Kaleidoskop Leben
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Kaleidoskop Leben episodes

  • Transitus: Wenn das Leben in Fülle mündet
    Ein Podcast-Gespräch mit Schwester Elisabeth Bäbler

    Was bedeutet es, den Tod nicht als Ende, sondern als Übergang zu verstehen? In dieser Folge von Kaleidoskop Leben tauchen Schwester Helena Fürst und Michael Etlinger gemeinsam mit Schwester Elisabeth Bäbler tief in die franziskanische Spiritualität ein. Anlass ist das Jubiläumsjahr des sogenannten Transitus, mit dem die franziskanische Ordensfamilie an das Sterben des heiligen Franziskus von Assisi erinnert.

    Doch was verbirgt sich hinter diesem besonderen Fest? Schwester Elisabeth erklärt, warum Franziskanerinnen und Franziskaner nicht den Tod des Franziskus feiern, sondern sein Hinübergehen ins ewige Leben. Sie nimmt uns mit in die letzten Lebenstage des Heiligen und zeichnet ein überraschend menschliches Bild: Franziskus versammelt seine Brüder, teilt Brot mit ihnen, lässt sich die Passion vorlesen und bereitet sich sehr bewusst auf seinen Abschied vor.

    Im Gespräch wird deutlich, dass die letzten Jahre seines Lebens alles andere als leicht waren. Franziskus litt unter schweren Krankheiten, war nahezu blind und erlebte tiefe innere Krisen. Er musste mit Enttäuschungen kämpfen, fühlte sich zeitweise von Gott verlassen und sah seinen Orden Entwicklungen einschlagen, die nicht seinen Vorstellungen entsprachen. Gerade deshalb berührt sein versöhnter und friedvoller Abschied bis heute.
    Schwester Elisabeth gewährt spannende Einblicke in die aktuelle franziskanische Forschung. Sie erklärt, warum viele bekannte Geschichten über Franziskus kritisch betrachtet werden müssen und weshalb seine eigenen Schriften oft ein verlässlicherer Zugang zu seiner Persönlichkeit sind als manche spätere Biografie. Dabei wird deutlich, wie schwer es ist, dem historischen Franziskus wirklich nahezukommen, und warum jede Generation ihr eigenes Bild von ihm gezeichnet hat.
    Die Folge lädt dazu ein, einen Heiligen neu kennenzulernen, der weit mehr war als der freundliche Tierliebhaber aus Legenden und Filmen. Franziskus erscheint hier als Mensch mit Zweifeln, Verletzungen, Krisen und großer Lebenserfahrung. Gerade diese Menschlichkeit macht ihn bis heute so faszinierend.
    Außerdem sprechen die Gastgeberinnen und Gastgeber über aktuelle Feierlichkeiten rund um das Transitus-Jahr, über die große Franziskus-Ausstellung in Salzburg und darüber, wie franziskanische Spiritualität auch heute noch Menschen inspiriert.
    Zum Abschluss wird es persönlich: Schwester Elisabeth verrät, warum der Transitus sie jedes Jahr neu bewegt und weshalb die letzten Tage des Franziskus für sie eine Erinnerung daran sind, das eigene Leben immer wieder vom Ziel her zu betrachten. Seine Versöhnung mit sich selbst, mit den Menschen und mit Gott wird dabei zu einer Quelle der Hoffnung und Inspiration.
    Eine Folge über Abschied und Neubeginn, über Krisen und Versöhnung und über die Frage, wie ein erfülltes Leben aussehen kann.

    Unser Gast

    Schwester Elisabeth Bäbler ist Franziskanerin von Siessen und leitet das Geistliche Zentrum Eremit in Nordrhein-Westfalen. Ursprünglich stammt sie aus der Schweiz, wo sie in Zug aufgewachsen ist. Ihre große Leidenschaft gilt der franziskanischen Spiritualität und ihrer wissenschaftlichen Erforschung. Nach ihrer Zeit als Lehrerin absolvierte sie unter anderem einen Masterstudium in franziskanischer Forschung in Rom und beschäftigt sich seither intensiv mit den Quellen des Franziskus von Assisi.

    Wer mit Schwester Elisabeth spricht, erlebt eine außergewöhnliche Verbindung aus wissenschaftlicher Präzision, spiritueller Tiefe und lebensnaher Menschlichkeit. Besonders faszinierend ist ihr Blick auf historische Quellen, mit dem sie vertraute Bilder des Franziskus kritisch hinterfragt und gleichzeitig neue Zugänge zu seiner Person eröffnet. Als Referentin, Autorin und geistliche Begleiterin bringt sie franziskanisches Denken auf inspirierende Weise in die Gegenwart.
    Neben ihrer theologischen Arbeit liebt sie die Natur, ist gerne draußen unterwegs und hat eine Leidenschaft für Fotografie. Außerdem liest sie mit Begeisterung theologische Fachliteratur – nach eigenen Angaben sogar besonders schnell. In dieser Podcast-Folge verbindet sie Forschung, Spiritualität und persönliche Erfahrung zu einem eindrucksvollen Gespräch über Leben, Sterben und Hoffnung.

