Einstein

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Natural Sciences
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Einstein episodes

  • CO2-Wunder Island – Was wir vom Klima-Weltmeister lernen können
    Island hat die Energiewende geschafft. Vulkane und Quellen machen die Insel zum Hotspot in Sachen Geothermie. Und der innovative Umgang mit dem Klima-Killer CO2 lockt auch Schweizer Forschende auf die Insel. «Einstein» auf Recherche beim Klima-Weltmeister Island.
    Island hat alles, wovon viele Länder träumen. Es hat die Energiewende geschafft. Der Strom und die Beheizung der Gebäude kommen zu fast 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Vor allem bei der Geothermie ist Island führend. Das Land, das quasi auf Vulkanen sitzt, ist ein Geothermie-Labor für die ganze Welt geworden. Wie steht die Schweiz im Vergleich da und was können wir vom «Modell Island» lernen? «Einstein» besucht das grösste Geothermiewerk der Insel und erfährt, wie es Island geschafft hat, den Anteil an Geothermie zu vervielfachen und dadurch die CO2-Emissionen zu minimieren.
    Wo steht die Schweiz im Vergleich?
    Auch in der Schweiz wird Geothermie seit Jahrzehnten genutzt. Bis jetzt allerdings ausschliesslich zum Heizen. Alle Versuche, Strom mit Geothermie zu erzeugen scheiterten bislang. Erdbeben nach Geothermiebohrungen verunsicherten die Bevölkerung. Die Skepsis gegenüber neuen Projekten ist gross. Im Bedretto-Tal testen Forscher In einem unterirdischen Labor tief im Berg ein neues Verfahren, um die Wärme aus der Tiefe für die Stromproduktion zu nutzen. Dabei sollen die Erdstösse so weit minimiert werden, dass sie an der Oberfläche nicht mehr zu spüren sind. Mit den Ergebnissen soll der Geothermie in der Schweiz neuen Schwung verleiht und Vertrauen zurückgewonnen werden.
    Negative CO2-Emissionen
    CO2-Vermeidung durch erneuerbare Energiequelle ist das eine, CO2-Reduktion das andere. Die Schweizer Firma Climeworks baut auf Island den grössten CO2-Staubsauger der Welt. Schon im September soll die Anlage in Betrieb gehen und 4000 Tonnen CO2 pro Jahr aus der Luft filtern und danach dauerhaft im Boden gespeichert werden. Laut Experten sind solche sogenannte «negative CO2-Emissionen» die einzige Möglichkeit, um die Klimaziele von Paris noch erreichen zu können.
    Klimaschutzpotential bei der Müllverbrennung
    Die Müllverbrennung verursacht jährlich 4,2 Millionen Tonnen CO2. Das sind 4,5 Prozent der gesamten CO2-Emissionen der Schweiz. Doch die Hälfte dieses CO2 stammt aus der Verbrennung von biogenen Abfällen wie Holzabfälle oder Essensreste. Ein Pilotprojet der KVA Linth und der der ETH Zürich will das Treibhausgas, welches beim Verbrennen des Mülls entsteht, einfangen und ebenfalls unterirdisch einlagern. Die ETH-Forscher sehen ein grosses Potential, wenn dieses Verfahren breit eingesetzt würde. Würde das Potential in der KVA Linth voll ausgeschöpft, würde dies den CO2-Ausstoss des Kantons Glarus mehr als halbieren.
    40 min
  • Liebe in Zeiten von Tinder und Co
    Immer öfter suchen wir die Liebe fürs Leben digital. Insbesondere Dating–Apps boomen. Doch ist das ein guter Weg, um eine Partnerin oder einen Partner fürs Leben zu finden? «Einstein» macht ein grosses Dating-Experiment und zeigt, was sonst noch alles passen muss, damit die Chemie stimmt.
    Das grosse Dating-Experiment
    Eine Kandidatin und ein Kandidat hoffen auf die grosse Liebe: Finden Sie sie mit dem Einstein-Dating-App «zweistein»? «Einstein» macht zusammen mit der Soziologin Gina Potarca die Probe aufs Exempel und zeigt auf, wie gut die seit Corona noch beliebteren Dating-Apps wirklich sind.
