Ein echter Krimi - Der Fall Block

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Ein echter Krimi - Der Fall Block episodes

  • Folge 53: Dänemark-Einsatz 2022 – Observation oder Entführungsversuch?



    Ein Messer fürs Baguette. So erklärt ein Privatdetektiv im Gerichtssaal, warum er bei einem Einsatz in Dänemark bewaffnet war.

    Doch dieser Satz ist nur der Einstieg in einen brisanten Prozesstag im Block-Verfahren: Tag 49.


    Im Mittelpunkt steht ein Einsatz aus dem November 2022 – lange ein Nebenschauplatz, jetzt plötzlich im Fokus.

    Ein Team aus mehreren Personen reist nach Dänemark. Mit Fahrzeugen, Technik und einem klaren Ziel: die Kinder von Christina Block.


    Der Zeuge Kevin D. sagt aus: Es sei nur um Observation gegangen. Ein Zeitfenster finden. Ein Gespräch ermöglichen. Doch die Umstände werfen Fragen auf:

    Warum waren mehrere Teams gleichzeitig vor Ort?

    Warum wirkte der Einsatz so koordiniert?

    Und warum hatte ein Beteiligter ein Messer dabei?

    War das wirklich nur Vorbereitung – oder bereits ein erster Versuch, die Kinder zurückzuholen?


    Auch juristisch wird es komplex: Es geht um Vorsatz.

    Und um die Frage, ob sich Beteiligte auf einen sogenannten Verbotsirrtum berufen können, also darauf, geglaubt zu haben, rechtmäßig zu handeln.

    In dieser Folge sprechen der Host Michael Maske und SPIEGEL-Journalist Christopher Piltz über die Aussage von Kevin D., die Strategien von Verteidigung und Anklage – und darüber, was dieser Prozesstag für den gesamten Fall bedeutet.


    „Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren.

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    59 min
  • Folge 52: Die Version des Zeugen – und die der Ermittler



    Ein Zeuge reist aus Israel nach Hamburg – unter der Zusage von freiem Geleit. Im Gerichtssaal zeichnet er das Bild einer Aktion, die er für legal hielt. Er spricht von dem Wunsch zu helfen. Und davon, kein Verbrecher zu sein. Ein Narrativ, das in diesem Verfahren nicht zum ersten Mal zu hören ist.


    Doch je länger die Aussage dauert, desto brüchiger wird sie. Details verschieben sich, Erinnerungen verlieren an Schärfe, einzelne Punkte wirken plötzlich nicht mehr stimmig. Die Dynamik im Saal kippt – vor allem, als die Verteidigung das Fragerecht übernimmt.


    Rechtsanwalt Ingo Bott nutzt diese Phase intensiv. Er geht ins Detail, springt zwischen Themen, hakt nach, konfrontiert – und hinterlässt eine Spur aus offenen Fragen. Seine Befragung ist komplex, stellenweise schwer zu durchdringen. Auch für die Beobachter.


    So entstehen zwei Ebenen, die nebeneinander verlaufen: die Geschichte des Zeugen – und der systematische Versuch, sie zu zerlegen.


    Host Michael Maske spricht darüber mit dem SPIEGEL-Journalisten Christopher Piltz. Gemeinsam analysieren sie die Entwicklungen im Gerichtssaal – und nehmen auch den Ermittlungsbericht des Landeskriminalamt Hamburg genauer unter die Lupe.


    „Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren.

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    1 hr 4 min
  • Folge 51: Zwischen Rückführung und Entführung - ein Satz mit Sprengkraft


    Nach drei Wochen Unterbrechung wird im Gerichtssaal 237 wieder verhandelt und die Prozesstage 44 und 45 bringen neue Dynamik in zentrale Fragen des Falls.

