DOK

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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DOK episodes

  • Abenteuer Mexiko – Schweizer Alltag in der Mega-City
    Fünf Schweizerinnen und Schweizer haben sich am Austragungsort der Fussball-WM niedergelassen. Mexiko-City ist eine Stadt der Superlative. Musik, Latino-Charme und Tradition mischen sich hier mit Luxus und Moderne. Sich in der Mega-City zurechtzufinden, braucht viel Durchhaltevermögen.
    Fitnesstrainerin Michelle Löliger hat die Schweiz erst vor Kurzem hinter sich gelassen, um näher bei ihren Eltern zu sein und Unterstützung mit Tochter Sophia zu haben. Aber Sophia hat noch keine Papiere.
    Jachen Schleichs Architekturbüro hat sich auf Minergie-Holzbauten spezialisiert. Seine Frau Vero unterstützt ihn als Journalistin im Social-Media-Bereich.
    Tanja Vultier hat ihre Familie zu Besuch und führt sie in die mexikanische Politik, Geschichte und Küche ein. Sie fühlt sich so wohl, dass sie überlegt, sich einbürgern zu lassen.
    Leo Leonski jettet von Guadalajara zurück nach Mexiko-City, wo schon der nächste Gig auf ihn wartet. Aber die Reiserei macht ihn langsam müde, er denkt über eine Pause nach.
    Noëmi Siegfried will ihr eigenes Modelabel zum Fliegen bringen, Comics zeichnen und auf der Bühne als Sängerin Erfolge feiern. Dafür nimmt sie Gesangsstunden.
    Erstausstrahlung: 29.05.2026
    43 min
  • Die Katastrophe von Blatten – Das Jahr danach
    Ein Jahr nach dem verheerenden Bergsturz laufen die Bemühungen um einen schnellen Wiederaufbau von Blatten auf Hochtouren. «DOK» und «Einstein» zeigen, wie die Betroffenen ihre Zukunft planen und Forschende die Ursachen der Katastrophe entschlüsseln. Kann es ein neues Blatten geben?
    Seit dem Bergsturz ist Blatten eine Gemeinde im Exil. Noch sind die Wunden nicht verheilt. Aber langsam weicht die Verzweiflung einer Aufbruchstimmung. Viele Betroffene wollen zurück in ein neues Dorf.
    In einem Mitwirkungsverfahren sammelt die Gemeinde Wünsche und Vorstellungen für den Wiederaufbau. Es soll ein Dorf aus traditionellen Materialien wie Holz und Stein entstehen, mit Kirche, Dorfplatz und Raum für die Vereine. Es zeigen sich aber auch erste Spannungsfelder: Soll das neue Blatten energieautark und autofrei werden? Und auch der Wiederaufbau landwirtschaftlicher Flächen hat seine Tücken.
    Am Rande der Schuttmassen und im früheren Dorf sind grosse Maschinen im Einsatz, um Platz zu schaffen für Strasse und Neubauten. Zugleich untersuchen Fachpersonen den instabilen Schuttkegel, der noch Jahre unbebaubar bleiben wird.
    Sorgen bereitet auch der Berg. Noch immer drohen Felsstürze aus dem Kleinen Nesthorn. Und Experten haben unterdessen noch weitere kritische Gipfel entdeckt. Was heisst das für das Lötschental?
    Antworten liefert «DOK x Einstein», moderiert von Tobias Müller und Oceana Galmarini, die erstmals für «DOK» im Einsatz steht.
    Erstausstrahlung: 29.05.2026
    1 hr 33 min
  • Abenteuer Mexiko – Schweizer Alltag in der Mega-City
    Mexiko-City ist eine Stadt der Gegensätze. Latino-Charme und Lebensfreude kontrastieren mit Chaos und Korruption. Dieser Mix verlangt einem einiges ab. Fünf Schweizerinnen und Schweizer haben sich am Austragungsort der Fussball-WM niedergelassen und verfolgen die unterschiedlichsten Ziele.
    Tanja Vultier koordiniert für eine NGO die Zusammenarbeit mit mexikanischen Hilfswerken. Die Bernerin ist gleich nach der Schule nach Südamerika gegangen und hat seither mehrheitlich in Lateinamerika gelebt, die letzten sechs Jahre davon in Mexiko.
    Jachen Duri Schleich ist vor 20 Jahren zum ersten Mal nach Mexiko gekommen und der Liebe wegen geblieben. Der Bündner Architekt unterrichtet an der Uni nachhaltiges Bauen mit Holz.
