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Storytelling ist ein Dauerbrenner im Social Media Schnack – doch dieses Mal haben wir uns in eine Grauzone geplaudert: Dürfen Storyteller lügen?
Gemeinsam mit Petra Sammer, langjährige Storytelling-Expertin, Trainerin und Autorin, habe ich über die verschiedenen Dimensionen von Wahrheit in der Kommunikation gesprochen. Petra bringt jahrzehntelange Erfahrung aus der Unternehmenskommunikation, PR und Kreativarbeit mit – und vor allem eine klare Haltung zum Thema.
Was als provokante Frage beginnt, entwickelt sich zu einem spannenden Diskurs über Wahrheit, Narrative und Verantwortung im Storytelling.
Petra unterscheidet drei Ebenen der Wahrheit:
Nicht jede Story muss objektiv wahr sein – aber sie sollte wahrhaftig sein. Es geht also um die Intention, nicht um die Faktenlage.
“Storyteller brauchen als erstes Kriterium nicht die Wahrheit. Sie sind in der Regel Entertainer.” – Petra Sammer
Petra zitiert Studien, die zeigen: Glaubwürdigkeit hängt stärker an der Person, nicht am Content. Eine in sich konsistente Geschichte, die auf vorhandene Überzeugungen der Zielgruppe einzahlt und häufig wiederholt wird, wird eher als glaubwürdig empfunden – unabhängig vom Wahrheitsgehalt.
“Schockierend, aber so ist es.” – Petra über wiederholte Lügen, die geglaubt werden
Ein Narrativ ist ein Erklärmuster. Es muss nicht faktisch korrekt sein, aber verständlich. Petra erklärt, wie Unternehmen gezielt Narrative nutzen können – zum Beispiel das klassische David-gegen-Goliath-Prinzip oder die Betonung von Nachhaltigkeit als Identitätsstifter.
Gerade in überladenen Kommunikationszeiten hilft: Einfachheit. Basic Talk – einfache Sprache, klare Botschaften, smarte Reduktion – ist nicht primitiv, sondern eine hohe Kunst.
Petra rät, sich nicht nur auf Fakten zu verlassen, sondern auf vier Grundbedürfnisse einzugehen:
Und das bitte nicht in austauschbaren Floskeln, sondern in konkreten Geschichten, die diese Bedürfnisse berühren.
“Es gibt nicht die eine Wahrheit. Und das ist kein Problem – solange die Intention stimmt.”
“Wenn alles riesig ist, wird irgendwann alles beliebig. Weniger Content, aber durchdachter – das wär’s.”
“Früher konnte man Realität und Fiktion klar trennen. Heute verschwimmen diese Welten.”
“Storytelling lebt von Verdichtung – aber nicht vom Verbiegen.”
Diese Episode lädt ein, Storytelling nicht als Showbühne zu sehen, sondern als verantwortungsvolle Kunstform. Es geht nicht um Lügen – es geht um die richtige Balance aus Authentizität, Intention und emotionaler Relevanz.
Du willst wissen, wie Unternehmen und Kommunikator:innen heute noch glaubwürdig sein können – trotz Fake News und Content-Flut? Dann hör rein!
Mehr über Christian Terhechte findest Du unter:
Feedback oder Fragen? Schreib mir gern [email protected].
Vielen Dank, Petra, für Deine Plauderei mit mir.
Wenn Du magst, gib mir gern einen Kaffee aus – unter https://kaffee.social-media-schnack.de freue ich mich über Deine Unterstützung für dieses Podcast-Projekt. Vielen Dank!
Der Beitrag Dürfen Storyteller lügen? Ein Gespräch über Wahrheit (und mehr) im Storytelling | Social Media Schnack #153 erschien zuerst auf Social Media Schnack.
By Thorsten IsingStorytelling ist ein Dauerbrenner im Social Media Schnack – doch dieses Mal haben wir uns in eine Grauzone geplaudert: Dürfen Storyteller lügen?
Gemeinsam mit Petra Sammer, langjährige Storytelling-Expertin, Trainerin und Autorin, habe ich über die verschiedenen Dimensionen von Wahrheit in der Kommunikation gesprochen. Petra bringt jahrzehntelange Erfahrung aus der Unternehmenskommunikation, PR und Kreativarbeit mit – und vor allem eine klare Haltung zum Thema.
Was als provokante Frage beginnt, entwickelt sich zu einem spannenden Diskurs über Wahrheit, Narrative und Verantwortung im Storytelling.
Petra unterscheidet drei Ebenen der Wahrheit:
Nicht jede Story muss objektiv wahr sein – aber sie sollte wahrhaftig sein. Es geht also um die Intention, nicht um die Faktenlage.
“Storyteller brauchen als erstes Kriterium nicht die Wahrheit. Sie sind in der Regel Entertainer.” – Petra Sammer
Petra zitiert Studien, die zeigen: Glaubwürdigkeit hängt stärker an der Person, nicht am Content. Eine in sich konsistente Geschichte, die auf vorhandene Überzeugungen der Zielgruppe einzahlt und häufig wiederholt wird, wird eher als glaubwürdig empfunden – unabhängig vom Wahrheitsgehalt.
“Schockierend, aber so ist es.” – Petra über wiederholte Lügen, die geglaubt werden
Ein Narrativ ist ein Erklärmuster. Es muss nicht faktisch korrekt sein, aber verständlich. Petra erklärt, wie Unternehmen gezielt Narrative nutzen können – zum Beispiel das klassische David-gegen-Goliath-Prinzip oder die Betonung von Nachhaltigkeit als Identitätsstifter.
Gerade in überladenen Kommunikationszeiten hilft: Einfachheit. Basic Talk – einfache Sprache, klare Botschaften, smarte Reduktion – ist nicht primitiv, sondern eine hohe Kunst.
Petra rät, sich nicht nur auf Fakten zu verlassen, sondern auf vier Grundbedürfnisse einzugehen:
Und das bitte nicht in austauschbaren Floskeln, sondern in konkreten Geschichten, die diese Bedürfnisse berühren.
“Es gibt nicht die eine Wahrheit. Und das ist kein Problem – solange die Intention stimmt.”
“Wenn alles riesig ist, wird irgendwann alles beliebig. Weniger Content, aber durchdachter – das wär’s.”
“Früher konnte man Realität und Fiktion klar trennen. Heute verschwimmen diese Welten.”
“Storytelling lebt von Verdichtung – aber nicht vom Verbiegen.”
Diese Episode lädt ein, Storytelling nicht als Showbühne zu sehen, sondern als verantwortungsvolle Kunstform. Es geht nicht um Lügen – es geht um die richtige Balance aus Authentizität, Intention und emotionaler Relevanz.
Du willst wissen, wie Unternehmen und Kommunikator:innen heute noch glaubwürdig sein können – trotz Fake News und Content-Flut? Dann hör rein!
Mehr über Christian Terhechte findest Du unter:
Feedback oder Fragen? Schreib mir gern [email protected].
Vielen Dank, Petra, für Deine Plauderei mit mir.
Wenn Du magst, gib mir gern einen Kaffee aus – unter https://kaffee.social-media-schnack.de freue ich mich über Deine Unterstützung für dieses Podcast-Projekt. Vielen Dank!
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