Emporkömmlinge

Emporkömmlinge

By EmporkömmlingeEducation
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Emporkömmlinge episodes

  • S9 E4:Ein Jahresabschluss über Grenzen, Identität und neues Wachstum

    Das Jahr neigt sich dem Ende zu und in dieser letzten Folge atmen wir noch einmal tief durch und ziehen gleichzeitig eine klare Linie. Wir blicken zurück, aber vor allem nach vorne. Dabei haben wir einen wichtigen Entschluss gefasst: Die Zeit, in der wir erklären, dass Rassismus existiert oder ob Kolonialismus noch wirkt, ist vorbei. Wir fangen nicht mehr bei Null an.

    Stattdessen nutzen wir diesen Raum für das, was wirklich zählt:

    • Selbstschutz als Priorität: Warum Grenzen zu setzen kein Angriff, sondern notwendige Selbstfürsorge ist.

    • Bildung & Selbstwert: Wie wir uns Wissen aneignen, um uns selbst zu ermächtigen, statt uns zu rechtfertigen.

    • Vom Reden ins Tun: Eine Einladung an euch, aktiv zu werden und euch ehrlich mit diesen Themen auseinanderzusetzen.

    Wir beenden dieses Jahr nicht mit Frust, sondern voller Optimismus. Wir wünschen uns gemeinsames Wachstum mit euch – lasst uns die alten Erklärmuster hinter uns lassen und mutig in die Zukunft schauen.

    Danke, dass ihr Teil unserer Reise seid. Auf uns, liebe Emporkömmlinge!

    15 min
  • S9 E3:Unsere Stimme, unsere Regeln: 3 Jahre Wachstum und Empowerment

    Drei Jahre sind vergangen, und wir sind lauter und stärker denn je. In dieser Episode blicken wir auf unsere persönliche und gemeinsame Reise zurück. Es ist eine Feier des „Emporkommens“ – trotz und wegen aller Widerstände.

    Wir teilen, wie wir unseren Selbstwert in den letzten Jahren gestärkt haben und warum Empowerment für uns kein Modewort, sondern Überlebensstrategie ist. Wir sprechen offen über:

    • Den Stolz auf unsere persönlichen Fortschritte.

    • Den Umgang mit Rassismus und die Rückgewinnung unserer Energie.

    • Die Kunst, Ressourcen zu managen, um den Kampf langfristig führen zu können.

    Hört rein, wenn wir darauf anstoßen, wer wir geworden sind und wer wir noch werden wollen.

    40 min
  • S9 E2: Ghana im Wandel: Eddys emotionale Rückkehr, Streetfood und der Ruf der Heimat

    In dieser Folge nimmt uns Eddy mit auf eine emotionale Reise in seine Heimat Ghana, ein Land, das sich rasant verändert hat. Neue Straßen und Gebäude lassen Kindheitserinnerungen verblassen, doch altbekannte Gefühle bleiben.

    Trost findet er im Vertrauten: den abenteuerlichen Busfahrten auf Schotterpisten, die an eine Achterbahn erinnern, und dem Krähen des Hahns, das ihn wie eh und je um fünf Uhr morgens weckt.

    Eddy schwärmt vom einzigartigen Streetfood, allen voran von seinem Lieblingsgericht Waakye mit der feurigen Soße Shito.

    Der Höhepunkt seiner Reise ist die tränenreiche Wiedervereinigung mit seiner Familie. Diese reinigende Reise öffnet ihm die Augen und lässt ihn eine tiefe Erkenntnis gewinnen: Er darf sich niemals zu weit von seinen Wurzeln entfernen.

    Für Eddy wird Ghana neu definiert – als ein unverzichtbarer Zufluchtsort. Eine Folge über Heimat, Identität und die Angst, zum Fremden zu werden.

    25 min
  • S9 E1: Decolonize Your Travel – Unterwegs in Ghana“

    In dieser Episode nehmen wir euch mit auf unsere Reise nach Ghana – ein Erlebnis voller Kontraste, Herausforderungen und Erkenntnisse.

    Wir sprechen über unsere ersten Eindrücke vor Ort, kulturelle Aha-Momente und wie sich das Ankommen für uns wie ein Nachhausekommen angefühlt hat. Gleichzeitig teilen wir offen, welche bürokratischen Hürden, gesundheitlichen Vorbereitungen und inneren Fragen uns begleitet haben: von Visa-Prozessen über Impfungen bis zur symbolischen Bedeutung von Mitbringseln für Verwandte.

    Aber diese Reise war mehr als ein Ortswechsel – sie war auch ein Perspektivwechsel.
    Wir reflektieren über Privilegien, Erwartungen und kulturelle Unterschiede – und darüber, was es bedeuten kann, Reisen dekolonial zu denken.

    Wie politisch ist es, zu reisen? Und wie können wir uns unterwegs bewusst aus kolonialen Denkmustern lösen?

    Taucht mit uns ein in persönliche Geschichten, kulinarische Erlebnisse, ehrliche Reflexionen – und in eine Diskussion darüber, warum Reisen mehr sein kann als Tourismus.

    53 min
  • S9 E1: „Decolonize Your Travel – Unterwegs in Ghana“

    In dieser Episode nehmen wir euch mit auf unsere Reise nach Ghana – ein Erlebnis voller Kontraste, Herausforderungen und Erkenntnisse.