    Weiterführende Links
    • Franziskanische Forschungswerkstatt: https://www.franziskanische-forschung.de
    • Franziskaner in Österreich: https://www.franziskaner.at
    • Franziskaner Deutschland: https://www.franziskaner.de
    • Internationales Franziskanisches Zentrum Assisi: https://www.sanfrancesco.org
    • Sonnengesang des heiligen Franziskus: https://www.franziskaner.de/sonnengesang
    • DomQuartier Salzburg: https://www.domquartier.at
    • Informationen zu aktuellen Sonderausstellungen im Dommuseum Salzburg: https://www.domquartier.at/ausstellungen
    • Franziskanerinnen von Siessen: https://www.franziskanerinnen-siessen.de
    • Geistliches Zentrum Eremit: https://www.eremit.de
    • 44 min
    • Sommerpause mit Ausblick: Zwischen Erholung und Inspiration
      Der Sommer ist da – und mit ihm die Sehnsucht nach Erholung, Leichtigkeit und neuen Eindrücken.

      In dieser Folge von Kaleidoskop Leben nehmen Sie Michael Etlinger und Schwester Helena Fürst mit in ihre ganz persönlichen Sommerpläne und laden gleichzeitig dazu ein, auch selbst bewusst eine Zeit des Auftankens zu gestalten. Die beiden sprechen über Reisen, kleine Auszeiten und darüber, wie wichtig es ist, die eigenen Lebensgeister immer wieder neu zu beleben.

      Während Michael von seinen geplanten Tagen in den Bergen und einem besonderen kulturellen Erlebnis bei den Bregenzer Festspielen erzählt, gibt Schwester Helena Einblick in eine ganz besondere Erfahrung: Sie wird im Domquartier Salzburg Teil einer Ausstellung rund um 800 Jahre Franziskus sein und dort mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen. Es geht um Begegnung, um Austausch und darum, gelebte Spiritualität sichtbar zu machen.

      Die Folge greift dabei auch die unterschiedlichen Facetten von Erholung auf. Es geht nicht nur um klassische Urlaubsbilder, sondern auch um die Frage, wie wir im Alltag kleine Inseln schaffen können, die uns gut tun. Ob beim Radfahren, am Wasser oder im Gespräch mit anderen – überall steckt die Möglichkeit, Kraft zu schöpfen.

      Gleichzeitig ist diese Episode auch ein bewusstes Innehalten im Podcast selbst. Kaleidoskop Leben verabschiedet sich in eine Sommerpause und nutzt die Gelegenheit, zurückzublicken: Über 125 Folgen voller Inspiration sind bereits entstanden – ein Schatz, der auch in den kommenden Wochen entdeckt werden kann.
      Und natürlich wagen Michael Etlinger und Schwester Helena auch einen Ausblick in den Herbst. Die erste Folge nach der Pause widmet sich einem besonderen Jubiläum: 800 Jahre Transitus des heiligen Franziskus. Mit einer spannenden Gästin wird dieses Thema vertieft und neue Perspektiven auf franziskanische Spiritualität eröffnet.

      Diese Sommerfolge lädt ein, bewusst langsamer zu werden, die eigene Balance zwischen Aktivität und Ruhe zu finden und offen zu bleiben für Begegnungen – mit anderen und mit sich selbst. Vielleicht ist gerade diese Zeit eine Chance, Inspiration neu zu entdecken.

      Genießen Sie den Sommer – wir hören uns im Herbst wieder.

      Unsere Gäste

      In dieser Folge stehen ausnahmsweise die beiden Gastgeber selbst im Mittelpunkt: Michael Etlinger und Schwester Helena Fürst.

      Michael Etlinger führt mit seiner ruhigen und reflektierten Art durch den Podcast und bringt immer wieder persönliche Erfahrungen ein, die Nähe schaffen und zum Nachdenken anregen. Seine Begeisterung für Bewegung in der Natur und kulturelle Erlebnisse zeigt sich auch in dieser Episode, in der er Einblicke in seine Sommerplanung gibt.

      Schwester Helena Fürst verbindet auf besondere Weise Spiritualität und Alltag. Ihre Offenheit für Begegnungen und ihre Freude am Dialog spiegeln sich in ihrem Engagement wider – etwa bei ihrem Einsatz im Domquartier Salzburg. Sie versteht es, Glauben lebendig und zugänglich zu machen und lädt dazu ein, neue Perspektiven einzunehmen.

      Gemeinsam schaffen sie einen Raum, in dem Inspiration wachsen kann – authentisch, persönlich und lebensnah.

      Weiterführende Links

      Domquartier Salzburg (Ausstellung): https://www.domquartier.at

      Informationen zu Franziskus und franziskanischer Spiritualität: https://www.franziskaner.at

      Podcastübersicht von Kaleidoskop Leben: https://www.die-elisabethinen.at/podcast

      Bregenzer Festspiele: https://www.bregenzerfestspiele.com

      10 min
    • Der Mensch im Mittelpunkt – auch digital
      Ein Podcast-Gespräch mit Primar Dr. Matthias Kölbl

      Wer kennt es nicht: Ein gesundheitliches Problem taucht auf – und sofort stellt sich die Frage, was jetzt der richtige Weg ist. Ist es dringend genug für die Notaufnahme? Reicht ein Termin beim Hausarzt? Oder fühlt sich das eigene Anliegen schon wieder zu klein an, um sofort Hilfe zu suchen? Genau an diesem Punkt setzt ein Konzept an, das zunehmend an Bedeutung gewinnt: Telemedizin.