    Dating-Apps: Viel besser als ihr Ruf
    Bei Tinder und Co gibt es Fotos von potienziellen Parterinnen und Partnern zu Hauf – einfach nach rechts wischen und schon hat man vielleicht einen Match. Doch wenn die Auswahl nur aufgrund von Fotos geschieht, dann geht es doch vielmehr um schnellen Sex als um die grosse Liebe. Ein Vorurteil, das die Genfer Soziologin Gina Potarca entkräften konnte. In ihrer Studie waren die Dating-App-Paare genauso zufrieden mit ihrer Beziehung wie die, die sich über eine Begegnung kennen gelernt hatten. Und die App-Paare waren sogar stärker daran interessiert, zusammenzuziehen.
    Man muss sich riechen können: Wie die Biologie in die Liebe reinfunkt
    Ebenfalls wichtig bei der Partnersuche ist die sogenannte Chemie – also ob man sich riechen kann oder eben nicht. Im Duft des Gegenübers versteckt sich nämlich eine Information über das Immunsystem. Und man mag den oder die besonders gut riechen, wenn sie oder er ein möglichst unterschiedliches Immunsystem haben. Ein besonders vielfältiges Immunsystem ist nämlich eine perfekte Voraussetzung für den Nachwuchs. Und der Evolutionsbiologe Claus Wedekind hat sogar herausgefunden, dass der Duft beeinflusst, ob ein Embryo sich in der Gebärmutter einnisten kann oder nicht. Das konnte er bei Pferden nachweisen – und auch beim Menschen gibt es Hinweise, dass derselbe Effekt bei Fruchtbarkeitsproblemen eine Rolle spielen könnte.
    Gleich und gleich gesellt sich gern: Der Faktor Psychologie
    Für eine glückliche Beziehung müssen zwei Menschen zueinander passen – und heutzutage versprechen Dating-Agenturen ein perfektes Matching. Die Persönlichkeitstests von Parship und Co sind allerdings streng geheim. Nicht so beim Sozialpsychologen Manfred Hassebrauck von der Uni Wuppertal. Sein Test ist öffentlich zugänglich und ihm reicht es nicht, einfach Persönlichkeitsaspekte abzugleichen. Auch das Beziehungsverhalten muss zueinander passen.
    44 min
  • Wozu braucht es heute noch Zoos?
    Zoos geraten immer mehr unter Druck: Sind Zootiere Botschafter für die bedrohte Umwelt oder reine Ausstellungsobjekte? Ist das Konzept veraltet oder braucht es Zoos zur Erhaltung aussterbender Tierarten? Wie viel ist Sein und wie viel Schein in der modernen Zoo-Welt?
    Zoos befinden sich im Wandel: Sie präsentieren sich als Arche, als Retter bedrohter Tierarten und als Bildungszentrum. Doch wieviel ist Sein und wieviel Schein in der modernen Zoo-Welt? Sind Zootiere tatsächlich Botschafter für die bedrohten Artgenossen in der Freiheit oder sind sie reine Ausstellungsobjekte?
    Die Zoogeschichte geht zurück bis ins 17. Jahrhundert, als Adelige exotische Tiere als Zeichen von Macht und Reichtum hielten. Seither ist viel Zeit vergangen und die Zoos haben sich stetig weiterentwickelt. Statt in engen Käfigen und Betongehegen werden die Tiere der Zuschauerin und dem Zuschauer in aufwändig gestalteten Erlebniswelten präsentiert. Doch schaffen Zoos diese opulenten Kunstwelten vor allem für die Besucher oder bringt sie auch den Tieren etwas? Kann ein Zootier darin ein artgerechteres Leben führen?
    Und können Zoos vom Aussterben bedrohte Tierarten wirklich retten? Ist das eine Illusion oder Wunschvorstellung, weil ihre natürlichen Lebensräume längst zerstört sind? Ist das Konzept Zoo also noch zeitgemäss oder braucht es ganz neue Ansätze?
    «Einstein»-Moderator Tobias Müller will in dieser Sendung herausfinden, wie diese Kunstwelt hinter den Kulissen funktioniert und ob es richtig ist, dass man heute noch exotische Tiere einsperrt und ausstellt.
    1 hr 33 min
  • Schlaue Tiere: Intelligenter als wir meinen
    In ausgeklügelten Intelligenztests zeigen insbesondere Primaten immer wieder, wie schlau sie sind. Neue Studien zeigen, dass in vielen Tieren viel mehr Cleverness steckt, als bisher angenommen. «Einstein» begleitet Wissenschaftlerinnen, die der Intelligenz von Tieren auf den Grund gehen.
