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Kommen wir heute zu einem Thema, dass zunächst nicht wirklich etwas mit dem Hallenbad in Oppenheim zu tun hat. Aber das Thema ist wichtig. Und es ist uns wichtig. Es geht um die Aktion „Testen für alle“, bei der jedem Bürger kostenlose Corona-Schnelltests angeboten werden sollen. Wie ich in der letzten Folge schon erwähnt habe, haben wir von der DLRG Oppenheim im Auftrag der Verbandsgemeinde Rhein-Selz die Organisation des Corona-Schnelltest-Zentrums in Dienheim und die Betreuung mit Unterstützung von „Nierstein hilft“ übernommen. Dort werden wir Mittwochs von 17 bis 20 Uhr und Samstags von 15 bis 18 Uhr Schnelltests durchführen. Los geht es am Mittwoch, den 17. März. Und heute will ich Dir erzählen, wie dort die Abläufe sind, die wir geplant haben. All das findest Du auch auf unserer webseite unter https://oppenheim.dlrg.de/corona-schnelltest/.
Am Mittwoch, den 3. März erreichte uns eine WhatsApp-Nachricht von Gabriele Wagner, der Beigeordneten der Verbandsgemeinde Rhein-Selz. Darin eine Pressemeldung des Bundestagsabgeordneten Jan Metzler. In dieser wird mitgeteilt, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Förderung des Neubaues eines Hallenbades der VG Rhein-Selz bewilligt hat. Und bewilligt wurde dabei auch die maximal mögliche Fördersumme von drei Millionen Euro. Damit ist also ein wichtiger Grundstein für die Finanzierung des neuen Hallenbades gelegt. Und auch in Sachen Corona werden wir uns jetzt bei den Schnelltests engagierten, die der Bevölkerung angeboten werden. Alles zu diesem Themen in dieser Podcast-Folge.
Das hier ist der Podcast „Ohne Bad gehen wir baden“ der DLRG Oppenheim. Unseren Podcast kannst Du bei allen gängigen Podcast- und Audio-Plattformen finden. Unter anderem bei Spotify, iTunes, Google Podcast, Breaker, RadioPublic und anderen. Wenn Du unseren Podcast abonnierst, verpasst Du keine Folge mehr. Wenn Dir der Podcast gefällt, lass gerne eine gute Bewertung beispielsweise auf iTunes da, das würde uns wirklich sehr helfen. Und wenn Du unseren Podcast auf Facebook, Twitter, WhatsApp und so weiter teilst, dann hilft uns auch das.
Wenn man die DLRG mit einem Baum vergleicht, dann hat dieser Baum einen dicken Stamm. Das sind die Mitglieder, die all die ganze Arbeit und Aufgaben tragen, die die DLRG leistet. Dann sind da die verschiedenen Äste und Zweige. Das wäre die verschiedenen Tätigkeitsbereiche, die die DLRG so abdeckt. Die reichen von den Schwimmkursen über Schwimmtraining und Breitensport, die Ausbildung von Rettungsschwimmern über Fachbereiche wie Tauchen, Strömungsrettung, Erste-Hilfe- und Sanitätsausbildung bis hin zum Katastrophenschutzt. Aber die Wurzeln dieses Baumes stehen immer in einem Schwimmbad. Denn die Ausbildung und das Training in einem geeigneten Schwimmbad sind immer die Grundlage und Basis einer jeden Tätigkeit in der DLRG.
Deshalb möchte ich heute mal beispielhaft eine „Schwimmer-Karriere“ in der DLRG Oppenheim vorstellen. Wir begleiten also quasi ein Kind auf seinem Weg durch die DLRG bis ins Erwachsenenalter. Wir gehen dabei davon aus, dass in Oppenheim ein Hallenbad zur Verfügung steht, also das quasi die Situation vorliegt, wie sie bis zur Schließung des Hallenbades der Verbandsgemeinde Rhein-Selz in Oppenheim und auch vor Corona war.