      In dieser Folge sprechen Michael Etlinger und Sr. Helena Fürst mit Primar Dr. Matthias Kölbl darüber, wie medizinische Versorgung auch aus der Ferne funktionieren kann – und warum „Ferne“ dabei oft gar nicht mehr so weit weg ist. Denn moderne Technologien ermöglichen es, Patientinnen und Patienten digital ganz nah zu sein.

      Anhand eines konkreten Projekts wird greifbar, wie Telemedizin im Alltag eingesetzt werden kann: Ein Seniorenheim arbeitet eng mit einer Notfallambulanz zusammen und ermöglicht so fachärztliche Konsultationen ohne Transport ins Krankenhaus. Was zunächst nach Technik klingt, bringt vor allem eines: Entlastung für Patientinnen und Patienten, aber auch für Pflegepersonal und Rettungsdienste. Gleichzeitig entsteht ein neuer Zugang zur Versorgung, der Zeit spart und dennoch hohe medizinische Qualität bietet.

      Doch wie funktioniert das praktisch? Wie fühlt es sich an, wenn eine Untersuchung über einen Bildschirm stattfindet? Und können Ultraschall, Stethoskop und Diagnostik wirklich „digital“ ersetzt werden? In dieser Folge wird deutlich, dass Telemedizin heute weit mehr ist als nur ein Videoanruf – sie ist ein komplexes Zusammenspiel aus Technik, Erfahrung und Zusammenarbeit.

      Gleichzeitig wird auch klar: Telemedizin hat Grenzen. Gerade in akuten Notfallsituationen oder wenn unmittelbares Eingreifen notwendig ist, bleibt die persönliche medizinische Betreuung unverzichtbar. Es geht also nicht um ein Entweder-oder, sondern um ein sinnvolles Ergänzen bestehender Strukturen.

      Spannend wird es auch beim Blick in die Zukunft. Welche Rolle wird künstliche Intelligenz spielen? Wird die klassische Ordination irgendwann ersetzt werden? Und wie verändert sich die Beziehung zwischen Arzt und Patientin in einer zunehmend digitalen Welt?

      Trotz aller technologischen Möglichkeiten zeigt sich eines immer wieder: Medizin bleibt menschlich. Neben Daten und Diagnosen braucht es Erfahrung, Intuition und manchmal auch ein Bauchgefühl, das sich nicht digitalisieren lässt. Genau dieses Zusammenspiel macht deutlich, warum Telemedizin zwar viel verändern kann – aber den Menschen im Mittelpunkt nicht ersetzt.

      Eine Folge, die zeigt, wie moderne Medizin heute schon gelebt wird – und wohin die Reise in Zukunft gehen könnte.

      Unser Gast

      Primar Dr. Matthias Kölbl ist jemand, der nicht nur medizinisches Fachwissen mitbringt, sondern auch Begeisterung für Innovation. Als Leiter der Notfallambulanz am Ordensklinikum Elisabethinen denkt er Medizin konsequent weiter – immer mit dem Blick auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten.

      Sein beruflicher Weg ist geprägt von Dynamik und Veränderungswillen. Bereits früh übernahm er Verantwortung, baute Strukturen auf und brachte neue Ideen in die Organisation ein. Besonders auffallend ist dabei seine Fähigkeit, Technik und Menschlichkeit miteinander zu verbinden.
      In Projekten wie der telemedizinischen Versorgung von Seniorinnen und Senioren zeigt sich, wie wichtig ihm praxisnahe Lösungen sind. Dabei geht es ihm nicht nur um Effizienz, sondern vor allem um Lebensqualität – für Patientinnen und Patienten ebenso wie für das medizinische Personal.
      Kollegen beschreiben ihn als engagiert, vorwärtsgewandt und inspiriert von der täglichen Arbeit mit Menschen. Auch privat bleibt er in Bewegung: Die Natur, das Wandern und sportliche Aktivitäten sind für ihn ein wichtiger Ausgleich zum intensiven Klinikalltag.
      Ein Arzt, der zeigt, wie moderne Medizin aussehen kann – kompetent, innovativ und gleichzeitig zutiefst menschlich.

      Weiterführende Links
      • https://www.gesundheit.gv.at
      • https://www.sozialministerium.at
      • 38 min
      • Warum Bewegung mehr ist als Sport
        Ein Podcast-Gespräch mit Maria Schürz und Jürgen Vogel zu Bewegung im Alltag

        Unser Körper ist gemacht für Bewegung – und doch scheint es, als würden wir diese Fähigkeit im Laufe des Lebens ein Stück weit verlernen. Genau hier setzt diese Folge von „Kaleidoskop Leben“ an. Ausgangspunkt ist eine erstaunliche Zahl: Rund 140 frei bewegliche Gelenke besitzt der menschliche Körper. Sie zeigen, wie sehr Bewegung zu unserem Wesen gehört – und wie komplex das Zusammenspiel ist, das dafür notwendig ist.

        Doch Bewegung ist weit mehr als Sport oder Training. Sie beginnt im Alltag, oft ganz unbemerkt. Während Kinder ganz selbstverständlich aktiv sind, verändert sich der Umgang mit Bewegung im Laufe des Lebens. Im Erwachsenenalter wird sie häufig zur Stressbewältigung oder zur Prävention eingesetzt, im höheren Alter wird sie entscheidend, um Mobilität und Selbstständigkeit zu erhalten.

