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Was bedeutet es, den Tod nicht als Ende, sondern als Übergang zu verstehen? In dieser Folge von Kaleidoskop Leben tauchen Schwester Helena Fürst und Michael Etlinger gemeinsam mit Schwester Elisabeth Bäbler tief in die franziskanische Spiritualität ein. Anlass ist das Jubiläumsjahr des sogenannten Transitus, mit dem die franziskanische Ordensfamilie an das Sterben des heiligen Franziskus von Assisi erinnert.
Doch was verbirgt sich hinter diesem besonderen Fest? Schwester Elisabeth erklärt, warum Franziskanerinnen und Franziskaner nicht den Tod des Franziskus feiern, sondern sein Hinübergehen ins ewige Leben. Sie nimmt uns mit in die letzten Lebenstage des Heiligen und zeichnet ein überraschend menschliches Bild: Franziskus versammelt seine Brüder, teilt Brot mit ihnen, lässt sich die Passion vorlesen und bereitet sich sehr bewusst auf seinen Abschied vor.
Schwester Elisabeth Bäbler ist Franziskanerin von Siessen und leitet das Geistliche Zentrum Eremit in Nordrhein-Westfalen. Ursprünglich stammt sie aus der Schweiz, wo sie in Zug aufgewachsen ist. Ihre große Leidenschaft gilt der franziskanischen Spiritualität und ihrer wissenschaftlichen Erforschung. Nach ihrer Zeit als Lehrerin absolvierte sie unter anderem einen Masterstudium in franziskanischer Forschung in Rom und beschäftigt sich seither intensiv mit den Quellen des Franziskus von Assisi.
In dieser Folge von Kaleidoskop Leben nehmen Sie Michael Etlinger und Schwester Helena Fürst mit in ihre ganz persönlichen Sommerpläne und laden gleichzeitig dazu ein, auch selbst bewusst eine Zeit des Auftankens zu gestalten. Die beiden sprechen über Reisen, kleine Auszeiten und darüber, wie wichtig es ist, die eigenen Lebensgeister immer wieder neu zu beleben.
Während Michael von seinen geplanten Tagen in den Bergen und einem besonderen kulturellen Erlebnis bei den Bregenzer Festspielen erzählt, gibt Schwester Helena Einblick in eine ganz besondere Erfahrung: Sie wird im Domquartier Salzburg Teil einer Ausstellung rund um 800 Jahre Franziskus sein und dort mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen. Es geht um Begegnung, um Austausch und darum, gelebte Spiritualität sichtbar zu machen.
Die Folge greift dabei auch die unterschiedlichen Facetten von Erholung auf. Es geht nicht nur um klassische Urlaubsbilder, sondern auch um die Frage, wie wir im Alltag kleine Inseln schaffen können, die uns gut tun. Ob beim Radfahren, am Wasser oder im Gespräch mit anderen – überall steckt die Möglichkeit, Kraft zu schöpfen.
Diese Sommerfolge lädt ein, bewusst langsamer zu werden, die eigene Balance zwischen Aktivität und Ruhe zu finden und offen zu bleiben für Begegnungen – mit anderen und mit sich selbst. Vielleicht ist gerade diese Zeit eine Chance, Inspiration neu zu entdecken.
In dieser Folge stehen ausnahmsweise die beiden Gastgeber selbst im Mittelpunkt: Michael Etlinger und Schwester Helena Fürst.
Michael Etlinger führt mit seiner ruhigen und reflektierten Art durch den Podcast und bringt immer wieder persönliche Erfahrungen ein, die Nähe schaffen und zum Nachdenken anregen. Seine Begeisterung für Bewegung in der Natur und kulturelle Erlebnisse zeigt sich auch in dieser Episode, in der er Einblicke in seine Sommerplanung gibt.
Schwester Helena Fürst verbindet auf besondere Weise Spiritualität und Alltag. Ihre Offenheit für Begegnungen und ihre Freude am Dialog spiegeln sich in ihrem Engagement wider – etwa bei ihrem Einsatz im Domquartier Salzburg. Sie versteht es, Glauben lebendig und zugänglich zu machen und lädt dazu ein, neue Perspektiven einzunehmen.
Gemeinsam schaffen sie einen Raum, in dem Inspiration wachsen kann – authentisch, persönlich und lebensnah.