    Host Michael Maske spricht in dieser Folge mit SPIEGEL-Journalist Christopher Piltz über die jüngsten Entwicklungen der vergangenen Prozesstage. Im Fokus steht die Aussage einer Kriminalbeamtin, die ein Treffen mit Christina Block am 4. Januar 2024 schildert. Dabei konfrontiert sie Block mit dem Verdacht der Kindesentziehung. Die Reaktion: ein Satz, der im Prozess für Aufmerksamkeit sorgt und von der Ermittlerin als mögliches Teilgeständnis gewertet wird.


    Parallel dazu rücken neue Ermittlungsergebnisse zum 28. Dezember 2023 in den Mittelpunkt - ein mutmaßlich entscheidender Tag in der Vorbereitung der Tat. Videoaufnahmen aus dem Grand Elysée Hotel in Hamburg zeigen Bewegungen von Christina Block: Sie kommt, geht und kehrt zurück. Auffällig ist dabei unter anderem eine weiße Tüte, die sie zeitweise bei sich trägt.

    Aussagen aus dem Umfeld der mutmaßlich Beteiligten legen nahe, dass bei diesem Treffen Gegenstände übergeben worden sein könnten – darunter Kleidung oder persönliche Dinge, möglicherweise für die Kinder.


    Zwei Verhandlungstage, mehrere neue Puzzleteile und eine Aussage, die juristisch wie emotional Gewicht hat.

    Außerdem blicken wir zurück auf Folge 50 mit Gerhard Strate. Der prominente Strafverteidiger schilderte seine Perspektive auf den Fall.


    „Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren.

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    1 hr 4 min
  • Folge 50: Gerhard Strate – die Stimme von Eugen Block


    Fünfzig Folgen. Ein Meilenstein. Und doch kein Innehalten.


    Denn dieser Fall entwickelt sich weiter – vor Gericht und in der Öffentlichkeit.

    Im Zentrum dieser Folge steht ein Mann, der offiziell im Hintergrund agiert –

    und faktisch eine zentrale Rolle spielt:


    Gerhard Strate. Er ist Strafverteidiger. Er vertritt Eugen Block – einen Zeugen.


    Und zugleich prägt er mit seinen öffentlichen Auftritten das Bild dieses Verfahrens. Seit Jahrzehnten gehört Strate zu den prägendsten und einflussreichsten Strafverteidigern Deutschlands – mit Fällen, die immer wieder über den Gerichtssaal hinaus Wirkung entfaltet haben.


    Gemeinsam mit Host Michael Maske spricht Strate über seine Rolle zwischen Gerichtssaal und Öffentlichkeit. Über sein persönliches Verhältnis zu seinem Mandanten. Und über die Verantwortung, nicht nur juristisch zu vertreten – sondern auch öffentlich einzuordnen.


    Was bedeutet es, wenn ein Anwalt zum Sprachrohr wird? Wenn Aussagen nicht nur verteidigen, sondern Wirkung entfalten?


    Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die andere Seite. Auf die Verteidigung von Christina Block. Wie bewertet Strate deren Strategie?

    Und was sagt das über den Verlauf dieses Prozesses?

    Zwischen juristischer Argumentation und öffentlicher Deutung entsteht eine zweite Ebene dieses Falls. Eine, auf der Worte Gewicht bekommen.


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    49 min
  • Folge 49: Wenn ein Prozess zur Schlagzeile wird – ein Medienjurist ordnet ein


    Ein Satz fällt im Gerichtssaal.

    Unscheinbar – vielleicht brisant. Minuten später ist er bereits öffentlich: als Schlagzeile, als Push-Nachricht, als Teil eines Livetickers, der dieses Verfahren in Echtzeit begleitet.

    Der Fall Block ist längst mehr als ein Strafprozess. Er ist zu einem öffentlichen Dauereignis geworden – und auch dieser Podcast ist Teil davon.


    In dieser Folge geht es deshalb nicht nur um den strafrechtlichen Kern des Falls. Es geht um eine zentrale Frage: Wie wird über einen solchen Prozess berichtet – und wo liegen die Grenzen?


