Entertainer Julian F. M. Stoeckel gilt als einer der schrillsten Paradiesvögel der Unterhaltungsbranche. In der neuesten Ausgabe des Podcasts "Ditt & Datt & Dittrich" plaudert er mit ntv-Kolumnistin Verena Dittrich über die Zukunft des Unterhaltungsfernsehens.
Immer lauter, immer hässlicher und niveauloser: Das deutsche Unterhaltungsfernsehen hat ein ernstes Problem. Denn, was dem Zuschauer in den letzten Jahren teilweise so angedreht wird, ist nicht selten nur noch schwer zu verdauen. Immer mehr neue Trash-TV-Formate flimmern über die Mattscheibe, dabei ist das gute alte Reality-Fernsehen nicht das Problem. Das Problem ist die Ideen- und Mutlosigkeit einiger TV-Macher.
Wird es irgendwann in den Trash-TV-Formaten wieder eine Rückbesinnung auf ein gewisses Maß an Niveau geben? Oder ist das, was wir jetzt sehen, nur ein unheilvoller Vorbote auf eine neue Art von TV-Unterhaltung? Julian sagt: "Früher hat man in solchen Sendungen mit den Geschichten und den Protagonisten mitgefiebert. Jetzt wird ein Format angekündigt und man überlegt sofort: 'Oh Gott, wie viele Minuten braucht es, bis es eskaliert?' Man hat das Gefühl, dass diese pausenlose Eskalation das Top-Thema all dieser (neuen) Shows ist."
Welche Wege müssen die Verantwortlichen gehen, um den in Schieflage geratenen Kahn der TV-Unterhaltung auf neuen Kurs zu bringen? Welche Macht haben hierbei die Zuschauer und ist das einst von vielen so geliebte deutsche Trash-TV überhaupt noch zu retten? Das alles und noch viel mehr - jetzt in einer neuen Folge von "Ditt & Datt & Dittrich".
Ihr habt Fragen oder ein spannendes Thema für "Ditt & Datt & Dittrich"? Schreibt Verena auf Twitter: twitter.com/vm_dittrich