
Sign up to save your podcasts
Or


Open Space: heute in Magazinform
1. Heilender Strom: Wie die moderne Elektrokonvulsionstherapie (EKT) schwer phsychisch Erkrankten helfen kann
Autoren: Michael Marek und Luis Kilian Marek
2. Kosmische Verwandlung: Wie aus roten Punkten Schwarze Löcher wurden und was das für die Astrophysik bedeutet
Autor: Robert Czepel
3. Wenig Kalium, viel Stickstoff: Was die Symbiose von Pflanzen und Pilzen stört und Böden aus dem Gleichgewicht bringt
Autorin: Vera Fleuter
4. Bildungsfairness von Anfang an: Quereinsteiger in Kindergärten
Autorin: Sabrina Adlbrecht
Moderation: Armin Stadler
Der Gedanke im Kopf ist klar - doch beim Sprechen geraten die Worte ins Stolpern. Stotterer erleben das alltäglich. Was nach einer Unannehmlichkeit klingt, kann das Privatleben und die Berufswahl enorm einschränken. Allein in Österreich sind 80 Tausend Menschen betroffen. Trotzdem ist das Angebot für Intensivtherapien in Österreich dünn. Eine ursächliche Behandlung gibt es bisher nicht. Noch hat die Wissenschaft keine endgültige Antwort darauf, wo im Gehirn Stottern überhaupt entsteht. Im Oktober 2025 brachte ein Forschungsteam ein wenig Licht ins Dunkel: Auf Wunsch einer schwer stotternden Patientin wurde ihr einen Hirnschrittmacher implantiert, um das Stottern gezielt einzuschränken - mit erstem Erfolg. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 04. 03. 2026.
Gestaltung: Lilly Zerbst
Wie viele Spinnen es gibt, wie sie sich ausbreiten, was ihr Verschwinden bedeutet - all das beschäftigt den österreichischen Biologen. Er hat eine der umfassendsten Datenbanken zu Spinnen und Weberknechten in Österreich aufgebaut, neue Arten beschrieben - darunter Diplocephalus komposchi, benannt nach ihm selbst. Christian Komposchs Forschung zeigt: Wo Spinnen verschwinden, verändert sich meist weit mehr als nur das Artenspektrum. Denn die kleinen Tiere reagieren sensibel auf Temperatur, Feuchte, Bodenstruktur. Die Spinnenforschung gilt heute als Teil eines umfassenden Biodiversitätsmonitorings - und als Schnittstelle zwischen Artenkenntnis, Ökologie und Naturschutz. (Wh. v. 2025) - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 03. 03. 2026.
Gestaltung: Kathrin Horvath
Etwa jede vierte Person in Österreich trägt mindestens ein monochromes oder buntes Tattoo auf dem Körper. Umso erstaunlicher, dass über die Wirkung von Tattoos im Körper bisher wenig bekannt ist. Und es geht dabei nicht nur um mögliche Infektionen oder allergische Reaktionen. In Tätowier-Farben finden sich bis zu 100 verschiedene chemische Substanzen und mehr oder weniger starke Verunreinigungen, z.B. mit gesundheitsbedenklichen Schwermetallen. 2022 wurden EU-weit mehr als 4000 potenziell gefährliche Stoffe in Tattoo-Farben verboten. Trotzdem kann laut Expert:innen keine vollständige Entwarnung gegeben werden. Die Forschung zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Tätowierungen steht noch am Anfang. (Wh. v. 16. 06. 2025) - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 02. 03. 2026.
Gestaltung: Sabrina Adlbrecht
Open Space: das Magazin
1. In Accra wurde ein Kulturforum eröffnet, das den künstlerischen Austausch zwischen Österreich und Ghana verstärken soll