        In dieser Folge wird deutlich, dass Bewegung keine Frage des Alters ist, sondern ein lebenslanger Prozess. Gleichzeitig wird spürbar, dass viele Menschen den Zugang dazu verlieren oder sich unsicher fühlen, wie sie beginnen sollen. Genau hier brauchen es neue Ansätze – und vor allem ein neues Verständnis davon, was Bewegung eigentlich bedeutet.
        Im Gespräch wird ein ganzheitlicher Blick auf Gesundheit entwickelt. Bewegung wird nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines größeren Ganzen. Körperliche, psychische, soziale und emotionale Aspekte greifen ineinander und beeinflussen sich gegenseitig. Gesundheit bedeutet daher mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit – sie umfasst das gesamte Wohlbefinden eines Menschen.
        Ein zentraler Gedanke der Folge ist die sogenannte Bewegungskompetenz. Dabei geht es nicht nur darum, was Einrichtungen oder Expert*innen können, sondern vor allem darum, Menschen zu befähigen, ihren eigenen Körper besser kennenzulernen. Statt starrer Trainingspläne stehen individuelle Wege im Mittelpunkt.
        Die Gäste zeigen, dass es keinen perfekten Einstieg geben muss. Oft reicht schon ein kleiner Schritt, um etwas in Bewegung zu bringen. Besonders hervorzuheben ist die Botschaft, dass es nie zu spät ist, aktiv zu werden. Selbst kleine Veränderungen können langfristig eine große Wirkung entfalten.
        Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Motivation. Bewegung gelingt oft leichter, wenn sie realistisch in den Alltag integriert wird und Freude macht. Gemeinschaft kann dabei eine entscheidende Rolle spielen – sei es in Kursen oder gemeinsam mit anderen Menschen.
        Auch die Rolle der Elisabethinen wird in dieser Folge beleuchtet. Es geht darum, Brücken zu bauen: zwischen medizinischer Versorgung, Therapie und langfristigem Training. Ziel ist ein lückenloses Angebot, das Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen begleitet.
        Das Konzept eines Bewegungskompetenzzentrums zeigt, wie dieser Ansatz konkret umgesetzt werden kann. Hier werden verschiedene Angebote miteinander verbunden, um sowohl Prävention als auch Nachsorge abzudecken.
        Gleichzeitig wird deutlich, dass Bewegung kein exklusives Thema ist. Sie betrifft alle Menschen – unabhängig von Alter, Fitnesslevel oder Vorerfahrungen. Gerade deshalb braucht es Angebote, die niederschwellig und individuell angepasst sind.
        Die Folge lädt dazu ein, den eigenen Zugang zu Bewegung zu hinterfragen. Wann habe ich mich zuletzt bewusst bewegt? Was tut mir gut? Und welche kleinen Veränderungen könnte ich heute schon umsetzen?
        Am Ende bleibt eine einfache, aber kraftvolle Botschaft: Bewegung ist keine Pflicht, sondern eine Möglichkeit. Eine Möglichkeit, sich selbst etwas Gutes zu tun und die eigene Lebensqualität nachhaltig zu beeinflussen.

        Unsere Gäste

        Maria Schürz und Jürgen Vogel stehen für einen modernen Zugang zu Gesundheit und Bewegung, der weit über klassische Trainingskonzepte hinausgeht. Beide verbindet die Überzeugung, dass Gesundheit nicht nur im Fitnessstudio entsteht, sondern im Alltag jedes einzelnen Menschen.

        Maria Schürz bringt einen vielseitigen beruflichen Hintergrund mit. Sie begann ihre Laufbahn als diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester und sammelte anschließend Erfahrungen im Gesundheitsministerium sowie im Ordensklinikum Linz. Heute gestaltet sie als Wirkfeldentwicklerin für Gesundheit und Leben aktiv neue Angebote bei den Elisabethinen und ist im Bereich der ambulanten Rehabilitation tätig. Sie steht für einen ganzheitlichen Blick auf Gesundheit, der sich nicht nur auf körperliche Aspekte beschränkt, sondern auch psychische und soziale Dimensionen einbezieht. Dabei geht es ihr besonders darum, Menschen zu stärken und ihnen Selbstvertrauen im Umgang mit ihrem eigenen Körper zu vermitteln.

        Jürgen Vogel verbindet Management-Erfahrung mit einer großen Leidenschaft für Bewegung. Seine beruflichen Stationen führten ihn unter anderem nach Steyr, Dublin und Cambridge. Bei den Elisabethinen verantwortet er mehrere Einrichtungen, darunter das Physiotherapieinstitut und ein Fitnesscenter.

        Seine Stärke liegt darin, Bewegung greifbar und alltagstauglich zu machen. Er weiß, wie wichtig Motivation und realistische Ziele sind, um langfristig dranzubleiben. Gemeinsam arbeiten sie daran, Menschen zu inspirieren, ihren eigenen Zugang zu Bewegung zu finden – individuell, nachhaltig und ohne Leistungsdruck.

