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Mit der Bloggerin Juna Grossmann sind Beatrix Stark und Beate Tischer im Gespräch. Sie erzählt, wie sich heute „jüdisch sein“ in Deutschland lebt.
Gesprächsinhalte:
Was hieß jüdisch sein in der DDR?
Veränderungen durch die Wiedervereinigung
Der Blog irgendwiejuedisch.com
Jüdisches Leben in Deutschland
Immer exotisch sein ist anstrengend
Antisemitismus hat viele Facetten: z.B. Dieter, ein kleiner Ladenbesitzer
Warum Juden darüber nachdenken, Deutschland zu verlassen
Was bewirkt das aktuelle Gedenkjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“?
Judentum und jüdisches Leben
Wie und wo kann man jüdisches Leben kennenlernen?
Die Großtante aus Leipzig
Aufnahme: 18. Januar 2022
Linkliste:
Hompage des Blogs
https://irgendwiejuedisch.com
Webseite, um Begegnungen anzufragen
https://www.meetajew.de/
Zeitbild Wissen: Jüdisches Leben in Deutschland (digitale Ausgabe)
https://www.zeitbild.de/wp-content/uploads/2021/10/Zeitbild_Magazin_JLID20211007.pdf
Podcast Anti & Semitisch
https://anchor.fm/antiundsemitisch
Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Igor Jenzen nimmt uns mit in die Welt der Sächsischen Volkskunst. Mit einem Augenzwinkern erzählt er von Weihnachtstraditionen und Brauchtum in Sachsen und speziell im Erzgebirge.
Gesprächsinhalte:
das Besondere der sächsischen Vorweihnachtszeit
das Erzgebirge war schon immer ein Gebirge mit Migrationshintergrund
Bergmanns-Traditionen: ihre Entstehungsgeschichte; Privilegien, die der Kurfürst vergab; das Verhältnis zwischen dem Hof und Bergbau; höfische Illuminationselemente Schwibbogen und Pyramide
Spielzeug-Tradition: die Drechsler und die Glashütten; Entstehung einer Spielzeugtradition;
Kulinarische Spezialitäten: die Stolle oder der Stollen, Pulsnitzer Pfefferkuchen, das Neunerlei
Wandel der Traditionen
„Brauchtum existiert, wenn man es braucht.“
Belebung durch Migration
Aufnahme: 14. Dezember 2021
Linkliste:
Hompage des Sächsischen Museums für Volkskunst
Zu Tisch in Sachsen – Weihnachtsessen: das traditionelle Neunerlei (YouTube Video/WocomoCOOK)
Frei. Fromm. Erzgebirge - Expedition ins Weihnachtsland Sachsen (YouTube Video/MDR DOK)
Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
[Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien bei der Bundeskanzlerin, bezeichnete diesen Artikel als relevant. - Allgemein gilt, dass die Fragen der Kultur in den jeweiligen Bundesländern geregelt werden.]
In den letzten Jahren hat sich vieles verändert: die allgemeine Wehrpflicht gibt es nicht mehr, die Anzahl der Soldaten in der Bundeswehr ist deutlich geschrumpft, Kriege und Konflikte werden anders ausgetragen. Alles hängt mit allem zusammen - erfahren Sie mehr im Gespräch, das Beatrix Stark und Beate Tischer mit dem Politikwissenschaftler Dr. Markus Kaim führten.
Gesprächsinhalte:
Die verschiedenen Ziele des Auslandseinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan
Der Einsatz in Mali – Unterschiede zum Afghanistan Einsatz
Könnte Deutschland auf Auslandseinsätze der Bundeswehr verzichten?
Die deutsche Außenpolitik beruht auf einem multilateralen System internationaler Organisationen, dies unterscheidet uns von anderen europäischen Staaten
Die Ausstattung der Bundeswehr (2% BIP)
Der Konflikt an der Grenze zwischen Polen und Belarus
Flüchtlingsströme als politisches Druckmittel
Hybride Konflikte
Die Anzahl der internen Konflikte nimmt zu
Die Internationalisierung der internen Konflikte (Bürgerkriege)
Die USA und China – Geopolitisierung der Konflikte
Was geschieht, wenn sich Staaten von Konflikten und Kriegen abwenden?