Beitrag: Joshua Mingers
2. Messbare Ästhetik: Rezipieren Menschen das Original eines Kunstwerks anders als seine Kopie?
Beitrag: Florian Jauk
3. Der Herzschlag der Sterne: Was der Rhythmus von Sternen über ihre Herkunft und Zukunft erzählt
Beitrag: Lilly Zerbst
Moderation: Armin Stadler
Neue Computerarchitektur made in Europe
Seit 1940 gibt es Computer. Und ihre Funktionsweise legte damals im Wesentlichen John von Neumann fest, der geniale ungarischen Mathematiker mit Wohnsitz USA. Dass über 80 Jahre später noch immer seine Idee von einer Rechenmaschine die Computerwelt prägt, ist erstaunlich. Schließlich gibt es kaum mehr einen Lebensbereich, der ohne Computerchips auskommt. Vom Auto, übers Haus bis zur Wissensgenerierung und Kommunikation. Das steigert nicht nur den Energiebedarf, sondern auch den Datenfluss in den Netzwerken, die Abhängigkeit von der Maschine und den Produktionsstätten der Chips. Das wiederum treibt die Forschung und auch die Forschungspolitik an. Materialien werden überdacht, das Design überarbeitet und digitale Souveränität beschworen. Auch in der EU. Welche neuen Entwürfe am Chipmarkt gibt es? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1^am 25. 02. 2026.
Gestaltung: Mariann Unterluggauer
Neue Computerarchitektur made in Europe
Seit 1940 gibt es Computer. Und ihre Funktionsweise legte damals im Wesentlichen John von Neumann fest, der geniale ungarischen Mathematiker mit Wohnsitz USA. Dass über 80 Jahre später noch immer seine Idee von einer Rechenmaschine die Computerwelt prägt, ist so erstaunlich wie fahrlässig. Schließlich gibt es kaum mehr einen Lebensbereich, der ohne Computerchips auskommt. Vom Auto, übers Haus bis zur Wissensgenerierung und Kommunikation. Das steigert nicht nur den Energiebedarf, sondern auch den Datenfluss in den Netzwerken, die Abhängigkeit von der Maschine und den Produktionsstätten der Chips. Das wiederum treibt die Forschung und auch die Forschungspolitik an. Materialien werden überdacht, das Design überarbeitet und digitale Souveränität beschworen. Auch in der EU. Welche neuen Entwürfe am Chipmarkt gibt es? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 25. 02. 2026.
Gestaltung: Mariann Unterluggauer
Wie Kriegsüberlebende in der Sowjetunion verfolgt wurden
Mit dem Ende des 2. Weltkrieges wurden Millionen sowjetische KZ-Überlebende, Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene aus deutschen Lagern befreit. Aber bei vielen setzte sich die Leidensgeschichte nach der Rückkehr in die UdSSR fort. Denn für die sowjetische Führung unter Josef Stalin standen diese Überlebenden unter dem Generalverdacht der Kollaboration, sie galten als Landesverräter und Volksfeinde. Während heute unter Wladimir Putin der Kult um Stalin als Sieger über NS-Deutschland eine neue Intensität erreicht, ist die Erinnerung an seine Opfer aus dem öffentlichen Gedächtnis Russlands weitgehend getilgt. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 24. 02. 2026.
Gestaltung: Rosemarie Burgstaller
Warum Affen grooven und Vögel singen
Das Gespür für Musik galt lange als rein menschliche Leidenschaft. Aber es gibt auch Tiere, die einen Rhythmus spüren, Melodien imitieren oder sogar selbst musizieren, tanzende Schimpansen oder den Kakadu "Snowball", der im Takt zu Queen wippte - und damit Weltruhm erlangte. Während Marienkäfer bei Heavy Metal das Fressen einstellen. Forscher:innen konnten bereits Anzeichen und einige Gründe für tierische Musikalität finden. Eine offene Frage ist bisher, ob Tiere dabei nur auf Klänge reagieren. (Übernahme Deutschlandfunk Kultur, 02. 10. 2025) - Diese Sendung wurde am 23. 02. 2026 in Ö1 ausgestrahlt.
Gestaltung: Christine Westerhaus
Im "Open Space" zu Gast: Annett Schirmer, Psychologin an der Universität Innsbruck
Werden wir gestreichelt, löst das ein wohliges Gefühl in uns aus. Spezielle Nervenfasern in der Haut reagieren auf sanfte, langsame Berührungen und leiten diese Signale an das Gehirn weiter. Je stärker diese Fasern feuern, desto angenehmer empfinden wir die Streicheleinheit. Berührungen machen uns auch empfänglicher für soziale Informationen. Warum wirken Berührungen so stark - und wie erforscht man etwas so Alltägliches wie Nähe? Die Psychologin und Neurowissenschaftlerin Annett Schirmer untersucht an der Universität Innsbruck, wie Mütter mit ihren Kindern interagieren, analysiert, wie Paare einander streicheln, und vergleicht menschliche Berührung mit der eines Roboters. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 19. 02. 2026.
Moderation: Juliane Nagiller
From the publisher's feed