        Weiterführende Links
        • Bewegungskompetenzzentrum: https://www.die-elisabethinen.at/bewegungskompetenzzentrum
        • Ordensklinikum Linz Elisabethinen: https://www.ordensklinikum.at
        • WHO Bewegungsempfehlungen: https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/physical-activity
        • Gesundheitsportal Österreich: https://www.gesundheit.gv.at
        • 37 min
        • Wenn Medizin ganzheitlich denkt
          Ein Podcast-Gespräch mit Prim. Doz. Dr. Johannes Kovarik, PhD, Vorstand Innere Medizin im Franziskus Spital Landstraße

          Gesundheit ist etwas, das wir oft als selbstverständlich hinnehmen – bis sie ins Wanken gerät. Gerade im Alter oder bei chronischen Erkrankungen wird spürbar, wie eng im menschlichen Körper alles zusammenhängt: Herz, Stoffwechsel, Nieren, Bewegung und Lebensstil. In dieser Folge von Kaleidoskop Leben laden Schwester Helena Fürst und Michael Etlinger dazu ein, Medizin einmal bewusst ganzheitlich zu betrachten. Es geht um neue Zugänge, die den Menschen nicht auf einzelne Diagnosen reduzieren, sondern ihn in seiner Gesamtheit sehen.

          Im Gespräch wird deutlich, warum Prävention kein Thema nur für junge Menschen ist und weshalb kleine Veränderungen im Alltag oft große Wirkung entfalten können. Statt komplizierter Fachbegriffe stehen Verständlichkeit, Orientierung und Ermutigung im Mittelpunkt. Unser Gast erzählt davon, wie wichtig es ist, Patientinnen und Patienten ernst zu nehmen und sie zu motivieren, selbst aktiv zu werden – unabhängig von Alter, Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten.

          Auch die Frage nach Eigenverantwortung spielt eine zentrale Rolle: Was kann moderne Medizin heute leisten, und wo beginnt unser persönlicher Beitrag zu einem guten Leben? Die Folge lädt dazu ein, einmal bewusst „vom Gas zu gehen“, den eigenen Lebensstil zu reflektieren und Gesundheit nicht nur als Abwesenheit von Krankheit zu verstehen. Ein Gespräch, das Denkanstöße gibt – für jede Lebensphase und weit über den medizinischen Kontext hinaus.

          Unser Gast

          Prim. Doz. Dr. Johannes Kovarik verbindet medizinische Spitzenkompetenz mit einem sehr klaren Blick auf den Alltag der Menschen, die er begleitet. Als Facharzt für Nephrologie und Intensivmedizin denkt er Gesundheit nicht in einzelnen Organen, sondern in Zusammenhängen. Seine Arbeit ist geprägt von der Überzeugung, dass Medizin nur dann wirklich wirksam ist, wenn sie den ganzen Menschen im Blick behält.

          Seit 2025 leitet er den Standort Landstraße im Franziskusspital in Wien und bringt dort einen Ansatz ein, der moderne Forschung, klinische Erfahrung und menschliche Haltung vereint. Besonders wichtig ist ihm, Patientinnen und Patienten zu ermutigen, sich mit ihrem eigenen Leben, ihren Gewohnheiten und ihren Ressourcen auseinanderzusetzen. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um realistische, alltagstaugliche Schritte hin zu mehr Lebensqualität.

          Weiterführende Links
          • Franziskus Spital, Innere Medizin Landstraße https://www.franziskusspital.at/innere-medizin-landstrasse/innere-medizin
          • 38 min
          • Möglichkeitsorientiert unterwegs: Wie der Standort Wien Zukunft gestaltet
            Ein Podcast-Gespräch mit Sr. Barbara Lehner und Michaela Vogl

            Der Standort der Elisabethinen in Wien ist weit mehr als ein Krankenhaus oder ein Kloster. In dieser Folge von Kaleidoskop Leben nehmen uns Schwester Barbara Lehner und Michaela Vogl mit auf eine Reise durch einen Ort, der Geschichte atmet und gleichzeitig mutig Zukunft gestaltet. Ausgangspunkt ist die Fusion der Standorte Linz und Wien und die große Frage, wie sich ein traditionsreicher Ort weiterentwickeln kann, ohne seine Wurzeln zu verlieren.

            Wir hören von Herausforderungen, Stolpersteinen und entscheidenden Momenten – etwa vom Brief zur Spitalsreform, der alles infrage stellte, und von der Entschlossenheit, dennoch dranzubleiben. Aus dieser Haltung heraus entstand Schritt für Schritt ein einzigartiges Zentrum für ältere Menschen, das Akutversorgung, Übergangspflege, Langzeitpflege und Palliativangebote unter einem Dach vereint.

            Doch Wien kann mehr: Der Standort öffnet sich bewusst nach außen, wird zum Begegnungsraum für alle Generationen. Ein öffentliches Café, ein physikalisches Institut, Führungen durch Kirche, Barockapotheke und Gärten sowie der Kulturtreffpunkt Frohsinn bringen Leben hinter die historischen Mauern. Musik, Gespräche und Gemeinschaft werden hier zu einem Teil der Gesundheits‑ und Seelsorge.
            Diese Podcast‑Folge erzählt von Architektur, die beruhigt, von Begegnungen, die berühren, und von einem Ort, an dem Pflege, Kultur und Geschichte ineinandergreifen. Ein inspirierender Blick auf einen Standort, der zeigt, was möglich ist, wenn man den Mut hat, unterwegs zu bleiben.

            Unsere Gäste

            Sr. Barbara Lehner, Generaloberin der Elisabethinen Linz‑Wien, prägt seit vielen Jahren den Weg der Gemeinschaft mit Weitblick, Ausdauer und einem tiefen Vertrauen ins Unterwegssein. Ihr Blick auf den Standort Wien ist geprägt von Geschichte, Ordensauftrag und der Überzeugung, dass sich im Gehen neue Möglichkeiten eröffnen. Besonders wichtig ist ihr dabei das Durchhaltevermögen – auch dann, wenn Wege steinig werden.

