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Boss-Typ #1: Der Patriarch
Der Patriarch regiert und steuert wie ein König, hierarchisch von oben nach unten. Der Patriarch als Chef fordert die absolute Loyalität seiner Mitarbeiter, sowohl zu ihm als auch zu seiner Abteilung oder zu seinem Unternehmen. Umgekehrt ist er zu 100% loyal zu seinen Mitarbeitern. Er wurde geprägt durch eine traditionelle Schule und ist geprägt von klassischen Werten, einem autokratischen Führungsstil und entstammt überwiegend aus der Baby- Boomer-Generation (1946-1964).
Boss-Typ #2: Der Tausendsassa
Der Tausendsassa hat immer mehrere Töpfe am Kochen, wobei mindestens ein oder zwei Töpfe am Überlaufen sind. Er hat immer mehrere Aufgaben, die er selbst bewältigen kann und spielt von morgens bis abends nur Feuerwehr. Oftmals werden gleichzeitig mehrere Sachen begonnen, aber dafür wenige bis zum Ende gebracht. Rein in die Kartoffeln und dann wieder schnell raus aus den Kartoffeln ist an der Tagesordnung. In seiner Nähe herrscht eigentlich immer Anspannung und Hektik pur und man wird selbst ganz nervös und hippelig. Der Tausendsassa ist immer auf dem Sprung und er kommt kaum zur Ruhe.
Boss-Typ #3: Das Problem-Trüffelschwein
Einer der schwierigsten und unangenehmsten Vorgesetzten überhaupt: Wenn du ein „NEIN“ brauchst und willst wissen, wie es nicht geht, geh auf direktem Weg zum Problem-Trüffelschwein, denn er findet zu jeder Lösung ein passendes Problem. Er diskutiert ständig über drohende Probleme, die dann doch nicht eintreffen. Das schlimmstmögliche Szenario ist gerade gut genug für unser Problem-Trüffelschweinchen.
Unter dem Klammeraffenmanager finden sich häufig frischgebackene Führungskräfte, also jene, die von der Fachkraft zur Führungskraft emporsteigen. Sie meinen, auch mit der neuen Führungsrolle noch immer alles selbst machen zu müssen, denn deswegen sind sie ja befördert worden und man will natürlich auch nicht den Anschluss verlieren.
#5 Lord „Du-weißt-schon-wer“
Unter diesem ungemütlichen und egozentrischen Zeitgenossen zu arbeiten, bedeutet einen Arbeitstag mit Zuckerbrot und Peitsche zu verbringen. Das Zuckerbrot kommt dabei gemessen an der Peitsche eher selten vor. Betritt unsere extrem autoritäre Führungskraft den Raum, wird es in der Umgebung gefühlt sofort 15 Grad kälter.
Seine höchste Glückseligkeit ist es, seinem heiß geliebten Chef zu apportieren. Er führt alles aus, was sein Chef verlangt, um ihm zu gefallen. Er redet 1:1 alles nach wie ein Papagei. Er will es seinen Chef von vorne bis hinten Recht machen. Er genießt so oft es nur geht die Nähe des Chefs und brüstet sich vor seinen Mitarbeiter immer wieder, dass er ja so ein inniges und tolles Verhältnis zu seinem Chef hat. Der obrigkeitshörige Genosse führt ohne zu Fragen oder richtig verstanden zu haben aus, sinnbildlich wie der Feldmarschall von Sissi und Kaiser Franz:
„Selbstverständlich, Herr Kaiser!“