Beatrix Stark und Beate Tischer sind mit Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der IBA Thüringen, im Gespräch über dessen Aufgaben.
Weitere Gesprächsinhalte:
Klimaschutz und Ressourcenschonung — eine Zukunftsaufgabe beim Bau
Neubau versus Sanierung und Umbau
ländliche Räume und ihr Lebensalltag kommen in unseren Medien kaum vor
Städte überformen mit ihrer Haltung und Meinung
Corona und Klimawandel im ländlichen Raum
demographische Entwicklung und Strukturbrüche
LeerGut als gesellschaftliches Gut (Bsp. leerstehende ehemalige Bahnhofsgebäude u.a.)
heute leerstehende Gebäude sind Träger von Information, Geschichte, Kultur; sie sind wertvoll und eine Material-Ressource
der Wert des Gemeinwesens
„Raumpioniere“ und „Dorfkümmerin“
Tag der Sommerfrische im Schwarzatal
der „Lange Tisch der Regionen“
Projekte mit neuer Betreiberstruktur: das umgewandelte Bahnhofsgebäude in Rottenbach
von „Horns Erben“ nach Kleinmecka
Aufnahme: 19. August 2021
Homepage der IBA Thüringen, die auch Projekte vorstellt
Die Geschichte von Horns Erben (mit Film)
Kulturhof Kleinmecka (60 km von Leipzig entfernt):
Homepage und Facebook (hier kann man sich Filme über die Entstehungsgeschichte ansehen)
GG Art. 72 Abs. 2
„Auf den Gebieten des Artikels 74 Abs. 1 Nr. 4, 7, 11, 13, 15, 19a, 20, 22, 25 und 26 hat der Bund das Gesetzgebungsrecht, wenn und soweit die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse im Bundesgebiet oder die Wahrung der Rechts- oder Wirtschaftseinheit im gesamtstaatlichen Interesse eine bundesgesetzliche Regelung erforderlich macht.“
Im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland wurde in der ursprünglichen Fassung von 1949 der Begriff „Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse“ verwendet. Seit der Verfassungsreform von 1994 im Zusammenhang mit der deutschen Wiedervereinigung wird von der „Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse“ gesprochen.