
Sign up to save your podcasts
Or


Manche Menschen haben keinen Ort, an dem sie krank sein dürfen. Und schon gar keinen, an dem sie in Würde sterben können. In dieser Folge sprechen Sr. Helena Fürst und Michael Etlinger mit Stefanie Rovere, Leiterin des Himmelshafen in Graz – einer Einrichtung, die wohnungs- und obdachlosen Menschen Übergangs-, Langzeitpflege und Hospizbegleitung ermöglicht. Worum es geht? Um professionelle Pflege, um würdige Begleitung und um eine Haltung, die sagt: „Lass mich nicht allein sterben.“
Wie sieht der Alltag in einer Pflegeeinrichtung aus, in der Menschen „angespült“ werden – von Krankheit, Brüchen im Leben, Sucht, Einsamkeit? Wer kommt dort an, wer bleibt, wer kann wieder gehen? Und was heißt es konkret, wenn Pflege 24/7 nur mit Fachkräften und zugleich mit einem großen Team an Ehrenamtlichen gelingen kann?
Stefanie Rovere erzählt von zwei Bereichen unter einem Dach: Himmelshafen Care – Übergangspflege mit dem Ziel, Menschen nach rund sechs Wochen wieder zu entlassen (flexibel, weil das Leben nicht in Schablonen passt) – und Himmelshafen Hospiz, wo die letzte Wegstrecke begleitet wird. Sie berichtet, warum der Bedarf an Langzeitpflege für Menschen „außerhalb des Systems“ besonders hoch ist, und wie Differenzialdiagnosen, Suchterkrankungen oder Stürze die Versorgung herausfordernd machen. Und auch davon, wie wichtig ein sicherer Ort zum Durchatmen, Stabilisieren, Sterben ist.
Finanziell ist der Himmelshafen stark durch Spenden, Sachleistungen, Ehrenamt und Patenschaften gestemmt. Letztere kosten 99 € im Jahr (≈ 27 Cent/Tag) und bilden einen verlässlichen Sockel. Sichtbar wurde das Thema auch durch die Kampagne „Lass mich nicht allein sterben.“ mit Unterstützer Paul Pizzera – ein mutiges Gesicht für ein schweres Thema.
Mag.a Stefanie Rovere studierte Handelswissenschaften an der WU Wien und arbeitete u. a. in der Wirtschaftskammer in Wien und Brüssel. Fünf Jahre USA prägten ihren Blick auf Charity und Fundraising; eine Yogalehrerinnen-Ausbildung kam dazu. Seit Jänner 2024 ist sie bei den Elisabethinen in Graz tätig – zunächst im Fundraising, inzwischen in der Leitung des Himmelshafen. Privat: verheiratet, drei Kinder; sportaffin und musikalisch am Klavier – zumindest „für den Hausgebrauch“. Ihre Inspirationsquelle: Franziskus – Gott in Natur und Nächsten finden, die Abscheu verlieren, Nähe wagen.
Pat:in werden, spenden, Zeit schenken – von Besuchsdienst bis fachlicher Unterstützung. Jede Hilfe verlängert die Zeit, in der geholfen werden kann.
By die elisabethinen linz-wienManche Menschen haben keinen Ort, an dem sie krank sein dürfen. Und schon gar keinen, an dem sie in Würde sterben können. In dieser Folge sprechen Sr. Helena Fürst und Michael Etlinger mit Stefanie Rovere, Leiterin des Himmelshafen in Graz – einer Einrichtung, die wohnungs- und obdachlosen Menschen Übergangs-, Langzeitpflege und Hospizbegleitung ermöglicht. Worum es geht? Um professionelle Pflege, um würdige Begleitung und um eine Haltung, die sagt: „Lass mich nicht allein sterben.“
Wie sieht der Alltag in einer Pflegeeinrichtung aus, in der Menschen „angespült“ werden – von Krankheit, Brüchen im Leben, Sucht, Einsamkeit? Wer kommt dort an, wer bleibt, wer kann wieder gehen? Und was heißt es konkret, wenn Pflege 24/7 nur mit Fachkräften und zugleich mit einem großen Team an Ehrenamtlichen gelingen kann?
Stefanie Rovere erzählt von zwei Bereichen unter einem Dach: Himmelshafen Care – Übergangspflege mit dem Ziel, Menschen nach rund sechs Wochen wieder zu entlassen (flexibel, weil das Leben nicht in Schablonen passt) – und Himmelshafen Hospiz, wo die letzte Wegstrecke begleitet wird. Sie berichtet, warum der Bedarf an Langzeitpflege für Menschen „außerhalb des Systems“ besonders hoch ist, und wie Differenzialdiagnosen, Suchterkrankungen oder Stürze die Versorgung herausfordernd machen. Und auch davon, wie wichtig ein sicherer Ort zum Durchatmen, Stabilisieren, Sterben ist.
Finanziell ist der Himmelshafen stark durch Spenden, Sachleistungen, Ehrenamt und Patenschaften gestemmt. Letztere kosten 99 € im Jahr (≈ 27 Cent/Tag) und bilden einen verlässlichen Sockel. Sichtbar wurde das Thema auch durch die Kampagne „Lass mich nicht allein sterben.“ mit Unterstützer Paul Pizzera – ein mutiges Gesicht für ein schweres Thema.
Mag.a Stefanie Rovere studierte Handelswissenschaften an der WU Wien und arbeitete u. a. in der Wirtschaftskammer in Wien und Brüssel. Fünf Jahre USA prägten ihren Blick auf Charity und Fundraising; eine Yogalehrerinnen-Ausbildung kam dazu. Seit Jänner 2024 ist sie bei den Elisabethinen in Graz tätig – zunächst im Fundraising, inzwischen in der Leitung des Himmelshafen. Privat: verheiratet, drei Kinder; sportaffin und musikalisch am Klavier – zumindest „für den Hausgebrauch“. Ihre Inspirationsquelle: Franziskus – Gott in Natur und Nächsten finden, die Abscheu verlieren, Nähe wagen.
Pat:in werden, spenden, Zeit schenken – von Besuchsdienst bis fachlicher Unterstützung. Jede Hilfe verlängert die Zeit, in der geholfen werden kann.

0 Listeners