Einstein

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Natural Sciences
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Einstein episodes

  • Pillen, Cannabis und Kokain: Jugendliche und der Mischkonsum von Drogen
    Jugendliche dröhnen sich gehäuft mit synthetischen Cannabinoiden und anderen Drogen zu. Der Risiken sind sie sich oft nicht bewusst. «Einstein» spricht mit Jugendlichen über ihre Drogenexzesse und fragt nach, wie Expertinnen und Experten diesem gefährlichen Trend begegnen.
    Hauptsache «high»: Dass sich schon Teenager mit Drogen aus der Realität schiessen, ist an sich nicht neu. Doch zu den Klassikern wie Cannabis, Alkohol oder Ecstasy sind in den letzten Jahren viele neue Substanzen dazu gekommen.
    Synthetische Cannabinoide zum Beispiel, die 1000 Mal potenter als gängiges THC sind und hochgefährlich. Schon bei Kids im Trend: Der Mischkonsum von rezeptpflichtigen Medikamenten, bei dem Beruhigungsmittel und Opiate oft zusammen mit Alkohol für den grossen «Flash» sorgen.
    Auch die Drogenbeschaffung ist heute ein Kinderspiel. Über die Plattformen auf Social Media ist jede Substanz zum Zudröhnen per Klick zu haben.
    Noch gibt es keine verlässlichen Daten und Zahlen darüber, wie verbreitet Mischkonsum und neue psychoaktive Substanzen in der Schweiz tatsächlich sind. Das soll sich nun ändern.
    Wissenschaft und Forschung haben begonnen, diesen gefährlichen Drogentrend zu untersuchen, der von der Öffentlichkeit und der Politik bislang kaum wahrgenommen wird.
    38 min
  • Drogen als Medikamente: Wie LSD und Co heilen könnten
    Werden illegale Drogen wie LSD, Psilocybin und GHB schon bald als Medikamente gegen Depression, Sucht oder Angstzustände eingesetzt? Wenn es um Drogenforschung geht, haben Schweizer Forschende die Nase vorn. Die Psychiatrie setzt grosse Hoffnungen in die Entwicklung dieser Medikamente.
    Illegale Drogen wie LSD, Psilocybin oder KO-Tropfen wie GHB sind in vielen Ländern verboten – auch für die Forschung. Nicht so in der Schweiz. Unter strengen Auflagen ist hier Drogenforschung schon seit ein paar Jahren wieder erlaubt – erste Erfolge sind schon sichtbar. Die Wissenschaft entdeckt die heilsame Wirkung der psychedelischen Stoffe neu. Erste Studienergebnisse zeigen, dass psychoaktive Drogen bei Depressionen, Ängsten und Süchten helfen können. Die Erfahrungen, die solche Substanzen auslösen, können im therapeutischen Prozess entscheidend zur Heilung beitragen.
    Ein Beispiel dafür ist Oleg Kogut. Er hat Krebs und kaum Chancen auf Heilung. Der junge Mann ist depressiv und leidet unter Angstzuständen. Er nimmt in Solothurn beim Psychiater Peter Gasser an einer LSD-Studie teil. Nach zwei therapeutisch begleiteten LSD-Sitzungen kommt er mit Gefühlen in Berührung, die er sein Leben lang verdrängt hat. Die Drogenerfahrung hilft ihm, einen anderen Umgang mit seiner Krankheit zu finden und seinen ausweglosen Zustand besser zu akzeptieren.
    Solche Studien sind hierzulande keine Seltenheit. «Einstein» zeigt, dass an Schweizerischen Psychiatrischen Kliniken intensiv an Drogen geforscht wird. Forschende untersuchen an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, ob Psilocybin, der Wirkstoff sogenannter Zauberpilze, Alkoholsüchtigen beim Entzug helfen kann. Eine weitere Studie erforscht, ob GHB, bekannt als KO-Tropfen, Depressiven helfen kann, sich im Schlaf besser von der Krankheit zu erholen. Für die Psychiatrie ist diese Forschung wichtig, denn sie setzt grosse Hoffnungen in diese neuen Medikamente.