    Zwischen Gerichtssaal und Öffentlichkeit entsteht eine zweite Bühne, auf der sich der Fall parallel entfaltet.

    Mit täglichen Updates, zugespitzten Deutungen und wachsender Aufmerksamkeit. Doch wie nah darf Berichterstattung an ein laufendes Verfahren heranrücken, ohne zur Vorverurteilung zu werden?


    Der Fall Block wird damit auch zu einem Lehrstück über die Dynamik moderner Medien: über Geschwindigkeit, Reichweite – und Verantwortung.


    Um diese medienrechtliche Dimension einzuordnen, spricht Host Michael Maske mit Tobias Gostomzyk, Professor für Medienrecht an der Technische Universität Dortmund. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Fragen rund um Verdachtsberichterstattung, Persönlichkeitsrechte und die Grenzen journalistischer Öffentlichkeit.


    Eine Folge über den Fall hinter dem Fall – und die Rolle der Medien.


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    1 hr
  • Folge 48: Jonathan C. spricht - seine Version und die offenen Fragen
    Besondere Folge - besondere Zeit der Veröffentlichung. Jonathan C. steht im Zentrum dieser Folge.35 Jahre alt, früher in Hamburg gelebt, gearbeitet als Model und Fitnesstrainer, sozial engagiert – und heute Beschuldigter in einem der aufsehenerregendsten Fälle der letzten Zeit.
    Er ist der erste mutmaßliche Entführer, der sich in Deutschland öffentlich zu Wort meldet.
    Zugeschaltet aus Israel spricht Jonathan C. mit Host Michael Maske erstmals über seine Sicht der Dinge. Während die Ermittler ihn klar belasten, erzählt er eine andere Geschichte:Er sei nur wenige Tage vor der Tat angeworben worden – für eine angeblich legale Operation.Eine Geschichte von Kindern in Gefahr. Von Schutz. Und von dem Glauben, das Richtige zu tun.
    Doch seine Version wirft Fragen auf. Widersprüche bleiben bestehen. Und die entscheidende Frage steht weiterhin im Raum:Welche Rolle hat Jonathan C. wirklich gespielt?
    Diese Folge gibt ihm Raum – aber nicht ohne Einordnung.
    Das erwartet euch:
    • Das Gespräch mit Jonathan C. (ins Deutsche übersetzt)
    • Einschätzung seines deutschen Anwalts zur aktuellen Situation
    • Einordnung durch Host Michael Maske gemeinsam mit SPIEGEL-Journalist Christopher Piltz
    • Analyse und Entwicklungen rund um den 43. Verhandlungstag
    • Das Interview mit Jonathan C. im englischen Original – für alle, die seine Worte unverfälscht hören möchten

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    59 min
  • Folge 47: „Ich wollte helfen“ – die Version des Jonathan C.



    Jonathan C. erzählt seine Version. Schriftlich. Kontrolliert. Und mit einer klaren Botschaft: Er sei angeworben worden. Für eine angeblich legale Mission. Kinder in Gefahr. Ein gefährlicher Vater. Das Gefühl, das Richtige zu tun. Zweifel, so schreibt er, kommen erst spät – an der Grenze. Als Polizei und Spürhunde auftauchen.


    Doch wie tragfähig ist diese Darstellung? Was erklärt sie wirklich – und was wirkt eher wie eine nachträgliche Erzählung? Wie passt das zu dem, was wir über diese Nacht wissen?

    Während der Prozess selbst zuletzt von Verzögerungen, Zuständigkeitsfragen und einer umstrittenen polizeilichen Einschätzung („keine Sonderlage“) geprägt ist, rückt genau dieses Dokument in den Mittelpunkt.


    Host Michael Maske spricht darüber mit dem SPIEGEL-Journalisten Christopher Piltz. Eine Folge über eine Version der Ereignisse –

    und die Frage, was davon standhält.


