fördern. Natürlich mit dem Ziel, einen Beitrag zur Sichtbarkeit von Frauen in der Forschung zu leisten.
Zum Projekt:
www.exzellenz-entdecken.de
Der Übergang aus der PostDoc Phase zu einer eigenen Forschungsgruppe ist nicht einfach und schon gar nicht geradlinig. Wie man einen eigenen Forschungsschwerpunkt findet, welche Tipps besonders geholfen haben und warum nicht alle Bereiche im Leben immer ausgeglichen sind, darüber spreche ich in dieser Folge mit Dr. Evelyn Rampler, Gruppenleiterin vom Rampler Lab an der Universität Wien.
Sie ist Analytische Chemikerin und seit 2 Jahren Gruppenleiterin ihrer eigenen Forschungsgruppe. In dieser Folge erzählt sie offen, wie sie zu ihrer jetzigen Position gekommen ist, warum es nicht immer notwendig oder sinnvoll ist ins Ausland zu gehen und wie sie die Balance zwischen Familie und Forschung findet.
Kontakt zu Evelyn:
LinkedIn: Evelyn Rampler
Twitter/X: @EvelynRampler
https://ramplerlab.univie.ac.at/
Dieser Beitrag ist für den Fast Forward Science Award 2024 eingereicht:
http://www.fastforwardscience.de
#Fast Forward Science
#Multimedia-Wettbewerb
#Wissenschaft #Science #Wissen
#Wissenschaft im Dialog
#FFSci
#AudioAward
Wissenschaftskommunikation ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden, aber wie genau kann man als Wissenschaftler*in mit WissKomm anfangen?
In dieser Folge gibt Susanne Geu Tipps für die ersten Schritte in der WissKomm und erzählt uns, warum man WissKomm machen kann ohne alles Private von sich teilen zu müssen. Wir sprechen darüber, warum es wichtig ist seine Zielgruppe zu kennen und die passenden Social Media Kanäle für sich auszuwählen und außerdem natürlich über viele Beispiel von Wissenschaftler*innen, die sehr erfolgreich in der WissKomm sind.
Kontakt zu Susanne:
https://susannegeu.de/
X: @SusanneGeu
Mastodon: @[email protected]
Bluesky: @susannegeu.bsky.social
LinkedIn: Susanne Geu
Instagram: susannegeu
Beispiele für WissenschaftlerInnen, die WissKomm betreiben:
Mai Thi Nguyen-Kim, Chemikerin
Instagram: @maithink
Stina Börchers, Neurowissenschaftlerin
Instagram: @stina.bologista
Amelie Reigelt, Biologin
Instagram: @diewissenschaftlerin
Thomas Hörren, Insektenforscher
Instagram: @totholz.thomas
Katharina Ruthsatz, Herpetologin (Amphibienforscherin)
Instagram: @katharina.ruthsatz
Simon Meier-Vieracker, Sprachwissenschaftler
TikTok: @fussballlinguist
Literaturempfehlung von Susanne:
Selbstmarketing für Wissenschaftler*innenMethoden, Modelle und Instrumente
D. Georg Adlmaier-Herbst und Anette Mayer
Podcastempfehlung von Susanne:
Haken dran- das Twitter-Update
Update Dezember 23: Seit Kurzem gibt es den Podcast mit Gavin Karlmeier und einem Gast wöchentlich
https://spoti.fi/3SKwXCv
Leaky pipeline, gender citation gap, gender pay gap - über all diese Missstände für Frauen in der Wissenschaft möchte Dr. Elisabeth Huber aufklären. Dafür hat sie mit ihrer Kollegin Dr. Katharina Bunk den Podcast "Zweimal 2X" ins Leben gerufen.
Im Laufe ihrer Karriere hat Elisabeth selbst schon unangenehme Situationen in Bewerbungsgesprächen erlebt und die Problematik fehlender Kinderbetreuung und auslaufender Arbeitsverträge in der Elternzeit.
In dieser Folge teilt sie mit uns ihre Erfahrungen und erzählt uns außerdem, wie und warum sie in der Elternzeit eine Ausbildung im Journalismus gestartet hat.
Link zum Podcast Zweimal 2X: www.zweimalzweix.de
Zur Podcast-Folge über die Leaky Pipeline: bit.ly/3LANk0m
Link zum Blog: www.Insulinandmore.org
Instagram (Podcast): @zweimalzweix
Instagram (Blog): @insulinandmore
Twitter: @HuberLisi
Wir haben alle mehr als genug im Job zu tun- egal ob man im OP oder im Labor steht oder hinter dem Schreibtisch sitzt. Trotzdem ist gerade als JungwissenschaftlerIn das Thema Mentoring sehr wichtig. Wie man von einem guten Mentor oder einer guten Mentorin profitiert und warum man sich trauen sollte, aktiv auf die Suche zu gehen, darüber sprechen wir in dieser Folge.
Fr. Dr. Florentine Hüttl vom Verein "Die Chirurginnen e.V." ist selbst Chirurgin und hat das Mentoring Programm im Verein zuerst als Mentee durchlaufen. Ihre Erfahrungen haben sie dazu motiviert, nun auch als Mentorin Nachwuchschirurginnen Unterstützung zu bieten. Sie erzählt uns, welche Plattformen zum Netzwerken der Verein bietet, warum gerade in der Chirurgie weibliche Vorbilder wichtig sind und gibt Tipps, um einen Mentor bzw. eine Mentorin zu finden.
Falls ihr mehr über den Verein erfahren wollt:
Die Chirurginnen e.V.
https://chirurginnen.com/
Kontakt zu Fr. Dr. Hüttl:
Für Feedback, Themenvorschläge oder Kontakt:
Instagram: @die_wissen_schafft
Twitter: @ZajcCharlotte
LinkedIn: Charlotte Zajc
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