    Noëmi Siegfried ist vor sechs Jahren nach Mexiko-City gezogen. Hier will die Selfmade-Designerin und Performance-Künstlerin durchstarten.
    DJ Leo Leonski feiert bereits Erfolge. Der Basler hat seine Basis vor zehn Jahren in die Mega-City verlegt und jettet für seine Gigs überall auf der Welt herum.
    Michelle Löliger ist halb Mexikanerin, halb Schweizerin und alleinerziehende Mutter. Die Fitnesstrainerin hat sich erst vor Kurzem in Mexiko niedergelassen, um näher bei ihren Eltern zu sein.
    Erstausstrahlung: 22.05.2026
    43 min
  • Die Wächter des Great Barrier Reef – Die Schildkröten von Raine Island
    Das Great Barrier Reef ist ein einzigartiges Ökosystem, doch heute sind die berühmten Korallenriffe aufgrund der Erderwärmung in Gefahr. Raine Island im Norden ist der weltweit grösste Nistplatz der Grünen Meeresschildkröte. Wissenschaftler versuchen das Naturparadies zu retten.
    Das Great Barrier Reef ist eines der sieben Weltwunder der Natur und gehört zum Weltnaturerbe der Unesco. Wie alle Korallenriffe bildet es ein einzigartiges Ökosystem, dessen Artenvielfalt für das Gleichgewicht der Ozeane unerlässlich ist. Doch heute ist es aufgrund der Erderwärmung in Gefahr. Ein Team von engagierten australischen Wissenschaftlerinnen setzt alles daran, dieses Naturparadies zu retten. Die Herausforderung ist riesig und die Zeit drängt.
    Raine Island im Norden des Great Barrier Reef ist der weltweit grösste Nistplatz der Grünen Meeresschildkröte. Jedes Jahr kommen mehr als 60'000 Tiere auf die kleine Insel. Sie sind für das ökologische Gleichgewicht der Korallenriffe wichtig, denn sie ernähren sich von Algen, die die Korallen befallen und ersticken können. Doch der Anstieg des Meeresspiegels und zunehmende Stürme zerstören die Inselufer und machen den Nestbau immer schwieriger. Wenn die Schildkröten es trotzdem schaffen, laufen sie Gefahr, dass ihre Eier weggeschwemmt werden und absterben.
    Fünf Jahre lang arbeitet ein Team von engagierten Helferinnen daran, die Strände umzugestalten, anzuheben und wieder zugänglich zu machen. Bald ist Brutzeit. Wird es den Wächtern des Great Barrier Reef gelingen, dieses Naturparadies zu retten und die Katastrophe abzuwenden?
    44 min
  • Freiwilligenarbeit – Unverzichtbare Stütze der Gesellschaft
    Sie sind unbezahlt, aber unbezahlbar: Menschen, die sich freiwillig engagieren und ihre Freizeit in den Dienst von anderen stellen. «DOK» begleitet drei von ihnen bei ihrer freiwilligen Arbeit, zeigt ihren Antrieb und ihre Hindernisse.
    Sei es beim Sportclub, im Sterbehospiz oder für den Kampf gegen Armut: Überall arbeiten Menschen ohne Gegenleistung, obschon sie eigentlich bereits sehr ausgelastet sind.
    «Mir geht es nicht um die Bezahlung, sondern um den Sinn hinter meiner Arbeit», sagt Susan Ponti zu ihrer Motivation. Die fünffache Mutter aus Langnau am Albis leistet Hunderte Stunden Freiwilligenarbeit jedes Jahr – in diversen Projekten. Sie hat die Organisation «Aufgetischt statt Weggeworfen» mitgegründet, die seit Bestehen bereits mehr als 800 Tonnen Lebensmittel vor der Vernichtung gerettet und so Menschen an der Armutsgrenze geholfen hat.
    Managerin Maria Bichler arbeitet zwischen 60 und 70 Stunden pro Woche. Im Sterbehospiz in Brugg begleitet sie in ihrer raren freien Zeit Menschen auf ihrem letzten Weg. «Vieles würde ohne Freiwilligenarbeit gar nicht existieren», ist sie überzeugt.
    Slavko Egerić betreut eine Nachwuchsmannschaft des EHC Basel. Woher er seine Energie nimmt, kann er selbst nicht genau sagen. Aber es sind auch bei ihm Dutzende Stunden Freiwilligenarbeit, die er neben seinem 100-Prozent-Job jedes Jahr leistet.