Nach den jüngsten Beschlüssen des Verbandsgemeinderates Rhein-Selz zeichnen sich die nächsten Schritte ab bezüglich der Übergangslösung im Gimbsheimer Freibad. Konkret geht es darum, wie man die Saison im Freibad in Gimbsheim verlängern kann, sodass man im besten Falle das ganze Jahr dort Schwimm- und Trainingsmöglichkeiten schaffen kann, die durch die Schließung des Oppenheimer Hallenbades fehlen. Auf der letzten VG-Rartssitzung wurden dazu die nächsten Weichen gestellt.
Konkret ging es darum, zu beschließen, welche Variante einer Traglufthalle die Verbandsgemeinde realisieren will, um damit ein Becken des Freibades nach der Sommersaison zu überbauen und damit wintertauglich zu machen.
Hier der Bericht der Allgemeinen Zeitung Mainz über diese VG-Ratssitzung
Den Podcast „Ohne Bad gehen wir baden“ der DLRG Oppenheim kannst Du bei allen gängigen Podcast- und Audio-Plattformen finden. Unter anderem bei Spotify, iTunes, Google Podcast, Breaker, RadioPublic und anderen. Wenn Du keine Folge unseres Podcast verpassen willst, dann abonnier ihn am besten gleich. Und wenn Dir der Podcast gefällt, lass gerne eine gute Bewertung beispielsweise auf iTunes da, das würde uns wirklich sehr helfen. Und wenn Du unseren Podcast auf Facebook, Twitter, WhatsApp und so weiter teilst, dann hilft uns auch das.
Kommen wir in der heutigen Podcast-Folge zu der zweiten Auswertung der Kannewischerstudie, die ich hier mit Euch betrachten will: Die Besucherzahlen. Diese Auswertung, so liest man in der Studie sind mit einigen Schwierigkeiten verbunden, weil die Erfassung der Besucherzahlen nicht über viele Jahre konstant und effizient vorgenommen wurde. Und in der Tat sprechen einige Fakten dafür, dass das Hallenbad der Verbandsgemeinde Rhein-Selz tatsächlich von mehr Menschen genutzt wurde, als die Statistik erfasst hat.
Hier der Link zur Kannewischer-Studie
Eigentlich wollte ich heute mit Euch den zweiten Teil der Kannewischer-Studie besprechen, aber das machen wir nächsten Sonntag. Lasst uns doch mal kurz über das aktuelle Hochwasser sprechen.
Gestern, am Samstag, dem 6. Februar haben wir um die Mittagszeit auf Facebook, dort auf der Facebook-Seite der DLRG Oppenheim ein paar Anmerkungen zum aktuellen Hochwasser im Land gepostet. Dieser hat stand heute Sonntag 7. Februar 11.30 Uhr, über 33.400 Personen erreicht und er wurde bislang 488 mal geteilt. Man könnte quasi sagen, der Beitrag läuft wie das sprichwörtliche „geschnitten Brot“. Deshalb dachte ich mir, dass ich heute mal vom Themenfahrplan abweiche und euch diesen Facebook-Beitrag vorlese, denn er enthält unserer Meinung nach eine wichtige „Botschaft“, wenn man das mal etwas hochtragend aus drücken will. Also hier ist dieser Facebook-Beitrag im Wortlaut.
Ein paar Anmerkungen zum Thema „Hochwasser gucken“.
Der Rhein ist sprichwörtlich aus seinem Bett gestiegen und derzeit zieht es viele Menschen an seine überschwemmten Ufer, um „Hochwasser zu gucken“. Grundsätzlich ist das ja auch ok, aber wir hätten doch ein paar Hinweise und Tipps dazu.
Tiere: Vielen bei uns heimischen wilden Tieren „läuft derzeit ihr Lebensraum voll“. Nehmen wir das Oppenheimer Wäldchen und die Ufer-nahen Wiesen und Felder als Beispiel. Die Tiere flüchten vor dem Hochwasser landeinwärts. Wenn es dort dann aber von Menschen wimmelt, die auf dem Winterdamm spazieren gehen, treibt man die Tiere damit zurück in die überfluteten Flächen. Dort können sie ertrinken.