    Wir sprechen über unsere ersten Eindrücke vor Ort, kulturelle Aha-Momente und wie sich das Ankommen für uns wie ein Nachhausekommen angefühlt hat. Gleichzeitig teilen wir offen, welche bürokratischen Hürden, gesundheitlichen Vorbereitungen und inneren Fragen uns begleitet haben: von Visa-Prozessen über Impfungen bis zur symbolischen Bedeutung von Mitbringseln für Verwandte.

    Aber diese Reise war mehr als ein Ortswechsel – sie war auch ein Perspektivwechsel.
    Wir reflektieren über Privilegien, Erwartungen und kulturelle Unterschiede – und darüber, was es bedeuten kann, Reisen dekolonial zu denken.

    Wie politisch ist es, zu reisen? Und wie können wir uns unterwegs bewusst aus kolonialen Denkmustern lösen?

    Taucht mit uns ein in persönliche Geschichten, kulinarische Erlebnisse, ehrliche Reflexionen – und in eine Diskussion darüber, warum Reisen mehr sein kann als Tourismus.

    53 min
  • S8 E2: Postkoloniale Perspektiven in der Bildung

    In dieser Folge diskutieren wir die Themen Identität, Schule und Empowerment. Wir reflektieren über unsere eigenen Erfahrungen in der Schule und Universität, beleuchten die postkolonialen Strukturen, die die Bildung beeinflussen, und kritisieren die eurozentrischen Narrative, die in Lehrplänen vorherrschen. Wir betonen die Notwendigkeit von Empowerment und Repräsentation in Schulen, um soziale Ungerechtigkeiten zu bekämpfen und eine inklusive Bildung zu fördern.

    48 min
  • S8 E1: Identität im Wandel: Wer bin ich?

    In dieser Folge diskutieren wir die komplexe Frage der Identität, insbesondere im Kontext von Migration und Rassismus. Wir reflektieren über unsere eigenen Erfahrungen mit Fremdzuschreibungen, Stigmatisierung und der Rolle der Sprache in der Identitätsbildung. Die Diskussion beleuchtet, wie struktureller Rassismus die Sichtbarkeit von Menschen mit internationaler Familiengeschichte beeinflusst und wie wichtig es ist, die eigene Geschichte selbst zu erzählen.

    47 min
  • S7 E3: Sündenböcke – Wie Gesellschaften Schuld produzieren, statt Probleme zu lösen

    In dieser Folge tauchen wir tief in das Phänomen der Sündenböcke ein: Warum neigen Gesellschaften dazu, Schuld bei bestimmten Gruppen abzuladen, anstatt Probleme anzugehen? Wir beleuchten die historischen Wurzeln des Begriffs, die psychologischen Mechanismen hinter dieser Dynamik und wie sie heute wirkt – etwa in Debatten über Flüchtlinge oder soziale Ungleichheit. Mit persönlichen Erfahrungen und historischen Beispielen zeigen wir, wie diese Muster Diskriminierung verstärken und echte Lösungen blockieren.

    Am Ende geht es um die Frage: Wie können wir Verantwortung übernehmen, statt Schuld zuzuweisen? Eine Diskussion über Macht, Bildung und den Mut, Veränderung selbst in die Hand zu nehmen.

    Tubâ & Eddy

    35 min
  • S7 E2: Zwischen Diskriminierung, psychischer Gesundheit und Radikalisierung – Wo die Gesellschaft versagt

    Wie beeinflusst Rassismus das Sicherheitsgefühl von Menschen mit internationaler Familiengeschichte? Warum werden psychische Erkrankungen oft übersehen oder stigmatisiert? Und wie hängen gesellschaftliche Ausgrenzung und Radikalisierung zusammen? In dieser Folge sprechen wir über strukturelle Probleme, politische Versäumnisse und die Frage, welche Veränderungen notwendig wären, um langfristig etwas zu verbessern.

    Eure Emporkömmlinge

    Tubâ und Eddy

    52 min
  • S7 E1: Amerikas dunkles Erbe: Lynchmorde, Rassismus und der Kampf um Erinnerung

    Lynchmorde, systematische Gewalt und die bewusste Entmenschlichung Schwarzer Menschen. Die Geschichte des Rassismus in den USA ist brutal und gleichzeitig tief in den Strukturen der Gesellschaft verankert. Doch wer erzählt diese Geschichte? Wer wird gehört, und wer wird bis heute zum Schweigen gebracht?


    In dieser Folge nehmen wir euch mit auf eine Reise durch die verdrängten Kapitel der amerikanischen Geschichte, gestützt auf die Bücher Stamped from the Beginning von Ibram X. Kendi und The Humanity Archive von Jermaine Fowler. Wir sprechen über den grausamen Lynchmord an Sam Holt, die perfiden Mechanismen rassistischer Narrative und darüber, wie sich diese Gewalt bis heute in systemischem Rassismus, Polizeigewalt und sozialer Ungleichheit fortsetzt.


    Besonders wichtig ist uns die Perspektive Schwarzer Frauen, deren Erfahrungen in der Geschichtsschreibung oft übersehen werden. Wir beleuchten, wie Schwarze Frauen nicht nur Opfer doppelter Unterdrückung wurden, sondern auch an vorderster Front für Gerechtigkeit kämpften.


    Diese Folge wird unbequem, wütend machen und hoffentlich inspirieren. Denn Geschichte ist nicht nur Vergangenheit. Sie wirkt bis heute nach.


    Danke fürs Zuhören!

    Eure Emporkömmlinge

    Tubâ und Eddy

    49 min

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