    Sie machen Kunststücke, benutzen Werkzeuge, erkennen sich selbst im Spiegel. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben in den letzten Jahren bei den verschiedensten Tierarten erstaunliche Fähigkeiten entdeckt.
    Aber sind Mäuse, die sich vor der Katze totstellen oder Fischotter, die sich einen Stein auf den Bauch legen, um Muscheln aufzuschlagen, gleich intelligent? Oder Hunde, die sich unterschiedliche Kommandos merken können? Oder Tintenfische, die problemlos verschraubte Konfitüregläser öffnen, um an die Beute zu kommen?
    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind seit Jahren auf der Suche nach den «objektiven» Kriterien für Intelligenz bei Tieren. Anthropologinnen und Anthropologen der Universität Zürich glauben nun, solch ein objektives Kriterium gefunden zu haben: Den G-Faktor, kurz «G», der Aufschluss darüber geben soll, ob ein Tier eine sogenannte allgemeine oder generelle Intelligenz besitzt – ähnlich wie die Intelligenz beim Menschen, wenn spezifische IQ-Tests eingesetzt werden.
    So haben die Forschenden eine Reihe von Tests entworfen, die unterschiedlichste Problemlösungsaufgaben beinhalten und die geistige Flexibilität der Tiere fordern. Aufgaben, die die Tiere weder mit Routine noch mit ihrem Instinkt lösen können.
    So müssen die Tiere beispielsweise begreifen, dass sie um ein Hindernis herumgreifen müssen, um an das Leckerli zu kommen oder sie verstehen, dass sich das Leckerli nur im Topf mit den meisten Punkten versteckt. Haben sie dies intus, wird getestet, wie schnell sie umlernen können, wenn das Futter plötzlich nur noch im roten Topf versteckt ist und nicht mehr in dem mit den meisten Punkten.
    Unzählige Aufgaben testen so unterschiedlichste kognitive Fähigkeiten der Tiere wie zum Beispiel Aufmerksamkeit, Erinnerung, Lernen, Kreativität, Orientierung, Vorstellungsvermögen, usw.
    Im Moment hat man die Tests erst bei einigen Primatenarten, sowie ein paar wenigen Säugetieren und einer Fischart durchgeführt. Die Ergebnisse sind jedoch vielversprechend. So zeigt sich insbesondere, dass die Tiere, die in einem Test gut abschneiden, auch in allen anderen gut abschneiden. «Dies sieht man am Schluss bei der statistischen Auswertung im grossen Bild: Korrelieren die Testergebnisse miteinander, gehen wir im Moment davon aus, dass die entsprechende Tierart eine generelle Intelligenz besitzt», so Judith Burkart vom Anthropologischen Institut der Universität Zürich.
    Bis heute konnten die Forschenden generelle Intelligenz, oder eben «G», bei Affen, aber auch Mäusen, Ratten, Hunden und einigen Vogelarten nachweisen. Dabei gilt, je grösser das Hirn wie zum Beispiel bei Menschenaffen wie Gorillas oder Orang-Utans, desto mehr «G». Eine Ausnahme sind Fische: Bei ihnen konnte offenbar kein Zusammenhang zwischen den positiven Korrelationen ihrer Fähigkeiten und dem «G» nachgewiesen werden. Es scheint, dass das zehnmal kleinere Hirn dieser Kaltblüter zwar Spezialisierungen in bestimmten Bereichen erlaubt, für eine allgemeine oder generelle Intelligenz aber nicht ausreichend ist.
    37 min
  • Achtung Waldbrand – Wie die Schweiz löschen lernt
    Nirgends in der Schweiz brennt es so oft wie im Tessin. Im Durchschnitt sind es rund 20 Waldbrände pro Jahr – Tendenz steigend. Mit dem Klimawandel brennen aber auch in der Deutschschweiz immer mehr Wälder. «Einstein» zeigt, was wir von den Waldbrandexperten im Tessin lernen können.
