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Steigende Mietpreise, immer teurer werdende Grundstücke und eine angespannte Facharztsituation – der Barnim strebt auf, viele Leute ziehen hier her, aber das zieht auch Probleme mit sich. Die müssen gelöst werden, um eine Überforderung zu vermeiden. Vielleicht hört im Jahr 2040 noch einmal irgendwer in diese Episoden rein und denkt sich: Luxusprobleme. Vielleicht sind bis dahin aber auch schon alle Probleme gelöst, die hier in den sechs Folgen angesprochen wurden. Fakt ist: Momentan gibt es noch einige Baustellen im Barnim, die behoben werden müssen, damit der Zuzug und die Belebung der Region auch vollends als Erfolg anerkannt werden.
Positive Effekte und negative Effekte – ein rascher Zuzug, wie er gerade im Landkreis Barnim stattfindet, bringt logischerweise beide Effekte mit sich. Das Ganze kostet natürlich auch Geld. Es muss investiert werden.
Bernau ist eine der Städte gewesen, die zumindest äußerlich den DDR-Muff schneller abgelegt hatten als andere Orte. Und das, obwohl die Stadt genau die gleichen Probleme hatte, wie andere Oststädte nach der Wende auch. Bernau hat aber eine etwas andere Geschichte – es war keine Industriestadt wie Eberswalde. Bernau war ein Wohnstandort, schon immer – in dienender Funktion zur Hauptstadt. Bernau war ebenso eine Garnisonsstadt – das Militär – insbesondere die Sowjets waren hier im Stadtbild kaum wegzudenken. Und Bernau war schon immer eine Stadt, die Neuankömmlinge begrüßen durfte, wie Bürgermeister Andre Stahl im Interview erzählt. Stahl ist in der Region aufgewachsen und kennt die Stadt von Kindesbeinen an.
Vom Sorgenkind zur Boomtown – so kann man Eberswaldes Geschichte seit der Wende in einem Satz zusammenfassen. Von 53.000 Einwohnern 1989 geschrumpft auf 38.000 Einwohner in den 2000ern wächst die Stadt seit einigen Jahren wieder. Fast 42.900 Menschen sind hier gemeldet – Tendenz steigend.
Drecksloch, Nazi-Stadt, Durchfahrtsdorf – unter diesen Begriffen war Eberswalde für viele Jahrelang ein rotes Tuch. Diese Zeiten sind vorbei. Schaut man zurück in die Geschichte, wird klar, Eberswalde musste wirklich schwere Zeiten durchmachen. Das war auch nicht erst in der Nachwendezeit so, auch zu DDR-Zeiten gab Eberswalde kein gutes Bild ab, erzählt Friedhelm Boginski. Der FDP-Bundestagsabgeordnete war lange Jahre Bürgermeister.
Der Landkreis Barnim – nordöstlich an Berlin grenzend ist mehr als 30 Jahre nach der Wende eine aufstrebende Region. Seit 1993 ist der Landkreis um knapp 40.000 Menschen gewachsen. Und das Wachstum geht weiter. Baugebiete entstehen, die Nachfrage nach Wohnen ist da. Auf der anderen Seite steigen Miet- und Grundstückspreise, die Schulen und Kitas platzen aus allen Nähten, es wird immer schwieriger Facharzttermine zu bekommen. Wo Sonne ist, da ist auch Schatten. Doch was überwiegt?
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Einige Beispiele, wie es den Tafeln in Brandenburg geht: In Seelow schrumpft das Angebot, in Frankfurt (Oder) müssen sich immer mehr Geflüchtete versorgen und in Strausberg werden schon keine neuen Kunden angenommen.
Informationen zu Spenden an das AWO-Büro Kinder(ar)mut gibt es auf der Homepage.
Den Youtube-Kanal von RSR Baits findet ihr hier. Weitere Informationen über Frank Rogge und Enrico Schmdit gibt es auf ihrer Website.
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