Domquartier Salzburg (Ausstellung): https://www.domquartier.at
Informationen zu Franziskus und franziskanischer Spiritualität: https://www.franziskaner.at
Podcastübersicht von Kaleidoskop Leben: https://www.die-elisabethinen.at/podcast
Bregenzer Festspiele: https://www.bregenzerfestspiele.com
Wer kennt es nicht: Ein gesundheitliches Problem taucht auf – und sofort stellt sich die Frage, was jetzt der richtige Weg ist. Ist es dringend genug für die Notaufnahme? Reicht ein Termin beim Hausarzt? Oder fühlt sich das eigene Anliegen schon wieder zu klein an, um sofort Hilfe zu suchen? Genau an diesem Punkt setzt ein Konzept an, das zunehmend an Bedeutung gewinnt: Telemedizin.
In dieser Folge sprechen Michael Etlinger und Sr. Helena Fürst mit Primar Dr. Matthias Kölbl darüber, wie medizinische Versorgung auch aus der Ferne funktionieren kann – und warum „Ferne“ dabei oft gar nicht mehr so weit weg ist. Denn moderne Technologien ermöglichen es, Patientinnen und Patienten digital ganz nah zu sein.
Doch wie funktioniert das praktisch? Wie fühlt es sich an, wenn eine Untersuchung über einen Bildschirm stattfindet? Und können Ultraschall, Stethoskop und Diagnostik wirklich „digital“ ersetzt werden? In dieser Folge wird deutlich, dass Telemedizin heute weit mehr ist als nur ein Videoanruf – sie ist ein komplexes Zusammenspiel aus Technik, Erfahrung und Zusammenarbeit.
Gleichzeitig wird auch klar: Telemedizin hat Grenzen. Gerade in akuten Notfallsituationen oder wenn unmittelbares Eingreifen notwendig ist, bleibt die persönliche medizinische Betreuung unverzichtbar. Es geht also nicht um ein Entweder-oder, sondern um ein sinnvolles Ergänzen bestehender Strukturen.
Trotz aller technologischen Möglichkeiten zeigt sich eines immer wieder: Medizin bleibt menschlich. Neben Daten und Diagnosen braucht es Erfahrung, Intuition und manchmal auch ein Bauchgefühl, das sich nicht digitalisieren lässt. Genau dieses Zusammenspiel macht deutlich, warum Telemedizin zwar viel verändern kann – aber den Menschen im Mittelpunkt nicht ersetzt.
Primar Dr. Matthias Kölbl ist jemand, der nicht nur medizinisches Fachwissen mitbringt, sondern auch Begeisterung für Innovation. Als Leiter der Notfallambulanz am Ordensklinikum Elisabethinen denkt er Medizin konsequent weiter – immer mit dem Blick auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten.
Unser Körper ist gemacht für Bewegung – und doch scheint es, als würden wir diese Fähigkeit im Laufe des Lebens ein Stück weit verlernen. Genau hier setzt diese Folge von „Kaleidoskop Leben“ an. Ausgangspunkt ist eine erstaunliche Zahl: Rund 140 frei bewegliche Gelenke besitzt der menschliche Körper. Sie zeigen, wie sehr Bewegung zu unserem Wesen gehört – und wie komplex das Zusammenspiel ist, das dafür notwendig ist.
Doch Bewegung ist weit mehr als Sport oder Training. Sie beginnt im Alltag, oft ganz unbemerkt. Während Kinder ganz selbstverständlich aktiv sind, verändert sich der Umgang mit Bewegung im Laufe des Lebens. Im Erwachsenenalter wird sie häufig zur Stressbewältigung oder zur Prävention eingesetzt, im höheren Alter wird sie entscheidend, um Mobilität und Selbstständigkeit zu erhalten.
Maria Schürz und Jürgen Vogel stehen für einen modernen Zugang zu Gesundheit und Bewegung, der weit über klassische Trainingskonzepte hinausgeht. Beide verbindet die Überzeugung, dass Gesundheit nicht nur im Fitnessstudio entsteht, sondern im Alltag jedes einzelnen Menschen.
Jürgen Vogel verbindet Management-Erfahrung mit einer großen Leidenschaft für Bewegung. Seine beruflichen Stationen führten ihn unter anderem nach Steyr, Dublin und Cambridge. Bei den Elisabethinen verantwortet er mehrere Einrichtungen, darunter das Physiotherapieinstitut und ein Fitnesscenter.