    Lange Trockenperioden im Sommer, die das Brandrisiko erhöhen, bedrohen alle Wälder in der Schweiz. Im Tessin und in den südlich ausgerichteten Bündner-Tälern gibt es solche Waldbrände schon länger. Der Südkanton hat deshalb in den letzten Jahren spezialisierte Waldbrand-Löschtruppen ausgebildet, die mit Unterstützung aus der Luft in der Lage sind, auch Feuer in unzugänglichen Berggebieten zu löschen. Diese Spezialisierung ist nötig, denn Waldbrände sind schwierig zu löschen und erfordern ein hochspezialisiertes Wissen. Das Brände in Wäldern schnell gelöscht werden, ist entscheidend. Denn sie hinterlassen eine grosse Zerstörung. Sie sind nicht nur gefährlich für Mensch, Tier und Pflanzen. Auch das Risiko vor Steinschlägen, Erdrutschen und Lawinen steigt, wenn ein Schutzwald von einem Feuer heimgesucht wurde. Dadurch entstehen auch Gefahren für Siedlungen und Verkehrswege.
    Es reicht aber nicht, Brände professionell zu löschen. So ist es auch wichtig, sie – wenn immer möglich – im Vorfeld zu verhindern. Im Tessin erforscht deshalb das Eidgenössische Institut für Wald, Seen und Landschaft, wo die Waldbrandgefahr am grössten ist. Forschende haben dort herausgefunden, dass die Brände im Wald je nach Region und Jahreszeit unterschiedlich sind. Zudem haben sie ein Frühwarnsystem entwickelt, das einschätzen kann, wann die Waldbrandgefahr am grössten ist. Von diesem Wissen können in Zukunft auch die Kantone auf der Alpennordseite profitieren. Denn bedingt durch den Klimawandel nehmen Hitze- und Dürreperioden stetig zu. Dadurch werden auch Gebiete anfälliger auf Brände, die bisher kaum von Feuern betroffen waren, wie zum Beispiel die Buchenwälder auf der Alpennordseite.
    38 min
  • «Einstein» an der Tour de Suisse
    Kann Moderator Tobias Müller mit den Profis an der Tour de Suisse mithalten? Vorbereitet vom Wissenschaftler wagt er das Experiment. Obwohl er erst wieder mit Velofahren begonnen hat, wie so viele während der Pandemie. Velofahren boomt. «Einstein» zeigt, was der Hobbyfahrer von den Profis lernen kann.
    Extremerfahrung Tour de Suisse
    Als wäre der Druck nicht schon gross genug, beginnt es kurz vor Tobias Müllers Start am Zeitfahren der Tour de Suisse in Frauenfeld zu regnen. Er wird mit nur 15 Minuten Vorsprung auf die Profis ins Rennen gehen. Ein Sturz auf der nassen Strasse – und aus wäre sein Traum vom Erreichen des Ziels. Dabei hat sich der Moderator zusammen mit dem Sportwissenschaftler Beat Müller zwei Monate lang auf dieses Rennen vorbereitet. Beat Müller hat die ideale Aeroposition von Müller gefunden, er hat ihm Trainingstipps gegeben und er hat sogar seine Fahrzeit berechnet. Wird der Regen nun den beiden einen Strich durch die Rechnung machen?
    Den «Fudischmerzen den Garaus machen»
    Der SRF Sport-Moderator Olivier Borer hat wie so viele in der Coronapandemie das Radfahren entdeckt. Doch wie auch so viele drückt ihn ein Problem: Sein Gesäss schmerzt schon nach wenigen Minuten im Sattel seines Mountainbikes. Und bald schlafen auch seine Hände ein. Einstein nimmt ihn mit zum Biomechaniker. Und der schafft es mit Verstellungen im Millimeterbereich tatsächlich, Borer die Freude am Velofahren zurückzubringen.
    Energieriegel oder Banane?
    Der Markt der Sporternährung ist vielversprechend und üppig. Doch braucht es auf der gemütlichen Runde am Feierabend wirklich Energieriegel und ein isotonisches Getränk? Oder ist die Banane gar die bessere Alternative? Die Ernährungswissenschaftlerin Joëlle Flück beurteilt am Sempachersee, was die Velofahrenden dabei haben auf ihrer Tour. Und zeigt, warum nicht Magnesium, sondern das richtige Sportgetränk gegen Krämpfe hilft.
    38 min
  • Emotionale Intelligenz – Was hinter dem Trend steckt
    Emotionen bereichern das Leben, prägen unsere Beziehungen und beflügeln die Arbeitswelt. Was genau ist emotionale Intelligenz? Lässt sie sich messen und kann sie gar gelernt werden? Weltweit arbeitet die Forschung daran, die emotionale Intelligenz zu entschlüsseln.
