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Obwohl sechs bis acht Prozent aller Männer an einer Migräne leiden, erhalten sie seltener diese Diagnose und dementsprechend auch seltener effektive Therapien. Die Gründe dafür sind vielfältig. Tief verankert ist der Gedanke – in Gesellschaft und in der Medizin – Migräne sei eine Frauenkrankheit. Frauen sind in diesem Bereich deutlich präsenter in klinischen Studien, die Symptome bei Männern zeigen sich atypisch und dann kommt auch noch das Stigma dazu, über diese Beeinträchtigung zu sprechen. Wie dieses Muster durchbrochen werden kann, wie sich eine Migräne manifestiert und welche Symptome bei Männern auftreten können, fasst Prof. Dr. Dagny Holle-Lee, Essen, in Folge 2 des neuen DGN-Podcasts Echt jetzt? Gendersensible Medizin in der Neurologie zusammen.
Darum geht’s:
· Spannungskopfschmerz vs. Migräne
· Migränesymptome
· Stigmatisierung
· Einfluss von Hormonen auf die Migräne
· Migräne bei Transpersonen
Weitere Infos
S2k-Leitlinie Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne
Leitlinie im Fokus Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne (2025)
Dagny Holle-Lee „Migräne Doc: Migräne und Kopfschmerzen verstehen. Wissen erlangen. Symptome lindern. Erfahrungsberichte aus der Migräne-Ambulanz“, erschienen im Februar 2026.
Kontakt:
Bei Fragen und Anregungen zum Podcast schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: [email protected].
Disclaimer:
In Einklang mit der Bundesärztekammer bitten wir zu beachten, dass dieser Podcast keine ärztliche Beratung ersetzt. Wir können gemäß des Fernbehandlungsverbotes keine individuelle Beratung durchführen oder Empfehlungen aussprechen, von entsprechenden Anfragen bitten wir daher abzusehen. Patientinnen und Patienten werden gebeten, inhaltliche Fragen mit ihrer Neurologin/ihrem Neurologen zu klären. Wir übernehmen keine Verantwortung für eine eventuelle Selbstoffenbarung sensibler Daten im Internet und bitten daher, keine persönlichen Daten oder Inhalte Ihrer Erkrankungen im Internet zu veröffentlichen.
Gender Bias findet statt! Und wir sind alle Teil davon. Obwohl Gendermedizin langsam aus seinem Nischendasein in die Öffentlichkeit tritt, werden biologische und soziokulturelle Geschlechterunterschiede in Forschung, Diagnostik und Therapie noch immer nicht konsequent berücksichtigt. Kein Wunder, das Thema ist mittelmäßig sexy und in seiner Umsetzung komplex. Warum wir uns trotzdem damit befassen müssen und warum es eben nicht „nur“ ein Frauenthema ist, darum geht es in dieser Auftaktfolge der Serie „Gendersensible Medizin in der Neurologie.“
Zu Wort kommen: Dr. Melanie Schütte, Oberärztin am Universitätsklinikum Münster (während des Interviews noch Oberärztin am Universitätsklinikum Düsseldorf) und Prof. Dr. Ute Seeland, Lehrstuhlinhaberin für geschlechtersensible Medizin, Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg. Moderation: Kristina Taube, Deutsche Gesellschaft für Neurologie.
Kapitel
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Echt jetzt? Gendersensible Medizin in der Neurologie ist ein Podcast der Deutschen Gesellschaft für Neurologie e. V.