            Michaela Vogl ist seit 2019 Standortleiterin der Elisabethinen Wien Mitte und Mitgestalterin des Kulturtreffpunkts Frohsinn. Mit viel Gespür für Menschen, Räume und Atmosphäre setzt sie Impulse für Öffnung, Begegnung und Lebendigkeit. Ihr Anliegen ist es, den Standort nicht als abgeschlossenen Ort, sondern als Teil der Stadt und des gesellschaftlichen Lebens erfahrbar zu machen.

            Weiterführende Links

            Die Elisabethinen https://www.die-elisabethinen.at

            Franziskus Spital Wien https://www.franziskusspital.at
            Kulturtreffpunkt Frohsinn (Wien) https://www.die-elisabethinen.at/frohsinn
            Café Lounge Elisabeth (Standort Wien) https://www.die-elisabethinen.at/standorte/wien
            Geschichte & Barockapotheke der Elisabethinen Wien https://www.die-elisabethinen.at/geschichte

            40 min
          • Zurück ins Leben – wie Übergangspflege neue Wege eröffnet
            Ein Podcast-Gespräch mit Mag. Dr. Harald Reisner, Pflegedienstleitung der St. Elisabeth Pflege in Wien

            Ein Sturz, eine Operation, ein Krankenhausaufenthalt – und dann die große Frage: Wie geht es weiter? In dieser Folge von Kaleidoskop Leben sprechen Schwester Helena Fürst und Michael Etlinger über einen sensiblen Moment im Leben vieler älterer Menschen. Denn nach der Akutversorgung im Spital beginnt oft eine Phase der Unsicherheit: Reicht die Kraft für ein selbstständiges Leben zu Hause noch aus oder braucht es langfristige Betreuung?

            Die St. Elisabeth Pflege in Wien setzt genau hier an. Als Übergangs‑ bzw. Überleitungspflege begleitet sie Menschen nach einem Krankenhausaufenthalt und gibt ihnen Zeit, sich zu erholen, neue Stabilität zu gewinnen und wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln.

            In der Folge wird deutlich, warum Pflege mehr ist als Versorgung. Es geht um Geduld, um Beziehung, um Motivation – und um ein Umfeld, das nicht von Hektik, sondern von Wohnlichkeit geprägt ist. Harald Reisner erzählt eindrucksvoll, warum sich Menschen in Pflegeeinrichtungen oft schneller erholen als im Krankenhaus und welche Rolle Zeit, Ruhe und individuelle Zuwendung dabei spielen.
            Ein berührendes Beispiel einer hochbetagten Bewohnerin zeigt, was möglich wird, wenn Wille, professionelle Begleitung und ein passendes Setting zusammenkommen. Zugleich wird offen darüber gesprochen, dass nicht jeder Weg zurück nach Hause führt – und dass auch das respektvoll begleitet werden muss.
            Die Folge gibt Einblicke in ein in Wien nahezu einzigartiges Modell, das von vielen Seiten Interesse weckt. Sie macht Mut, Pflege neu zu denken, und zeigt, wie wichtig gut gestaltete Übergänge im Gesundheitssystem sind – für Betroffene ebenso wie für Angehörige.

            Unser Gast

            Mag. Dr. Harald Reisner ist Pflegedienstleiter der St. Elisabeth Pflege in Wien und bringt eine außergewöhnliche Vielfalt an Erfahrungen mit. Sein beruflicher Weg führte ihn von der Technik über die Theologie bis in die Pflege – und genau diese Vielschichtigkeit prägt auch seine Haltung zur Arbeit mit Menschen.

            Neben seiner Leitungsfunktion ist ihm die Ausbildung des pflegerischen Nachwuchses ein großes Anliegen. Als Lehrender verbindet er Theorie und Praxis und begeistert Schülerinnen und Schüler mit Geschichten aus dem echten Pflegealltag. Harald Reisner denkt Pflege nicht als Endstation, sondern als Entwicklungsraum – für Bewohnerinnen und Bewohner ebenso wie für Mitarbeitende. Ruhe, Achtsamkeit und Begegnung sind für ihn zentrale Inspirationsquellen, die auch seinen Führungsstil prägen.

            Weiterführende Links

            St. Elisabeth Pflege: https://www.elisabeth-pflege.at

            Fonds Soziales Wien (FSW): Informationen zu Pflege‑ und Betreuungsangeboten in Wien:
            https://www.fsw.at

            31 min
          • Im Suchen ist das Finden schon drinnen
            Ein Podcast-Gespräch mit Abt Bernhard Eckersdorfer vom Stift Kremsmünster

            Abt Bernhard Eckersdorfer spricht offen darüber, was es bedeutet, Gott zu suchen – ein Leben lang. Er macht deutlich, dass diese Suche nie abgeschlossen ist und dass im Suchen selbst bereits das Finden liegt. Dabei kehrt sich die Perspektive um: Nicht nur der Mensch sucht Gott, sondern Gott sucht den Menschen. Diese dynamische Bewegung prägt sein Verständnis von Glauben, Kirche und Ordensleben.