    Kathrin Hönegger beim EQ Test
    «Einstein»-Moderatorin Kathrin Hönegger macht einen EQ-Test. Wie gut kann sie Emotionen bei anderen Menschen erkennen? Wie gut meistert sie Konfliktsituationen bei der Arbeit? Wirtschaftspsychologen der Universität Zürich analysieren den Test und zeigen auf, wie wichtig emotionale Intelligenz bei der Arbeit ist. Früher dachte man, hart arbeiten zu müssen, um glücklich zu sein; heute sagt die Wissenschaft, dass man glücklich sein muss, um hart arbeiten zu können.
    Emotionaler Fussabdruck
    Laut Experten hängen Emotionen mit allem zusammen, was für ein Unternehmen wichtig ist – der Arbeitsleistung, der Kreativität und der Innovationskraft der Mitarbeiter. «Einstein» hat bei verschiedenen Schweizer Firmen nachgefragt. Fazit: Emotionale Intelligenz ist heute schon wichtig und wird in Zukunft zum absoluten Schlüsselfaktor. Der «emotionale Fussabdruck» ist genauso wie wichtig wie der CO2-Fussabdruck.
    Computer erkennen Emotionen
    Kann uns die Technik dabei helfen, unsere Arbeit besser zu managen? Ein Startup will die Arbeit mit maschineller Emotionserkennung revolutionieren. Kamera und Pulsmesser erfassen Stresslevel und Gemütszustand eines Arbeiters. Die Software errechnet aus diesen Daten, wie viel Arbeit ihnen gerade zugemutet werden kann. Aber wie steht es mit dem Datenschutz? Was genau passiert mit den Daten?
    Schulfach emotionale Intelligenz
    Ist emotionale Intelligenz in der Schule lernbar, so wie Lesen und Schreiben? In Toronto läuft dazu ein Langzeitversuch. Beim Programm «roots of empathy» besucht ein Baby eine Schulklasse und übernimmt die Schulstunde. Die Schüler erkennen die Bedürfnisse des Babys, sie sehen, wie es wächst und mehr und mehr die Welt um sich wahrnimmt. Das Baby regt die soziale und emotionale Kompetenz der Kinder an, sie erlernen das Emotions-Vokabular.
    Ist Humor ein Schlüssel zu emotionaler Intelligenz?
    Kann Humor die emotionale Intelligenz beeinflussen? Die Wissenschaft sagt: Humorvolle Menschen sind kreativer und produktiver bei der Arbeit und Humor ist ein gutes Mittel gegen Stress. «Einstein» macht den Test und lässt Kathrin Hönegger und Tobias Müller ein Humortraining absolvieren.
    37 min
  • Wozu braucht es heute noch Zoos?
    Zoos geraten immer mehr unter Druck: Sind Zootiere Botschafter für die bedrohte Umwelt oder reine Ausstellungsobjekte? Ist das Konzept veraltet oder braucht es Zoos zur Erhaltung aussterbender Tierarten? Wie viel ist Sein und wie viel Schein in der modernen Zoo-Welt?
    Zoos befinden sich im Wandel: Sie präsentieren sich als Arche, als Retter bedrohter Tierarten und als Bildungszentrum. Doch wieviel ist Sein und wieviel Schein in der modernen Zoo-Welt? Sind Zootiere tatsächlich Botschafter für die bedrohten Artgenossen in der Freiheit oder sind sie reine Ausstellungsobjekte?
    Die Zoogeschichte geht zurück bis ins 17. Jahrhundert, als Adelige exotische Tiere als Zeichen von Macht und Reichtum hielten. Seither ist viel Zeit vergangen und die Zoos haben sich stetig weiterentwickelt. Statt in engen Käfigen und Betongehegen werden die Tiere der Zuschauerin und dem Zuschauer in aufwändig gestalteten Erlebniswelten präsentiert. Doch schaffen Zoos diese opulenten Kunstwelten vor allem für die Besucher oder bringt sie auch den Tieren etwas? Kann ein Zootier darin ein artgerechteres Leben führen?