    38 min
  • Der Permafrost taut auf: Unberechenbare Gefahr fürs Klima
    In der Schweiz kommen die Berghänge ins Rutschen, und in Sibirien bedrohen sinkende Böden ganze Siedlungen. Der Permafrost taut weltweit rasant auf – und beschleunigt die Klimaerwärmung. Zudem tauchen plötzlich Mikroben auf, die vorher im Eis eingeschlossen waren. Die Wissenschaft ist alarmiert.
    Alarm in Sibirien
    In Sibirien taut der Permafrost immer schneller – mit verheerenden Folgen. Es kommt in einigen Gebieten zu Dürren und Waldbränden, in anderen zu Überschwemmungen. Zudem tun sich riesige Krater auf, und der auftauende Boden gibt immer mehr Klimagase frei. Wie dramatisch die Situation in Sibirien ist, weiss die Schweizer Permafrost-Expertin Gabriela Schaepman-Strub.
    Auch der Schweizer Permafrost taut
    Die gefrorenen Permafrost-Böden im Schweizer Hochgebirge beginnen ebenfalls aufzutauen. Das führt zu Bergstürzen, wie im Sommer 2017 am Piz Cengalo: Mehrere Murgänge verwüsteten damals das Dorf Bondo. Forschende des Schnee- und Lawinenforschungsinstituts SLF versuchen nun mit minutiösen Temperaturmessungen im Permafrost, diese Naturgefahren in Zukunft besser vorauszusagen.
    Tiefgefrorene Mikroben
    Im Permafrost der Alpen schlummern unzählige Mikroorganismen, und viele davon sind der Wissenschaft noch gänzlich unbekannt. Laut Schweizer Mikrobiologinnen und -biologen könnten diese geheimnisvollen Mikroben sogar der Schlüssel zu neuen Antibiotika sein.
    38 min
  • Schweizer Kernkraft und die Suche nach dem Endlager
    Vor 10 Jahren, am 11. März 2011, kam es in Fukushima zum Supergau: eine Kernschmelze im Atomreaktor. Die Katastrophe erschütterte den Glauben, Atomkraftwerke sicher betreiben zu können. Als Reaktion auf die Reaktorkatastrophe beschloss die Schweiz den Atomausstieg.
    Rückbau eines Atomkraftwerkes
    Als erstes Schweizer AKW ging Mühleberg vom Netz. Bis 2030 soll es komplett abgerissen sein – ein Mammutprojekt. Kostenpunkt: 3 Milliarden Franken. «Einstein» begleitet den Gesamtprojektleiter Stefan Klute bis ins Herz der Anlage: das Reaktorgebäude. Hier werden aktuell die stark radioaktiven Teile zersägt. Wegen der hohen Radioaktivität geschieht das unter Wasser und komplett ferngesteuert. Moderator Tobias Müller erfährt, was die grössten Herausforderungen auf der nuklearen Baustelle sind, und wie Mitarbeitende und Bevölkerung vor den Gefahren geschützt werden, die von dem 6000 Tonnen schweren, strahlenden Atommüll ausgehen.
    Der Anfang vom Ende einer Ära
    Nach dem Zeitalter der Atombomben läutete US-Präsident Eisenhower 1956 das Zeitalter der zivilen Nutzung der Atomenergie ein. Auch die Schweiz liess sich vom Atomfieber anstecken und wollte sogar einen eigenen Atomreaktor entwickeln. Die Pläne scheiterten, als es 1969 im Versuchsreaktor Lucens zu einer Kernschmelze kam. Doch der Glaube an die saubere und fast grenzenlose neue Energieform blieb. Und schon kurz darauf nahm das erste Atomkraftwerk nach amerikanischer Bauart seinen Betrieb auf. «Einstein» beleuchtet mit dem Historiker Michael Fischer das atomare Zeitalter aus Schweizer Sicht. Von der anfänglichen Euphorie bis zur jetzigen Ernüchterung.