    Erstausstrahlung: 30.04.2026
    50 min
  • Wildtiere fürs Wohnzimmer – Von Qualzucht und illegalem Handel
    Exotische Wildtiere im Wohnzimmer sind keine Randerscheinung mehr. Sie sind Trend – nicht nur in den sozialen Medien, sondern auch bei uns in der Schweiz. Hinter dem Instagram-Glanz verbirgt sich eine düstere Realität: ein Millionengeschäft ohne Rücksicht auf das Wohlbefinden der Tiere.
    Der Dokumentarfilm von Laurin Merz wirft einen unbequemen Blick auf diesen boomenden Markt. Mit investigativen Recherchen begleitet der Filmemacher den Zoo-Leiter Marc Zihlmann vom Sikypark durch die Schweiz und über die Grenze – zusammen sind sie auf der Spur von beschlagnahmten Tieren, illegalen Züchtern und fragwürdigen Tierhändlern.
    Der Film erzählt von Erdmännchen, die nach dem Tod ihres Besitzers gerettet werden, von Hybrid-Katzen mit genetischen Defekten, von Wölfen, die in Wohnungen gehalten wurden. Aber auch von den Behörden, die versuchen, dieser unkontrollierten Zucht Einhalt zu gebieten.
    Besonders erschreckend sind die Einblicke in die Zucht von sogenannten Savannah-Katzen: Hybride aus Wildkatze und Hauskatze, deren Herstellung regelmässig zum Tod der Muttertiere führt. Ein brutales Geschäft, das von der Nachfrage nach exotischen Statussymbolen angetrieben wird.
    Erstausstrahlung: 9.04.2026
    51 min
  • Pionierinnen am Berg – Geschichten vom Aufstieg
    Sie wollten einfach nur klettern. Im Fels, im Eis, auf Gipfel. Doch ihr Weg führte diese Frauen mitten hinein in gesellschaftliche Rollendebatten – und in die Geschichte des Schweizer Alpinismus.
    Der Dokumentarfilm «Pionierinnen am Berg» erzählt von Bergsteigerinnen und Kletterinnen, die sich in einer Männerdomäne behauptet haben. Er porträtiert Frauen, die nicht für Gleichstellung kämpften, sondern für ihre Leidenschaft – und dabei unbeabsichtigt zu Wegbereiterinnen wurden.
    Eine von ihnen ist Nicole Niquille. 1986 wird sie als erste Frau in der Schweiz als Bergführerin patentiert. Der Beruf war bis dahin Männern vorbehalten. Erst ein Bundesgerichtsurteil öffnete Niquille die Tür. Sie reist mit dem Schweizer Ausnahmebergsteiger Erhard Loretan auf Expeditionen zum Everest und K2 und führt 10 Jahre lang Gäste in die Berge – bis ein Unfall beim Pilzesammeln ihr Leben radikal verändert.
    Nina Caprez steht für eine jüngere Generation. Sie hat sich mit der Begehung schwierigster Mehrseillängenrouten einen Namen gemacht und lange die Frauenszene des Schweizer Klettersports dominiert. Nach der Geburt ihres ersten Kindes kehrt sie rasch in den Sport zurück – etwas, das für eine Frauengeneration vor ihr ein Ding der Unmöglichkeit war. Und sie schreibt an ihrer Klettergeschichte weiter: In den Gastlosen gelingt ihr die Route «Yeah Man» (8b+), die sie als erste Frau frei klettert. Nun ist sie erneut schwanger, im siebten Monat – und hängt lachend in einer 6er-Route, «immerhin im Nachstieg», wie sie betont. Für Caprez ist Familie kein Widerspruch zur Kletterkarriere. Ihre Geschichte zeigt, wie sich Rollenbilder verändern – und wie Frauen heute neue Wege gehen.
    Rita Christen wiederum ist keine Pionierin im Fels, sondern im Verband. Sie steht als erste Frau dem Schweizer Bergführerverband vor, ein Club, der zu 97 Prozent aus Männern besteht. Ihre Wahl zur Präsidentin hat viele Reaktionen ausgelöst, vor allem bei jungen Frauen. Das habe sie überrascht, sagt sie. Sie dachte, das Thema sei erledigt. Doch auch sie beobachtet, dass Frauen in gemischten Gruppen oft zurückstehen, wenn es um Führung geht.