Der Genozid in Ruanda, 1994
Aufnahme: 30. November 2021
Linkliste:
Podcast Afghanistan Spezial mit der NGO Aktivistin und Augenzeugin Annika Schmeding
(2) Der Bund kann sich zur Wahrung des Friedens einem System gegenseitiger kollektiver Sicherheit einordnen; er wird hierbei in die Beschränkungen seiner Hoheitsrechte einwilligen, die eine friedliche und dauerhafte Ordnung in Europa und zwischen den Völkern der Welt herbeiführen und sichern.
Der Auslandseinsatz der Bundeswehr war ein Paradigmenwechsel. Deutsche Soldaten starben im Krieg. Es ist Zeit darüber zu sprechen. Beate Tischer tut dies mit dem politischen Journalisten Thomas Wiegold, der sich auf die Themen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik, Militär und Bundeswehr spezialisiert hat.
Gesprächsinhalte:
Die Neuausrichtung der Bundeswehr: der Einsatz in Mogadischu 1993
Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr, 1994
Voraussetzungen für einen Auslandseinsatz
Die Regelung im GG 24,2 - ganz konkret Afghanistan – zwei parallele Missionen
Warum wir die Bundeswehr brauchen
Ziele der Auslandseinsätze
Ist ein Export unserer Werte und Normen sinnvoll?
Warum konnten die Taliban die Macht in Afghanistan wieder übernehmen – Fehler der Mission
Der überstürzte Abzug aus Afghanistan - Ursachen
Die Rolle der Vereinten Nationen
Unterschiede zwischen der NATO, der Bundeswehr und den US-Streitkräfte in Afghanistan
Die Bundeswehr: Anzahl der Soldaten und technische Ausrüstung
Alternativen zu Auslandseinsätzen?
Was bedeutet die Forderung 2% des BIP in die Bundeswehr zu investieren?
Die Rolle politischer Journalist:innen und Fotograf:innen in Kriegs- und Krisengebieten
Die aktuelle Situation an der polnisch-belarussischen Grenze
Aufnahme: 23. November 2021
Linkliste:
Podcast Afghanistan Spezial mit der NGO Aktivistin und Augenzeugin Annika Schmeding
Erklär-Video: Die deutsche Bundeswehr eine Parlamentsarmee
(2) Der Bund kann sich zur Wahrung des Friedens einem System gegenseitiger kollektiver Sicherheit einordnen; er wird hierbei in die Beschränkungen seiner Hoheitsrechte einwilligen, die eine friedliche und dauerhafte Ordnung in Europa und zwischen den Völkern der Welt herbeiführen und sichern.
Viele Menschen fordern eine direktere Demokratie – mehr Mitsprache bei großen Entscheidungen. Beatrix Stark und Beate Tischer sind mit Claudine Nierth, Vorstandssprecherin von Mehr Demokratie e.V., im Gespräch über direkte Demokratie und die Beteiligungsmöglichkeit, die Bürgerräte bieten.
Gesprächsinhalte:
Ist unsere Demokratie noch zeitgemäß?
Wie unterscheiden sich direkte und repräsentative Demokratie?
Warum gibt es in Deutschland keine nationalen Abstimmungen?
Was ist das Neue am Bürgerrat?
Lohnt sich die Teilnahme an einem Bürgerrat?
Wie gelingt es Konfrontationen konstruktiv zu nutzen?
Warum erhält man von einem Bürgerrat qualifiziertere Aussagen als von einer Befragung?
Brauchen wir noch das Parlament?
Wo liegen die Grenzen von Bürgerräten?
Warum finden die gemischtesten Gruppen die besten Lösungen?
Was müssen wir tun, damit wir eine stabile Demokratie behalten?
Welchen Themen könnten die nächsten Bürgerräte haben?
Linkliste:
Artikel über einen bundesweiten Bürgerrat (Zeit.de)
Aufnahme: 30. Oktober 2021
Mehrheit im Volksentscheid und in der Volksbefragung ist die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, wenn sie mindestens ein Viertel der zum Bundestag Wahlberechtigten umfasst. Im übrigen wird das Nähere über Volksentscheid, Volksbegehren und Volksbefragung durch ein Bundesgesetz geregelt; dieses kann auch vorsehen, dass Volksbegehren innerhalb eines Zeitraumes von fünf Jahren nicht wiederholt werden können.