            Ein zentrales Thema ist die Rolle von Klöstern in der heutigen Zeit. Abt Bernhard beschreibt sie als geistliche Leuchttürme: Orte, an denen gebetet wird, an denen Gott im Zentrum steht – unabhängig davon, wie viele Menschen gerade da sind. Klöster seien Räume der Kontinuität und zugleich offen für Wandel. Aktion und Kontemplation gehören für ihn untrennbar zusammen.

            Das Gespräch führt auch zu jungen Menschen, die sich heute für ein Ordensleben entscheiden. Ihre Motive haben sich verändert: Gemeinschaft, Identität, Gebet und die Sehnsucht nach einem erfüllten Leben stehen im Vordergrund. Dabei fällt ein Satz, der nachklingt: Es gibt erfülltes Leben trotz unerfüllter Wünsche.
            Abt Bernhard spricht über Tradition als Schatz – und manchmal auch als Bürde. Gebäude, Verantwortung und Geschichte fordern heraus, doch Tradition versteht er vor allem als „Vermittlung von Leben“. Sie wird lebendig, wenn sie immer neu ins Heute übersetzt wird. Auch Themen wie Führung, Delegieren, Social Media, Schule, Seelsorge und die eigene geistliche Praxis kommen zur Sprache.
            Am Ende zeigt sich ein Abt, der mit großer Leidenschaft glaubt, denkt und lebt – und der überzeugt ist, dass Gott mit uns unterwegs ist, gerade in Zeiten des Wandels.

            Unser Gast

            Abt Bernhard Eckersdorfer ist Benediktiner aus Überzeugung und Theologe aus Leidenschaft. Geboren in Linz, hat ihn sein Weg früh in die Welt der Theologie geführt – bis nach Rom und in die internationale Weltkirche. Er denkt Glauben nicht abstrakt, sondern immer in Beziehung zu den konkreten Lebensrealitäten von Menschen. Seine Sprache ist klar, reflektiert und zugleich zutiefst pastoral.

            Als Abt des Stiftes Kremsmünster steht für ihn nicht das Amt im Mittelpunkt, sondern das gemeinsame Unterwegssein mit seinen Mitbrüdern und mit den Menschen. Er verbindet geistliche Tiefe mit Offenheit für gesellschaftliche Entwicklungen. Besonders wichtig ist ihm die Suche nach Gott als lebenslanger Prozess – ehrlich, fragend und nie abgeschlossen. Seine Freude an Bildung, jungen Menschen, Natur und Spiritualität prägt auch seine Art zu führen. Abt Bernhard ist überzeugt: Ohne Gott wäre vieles sinnlos – mit Gott wird selbst das Unfertige tragfähig.

            Weiterführende Links
            • Benediktinerstift Kremsmünster: https://www.stift-kremsmuenster.at
            • Benediktinerorden: https://www.benediktiner.at
            • Instagram von Abt Bernhard Eckersdorfer: https://www.instagram.com/abt.bernhard
            • 45 min
            • Gemeinschaft kennt kein Alter
              Ein Podcast-Gespräch mit Sr. Luzia Reiter über das Generationenhaus der Elisabethinen in Linz

              Wie wollen wir im Alter leben — und vor allem: wie wollen wir uns dabei fühlen? In dieser Folge von Kaleidoskop Leben spricht Sr. Luzia Reiter über das Generationenhaus der Elisabethinen in Linz. Ausgangspunkt ist eine Frage, die viele Menschen bewegt: Wie kann Wohnen im Alter Selbstständigkeit, Sicherheit und Gemeinschaft miteinander verbinden? Sr. Luzia gibt Einblick in ein Haus, in dem ältere Menschen, Studierende, Familien und Kinder unter einem Dach leben. Sie erzählt, wie die Idee zum Generationenwohnen entstanden ist und warum dieses Projekt so gut zu den Elisabethinen passt. Schnell wird klar, dass hier nicht einfach Wohnungen vermietet werden. Es geht um ein Zuhause, das Begegnung ermöglicht und Einsamkeit etwas entgegensetzt. Besonders wichtig ist dabei der erste Eindruck, den Menschen beim Betreten des Hauses haben. Atmosphäre, Offenheit und Lebendigkeit spielen eine große Rolle.

              Der Alltag im Generationenhaus ist vielfältig. In der Lisl-Lounge wird gespielt, geredet, gefeiert und manchmal einfach nur gemeinsam Kaffee getrunken. Die Generationennachmittage schaffen Raum für Austausch und neue Ideen. Dabei zeigt sich, dass Gemeinschaft nicht verordnet werden kann, sondern wachsen darf. Niemand muss teilnehmen, und gerade das macht das Miteinander so ehrlich. Auch junge Bewohner*innen bringen sich ein und gestalten das Hausleben aktiv mit. So entstehen Begegnungen zwischen Menschen, die sich im Alltag sonst vielleicht nie kennenlernen würden. Das Generationenhaus ist damit nicht nur ein Wohnort, sondern ein Ort des Mitgestaltens.

              Berührend ist auch, dass das Zusammenleben nicht nur die schönen, sondern auch die schweren Zeiten umfasst. Sr. Luzia spricht über Begleitung am Lebensende, über das Dasein für Angehörige und über eine Hausgemeinschaft, die auch in traurigen Momenten trägt. Gleichzeitig erzählt sie von kleinen Szenen voller Leben: von Kindern mit Seifenblasen, von Gesprächen im Garten und von spontanen Begegnungen am Balkon. Die Folge zeigt, wie Freundschaften in jedem Alter entstehen können. Sie macht Mut, Wohnen nicht nur als private Angelegenheit zu sehen, sondern als Teil eines guten Miteinanders. Es geht um Selbstständigkeit, Unterstützung und die Kraft echter Nachbarschaft. Eine inspirierende Episode über gelebte Gemeinschaft mitten in der Stadt. Und über die Erfahrung, dass man für neue Verbindungen niemals zu alt ist.

