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In dieser letzten Folge in 2025 sprechen wir über eine Frage, die viele Paare kennen: „Bin ich zu viel oder bist du zu wenig?“
Paare lieben sich, aber oft nicht auf dieselbe Weise.
Ausgehend von unserer Hörerin-Nachricht schauen wir auf unterschiedliche Arten, Liebe zu zeigen: Körperliche Nähe vs. Worte. Präsenz vs. Fürsorge im Alltag. Warum das schnell als Kritik, Druck oder „Du machst es falsch“ ankommt und warum sich am Ende beide trotzdem allein fühlen.
Wir ordnen das Thema ein, sprechen über die 5 Sprachen der Liebe (Gruß an Gottman) – wissenschaftlich eingeordnet – und darüber, warum Beziehungsglück nicht davon abhängt, wie Liebe gezeigt wird, sondern ob sie beim anderen ankommt (dafür haben wir 2 Studien im Gepäck).
Zum Abschluss gibt es einen konkreten Beziehungs-Move der Woche: Wie du Bedürfnisse ausdrücken kannst, ohne Forderungen zu stellen und warum das Nähe öffnet, statt Abwehr auszulösen.
Eine Folge für alle, die lieben und sich trotzdem manchmal nicht gesehen fühlen. Außerdem gibts noch einen kleinen Ausblick auf das nächste Jahr.
Wenn auch du ein Anliegen, eine Frage, ein Thema für den Podcast hast: Schreibe uns deine Nachricht an [email protected] und vielleicht besprechen wir deine Frage schon in der nächsten Episode.
Und weil wir noch total neu hier sind, freuen wir uns, wenn du uns folgst und uns eine Bewertung da lässt.
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+++ Quellen:
Birnbaum, G. E., Reis, H. T., Mizrahi, M., Kanat-Maymon, Y., Sass, O., & Granovski-Milner, C. (2016). Intimately connected: The importance of partner responsiveness for experiencing sexual desire. Journal of Personality and Social Psychology, 111(4), 530–546. https://doi.org/10.1037/pspi0000069 PubMed+
Bunt, S., & Hazelwood, Z. J. (2017). Walking the walk, talking the talk: Love languages, self-regulation, and relationship satisfaction. Personal Relationships, 24(2), 280–290. https://doi.org/10.1111/pere.12183 ResearchGate+1
Chapman, G. (1992). The Five Love Languages: How to Express Heartfelt Commitment to Your Mate. Chicago, IL: Northfield Publishing.
„Liebe kennt keine Grenzen" – klingt romantisch, ist aber oft der Anfang von emotionaler Selbstaufgabe. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum grenzenlose Liebe keine Tiefe, sondern Abhängigkeit schafft und wie du Nähe leben kannst, ohne dich zu verlieren. Basierend auf den Erkenntnissen von Dr. Mario Mikulincer und Dr. Phillip Shaver (Attachment in Adulthood, 2016) zeigen wir euch außerdem, warum emotionale Grenzen kein Hindernis, sondern die Basis echter Bindung sind.
Was gibts noch? Lina und Marleen sprechen wie immer auch über ihre eigenen Beziehungsfails. Es gibt einen echten Beziehungscase und einen Beziehungsmove, der deine Beziehung heute verändern kann.
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+++ Quelle: Mikulincer, M., & Shaver, P. R. (2016). Attachment in Adulthood: Structure, Dynamics, and Change (2nd ed.). New York: The Guilford Press.
Manche Menschen klammern, andere ziehen sich zurück. In dieser Folge sprechen wir über Nähe und Distanz als Schutzmechanismen: Warum wir oft gegensätzlich reagieren, obwohl wir dasselbe brauchen, nämlich Liebe und Sicherheit. Außerdem sprechen wir über Bindungsstile: welche es gibt, woher diese kommen und was das für unsere Beziehungen bedeutet.
Du erfährst, wie du dein Muster erkennst, warum es dich nicht schwach macht, und wie du in Beziehung bleibst, ohne dich zu verlieren. Mit einem neuen Beziehungscase, Input aus der Emotionsfokussierten Therapie und einem Beziehungsmove, der Nähe ohne Angst wieder möglich macht.
Wenn auch du ein Anliegen, eine Frage, ein Thema für den Podcast hast: Schreibe uns deine Nachricht an [email protected] und vielleicht besprechen wir deine Frage schon in der nächsten Episode. Immer dienstags neu.
