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Zwischen Funk, Sound und Blindenhilfsmitteln – Stefan Merk im Interview
Er ist blind und arbeitet als Fachjournalist für Audiotechnik, im Hilfsmittelbereich und als Funkamateur (Rufzeichen DL7FOS).
Beste Grüße
Michael Wahl, der Leiter der Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik referiert für uns im DL-Teilhabeforum über das Gesetz und darüber, was wir konkret machen können, um bestehende Hürden zu beseitigen.
Er sieht nix und seine Firma heißt SehNix.
Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT wird für blinde Menschen zugänglich. An der technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen können Menschen, die vollblind sind studieren. Der blinde Physiker Dr. Michael Kreutzer, hat es vorgemacht und an der THM promoviert. Zwischenzeitlich ist er auch selbst in der Lehre tätig.
Prof. Dr. Diethelm Bienhaus und Dr. Michael Kreutzer von der technischen Hochschule Mittelhessen führen in dieser Episode praktisch vor, wie man dem Geschehen in einer Vorlesung online oder vor Ort blind folgen und aktiv mitmachen kann. Mit den richtigen Werkzeugen, die teilweise an der THM entwickelt wurden, kann man komplexe Klassendiagramme sowohl lesen als auch selbst erzeugen.
Ein Klassendiagramm ist eine Darstellungsform in der objektorientierten Modellierung — insbesondere in der UML (Unified Modeling Language). Es zeigt, welche Klassen in einem System existieren und wie sie miteinander in Beziehung stehen. Man kann es sich als Bauplan für ein Softwaresystem oder eine elektronische Schaltung vorstellen. Grundsätzlich kann man aber auch soziale Systeme modellieren.
Wir lernen praktische Werkzeuge kennen. Mit der einfachen Auszeichnungssprache Markdown kann man etwa rein textbasiert Klassendiagramme und Schaltungen erzeugen und lesen. Die Komplexität kann man dabei sozusagen durch Hinein- und Hinauszoomen kontrollieren.
Die Episode lädt zum Mitmachen ein. Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer können für die Praxis lernen.
Diese Episode gibt es optional auch mit Video.
Michael Kreutzer setzt KI ein, um sich Abbildungen beschreiben zu lassen, die seine Studentinnen und Studenten in ihren Arbeiten verwenden. Über KI lässt er sich Arbeiten teilweise auch zusammenfassen.
Bianca Kronhardt zeigt uns wie man mit Hilfe eines Screenreaders der Literaturverwaltung zu Leibe rücken kann.
Bianca hat die Folge konzipiert, moderiert und geschnitten.
Stell Dir vor: Es ist spätabends, Du betrittst Dein Hotelzimmer – und stehst ratlos vor den Reglern der Klimaanlage. Welche Taste macht was? Oder Du fragst Dich: Was genau enthalten all diese Tuben und Fläschchen im Bad?
In solchen Momenten brauchen viele Menschen sehende Unterstützung. Früher ging das nur persönlich oder per Videoanruf über die App „Be My Eyes“. Heute gibt es eine zusätzliche, innovative Lösung: Künstliche Intelligenz.
Mit dem Dienst** „Be My AI“**, der in „Be My Eyes“ integriert ist, kannst Du einfach ein Foto aufnehmen und erhältst eine ausführliche Bildbeschreibung – inklusive der Möglichkeit, direkt Rückfragen zu stellen. Ob spontan vor Ort oder bequem von zu Hause: KI wird zum praktischen Assistenten im Alltag.
Dr. Aleksander Pavkovic zeigt in diesem Termin, wie „Be My AI“ funktioniert und welche neuen Möglichkeiten sich dadurch eröffnen.
Moderation: Rena de Buhr und Hansjörg Lienert
Reiner Spring hat in seinem Leben viele Hürden mit Einser-Abschlüssen genommen.
Die blinde IT-Expertin und Geschäftsführerin des Berufsförderungswerks Würzburg, Judith Faltl, im Interview mit Hansjörg Lienert.
Judith Faltl sind die Chancen und Risiken der digitalen Transformation aus eigener Erfahrung bekannt. Nach mehr als 25 Jahren Tätigkeit im IT-Bereich leitete Frau Faltl zuletzt als Senior IT Consultant bei der internationalen Unternehmensgruppe "msg group IT" Projekte in der Branche Automotive und Manufacturing.
Seit Anfang 2022 ist Frau Faltl Geschäftsführerin des Berufsförderungswerks Würzburg. Judith Faltl, die auch Landesvorsitzende des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes ist, bringt hier auch ihre langjährigen Erfahrungen im Bereich der politischen Netzwerkarbeit in der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe ein.
Seit über 15 Jahren entwickelt sich der Screen Reader NVDA rasant weiter und hat sich längst von der „kostenlosen Alternative“ zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für den Marktführer JAWS gemausert.
Immer mehr IT-Abteilungen setzen an barrierefreien Arbeitsplätzen auf NVDA – leistungsstark, flexibel und zukunftssicher.
Im Jahr 2024 haben das BFW Würzburg und der DBSV gemeinsam das Förderprojekt gestartet, um die Weiterentwicklung von NVDA gezielt voranzutreiben.
Der blinde Entwickler, Programmierer und NVDA-Experte Rainer Brell vom BFW Würzburg stellt das Projekt und seine Perspektiven vor.
In dieser Episode berichten die Moderatoren Eric Röder und Florian Lichteblau von ihren Erfahrungen mit ChatGPT. von einfachen Wissensfragen bis hin zur Imitation der eigenen Stimme in einer fremden Sprache. Neben vielen praktischen Anwendungsbeispielen für Menschen mit Sehbeeinträchtigung geht es auch um die Unterschiede zwischen Web- und App-Version in Bezug auf Bedienbarkeit und Funktionsumfang.
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