Gesundheit ist etwas, das wir oft als selbstverständlich hinnehmen – bis sie ins Wanken gerät. Gerade im Alter oder bei chronischen Erkrankungen wird spürbar, wie eng im menschlichen Körper alles zusammenhängt: Herz, Stoffwechsel, Nieren, Bewegung und Lebensstil. In dieser Folge von Kaleidoskop Leben laden Schwester Helena Fürst und Michael Etlinger dazu ein, Medizin einmal bewusst ganzheitlich zu betrachten. Es geht um neue Zugänge, die den Menschen nicht auf einzelne Diagnosen reduzieren, sondern ihn in seiner Gesamtheit sehen.
Im Gespräch wird deutlich, warum Prävention kein Thema nur für junge Menschen ist und weshalb kleine Veränderungen im Alltag oft große Wirkung entfalten können. Statt komplizierter Fachbegriffe stehen Verständlichkeit, Orientierung und Ermutigung im Mittelpunkt. Unser Gast erzählt davon, wie wichtig es ist, Patientinnen und Patienten ernst zu nehmen und sie zu motivieren, selbst aktiv zu werden – unabhängig von Alter, Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten.
Prim. Doz. Dr. Johannes Kovarik verbindet medizinische Spitzenkompetenz mit einem sehr klaren Blick auf den Alltag der Menschen, die er begleitet. Als Facharzt für Nephrologie und Intensivmedizin denkt er Gesundheit nicht in einzelnen Organen, sondern in Zusammenhängen. Seine Arbeit ist geprägt von der Überzeugung, dass Medizin nur dann wirklich wirksam ist, wenn sie den ganzen Menschen im Blick behält.
Der Standort der Elisabethinen in Wien ist weit mehr als ein Krankenhaus oder ein Kloster. In dieser Folge von Kaleidoskop Leben nehmen uns Schwester Barbara Lehner und Michaela Vogl mit auf eine Reise durch einen Ort, der Geschichte atmet und gleichzeitig mutig Zukunft gestaltet. Ausgangspunkt ist die Fusion der Standorte Linz und Wien und die große Frage, wie sich ein traditionsreicher Ort weiterentwickeln kann, ohne seine Wurzeln zu verlieren.
Wir hören von Herausforderungen, Stolpersteinen und entscheidenden Momenten – etwa vom Brief zur Spitalsreform, der alles infrage stellte, und von der Entschlossenheit, dennoch dranzubleiben. Aus dieser Haltung heraus entstand Schritt für Schritt ein einzigartiges Zentrum für ältere Menschen, das Akutversorgung, Übergangspflege, Langzeitpflege und Palliativangebote unter einem Dach vereint.
Sr. Barbara Lehner, Generaloberin der Elisabethinen Linz‑Wien, prägt seit vielen Jahren den Weg der Gemeinschaft mit Weitblick, Ausdauer und einem tiefen Vertrauen ins Unterwegssein. Ihr Blick auf den Standort Wien ist geprägt von Geschichte, Ordensauftrag und der Überzeugung, dass sich im Gehen neue Möglichkeiten eröffnen. Besonders wichtig ist ihr dabei das Durchhaltevermögen – auch dann, wenn Wege steinig werden.
Die Elisabethinen https://www.die-elisabethinen.at
Ein Sturz, eine Operation, ein Krankenhausaufenthalt – und dann die große Frage: Wie geht es weiter? In dieser Folge von Kaleidoskop Leben sprechen Schwester Helena Fürst und Michael Etlinger über einen sensiblen Moment im Leben vieler älterer Menschen. Denn nach der Akutversorgung im Spital beginnt oft eine Phase der Unsicherheit: Reicht die Kraft für ein selbstständiges Leben zu Hause noch aus oder braucht es langfristige Betreuung?
Die St. Elisabeth Pflege in Wien setzt genau hier an. Als Übergangs‑ bzw. Überleitungspflege begleitet sie Menschen nach einem Krankenhausaufenthalt und gibt ihnen Zeit, sich zu erholen, neue Stabilität zu gewinnen und wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln.