    Das strahlende Erbe
    Was zurückbleibt sind die hochradioaktiven Abfälle. Eigentlich sollte längst ein Endlager in Betrieb sein. Doch bis heute ist noch nicht einmal ein möglicher Standort bestimmt. Die Anforderungen an ein solches Endlager sind enorm. Es muss den Atommüll für mindestens 200’000 Jahre sicher einschliessen. Ein Zeitraum, der die menschliche Vorstellungskraft weit übersteigt. Die Nagra, die für die Entsorgung der radioaktiven Abfälle zuständig ist, räumt ein, dass man die Herausforderung wohl unterschätzt habe. Aber trotz vieler Rückschläge und jahrzehntelanger Verzögerung ist die Nagra zuversichtlich, dass jetzt das Wissen vorhanden sei, um bis in 40 Jahren ein Endlager in der Schweiz zu realisieren. «Einstein» zeigt den aktuellen Stand der Standortsuche und hinterfragt das Entsorgungskonzept der Nagra.
    38 min
  • So beeinflussen Smartphones und Sprachroboter unsere Kinder
    Digitale Tools wie Smartphone, Tablet und Roboter sind im Kindergarten angekommen. Schaden sie unseren Kindern oder helfen sie ihnen sogar, sich gut zu entwickeln? «Einstein» will es wissen und untersucht zudem in einem Experiment die Wirkung von Sprachrobotern, wie Alexa oder Siri, auf die Kleinsten.
    Was bewirken Alexa, Siri und Co.?
    Tobias Müller wird ein Experiment begleiten, bei dem 5-/6-jährige Kinder mit einem Sprachroboter spielen. Dabei wird er erfahren, ob die Kinder dadurch unsozialer werden, es ihnen schadet oder sich ihr Verhalten ändert.
    Digitale Tools in der Kita
    Soziale Roboter und iPads werden bereits in Kitas eingesetzt zum Erlernen einer Fremdsprache. In Studien wurde herausgefunden, was diese digitalen Tools bewirken können – im positiven, negativen oder neutralen Sinne. «Einstein» blickt auf die neueste Wissenschaft in der Medien- und Entwicklungspsychologie.
    40 min
  • Frauen in der Astrophysik
    Frauen in der Forschung sind nach wie vor eine Seltenheit. Streben sie eine Forschungskarriere an, treffen sie immer noch auf mehr Hürden und Hindernisse als ihre männlichen Kollegen. Weshalb ist das so? Und was erleben Forscherinnen in ihrem Alltag?
    Zum internationalen Tag der Frauen in der Wissenschaft rückt «Einstein» die Forscherinnen in den Fokus.
    Frauen vermessen das Universum
    «Einstein» bricht auf zu einer Reise rund um den Globus. Eine Reise zu Astrophysikerinnen, die Grosses leisten – sei es auf Hawaii, in den USA oder an der Universität Bern. Sie vermessen das Universum und erforschen entlegene Kometen.
    Männerdomäne Wissenschaft
    Die Wissenschaft ist nach wie vor eine Männerdomäne. Der Anteil Frauen schrumpft, je weiter die wissenschaftliche Karriere fortschreitet. An die Spitze schaffen es nur wenige. Eine von ihnen ist Kathrin Altwegg, emeritierte Professorin für Astrophysik und Projektleiterin einer Weltraum-Mission der Universität Bern. «Einstein» blickt mit ihr zurück auf eine der ganz seltenen Frauen-Karrieren in der Schweizer Astrophysik.
    Gegenwind und deplatzierte Sprüche
    Kathrin Altwegg musste sich in ihrer Forschungskarriere vieles anhören, etwa, dass Frauen besser Strümpfe verkaufen sollten, als Physik zu studieren. Die Zeiten haben sich geändert, könnte man meinen. Doch ähnliche Erfahrungen hat auch Susanne Wampfler schon machen müssen, Professorin für Astrochemie an der Universität Bern. Nach einem Auftritt in einer Fernsehsendung erhielt sie Zuschriften, eine junge Frau wie sie könne doch unmöglich Expertin sein. Dennoch lässt sie sich nicht beirren und erforscht mit riesigen Radioteleskopen den Weltraum.
    Frauen unterstützen Frauen
    Den Weltraum vermessen und gleichzeitig Frauen sichtbar machen: Dieses Ziel verfolgt auch die französische Professorin Hélène Courtois. Dank neuer Verfahren gelingt Astrophysikerinnen um Courtois unser Universum auf noch nie dagewesene Art zu vermessen und zu kartografieren. Eine faszinierende Reise mit den Frauen, die diesen Durchbruch möglich gemacht haben.