    Der Film blickt zurück – auf eine Zeit, in der Frauen belächelt, behindert oder schlicht ignoriert wurden. Gerade die Schweiz mit den grossen Bergen und dem kleinen Sinn für Gleichstellung hat ihnen viele Hindernisse in den Weg gelegt. So war der Schweizer Alpenclub SAC weltweit der einzige, der Frauen explizit ausschloss. Erst 1980 durften sie beitreten – neun Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts. Doch «Pionierinnen am Berg» ist kein historischer Rückblick. Es ist ein Film über Leidenschaft, über Lebenswege, über Berge als Orte der Freiheit und der Selbstfindung. Er erzählt von inspirierenden Frauen, die nicht gefragt haben, ob sie dürfen, sondern einfach gegangen sind. Und dabei Spuren hinterlassen haben, denen heute viele folgen.
    Erstausstrahlung SRF: 29.03.2026
    51 min
  • Portas avertas – In Ardez und Maloja (Staffel 2026, Folge 3)
    In den Bündner Bergen gibt es zahlreiche architektonische Perlen. In der Serie «Portas avertas» öffnen die Architekturexpertin Anita Simeon Lutz und der Moderator Livio Chistell die Türen aussergewöhnlicher Häuser.
    Das Duo begibt sich auf eine Reise durch Graubünden, wo moderne und traditionelle Baukunst auf mutige Formen und frische Ideen treffen. In dieser Episode besuchen sie ein missverstandenes Betonmonument in Ardez und ein steinernes Juwel in Maloja.
    23 min
  • 80 Jahre Pepe Lienhard – Mein Leben für die Musik
    Der legendäre Bandleader und Saxophonist Pepe Lienhard feiert seinen 80. Geburtstag mit dem Finale seiner Tour. Das Musiktalent schaut zurück auf seine Anfänge, seine grössten internationalen Erfolge und auf die unvergesslichen Momente aus acht Jahrzehnten Schweizer Musikgeschichte.
    Die Dokumentation begleitet Pepe Lienhard rund um seinen 80. Geburtstag beim Tourabschlusskonzert «Da Capo Udo Jürgens» in Wien.
    Die Gegenwartsmomente dienen als Ausgangspunkt für eine Zeitreise durch acht Jahrzehnte seines Lebens. Archivaufnahmen treffen auf Anekdoten von Freunden, Familie und Weggefährten und geben humorvolle wie emotionale Einblicke in das Leben und Schaffen des Schweizer Bandleaders.
    Vom Konzert in Wien führt die Erzählung zurück zu Lienhards Anfängen, seiner Kindheit und Jugend. Sie zeigt den Durchbruch mit dem Pepe Lienhard Sextett, den legendären ESC‑Auftritt und Begegnungen mit internationalen Stars wie Udo Jürgens, Whitney Houston oder Frank Sinatra. Auch prägende Freundschaften sowie persönliche Momente aus Familie und Alltag finden ihren Platz.
    Das Tourabschlusskonzert bildet den emotionalen Schlusspunkt und zugleich den Auftakt zu Lienhards Jubiläumstour nach seinem 80. Geburtstag. So entsteht ein facettenreiches Porträt einer einzigartigen Musikerpersönlichkeit – voller Leidenschaft, Humor und ungebrochener Spielfreude.
    1 hr 32 min
  • Kokain-Flut – Die Schweiz im Griff des globalen Kartells
    Der Kokain-Konsum hat sich in der Schweiz innerhalb von zehn Jahren verdoppelt. Der Stoff wird immer reiner und immer billiger. Was tun? Der Siegeszug des weissen Pulvers scheint nicht aufzuhalten zu sein.
    Das High sei phänomenal, erzählen Kokain-Konsumenten: eine Explosion von Glückshormonen. Selbstzweifel verschwinden. Man traue sich alles zu, fühle sich wie Superman.
    Der Stoff ist leicht verfügbar, es wird immer mehr gekokst.
    «Sucht Schweiz» fordert eine Kurskorrektur in der Drogenpolitik. Die bisherige Strategie sei gescheitert, man müsse über eine Legalisierung nachdenken.
    Die Bundeskriminalpolizei mahnt indes an, es brauche dringend ein entschiedenes Vorgehen gegen die Droge. Sonst drohten bei uns Zustände wie in Belgien oder Holland, wo Kartelle inzwischen so stark sind, dass sich Regierungsmitglieder, die gegen sie vorgehen wollen, verstecken müssen, um nicht entführt zu werden.
    Ursprung der Kokain-Flut ist Südamerika, insbesondere Kolumbien. Die aktuelle Regierung hat einen Friedensprozess mit den Drogenhändlern eingeleitet. Die Polizei und das Militär wurden zurückgebunden, um diesen nicht zu gefährden. Dies führte dazu, dass die Produktion in die Höhe schnellte.
    Erstausstrahlung: 26.03.2026
    51 min

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Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Dokumentarfilme zu Themen aus…