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Als Neunjährige muss Marie Kresbach zusehen, wie ihre Eltern und nahe Verwandte brutal ermordet werden. In ihrer Heimat Ruanda tobt ein erbarmungsloser Völkermord. Auf der Flucht hat Marie einen Traum: Eine Lichtgestalt nimmt sie tröstend in die Arme und sagt: „Hab keine Angst, du wirst überleben, ich bin bei dir.“ Tatsächlich überlebt sie, doch innerlich ist sie verbittert und zutiefst verwundet. Erst eine erneute übernatürliche Begegnung hilft ihr, die traumatischen Erlebnisse zu überwinden.
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Schon als Kind stellt sie sich manchmal vor, dass ihr Herz stehen bleibt. Katrin Naunin hat Angst zu sterben. Albträume und Ängste plagen sie. Auch später als erwachsene Frau. Einen großen Schock erlebt sie, als ihre Mutter plötzlich als Notfall ins Krankenhaus muss. An ihrem Sterbebett hat Katrin Naunin das Gefühl, ins Bodenlose zu fallen. Doch mitten in ihrer größten Angst eröffnet sich ihr – völlig unerwartet – eine ganz neue Perspektive.
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Als er sieben Jahre alt ist, erlebt Patrick Nastarowicz etwas, das sein Vertrauen in seine Eltern bis ins Mark erschüttert. Nach dieser traumatischen Erfahrung verliert er jeden Halt, jede Sicherheit. Er sucht nach Aufmerksamkeit, rebelliert und trinkt zu viel. Immer wieder fährt er auch alkoholisiert Auto und bringt sich und andere in Gefahr. Nach mehreren Unfällen landet er schließlich im Gefängnis. Doch ausgerechnet dort beginnt eine Beziehung, durch die er endlich Liebe und Geborgenheit findet.
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Er ist voller Hass und will nur noch eins: Seine Vergangenheit in Iran zurücklassen und neu anfangen. Schon oft war Alireza Azizikordi auf der Flucht vor Gewalt – zuerst sind es seine Eltern, dann die iranische Polizei. In Deutschland soll alles besser werden, dafür tut er alles. Er stellt einen Asylantrag, büffelt die Sprache, sucht nach Arbeit. Und nun erlebt er diesen brutalen Angriff im Asylbewerberheim. Seine Mitbewohner drohen sogar, ihn zu töten. Wo soll er bloß hin? Wo ist sein Zuhause?
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Sie freut sich auf ihr Baby, doch dann sagt ihre Ärztin: „Ihr Kind wird einen offenen Rücken haben und nie laufen können.“ Anna Unrau entscheidet sich ganz bewusst für ihr Kind und will ihm alles geben. Doch in die Vorfreude mischt sich immer mehr Angst vor der Zukunft. Als ihr Baby auf der Welt ist braucht es eine OP nach der anderen und muss schließlich auch am Gehirn operiert werden. Anna wird immer verzweifelter. Ihre Gefühle sind im freien Fall – bis zu einem unerwarteten Hoffnungsschimmer.
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Er diskutiert für sein Leben gern und genießt dabei seine Überlegenheit. Naive Christen und ihr Glaube sind für Jan Brechlin die liebsten Opfer. Gott ist für den wortgewandten jungen Mann nichts mehr als eine nette Idee. Jahre später: Verzweifelt, vollgepumpt mit Drogen und mit einem Bein im Gefängnis betet er mit letzter Kraft sein erstes Gebet. Für das, was dann passiert, fehlen Jan zum ersten Mal die Worte.
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Sie fühlt sich immer irgendwie falsch und fehl am Platz. Dass sie ADHS hat, wird lange nicht erkannt. Als Jugendliche wird Lena Fleddermann deswegen gemobbt. Sie hat Angst, isoliert sich immer mehr. Ihr Selbsthass wird immer größer. Schließlich rutscht sie in eine lebensgefährliche Essstörung. Erst eine übernatürliche Begegnung bei einer Exkursion bringt eine Veränderung ins Rollen.
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„Ich habe dir das Leben geschenkt. Deswegen habe ich das Recht, dir das Leben zu nehmen.“ Diesen Satz hört Zada Wagner sehr oft – und zwar von ihrer eigenen Mutter. Es gibt etliche Regeln, die sie befolgen muss und wenn sie nicht gehorcht, bringt sie Schande über die Familie. Vor allem, als sie sich in einen deutschen Mann verliebt, kennt die Familie keine Gnade. Sie wird verstoßen. Doch die Narben der Vergangenheit und ihre Sehnsucht nach Freiheit bleiben.
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„Du bist zu nichts zu gebrauchen!“ Das hört Eva Merg als Kind oft. Als sie fünf Jahre alt ist, erkrankt ihre Oma an Krebs. Plötzlich muss es im Haus ruhig sein. Ihre Mutter ist rund um die Uhr mit der Pflege beschäftigt, für Eva bleibt keine Zeit mehr. Ihr fröhliches Wesen ist plötzlich störend, sie soll funktionieren. Als sie älter wird, sucht Eva die fehlende Annahme bei Männern. Doch statt der erhofften Liebe und Nähe erlebt sie viel Ablehnung. Bis eines ihrer Abenteuer sie wachrüttelt.
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Ringo kommt als Junge zur Welt. Doch seine Mutter wollte ein Mädchen, deswegen wird er als Kind so behandelt. Er hat lange Haare, trägt Kleider. Das ändert sich erst, als er mit drei Jahren in den Kindergarten kommt. Was aber bleibt, ist das Gefühl, „irgendwie falsch“ zu sein. Dieses Gefühlschaos zieht sich durch sein Leben und treibt ihn schließlich in eine Drogensucht, die ihn fast umbringt. Seine Identität findet er erst viele Jahre später in einer Gefängniszelle.
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