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Nun sind wir schon seit sieben Monaten „auf Sendung“ – und freuen uns, dass der Podcast auf so großes Interesse stößt. Immer wieder erreichen uns Fragen und Themenvorschläge. Mit unserer Kollegin Nina Barthel sprechen wir darüber, für welche Details im Projekt sich die Menschen entlang der Strecke besonders interessieren.
Diesmal haben wir uns Olaf Behr, den Vorsitzenden des Thüringer Landesverbandes von Pro Bahn e.V. ins Studio geholt. Der Verband vertritt die Interessen der Fahrgäste und schaut genau, was wir zwischen Weimar, Gera und Gößnitz planen und bauen, und welche Auswirkungen das für diejenigen hat, die heute und in Zukunft die Strecke als Passagiere nutzen.
Damit die Züge elektrisch fahren können, muss die Strecke mit einer Oberleitungsanlage ausgestattet werden. Doch wie kommt der Strom überhaupt an die Strecke? Und wie unterscheidet sich der Bahnstrom vom gewöhnlichen Haushaltsstrom? Darüber sprechen wir in unserem Podcast mit dem Bahnstrom-Experten unseres Projektteams.
Die Elektrifizierung der Bahnstrecke Weimar–Gera–Gössnitz als thüringischer Teil der Mitte-Deutschland-Verbindung ist der Abschluss eines Projektes, welches seit Mitte der 90er Jahre läuft. In drei Phasen wurde hier bereits viel geschafft, und auch die letzte Etappe hat es in sich. In der ersten Folge unseres Podcasts blicken wir auf das zurück, was bisher schon erreicht wurde.
Beim Ausbau der Bahnstrecke Weimar–Gera–Gößnitz spielt die Beteiligung der Öffentlichkeit eine ganz große Rolle. Was wird gebaut? Wie und wann wird gebaut? Welche Auswirkungen haben die Bauarbeiten auf die Menschen an der Strecke? Zu Gast in unserem Podcast ist diesmal Brit Ulrich, die für die Öffentlichkeitsbeteiligung im Projekt zuständig ist. Sie berichtet, wie ihre Arbeit aussieht, damit am Ende ein Projekt realisiert wird, mit dem möglichst alle Menschen in der Region zufrieden sind.
Wer ein Haus oder eine Garage bauen möchte, der weiß, dass ohne Baugenehmigung nichts geht. Aber was ist, wenn man eine ganze Bahnstrecke ausbauen möchte? In unserer neuen Podcast-Folge sprechen wir darüber, wie ein Genehmigungsverfahren für solch ein großes Bauvorhaben abläuft, und welche Möglichkeiten Betroffene haben, sich in das Verfahren einzubringen, um ihre Rechte geltend zu machen.
Im Projekt Weimar-Gera-Gößnitz werden modernste Planungsmethoden eingesetzt: So wurde beispielsweise vom Ilmviadukt in Weimar ein „digitaler Zwilling“ erstellt, um statische Nachweise zu erbringen oder zu zeigen, wie das Bauwerk mit neuer Fahrbahnplatte und der Oberleitung aussehen wird. Dieses Verfahren trägt die Bezeichnung „BIM“ – das steht für „Building Information Modelling“, also für die digitale Modellierung aller wichtigen Informationen und Eigenschaften eines Bauwerkes. Wie das funktioniert, und welche Vorteile damit verbunden sind, besprechen wir in dieser Podcast-Folge.
Ob Fledermäuse im Ilmviadukt oder Salamander im Zeitzgrund – bei den Arbeiten an der Bahnstrecke Weimar–Gera–Gößnitz sind viele Belange des Umwelt- und Naturschutzes zu berücksichtigen. In unserer neuen Podcast-Folge sprechen wir mit Denise Schmutzler, die im Projektteam als Umweltplanerin arbeitet und weiß, wie sich Tiere und Pflanzen am besten schützen lassen.
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