    39 min
  • Expedition ins Innere eines Gletschers
    Die Klimaerwärmung lässt die Gletscher schmelzen. Jeden Sommer bedroht das Schmelzwasser des Plaine-Morte-Gletschers das Dorf Lenk. Die Wege des Wassers im Bauch des Gletschers sind unbekannt. Tobias Müller spürt dem Gletscherwasser nach – auf einer waghalsigen Expedition mitten im Gletscher.
    Gefährlicher Gletschersee
    Wann und wie schnell der See ausbricht, ist nicht vorhersagbar. Der Schlüssel dazu liegt im Innern des Gletschers verborgen. Dort existiert ein gigantisches Kanal- und Höhlensystem aus Eis, durch das sich das Schmelzwasser seinen Weg bahnt. «Die Innereien eines Gletschers sind eindrücklich. Eine versteckte Welt, die bislang nur sehr wenige Menschen gesehen haben und die für die Wissenschaft hochinteressant ist», sagt Glaziologe Matthias Huss.
    Gewagte Expedition
    «Einstein»-Moderator Tobias Müller spürt dem Gletscherwasser nach und begibt sich auf eine waghalsige Expedition in den Bauch des Gletschers. Mit einem Team von Bergführern und Eishöhlenexperten seilt er sich bis zu 100 Meter tief in die verwinkelten Höhlensysteme des Gletschers ab. «Das ist etwas vom Verrücktesten, das ich je gemacht habe», beschreibt der «Einstein»-Moderator zusammenfassend die Erlebnisse. Die Expedition bringt atemberaubende Bilder aus dem Gletscherinnern mit. Bilder, die auch für die Wissenschaft interessant sind. Bei Gletscherseeausbrüchen ist immer die entscheidende Frage, wo und warum sich das Wasser aufstaut. Dieses Eishöhlensystem ist der Schüssel dazu.
    Gefahr eindämmen
    Die Gefahr der Gletscherfluten ist real. 2018 hat der Ausbruch des Gletschersees eine zerstörerische Flut in der Lenk ausgelöst. Es entstanden Schäden in Millionenhöhe. Im Tal versucht man mit Schutzbauten und einem Frühwarnsystem das Schlimmste künftig abzuwenden. Am Gletscher hat man mit grossem Aufwand einen künstlichen Abflusskanal ins Eis gegraben. Wie gut funktioniert das? Kann hier die Technik die Natur besiegen? Und zu welchem Preis?
    «Einstein» über die Reise zum Mittelpunkt des Plaine-Morte Gletschers und die Erkenntnisse für die Wissenschaft.
    40 min
  • Die Wahrheit hinter dem Fast Food
    Kalorien – wir lieben und wir hassen sie. Doch was sind Kalorien? Wie geht unser Körper damit um? «Einstein» zeigt, weshalb Fast Food uns dick, aber nicht satt macht. Wieso die Wissenschaft vom Kalorienzählen abrät. Und wieso Nährwertangaben auf Lebensmitteln mit Vorsicht zu geniessen sind.
    Was Kalorien wirklich sind
    Wie erklärt man einem Kind, was eine Kalorie ist? «Einstein»-Moderatorin Kathrin Hönegger kann es. Gemeinsam mit Feuerwehrspezialisten und Lebensmitteltechnologinnen hat sie ein explosives Experiment gewagt. Bei minus 183 Grad Celsius und umgeben von meterhohen Flammen wird offensichtlich, warum Pommes Chips mehr Energie enthalten als Tomaten – und warum wir bei Kalorien auch von Brennwert sprechen.
    Warum Fast Food nicht satt macht
    Kaum Burger und Pommes gegessen, schon hat man wieder Hunger. Doch wieso eigentlich? Wenig Kalorien hat Fast Food bekanntlich ja nicht. «Einstein»-Moderator Tobias Müller macht den Selbstversuch. Was passiert, wenn er seinen Tagesbedarf von 2500 Kilokalorien ausschliesslich mit Fast Food deckt? Wird er satt? Oder fehlt ihm die Energie für den Tag?
    Wie Diäten uns dick machen
    Das Zauberwort heisst Grundumsatz. Einige Menschen haben einen hohen, andere einen tiefen Grundumsatz. Die mit dem hohen nehmen kaum zu, die anderen umso schneller. Das Leben ist nicht fair. Die gute Nachricht ist: Den Grundumsatz können wir manipulieren. Dabei spielt Sport eine wichtige Rolle. Und wir erklären, warum Diäten langfristig eher dicker als schlanker machen.
