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Regina Mayr ist Direktorin der Fachschule der Dominikanerinnen, unterrichtet Sprachen, spielt mit Begeisterung Theater und ist seit den Kindertagen ein Bücherwurm, wie sie Anja Kofler verrät. In einem anregenden Gespräch – Regina hat eine Flasche Prosecco in die Bücherei mitgebracht – verrät die Pädagogin, warum das „Hohe Lied der Liebe“ aus dem Alten Testament zu ihren Lieblingstexten zählt und stellt ein Buch vor, in dem der Bau einer Geige zur Metapher für die Erziehung junger Menschen wird.
Dieser Podcast beginnt in der Gondel einer Materialseilbahn, die direkt auf den 3.106 Meter hohen Sonnblick führt. Wir nutzen die zwölfminütige Fahrt zum Gipfel, um dem Podcast-Publikum Elke Ludewig vorzustellen, die Leiterin des spektakulär auf der Bergspitze angesiedelten Observatoriums der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). „Der Klimawandel ist hier oben längst angekommen,“ attestiert die Wissenschafterin. Und so entwickelt sich der Rundgang durch Technikräume und Messstationen zu einem Gespräch über die Faszination der Wolken, über die Luft, die wir atmen, über das Klima und die Weltpolitik. Elke Ludewig
Auf dem Lienzer Hausberg, dem Hochstein, hält Martin Lobenwein zehn Lamas. Wir haben die genügsamen Lastenträgern aus den Anden bei einer gemeinsamen Wanderung näher kennengelernt und Martin ein paar Fragen gestellt: Aber hält man sich ein Lama? Sind das kuschelige Haustiere mit Schmusefaktor? Spucken sie wirklich? Was fressen Lamas und wie wollen sie wohnen? Aus den Antworten haben wir gelernt: diese Tiere haben keinen Kuschelfaktor, reagieren aber durchaus empatisch auf ihre Begleiter und machen das gemeinsame Wandern so zu einem fast therapeutischen Erlebnis.
Wenn der junge Wissenschaftler Bernhard Grüner von „New Highlanders“ spricht, dann meint er Stadtmenschen, die vor der Hektik der Metropolen fliehen und in die Berge ziehen. Dieser Typ des Stadtflüchtlings hat vor, sein Leben radikal zu ändern, sich auf einen neuen Lebensraum einzulassen und sogar auf eine bäuerliche Karriere einzulassen. Ein Wechsel vom urbanen Flachland ins dünn besiedelte Hochgebirge ist ein dramatischer Szenenwechsel, geografisch, klimatisch, sozial und kulturell. Welche Hürden gibt es für Zugezogene und was bedeutet diese neue Art der Migration für die angestammten Bewohner:innen der Bergdörfer? Darüber spricht der Migrationsforscher im Podcast mit Dolomitenstadt-Chefredakteur Gerhard Pirkner.
Eine Explosion und das Heulen von Sirenen rissen Anna Proskurina am frühen Morgen des 24. Februar in Kiew aus dem Schlaf. Sie weckte ihre beiden Töchter mit den Worten: „Steht auf, es hat der Krieg begonnen.“ Was folgte war eine dramatische Flucht „wie in einem Horrorfilm“ erzählt die Ukrainerin, die mit einem Lienzer verheiratet ist. Nie hätte sie ein Szenario wie dieses für möglich gehalten, doch dann ging alles sehr schnell: „Wenn du mitten drin bist, funktionierst du einfach,“ sagt Anna im bewegenden Podcast-Gespräch mit Silvia und gibt einen tiefen Einblick in die Zerrissenheit ihres Landes.
Hans-Peter Hutter ist einer der bekanntesten Hawaiihemd-Träger Österreichs und seit Ausbruch der Pandemie auch einer der gefragtesten Covid-Experten des Landes. Der Wiener ist aber auch ein renommierter Klimaforscher. In seiner Arbeit an der Med Uni Wien befasst er sich intensiv mit den Auswirkungen des Klimawandels – auch auf unsere Gesundheit. Er hält sich aber nicht mit dem auf, was global nicht mehr zu stoppen ist und spricht lieber darüber, wie wir diese Krise meistern können. Ein Podcast der klaren Worte, der dennoch Hoffnung macht.
Die Liste der internationalen Festivals, bei denen der Film „Die große Freiheit“ Preise und Auszeichnungen erhielt, ist lang und beeindruckend. Im Podcast-Gespräch mit Silvia Ebner erzählt der Drehbuchautor Thomas Reider über seine Arbeit und Recherche zum Film, den Dreh in einem leer stehenden Gefängnis in Magdeburg, internationale Reaktionen „Die große Freiheit“ und seinen ganz persönlichen Blick auf die Liebe und die Schattenseiten des Menschlichen.
In ganz Tirol gibt es hunderte Blasmusikkapellen aber nur sieben Kapellmeisterinnen. In der kleinen Osttiroler Gemeinde Thurn geben gleich zwei Frauen musikalisch und organisatorisch bei der Blasmusikkapelle den Ton an. Kapellmeisterin Lisa Steiger schwingt seit drei Jahren den Taktstock und Klarinettistin Julia Waldner wurde Mitte Jänner 2022 zur neuen Obfrau gewählt. Im Podcast sprechen die beiden über die Rolle der Frau in der Blasmusik, wie man Musikant:innen in coronabedingten Pausen motiviert und welche Projekte die Musikkapelle Thurn umsetzen will, sobald es wieder möglich ist.
Evelin Gander besucht in dieser Podcast-Folge Aloisia und Guido, zwei Clowns mit roten Nasen, die im bürgerlichen Leben Karin Nagele und Christian Moser heißen. Beide haben ungezählte kleine und große Patienten, Heimbewohner, Kindergarten- und Schulkinder zum Lachen gebracht, oft in Situationen und Lebensphasen, in denen es sonst nichts zu lachen gab. Evelin und ihre humorvollen Gastgeber essen Faschingskrapfen und reden – manchmal mit vollem Mund – über das Leben mit und ohne Clownnase, die Philosophie hinter der ambivalenten Figur des Clowns, über die Grenzen zwischen lustig und lächerlich, die Herausforderungen ihrer Arbeit als Clowndoctors, ihre Ausbildung – und über die wundersame Kraft des Humors.
Sag mir was du liest und ich sag dir, wer du bist! Anja Koflers Interviewreihe stellt auf den ersten Blick Bücher in den Fokus, enthüllt aber bei näherem Hinhören viel über die Lesenden, die mit der Leiterin der Lienzer Stadtbücherei über ihre literarischen Vorlieben sprechen. Und so erfahren wir in dieser Ausgabe des Podcasts mehr über Elisabeth Blanik, als uns jedes politische Interview mit der gelernten Architektin, SPÖ-Landtagsabgeordneten und Lienzer Bürgermeisterin verraten könnte.
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