Mag. Dr. Harald Reisner ist Pflegedienstleiter der St. Elisabeth Pflege in Wien und bringt eine außergewöhnliche Vielfalt an Erfahrungen mit. Sein beruflicher Weg führte ihn von der Technik über die Theologie bis in die Pflege – und genau diese Vielschichtigkeit prägt auch seine Haltung zur Arbeit mit Menschen.
St. Elisabeth Pflege: https://www.elisabeth-pflege.at
Abt Bernhard Eckersdorfer spricht offen darüber, was es bedeutet, Gott zu suchen – ein Leben lang. Er macht deutlich, dass diese Suche nie abgeschlossen ist und dass im Suchen selbst bereits das Finden liegt. Dabei kehrt sich die Perspektive um: Nicht nur der Mensch sucht Gott, sondern Gott sucht den Menschen. Diese dynamische Bewegung prägt sein Verständnis von Glauben, Kirche und Ordensleben.
Ein zentrales Thema ist die Rolle von Klöstern in der heutigen Zeit. Abt Bernhard beschreibt sie als geistliche Leuchttürme: Orte, an denen gebetet wird, an denen Gott im Zentrum steht – unabhängig davon, wie viele Menschen gerade da sind. Klöster seien Räume der Kontinuität und zugleich offen für Wandel. Aktion und Kontemplation gehören für ihn untrennbar zusammen.
Abt Bernhard Eckersdorfer ist Benediktiner aus Überzeugung und Theologe aus Leidenschaft. Geboren in Linz, hat ihn sein Weg früh in die Welt der Theologie geführt – bis nach Rom und in die internationale Weltkirche. Er denkt Glauben nicht abstrakt, sondern immer in Beziehung zu den konkreten Lebensrealitäten von Menschen. Seine Sprache ist klar, reflektiert und zugleich zutiefst pastoral.
Wie wollen wir im Alter leben — und vor allem: wie wollen wir uns dabei fühlen? In dieser Folge von Kaleidoskop Leben spricht Sr. Luzia Reiter über das Generationenhaus der Elisabethinen in Linz. Ausgangspunkt ist eine Frage, die viele Menschen bewegt: Wie kann Wohnen im Alter Selbstständigkeit, Sicherheit und Gemeinschaft miteinander verbinden? Sr. Luzia gibt Einblick in ein Haus, in dem ältere Menschen, Studierende, Familien und Kinder unter einem Dach leben. Sie erzählt, wie die Idee zum Generationenwohnen entstanden ist und warum dieses Projekt so gut zu den Elisabethinen passt. Schnell wird klar, dass hier nicht einfach Wohnungen vermietet werden. Es geht um ein Zuhause, das Begegnung ermöglicht und Einsamkeit etwas entgegensetzt. Besonders wichtig ist dabei der erste Eindruck, den Menschen beim Betreten des Hauses haben. Atmosphäre, Offenheit und Lebendigkeit spielen eine große Rolle.
Der Alltag im Generationenhaus ist vielfältig. In der Lisl-Lounge wird gespielt, geredet, gefeiert und manchmal einfach nur gemeinsam Kaffee getrunken. Die Generationennachmittage schaffen Raum für Austausch und neue Ideen. Dabei zeigt sich, dass Gemeinschaft nicht verordnet werden kann, sondern wachsen darf. Niemand muss teilnehmen, und gerade das macht das Miteinander so ehrlich. Auch junge Bewohner*innen bringen sich ein und gestalten das Hausleben aktiv mit. So entstehen Begegnungen zwischen Menschen, die sich im Alltag sonst vielleicht nie kennenlernen würden. Das Generationenhaus ist damit nicht nur ein Wohnort, sondern ein Ort des Mitgestaltens.
Berührend ist auch, dass das Zusammenleben nicht nur die schönen, sondern auch die schweren Zeiten umfasst. Sr. Luzia spricht über Begleitung am Lebensende, über das Dasein für Angehörige und über eine Hausgemeinschaft, die auch in traurigen Momenten trägt. Gleichzeitig erzählt sie von kleinen Szenen voller Leben: von Kindern mit Seifenblasen, von Gesprächen im Garten und von spontanen Begegnungen am Balkon. Die Folge zeigt, wie Freundschaften in jedem Alter entstehen können. Sie macht Mut, Wohnen nicht nur als private Angelegenheit zu sehen, sondern als Teil eines guten Miteinanders. Es geht um Selbstständigkeit, Unterstützung und die Kraft echter Nachbarschaft. Eine inspirierende Episode über gelebte Gemeinschaft mitten in der Stadt. Und über die Erfahrung, dass man für neue Verbindungen niemals zu alt ist.
