Heute wollten wir euch doch tatsächlich mal einen Gedichtband vorstellen – aber, keine Panik, diese Gedichte haben so gar nix mit den lyrischen Staubfängern zu tun, die ihr im Deutsch-LK durchkauen musstet. Die Musikjournalistin, Literatur- und Filmkritikerin und neuerdings auch Musikerin Juliane Liebert hat in ihrem Suhrkamp-Debüt 42 Texte aus 16 Jahren ihres Lebens versammelt. Es sind wunderschön formulierte Erlebnisse, Szenen, Empfindungen, Sprachexperimente. Es sind Texte aus über Berlin, es sind aber auch Gedichte, die dunkel, obsessiv und brutal sein können. Was kein Zufall ist, denn es waren Zeilen von zum Beispiel Hertha Kräftner oder Anne Sexton, die Juliane als Teenagerin mit Lyrik anfixten, Gedichte, die – wie Juliane sagt – „wie ein Schnitt in die Kehle sein können“.
Daniel Koch sprach mit Juliane über die Ehrenrettung der Lyrik, die Verbindung von Poesie und Songwriting und ihre neue Punkband – außerdem liest sie uns ihr Gedicht „tannhäuser gate“ vor. Wenn ihr jetzt neugierig geworden seit, könnt ihr wieder zwei Exemplare des Buches bei uns gewinnen. Schreibt uns einfach eine Mail mit dem Stichwort „Lieder an das große Nichts“ und eurer Postadresse an
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