In dieser Folge wird’s persönlich – denn zum ersten Mal sprechen wir nicht über Gründer:innen, sondern über uns selbst. Wie ist EASTSIDE HEROES eigentlich entstanden? Welche Erfahrungen haben uns geprägt? Und warum ist es uns so wichtig, ostdeutsches Unternehmertum sichtbar zu machen? Der Rahmen war zufällig perfekt: Das Leipzig Lauscht Festival, ein kurzer Austausch mit Dennis Chiponda vom „Mauerecho“-Podcast – und plötzlich saßen wir im Podbus und haben die Mikros angeschaltet. Statt den nächsten Gast zu interviewen, erzählen wir, wie wir selbst zum Gründen gekommen sind und der Frage: Wieso ist Gründen im Osten eigentlich immer noch mit so viel Zurückhaltung verbunden?
Wir sprechen über unsere eigene Geldscham, darüber, wie schwer es ist, im Osten Risikobereitschaft zu lernen – und warum Netzwerke, Mentoring und Kapital mehr verändern können als jede Förderung. Dennis bringt seine Perspektive aus der Zivilgesellschaft ein und reflektiert, warum Gründung und Aktivismus kein Widerspruch sein müssen. Und wir diskutieren, wie man Strukturen baut, die nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich wirksam sind. Ein ehrliches Gespräch über Herkunft, Haltung und die Verantwortung, die wir als Unternehmer in Ostdeutschland haben – nicht nur für unser eigenes Business, sondern für eine ganze Generation.
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