Schwester Luzia Reiter ist Ordensfrau der Elisabethinen und leitet das Generationenhaus in Linz. Sie begleitet die Bewohnerinnen und Bewohner mit großer Aufmerksamkeit, Herzlichkeit und praktischer Kompetenz durch ihren Alltag. In ihrer Arbeit verbindet sie Organisation, Gemeinschaftspflege und seelsorgliche Begleitung auf besondere Weise. Sie hat ein feines Gespür dafür, was Menschen brauchen, damit aus einem Wohnhaus ein Zuhause werden kann. Mit ihrer warmen und bodenständigen Art steht sie für ein Miteinander, das von Respekt, Offenheit und elisabethinischem Geist geprägt ist.
Wenn man an ein Hospiz denkt, tauchen oft Bilder von Abschied, Stille und Trauer auf. Doch jene, die das St. Barbara Hospiz betreten, erleben meist etwas völlig anderes: Farben, Lachen und eine tiefe Lebendigkeit. In dieser besonderen Jubiläumsfolge nehmen wir Sie mit an einen Ort, der zeigt, dass das Leben selbst in seiner letzten Phase voller Herzlichkeit, Menschlichkeit und Wärme sein kann.
Wie fühlt es sich an, ein Hospiz zum ersten Mal zu betreten? Warum erleben so viele beim Besuch einen überraschenden Perspektivenwechsel? Und was macht es mit Mitarbeitenden, täglich an einem Ort zu arbeiten, der so viel Leben zulässt, obwohl er doch für viele der letzte Lebensort ist?
Wir erfahren, warum im Hospiz alles darf, aber nichts muss – und weshalb es wichtig ist, dass Bewohner*innen ihren Alltag so frei gestalten können, wie sie es von zu Hause gewohnt sind. Rudolf Wagner und Eva Steiner berichten von bewegenden Geschichten, von Tageshospiz-Freundschaften, von einer Tutti-Frutti-Party am Dach, von Vanillekipferln im August und vom letzten gemeinsamen Tag eines Ehepaares, der unvergessen bleibt.
Die Episode zeigt auch, wie sehr Hospizarbeit Haltung ist, getragen von Offenheit, Respekt und dem festen Willen, Menschen in ihrer verletzlichsten Zeit Sicherheit und Sinn zu schenken. Wir sprechen über die Entwicklung der Hospizlandschaft in Oberösterreich, die einzigartig ist, weil hier alle Standorte aus einer Hand geführt werden. Und wir werfen einen Blick in die Zukunft: neue Standorte, neue Angebote und die Mission, das Thema Hospiz weiter zu enttabuisieren.
Eva Steiner ist diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin. Sie hat viele Jahre auf der Intensivstation des Ordensklinikums Linz Elisabethinen gearbeitet und wechselte später ins Management von Gesundheitseinrichtungen. Sie absolvierte berufsbegleitend ein MBA-Studium und entdeckte ihre Leidenschaft für strategische Gestaltung im Gesundheitswesen. Heute ist sie kaufmännische Leiterin und Prokuristin der St. Barbara Hospiz GmbH. Privat verbringt sie am liebsten Zeit mit ihrer Familie, u.a. beim Wandern und beim gemeinsamen Kochen.
Rudolf „Rudi“ Wagner ist seit vielen Jahren im oberösterreichischen Gesundheitswesen verwurzelt. Als früherer Verwaltungsdirektor im Krankenhaus Freistadt und später in unterschiedlichen Funktionen bei den Elisabethinen hat er die regionale Gesundheitslandschaft mitgestaltet. Seit 2025 ist er Geschäftsführer der Elisabethinen Linz-Wien und bereits seit 2020 Geschäftsführer der St. Barbara Hospiz GmbH – eine Aufgabe, die er als echtes Herzensprojekt beschreibt. Rudi ist ein Familienmensch, der Kraft aus humorvollen Momenten, aus dem Lachen und aus seiner kleinen Katzenfamilie schöpft.
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