Die Dämme: Durch Regen und eventuell an den Dämmen anstehendes Wasser des Rheins weichen die Dämme auf. Wenn dann wieder zahllose Menschen auf diesem riesigen und vielleicht vollgesogenen „Schwamm“ herumlaufen und dabei vielleicht noch von den festeren Wegen abweichen, treten sie die Grasnarbe kaputt. Eine intakte Grasnarbe aber ist für das Funktionieren eines Dammes - eigentlich Deiches - unglaublich wichtig. Und wenn dann nicht nur auf den Dämmen herumgelaufen, sondern vielleicht noch mit Fahrrädern oder gar Autos darauf gefahren wird, können weitere Belastungen und Schäden entstehen. Dämme sind Schutzbauwerke, die uns alle aber nur dann vor Hochwasser schützen, wenn sie intakt und nicht banal formuliert platt und weichgetrampelt sind.
Das Wasser und die Strömung: Es mag spaßig sein, im seichten Bereich des Hochwassers sozusagen „durch die Pfützen zu stampfen“. Aber sieht man, wo es noch flach ist und wo es tiefer wird? Und der Rhein hat bei Hochwasser eine gewaltige Strömung, die unerbittlich alles und jeden mitreißt, der in ihren Sog gerät. Dazu ist dann noch viel Treibgut auf dem Fluss unterwegs. Und von den aktuellen Wassertemperaturen und den entsprechenden Überlebenschancen wollen wir garnicht erst reden. Das Spielen am Hochwasser kann so zu einem Spiel mit dem eigenen Leben werden.
Also: Man kann gerne das Hochwasser betrachten, aber das geht auch aus der Distanz! Man muss weder „ran noch rein“! Mag sein, das ein Foto auf Facebook, wo man sich knietief im Hochwasser stehend oder auf einer im Wasser stehenden Sitzbank am Ufer sitzend zeigt, cool ist und viele Likes bekommt. Aber eine Todesanzeige in der Zeitung ist nicht cool und bekommt keine Likes. Und ein Reh oder anderes Wildtier, das als Kadaver im Wasser treibt, weil es vor Menschen „zurück ins Wasser“ flüchten musste, würde sich auch nicht all zu gut auf Instagram machen, oder? Wer Fragen hat, gerne melden.
Heute und nächste Woche möchte ich Euch einen kleinen Ausschnitt der Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie vorstellen. Diese Machbarkeitsstudie wurde für das bestehende und mittlerweile geschlossene Hallenbad der VG Rhein-Selz in Oppenheim im Jahr 2018 von der Firma Kannewischer durchgeführt. Die Studie wurde damals im Rahmen der Diskussion in Auftrag gegeben, ob man ein neues Hallenbad mit Sauna im Rhein Selz Park bauen soll oder aber in das alte Bestandsbad investieren und dieses sanieren soll. Es gab damals von einzelnen Politikern Bestrebungen, das vorhandene Hallenbad zu schließen und stattdessen vielleicht sogar von einem privaten Investor ein neues Bad im Rhein Selz Park bauen zu lassen. Im Rahmen dieser Kannewischer Studie wurden auch die beiden Ergebnisbereiche präsentiert, die ich heute und nächste Woche mit euch besprechen möchte. Zum einen die Besucherstatistik des bisherigen Bades und zum anderen dessen Eignung für verschiedene Dinge im Bereich Schwimmen. Mit letzterem fangen wir heute in dieser Podcast-Folge an, denn die Machbarkeitsstudie hat das vorhandene Bad auch darauf hin beleuchtet, wie es sich für bestimmte Themenbereiche in Sachen Schwimmen eignet. Das ganze hieß dort „Heutige Bedürfnisabdeckung im Hallenbad“.
Hier der Link zur Kannewischer-Studie
Als „Goldener Plan“ wurde ein Programm aller staatlichen Ebenen bezeichnet, mit dem ab den 1960er Jahren der planmäßige Abbau des Sportstättenmangels in der Bundesrepublik Deutschland vorangetrieben wurde. Drehen wir die Formulierung mal um. Damit wurde also eigentlich der Aufbau einer Infrastruktur von Sportstätten in Deutschland vorangetrieben. Im Oktober 2020 wurde eine Neuauflage dieses Goldenen Planes als Förderprogramm für Sportstätten seitens der Bundesregierung aufgelegt. Um diesen neuen Plan und seine historische Grundlage geht es heute in dieser Podcastfolge. Dabei geht es auch um die Frage, ob die Verbandsgemeinde Rhein-Selz auch aus diesem Programm weitere Fördermittel aus dem Bundeshaushalt für das Hallenbad der VG Rhein-Selz bekommen könnte.