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    49 min
  • Folge 46: Ein Treffen, viele Zweifel - der Kampf um die Wahrheit

    Der Block-Prozess gewinnt weiter an Schärfe: Immer stärker geht es nicht mehr nur um die Ereignisse der Silvesternacht 2023/2024, sondern um die Frage, welche Version der Geschehnisse glaubhafter ist. Die Verteidigung setzt gezielt an einem möglichen Treffen vor der Tat an und versucht, zentrale Aussagen ins Wanken zu bringen.


    Gleichzeitig sorgt ein weiteres Treffen nach der Tat für Diskussionen – mit Schilderungen einer auffallend gelösten Stimmung und möglichen politischen Bezügen. Hinzu kommen Streitpunkte rund um Ermittlungen, Zeugenaussagen und die Belastbarkeit von Beweisen.


    Host Michael Maske spricht mit dem SPIEGEL-Journalisten Christopher Piltz über die aktuellen Entwicklungen, neue Widersprüche und die wachsende Komplexität dieses Verfahrens.


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    1 hr 5 min
  • Folge 45: Ein fehlender Kronzeuge – und ein Spion im Hintergrund




    ***Liebe Follower, beim Hochladen der korrigierten Folge (wir haben lediglich das Datum angepasst) ist uns leider ein technischer Fehler passiert. Die Episode wurde dadurch als neue Folge veröffentlicht – und eure Kommentare zu Folge 45 sind verloren gegangen. Das bedauern wir sehr. Die neue Episode 46 erscheint wie gewohnt am Sonntag.Vielen Dank für euer Verständnis und eure Unterstützung!***


    Eigentlich hätte am 38. Verhandlungstag im Prozess gegen Christina Block alles im Zeichen des israelischen Kronzeugen David Barkay stehen sollen. Doch wegen der aktuellen Sicherheitslage im Nahen Osten konnte er nicht ausreisen. Das Gericht musste kurzfristig umplanen.
    Stattdessen sagten zwei Hamburger Kripobeamtinnen aus – und führten das Gericht zurück zu den ersten Ermittlungsstunden am Neujahrstag 2024. Damals ging die Polizei zunächst davon aus, dass Christina Block selbst in Gefahr sein könnte. Erst im Laufe des Tages kippte die Einschätzung und sie geriet selbst unter Verdacht.
    Host Michael Maske spricht mit dem SPIEGEL-Journalisten Christopher Piltz über den 38. Verhandlungstag, den ungewöhnlichen Einsatz eines verdeckten Ermittlers im Umfeld des ehemaligen BND-Chefs August Hanning – und beantwortet außerdem eure Fragen aus dem Live-Podcast der vergangenen Woche.
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    1 hr
  • Folge 45: Ein fehlender Kronzeuge – und ein Spion im Hintergrund

    ***Hinweis: In der Folge nennen wir versehentlich den 13. Februar 2026 als Aufnahmedatum. Richtig ist der 13. März 2026.***


    Eigentlich hätte am 38. Verhandlungstag im Prozess gegen Christina Block alles im Zeichen des israelischen Kronzeugen David Barkay stehen sollen. Doch wegen der aktuellen Sicherheitslage im Nahen Osten konnte er nicht ausreisen. Das Gericht musste kurzfristig umplanen.


    Stattdessen sagten zwei Hamburger Kripobeamtinnen aus – und führten das Gericht zurück zu den ersten Ermittlungsstunden am Neujahrstag 2024. Damals ging die Polizei zunächst davon aus, dass Christina Block selbst in Gefahr sein könnte. Erst im Laufe des Tages kippte die Einschätzung und sie geriet selbst unter Verdacht.


    Host Michael Maske spricht mit dem SPIEGEL-Journalisten Christopher Piltz über den 38. Verhandlungstag, den ungewöhnlichen Einsatz eines verdeckten Ermittlers im Umfeld des ehemaligen BND-Chefs August Hanning – und beantwortet außerdem eure Fragen aus dem Live-Podcast der vergangenen Woche.


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    1 hr

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