    Wieso Kalorien nicht gleich Kalorien sind
    Nur zu gern orientieren wir uns an den Kalorienangaben auf den Lebensmitteln. Doch die Wissenschaft sagt: Kalorienzählen bringt nicht viel. Denn letztlich kommt es darauf an, was wir essen. Zum Beispiel sind Nüsse eine wahrhaftige Kalorienbombe und doch machen sie nicht dick. «Einstein» zeigt, weshalb das so ist und welche Lebensmittel lange zu Unrecht verteufelt wurden.
    38 min
  • Löst Bioplastik wirklich unser Abfallproblem?
    Corona verschärft die Plastikflut: Take-away und Liefermenus haben dramatisch zugenommen. Und nächstes Jahr verbietet die EU Einweggeschirr aus Plastik. Bioplastik gilt da als willkommene Alternative. Aber sind Biokunststoffe tatsächlich besser? «Einstein» über ein umstrittenes Verpackungsmaterial.
    Biokunststoff aus Abfall: Ein sinnvoller Ansatz
    Naturfasern werden zu Hauf weggeworfen: Holzspäne, Nussschalen, Kaffeesatz, Baumwollreste – die Liste könnte beliebig verlängert werden. Beat Karrer von der Zürcher Firma Fluidsolids hat herausgefunden, wie man aus diesen Abfällen einen stabilen Bioplastik herstellen kann. Und er ist daran, mit seiner ökologisch sinnvollen Idee den Plastikmarkt aufzumischen.
    Biokunststoff im Acker: Wird er abgebaut?
    Gemüsebauern pflügen ihre Bio-Schutzfolien schon seit Jahren in die Äcker. Aber lösen sich diese sogenannten Bio-Mulchfolien überhaupt gänzlich auf? Jetzt nehmen Forschende der ETH diesen Abbauprozess genauer unter die Lupe. Und tatsächlich bauen Mikroben die Biofolie ab – zumindest im Labor.
    Biokunststoff im Kompost: Wie von Plastik unterscheiden?
    Biokunststoff lässt sich von Auge kaum von herkömmlichem Plastik unterscheiden. Das ist Fluch und Segen zugleich. Einerseits ist er genauso robust und vielseitig einsetzbar wie Plastik, im Abfall kann man Biokunststoff und Plastik aber kaum unterscheiden. Obwohl sich Biokunststoff in einer Kompostieranlage abbauen würde, sind dort deshalb solche Abfälle nicht gerne gesehen. Seit Jahren nimmt der Anteil an Plastik und anderen Fremdstoffen im Grüngut zu. Jedes Jahr landen so Tonnen Plastik via Kompostiererde auf Schweizer Feldern. «Einstein» mit einer Reportage aus der Kompostieranlage.
    39 min
  • Weihnachten 2020: So hat Corona uns Menschen verändert
    Wie geht Weihnachten im Corona-Jahr 2020? «Einstein» zeigt, wie das Fest der Liebe in Zeiten von Distanzregeln aussehen könnte. Was es mit uns macht, dass seit Monaten Nähe und Berührung nicht mehr möglich sind. Und dass wir wegen der Maske die Mimik nicht mehr lesen können.
    Im Corona-Jahr 2020 wird Weihnachten so, wie es noch nie war: mit Abstand und Maske, Regeln und Einschränkungen. Das ist nur der vorläufige Höhepunkt der Entwicklungen seit Anfang Jahr. «Einstein» fragt: Was haben die neuen Regeln mit uns gemacht? Wie verändert es uns, dass Nähe und Berührung seit Monaten eingeschränkt sind? Was passiert, wenn wegen der Maske jegliche Mimik wegfällt und wir keine Emotionen mehr in Gesichtern ablesen können? Oder wenn wir wegen Corona unter Dauerstress stehen? «Einstein» mit den neusten Erkenntnissen zu den sozialen Folgen des Virus – und zur Frage: Wie geht Weihnachten mit dem Virus?
    37 min

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Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Das Wissensmagazin «Einstein» berichtet…