Hier noch ein paar Links zum Thema:
https://www.staedtebaufoerderung.info/StBauF/DE/Programm/IP_Sportstaetten/IP_Sportstaetten_node.html
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Mit dem einmütigen Grundsatzbeschluss der Rates der Verbandsgemeinde Rhein-Selz, das neue Hallenbad zu bauen, untermauern alle beteiligten Fraktionen und Parteien ihre Aussagen, dass ein Schwimmbad für die Region ebenso wichtig wie unverzichtbar ist. Mit dem Grundsatzbeschluss ist die Weiche gestellt, dass als nächstes ein Ausschreibungsverfahren für das Projekt anlaufen kann. Über diese Sitzung des Verbandsgemeinderates und das Zustandekommen dieses wichtigen und wegweisenden Beschlusses berichten wir Euch heute in dieser Podcast-Folge.
Hier der Bericht der Allgemeine Zeitung über diese VR-Ratssitzung: https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/oppenheim/vg-rhein-selz/vg
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Die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft Oppenheim und der Turnverein Oppenheim haben ein gemeinsames Positionspapier veröffentlicht. In diesem haben sie ausgearbeitet, welchen Mindeststandard ein in Oppenheim neu zu bauendes Hallenbad der Verbandsgemeinde Rhein-Selz definitiv haben muss. Haben muss, damit es - nicht nur - für die Zwecke von Vereinen wie der DLRG und des TVO geeignet und nutzbar ist. Dabei haben die beiden Vereine auch Vorschläge und Ideen eingearbeitet, die man umsetzen könnte oder sollte. Diese entstammen den Erfahrungen mit dem alten Bad und gelten vor allem der vereinfachten Nutzbarkeit eines neuen Bades.
„Nachdem mehrere politische Fraktionen und andere Institutionen mit der Frage an uns heran getreten sind, was so ein Hallenbad denn ‚wirklich braucht‘ und ob man nicht auf dieses oder jenes – beispielsweise Sprungbecken mit 3-Meter-Turm und 1-Meter-Brett -verzichten könne, haben wir uns entschlossen, dieses Positionspapier zu erstellen und allen zur Verfügung zu stellen“, erläutert Andreas Lerg, Vorsitzender der DLRG Oppenheim. Basis dieses Positionspapiers ist das, was die beiden Vereine im Bereich Schwimmausbildung und Schwimmsport anbieten, aber auch die Sport-Lehrpläne der Schulen und die Bedürfnisse der Besucher während der regulären Öffnungszeiten.
„Ein Hallenbad muss für das Schwimmtraining auch im Bereich Leistungssport und damit nicht zuletzt für die Schwimmwettkämpfe, die wir seit Jahren regelmäßig im Hallenbad Oppenheim ausrichten, entsprechende Rahmenbedingungen bieten“, erläutert Thies Lerch, Vorsitzender des TV Oppenheim. Andreas Lerg ergänzt: „Gleiches gilt auch für den gesamten Ausbildungsbereich der DLRG. Das beginnt bei den Anfängerschwimmkursen, die wir für Kinder ab 5 Jahren anbieten. Und es geht über die diversen Schwimmabzeichen und die Ausbildung von Rettungsschwimmern bis hin zu Fachausbildungen wie dem Tauchen.“
So sind die Vorgaben der diversen Prüfungsordnungen ebenso in dieses Positionspapier eingeflossen, wie ein Blick auf die Lehrpläne der Schulen und die Bedürfnisse der Besucher im öffentlichen Badebetrieb. Aber auch die umfangreichen Erfahrungen, die die beiden Vereine als jahrzehntelange intensive Nutzer des seit September 2020 endgültig geschlossenen Oppenheimer Hallenbades gemacht haben.
Das Positionspapier finden Sie im Anhang dieser Pressemeldung. Das Positionspapier geht allen Fraktionen des Verbandsgemeinderates und der VG-Verwaltung zu. Zudem steht es allen Interessierten auf der Internetseite der DLRG Oppenheim unter https://oppenheim.dlrg.de/positionspapier-hallenbad/ öffentlich zur Verfügung.
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