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Quellen:
+++ Johnson, S. (2008). Hold Me Tight: Seven Conversations for a Lifetime of Love. Little, Brown and Company.+++ Johnson, S. M., et al. (2013). Emotionally Focused Couple Therapy: Status and Challenges. Journal of Marital and Family Therapy, 39(1), 12–35.
+++ Bowlby, John (1969). Attachment and Loss: Vol. 1. Attachment. New York: Basic Books.
+++ Ainsworth, Mary D. S., Blehar, M. C., Waters, E., & Wall, S. (1978). Patterns of Attachment: A Psychological Study of the Strange Situation. Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum.
Warum fühlt es sich manchmal so an, als würdest du allein für eure Beziehung kämpfen, obwohl ihr beide dasselbe wollt?
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum dieses Gefühl selten bedeutet, dass nur einer etwas tut, sondern dass zwei Menschen unterschiedlich um Sicherheit ringen. Passend dazu gibt es einen Beziehungscase der Woche, der sehr offen genau dieses Thema adressiert.
Wir erklären, wie sich Nähe und Rückzug gegenseitig aktivieren, was der Egocentric Bias damit zu tun hat und warum du oft nur siehst, was du selbst leistest, nicht aber, was der andere still trägt.
Du erfährst, was unter der Oberfläche passiert, wenn eine Person redet und die andere schweigt, und wie du mit dem Beziehungsmove der Woche wieder erkennst, dass ihr beide an eurer Beziehung arbeitet.
Außerdem teilen Lina und Marleen ihren ganz persönlichen Beziehungsfail der Woche und sprechen über ihre Definitionen von Beziehungsarbeit.
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Warum landen wir immer wieder beim gleichen Streit, obwohl wir „eigentlich“ über etwas anderes reden? In der zweiten Folge sprechen wir darüber, wie wiederkehrende Konflikte alte Bindungsmuster aktivieren und warum Versöhnung oft nur die Oberfläche berührt.
Wir beziehen uns dabei auf die Arbeit von Dr. Howard Markman, einem der führenden Paarforscher der University of Denver, USA. Seine Studien zeigen: Paare trennen sich nicht, weil sie streiten, sondern weil sie nicht verstehen, worum sie wirklich streiten.
Du erfährst, wie du aus der Dauerschleife von Angriff und Rückzug aussteigen kannst: mit klarer Kommunikation, emotionaler Selbstverantwortung und einem konkreten Beziehungsmove, der Nähe wieder möglich macht.
Außerdem teilen Lina und Marleen ihre ganz persönlichen Beziehugsfails der Woche.
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+++ Quelle: Markman, H. J., Stanley, S. M., & Blumberg, S. L. (2010). Fighting for Your Marriage: Positive Steps for Preventing Divorce and Preserving a Lasting Love. Jossey-Bass.
Ihr liebt euch, aber ihr streitet oft über Kleinigkeiten? In der ersten Folge “Du bist nicht das Problem” zum gleichnamigen Podcast sprechen Lina und Marleen über eine Alltagssituation, die bei Paaren oft auftritt und sich plötzlich wie ein Grundsatz anfühlt. In dieser Folge zeigen wir, warum nicht du das Problem bist, sondern das Muster zwischen euch: Fürsorge klingt wie Kontrolle, Bitten wie Kritik, Rückzug wie Gleichgültigkeit.
Außerdem teilen Lina und Marleen ihre eigenen “Beziehungsfails der Woche” und geben euch Hörer:innen noch praktische Tipps im “Beziehungsmove der Woche” mit.
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Beziehungen scheitern selten an zu wenig Liebe. Sie scheitern viel öfter daran, dass zwei Menschen versuchen, sich nahe zu sein und sich dabei manchmal verpassen.
Wir reden darüber.
Wir sind Lina Marie und Marleen, Paarcoachinnen aus Berlin, und wir sprechen über diese leisen Momente, in denen Nähe nach Nähe klingt und beim anderen wie Druck ankommt. Über Distanz, die als Schutz gemeint ist und beim anderen als Rückzug wahrgenommen wird. Und über das, was aus Worten Konflikte macht: Bedeutungen, Muster und alte Ängste.
In jeder Folge bekommst du echte Geschichten, wissenschaftliche Zusammenhänge und Impulse, die dir zeigen:
Du bist nicht das Problem. Dein Muster ist es. Und Muster kann man verändern.
Wir zeigen dir wie.
Für alle, die mehr in ihrer Beziehung wollen: mehr Klarheit, mehr Verbundenheit und mehr „Wir finden wieder zueinander“.
Emotional ehrlich. Bindungstheoretisch fundiert. Ab jetzt jeden Dienstag neu.
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