    Und können Zoos vom Aussterben bedrohte Tierarten wirklich retten? Ist das eine Illusion oder Wunschvorstellung, weil ihre natürlichen Lebensräume längst zerstört sind? Ist das Konzept Zoo also noch zeitgemäss oder braucht es ganz neue Ansätze?
    «Einstein»-Moderator Tobias Müller will in dieser Sendung herausfinden, wie diese Kunstwelt hinter den Kulissen funktioniert und ob es richtig ist, dass man heute noch exotische Tiere einsperrt und ausstellt.
    5 min
  • Elektroautos in der Schweiz – Wie ökologisch sind sie heute?
    Kauft man heutzutage eher ein Elektroauto? Zu teuer, zu wenig ökologisch; oder doch nicht? Was Elektroautos heute leisten und was nicht: «Einstein» prüft die gängigen Vorstellungen und fragt, welche Lösungen die Forschung für Probleme mit Batterien oder der Ladeinfrastruktur sucht.
    Umweltfaktoren
    Moderator Tobias Müller geht den Mythen und Fakten der Elektroautos nach. Wie grün sind sie wirklich? Forschende des Paul-Scherrer-Instituts haben in Zusammenarbeit mit dem TCS ein Tool zur Berechnung von Nettobilanzen bei Fahrzeugen erstellt. Damit sieht man, wie Elektroautos bezüglich ihrer Klimabilanz über den ganzen Lebenszyklus gegenüber anderen Antrieben wirklich abschneiden.
    Bessere Batterien und Recycling
    An der EMPA forschen Expertinnen und Experten an immer leistungsfähigeren Lithium-Ionen-Batterien mit Feststoff-Anteilen, und das Thema Batterie-Recycling wird immer wichtiger. Wie kann man die belasteten Rohstoffe Kobalt und Lithium erfolgreich rezyklieren und in einen Werkstoffkreislauf einbinden? Denn die Umweltbelastungen beim Abbau dieser für die Batterieindustrie nötigen Rohstoffe verschärfen sich mit immer mehr Batterien. «Einstein» zeigt zudem einen innovativen Lösungsansatz.
    Laden
    Die Ladeinfrastruktur wird immer weiter ausgebaut – entlang den Hauptverkehrsachsen mit Schnellladesäulen, aber auch innerstädtische Bereiche rücken ins Visier. Was braucht es, um zuhause privat zu laden? Und: Ist das für jede und jeden möglich?
    Die E-Offensive der Autoindustrie wird spürbar: 2020 waren erstmals 15 Prozent der verkauften Neuwagen Elektroautos. Kommt jetzt der Durchbruch oder überwiegen doch die Probleme?
    37 min
  • Die Wiege der Menschheit: Stammt der Mensch aus Afrika oder aus Europa?
    Ist Afrika wirklich die Wiege der Menschheit oder hat der letzte gemeinsame Vorfahre von Mensch und Affe im Allgäu gelebt? Haben unsere Vorfahren gar in Europa laufen gelernt? «Einstein» über eine Reihe von bahnbrechenden archäologischen Funden, die nahe legen: Der Mensch könnte aus Europa stammen.
    Fussspuren auf Kreta
    Auf Kreta deuten versteinerte menschenähnliche Fussabdrücke darauf hin, dass hier schon vor sechs Millionen Jahren ein mysteriöses Wesen auf zwei Beinen gegangen ist. Diese Fussabdrücke sind der weltweit früheste Hinweis für aufrechten Gang – und das in Europa.
    Neue Menschenaffenart im Allgäu
    In einer Tongrube im Süden Deutschlands stiess Paläontologin Madelaine Böhme auf zahlreiche Fossilien, die von einer bislang unbekannten Menschenaffenart stammen. «Danuvius guggenmosii» lebte vor über 11 Millionen Jahren – und er konnte aufrecht gehen. Ist er der letzte gemeinsame Vorfahre von Mensch und Schimpanse?
    Savanne in Europa
    Schon Charles Darwin mutmasste, dass die Vorfahren des Menschen laufen lernten, als sie von den baumreichen Wäldern in die dürre Savanne kamen. Doch Savannen gab es zu dieser Zeit nicht in Afrika – sondern in Europa.
    «Einstein» über eine Reihe von bahnbrechenden archäologischen Funden, die nahe legen: Der erste Mensch könnte aus Europa stammen.
    37 min

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Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Das Wissensmagazin «Einstein» berichtet…