
Sign up to save your podcasts
Or


Bildung, Bildung, Bildung! So hört man es allenthalben. Nicht nur, weil Deutschland ein rohstoffarmes Land ist, sondern auch, um die Demokratie zu schützen, sei Bildung besonders wichtig. Das ist sicherlich richtig, doch was meinen wir eigentlich mit "Bildung"? Hierzu tauschen wir uns in dieser dritten Episode unseres Podcasts aus unter dem Thema: Bildung - meint was?
Ging es in der 1. Episode um Veränderung innerhalb eines Landes, sprechen wir diesmal über Respekt vor anderen Ländern und Veränderungen, die Verstehen und einen langen Atem brauchen. Kurz: Es geht um die Kraft von Kultur und Traditionen. Dies anzuerkennen, wirkt sich auf politisches Handeln aus – oder sollte es jedenfalls. Ausgangspunkt ist eine erstaunliche Beobachtung: Obwohl die Reformation in Deutschland erst ca. 1000 Jahre nach Ende des (west-) römischen Reiches erfolgte, breitete sie sich doch vornehmlich in den Regionen Deutschlands aus, die nicht einstmals zu diesem Römerreich gehörten. Prägungen über Jahrhunderte zu verstehen, hilft, aktuelle Entwicklungen anders und hoffentlich angemessener zu betrachten. Wobei es viele Traditionen und Entwicklungen gibt, die sich überaus positiv auswirken und Veränderung daher überhaupt nicht wünschenswert wäre.
In vielen Ländern beobachten wir eine Entwicklung hin zu autoritären Führungspersonen. Gibt es eine Erklärung hierfür? Was ist so attraktiv an diesen Menschen, die meinen, sie könnten sich über bisher in Rechtsstaat und Demokratie akzeptierte Regeln hinwegsetzen? Tragen wir selbst Mitverantwortung für eine solche Entwicklung hin zum Autoritären? Darüber sprechen wir in unserem ersten Podcast mit dem Titel: „Braucht Veränderung charismatische Machtmenschen?“
From the publisher's feed