Beatrix Stark und Beate Tischer sind mit Prof. Hans Lietzmann von der Bergischen Universität Wuppertal im Gespräch über Bürgerräte, einem in Deutschland noch relativ neuen Beteiligungsformat der direkten Demokratie.
Gesprächsinhalte:
Was ist die direkte Demokratie und was macht sie so attraktiv?
Was ist ein Bürgerrat?
Wer kann an ihm teilnehmen?
Was kann ein Bürgerrat, was andere Beteiligungsformate nicht können?
Wer bezahlt das Ganze?
Werden alle Meinungen berücksichtigt?
Welche Themen werden im Bürgerrat behandelt?
Wie viele Bürgerräte gab es bisher?
Werden die Parlamente überflüssig?
Welche Erfahrungen haben andere Länder gemacht?
Aufnahme: 30. September 2021
Linkliste:
Erklärvideo Bürgerrat
Mehrheit im Volksentscheid und in der Volksbefragung ist die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, wenn sie mindestens ein Viertel der zum Bundestag Wahlberechtigten umfasst. Im übrigen wird das Nähere über Volksentscheid, Volksbegehren und Volksbefragung durch ein Bundesgesetz geregelt; dieses kann auch vorsehen, dass Volksbegehren innerhalb eines Zeitraumes von fünf Jahren nicht wiederholt werden können.
Beatrix Stark und Beate Tischer sind mit Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen, im Gespräch über dessen Aufgaben.
Weitere Gesprächsinhalte:
die IBA unterstützt Projekte im ländlichen Raum und in Kleinstädten
Klimaschutz und Ressourcenschonung — eine Zukunftsaufgabe beim Bau
Neubau versus Sanierung und Umbau
ländliche Räume und ihr Lebensalltag kommen in unseren Medien kaum vor
Städte überformen mit ihrer Haltung und Meinung
Corona und Klimawandel im ländlichen Raum
demographische Entwicklung und Strukturbrüche
LeerGut als gesellschaftliches Gut (Bsp. leerstehende ehemalige Bahnhofsgebäude u.a.)
heute leerstehende Gebäude sind Träger von Information, Geschichte, Kultur; sie sind wertvoll und eine Material-Ressource
der Wert des Gemeinwesens
„Raumpioniere“ und „Dorfkümmerin“
Tag der Sommerfrische im Schwarzatal
der „Lange Tisch der Regionen“
Projekte mit neuer Betreiberstruktur: das umgewandelte Bahnhofsgebäude in Rottenbach
von „Horns Erben“ nach Kleinmecka
Aufnahme: 19. August 2021
Linkliste:
Homepage der IBA Thüringen, die auch Projekte vorstellt
Die Geschichte von Horns Erben (mit Film)
Kulturhof Kleinmecka (60 km von Leipzig entfernt):
Homepage und Facebook (hier kann man sich Filme über die Entstehungsgeschichte ansehen)
„Auf den Gebieten des Artikels 74 Abs. 1 Nr. 4, 7, 11, 13, 15, 19a, 20, 22, 25 und 26 hat der Bund das Gesetzgebungsrecht, wenn und soweit die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse im Bundesgebiet oder die Wahrung der Rechts- oder Wirtschaftseinheit im gesamtstaatlichen Interesse eine bundesgesetzliche Regelung erforderlich macht.“
Anmerkung:
Im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland wurde in der ursprünglichen Fassung von 1949 der Begriff „Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse“ verwendet. Seit der Verfassungsreform von 1994 im Zusammenhang mit der deutschen Wiedervereinigung wird von der „Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse“ gesprochen.
Juliane Stückrad erzählt in dieser Podcast-Folge von ihrer großen Liebe zum Leben auf dem Land.
Als Ethnologin war sie in den späten 1990er Jahren in Brandenburg unterwegs und wurde zur „Dorfforscherin“. In der Folge entstand eine Ethnographie zur Kultur des Unmuts, in der sie die Situation und die große Unzufriedenheit in Brandenburg einfing. Im Gespräch mit Beatrix Stark und Beate Tischer erzählt sie davon, warum sie dann von der Unmut-Forschung zur Mut-Forschung kam.