              Unser Gast

              Schwester Luzia Reiter ist Ordensfrau der Elisabethinen und leitet das Generationenhaus in Linz. Sie begleitet die Bewohnerinnen und Bewohner mit großer Aufmerksamkeit, Herzlichkeit und praktischer Kompetenz durch ihren Alltag. In ihrer Arbeit verbindet sie Organisation, Gemeinschaftspflege und seelsorgliche Begleitung auf besondere Weise. Sie hat ein feines Gespür dafür, was Menschen brauchen, damit aus einem Wohnhaus ein Zuhause werden kann. Mit ihrer warmen und bodenständigen Art steht sie für ein Miteinander, das von Respekt, Offenheit und elisabethinischem Geist geprägt ist.

              Weiterführende Links
              • Podcast „Kaleidoskop Leben“
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              • 33 min
              • Alles kann, nichts muss
                Ein Podcast-Gespräch mit Rudolf Wagner und Eva Steiner über Anfänge, Weggabelungen und unzählige berührende Momente in 10 Jahren St. Barbara Hospiz

                Wenn man an ein Hospiz denkt, tauchen oft Bilder von Abschied, Stille und Trauer auf. Doch jene, die das St. Barbara Hospiz betreten, erleben meist etwas völlig anderes: Farben, Lachen und eine tiefe Lebendigkeit. In dieser besonderen Jubiläumsfolge nehmen wir Sie mit an einen Ort, der zeigt, dass das Leben selbst in seiner letzten Phase voller Herzlichkeit, Menschlichkeit und Wärme sein kann.

                Wie fühlt es sich an, ein Hospiz zum ersten Mal zu betreten? Warum erleben so viele beim Besuch einen überraschenden Perspektivenwechsel? Und was macht es mit Mitarbeitenden, täglich an einem Ort zu arbeiten, der so viel Leben zulässt, obwohl er doch für viele der letzte Lebensort ist?

                Wir erfahren, warum im Hospiz alles darf, aber nichts muss – und weshalb es wichtig ist, dass Bewohner*innen ihren Alltag so frei gestalten können, wie sie es von zu Hause gewohnt sind. Rudolf Wagner und Eva Steiner berichten von bewegenden Geschichten, von Tageshospiz-Freundschaften, von einer Tutti-Frutti-Party am Dach, von Vanillekipferln im August und vom letzten gemeinsamen Tag eines Ehepaares, der unvergessen bleibt.

                Die Episode zeigt auch, wie sehr Hospizarbeit Haltung ist, getragen von Offenheit, Respekt und dem festen Willen, Menschen in ihrer verletzlichsten Zeit Sicherheit und Sinn zu schenken. Wir sprechen über die Entwicklung der Hospizlandschaft in Oberösterreich, die einzigartig ist, weil hier alle Standorte aus einer Hand geführt werden. Und wir werfen einen Blick in die Zukunft: neue Standorte, neue Angebote und die Mission, das Thema Hospiz weiter zu enttabuisieren.

                Unsere Gäste

                Eva Steiner ist diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin. Sie hat viele Jahre auf der Intensivstation des Ordensklinikums Linz Elisabethinen gearbeitet und wechselte später ins Management von Gesundheitseinrichtungen. Sie absolvierte berufsbegleitend ein MBA-Studium und entdeckte ihre Leidenschaft für strategische Gestaltung im Gesundheitswesen. Heute ist sie kaufmännische Leiterin und Prokuristin der St. Barbara Hospiz GmbH. Privat verbringt sie am liebsten Zeit mit ihrer Familie, u.a. beim Wandern und beim gemeinsamen Kochen.

                Rudolf „Rudi“ Wagner ist seit vielen Jahren im oberösterreichischen Gesundheitswesen verwurzelt. Als früherer Verwaltungsdirektor im Krankenhaus Freistadt und später in unterschiedlichen Funktionen bei den Elisabethinen hat er die regionale Gesundheitslandschaft mitgestaltet. Seit 2025 ist er Geschäftsführer der Elisabethinen Linz-Wien und bereits seit 2020 Geschäftsführer der St. Barbara Hospiz GmbH – eine Aufgabe, die er als echtes Herzensprojekt beschreibt. Rudi ist ein Familienmensch, der Kraft aus humorvollen Momenten, aus dem Lachen und aus seiner kleinen Katzenfamilie schöpft.

                Weiterführende Links
                • St. Barbara Hospiz
                • Die 7 Eigentümer der St. Barbara Hospiz GmbH:
                • Die Elisabethinen Linz-Wien,
                  Vinzenz Gruppe,
                  OÖ Rotes Kreuz,
                  OÖ Gesundheitsholding,
                  Kreuzschwestern Europa Mitte,
                  FraGes Holding der Franziskanerinnen von Vöcklabruck,
                  Barmherzige Brüder Linz
                • Hospizbewegung & Palliativversorgung in Österreich (Dachverband)
                • Informationen zu Palliativ- und Hospizangeboten in Oberösterreich
                • 39 min

                About Kaleidoskop Leben

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