Weitere Gesprächsinhalte:
Wie und warum sich Brandenburg von Thüringen und Sachsen unterscheidet
Ostdeutsche waren und sind heterogen
die Folgen der Transformationsjahre
Unterschiede zwischen Kleinstädten und Dörfern
die Auswirkungen der Gebietsreformen
Verlust von Identität durch Transformation und Gebietsreform
der kommunale Finanzausgleich muss neu geregelt werden, um die Dörfer zu stärken
die Transformationsleistung der Menschen soll endlich gewürdigt werden
das Lieblingsdorf und eine schöne Geschichte
Aufnahme: 11. August 2021
„Auf den Gebieten des Artikels 74 Abs. 1 Nr. 4, 7, 11, 13, 15, 19a, 20, 22, 25 und 26 hat der Bund das Gesetzgebungsrecht, wenn und soweit die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse im Bundesgebiet oder die Wahrung der Rechts- oder Wirtschaftseinheit im gesamtstaatlichen Interesse eine bundesgesetzliche Regelung erforderlich macht.“
Anmerkung:
Im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland wurde in der ursprünglichen Fassung von 1949 der Begriff „Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse“ verwendet. Seit der Verfassungsreform von 1994 im Zusammenhang mit der deutschen Wiedervereinigung wird von der „Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse“ gesprochen.
Beatrix Stark und Beate Tischer führen ein sehr aufwühlendes Gespräch mit der Kulturanthropologin und NGO Aktivistin Annika Schmeding, die Afghanistan erst vor wenigen Tagen verlassen hat.
Weitere Gesprächsinhalte:
die aktuelle Situation in Afghanistan
Einblicke in ein Land, das eine große Kultur und tolle Menschen hat
Afghanistan, das ist Vielfalt: unterschiedliche Sprachen, verschiedene ethnische Gruppen, gewachsene Strukturen, die sich deutlich von westlichen Ländern unterscheiden
Binnenflüchtlingslager in Afghanistan
in den letzten 20 Jahren hat sich das Land verändert
u.a. die Arbeit der NGO’s: Hoffnung durch einen Kinderzirkus
das bittere Schicksal derer, die vor den Toren des Flughafens stehen
Aufnahme: 28. August 2021
Weiterführende Links:
Die Geschichte Afghanistans (12 Min. Erklär-Video, YouTube)
Was ist los in Afghanistan (Erklär-Video vom 14.8.2021, YouTube)
Der Kinderzirkus in Afghanistan
Ein Film über den Kinderzirkus
Jürgen Pfeffer hat die außergewöhnliche Professur für Computational Social Science and Big Data inne und arbeitet an der Schnittstelle von Sozial- und Computerwissenschaften. Beatrix Stark und Beate Tischer sprachen mit ihm darüber, wie der Bundestagswahlkampf durch Social Media persönlicher wird und was jede:r von uns wissen sollte.
Der wachsende Einfluss von Social Media auf unsere Informationskultur
Wird es Beeinflussung aus dem Ausland geben?
Infotainment – der gravierende Unterschied zwischen klassischen und „sozialen“ Medien
Die Ziele der Social Media muss man kennen, um mit ihnen richtig umzugehen
Filterblasen und Echokammern
Trolle und Bots – was ist das, wie damit umgehen
Werden wir manipuliert?
Umgang mit Facebook und co muss man „trainieren“
Helfen spezielle Bildungsformate?
Politische Dynamiken in der Online-Welt
Web-Tracking
Regularien, die die Politik schaffen muss
Diese Links führen Sie zu weiteren Informationen:
Erklär-Videos auf YouTube:
"Filterblasen, Fake News, Social Bots und Trolle kurz erklärt" (brenz, Evangelisches Medienhaus GmbH)
"Beeinflussen Bots unsere Meinung? I Mirko Drotschmann über Filterblasen, Fake News und Algorithmen" (JUGEND PRÄGT, Landesjugendring Thüringen e.V.)
Aufnahme: 8. Juli 2021
Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.
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