Ergebnisorientiert - Der Podcast von und mit Ernst Crameri

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By Ernst CrameriBusinessCareersManagement
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  • 3164 Die Freiheit des Nein-Sagens

    3164 Die Freiheit des Nein-Sagens

    Nein, ich muss gar nichts mehr.

    Sag diesen Satz einmal laut:

    Wie fühlt sich das an?

    Stell dir vor, du bist frei von diesem ständigen Druck. Du musst nicht immer funktionieren, nicht jedem Wunsch nachkommen und nicht jede Aufgabe sofort erledigen.

    Wie oft sagst du:

    „Ich muss noch schnell …"

    „Ich muss unbedingt …"

    „Eigentlich möchte ich Nein sagen, aber das kann ich nicht."

    Du lebst permanent im Modus „Ich muss". Doch dieser Zustand brennt dich langsam aus. Irgendwann funktionierst du nur noch und sagst: „Ich kann nicht mehr. Ich bin am Ende."

    Warum?

    Weil du immer wieder Ja sagst, obwohl du Nein meinst.

    Dein Körper wird müde, deine Seele ruft nach Hilfe und trotzdem sagst du: „Ich habe jetzt keine Zeit für meine Gesundheit. Das mache ich später in Ruhe."

    Doch dieses „später" kommt häufig nie.

    Du bleibst getrieben. Der Chef, die Kunden, die Kinder, der Partner, die Eltern und das gesamte Umfeld erwarten etwas von dir.

    Doch wo bleibst du?

    Stell dir noch einmal vor: Du musst gar nichts mehr.

    Jetzt kommt vielleicht sofort der Gedanke: „Aber ich muss doch!"

    Dann prüfe genau: Musst du wirklich? Oder gibt es eine andere Lösung?

    Analysiere dein Leben ehrlich:

    Was musst du tatsächlich tun?

    Was glaubst du nur tun zu müssen?

    Was kannst du verändern?

    Was darfst du abgeben?

    Was gehört überhaupt nicht mehr zu deinem Leben?

    Viele Menschen sagen: „Ich habe keine Lösung."

    Doch das ist eine Bankrotterklärung. Es gibt fast immer eine Möglichkeit, etwas zu verändern. Die Frage ist nur, ob du bereit bist, sie zu suchen und umzusetzen.

    Manchmal sehen wir vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Wir funktionieren jahrelang, werden älter und erkennen irgendwann: Das war gar nicht das Leben, das ich führen wollte.

    Dann kommen die Sätze:

    „Hätte ich das früher gewusst."

    „Hätte ich damals den Mut gehabt."

    „Hätte ich mich nur anders entschieden."

    Doch irgendwann ist es zu spät für ein „Hätte".

    Nimm dein Leben jetzt in die Hand.

    Es geht nicht darum, was andere Menschen tun. Es geht nur um dich. Um dein Leben, deine Entscheidungen und deine Freiheit.

    Ende August gehen wir in St. Moritz zweieinhalb Tage lang genau diesen Fragen nach:

    Was musst du wirklich?

    Was musst du nicht mehr?

    Wo darfst du Nein sagen?

    Wie kannst du dein Leben frei und selbstbestimmt gestalten?

    Das wird eine spannende und großartige Reise. Ich freue mich auf dich.

    Sei dabei.

    Tschüss, bye-bye, dein Ernst.

    Und vergiss nicht: Du musst gar nichts mehr.

    #Freiheit #NeinSagen #Selbstbestimmung #GrenzenSetzen #Loslassen #Eigenverantwortung #Veränderung #Lebensfreude #StMoritz #podcast #ergebnisorientiert #ernstcrameri Wenn du Ernst Crameri im Video sehen willst, in unterschiedlichen Umgebungen, schaue es dir jetzt hier an https://www.youtube.com/user/ErnstCrameri

    Hier findest du das aktuelle Seminar: https://bit.ly/NEIN-Seminar-Podcast

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    7 min
  • 3163 Klarheit darüber, was du nicht willst

    3163 Klarheit darüber, was du nicht willst

    Ein klares Nein zu all dem, was du nicht mehr willst.

    Lass dir diesen Satz einmal auf der Zunge zergehen. Und dann nimm dir ein Blatt Papier. Zieh in der Mitte einen Strich.

    Links schreibst du auf: Was will ich nicht mehr?

    Rechts schreibst du auf: Was will ich stattdessen?

    Schreib alles auf. Menschen, Situationen, Gewohnheiten, Beziehungen, Aufgaben und Belastungen. Sei ehrlich mit dir.

    Das ist eine der wichtigsten Aufgaben überhaupt: Zu dir selbst zu finden und zu deinen Bedürfnissen zu stehen.

    Viele Menschen tun genau das nicht. Sie passen sich an, wollen niemanden enttäuschen und versuchen, überall gut anzukommen.

    Je stärker du dich anpasst, desto mehr verlierst du dich selbst.

    Dieses Liebkindsein kostet dich unglaublich viel Energie. Du stellst deine Wünsche zurück, verbiegst dich für andere und hoffst, dass man es dir irgendwann dankt.

    Oft passiert genau das Gegenteil.

    Man nimmt deinen Einsatz als selbstverständlich hin. Manche nutzen dich sogar aus. Und du machst weiter, weil du Angst hast anzuecken oder nicht mehr geliebt zu werden.

    Du kannst nicht Everybody's Darling sein.

    Wenn du es allen recht machen willst, wirst du schnell zum Spielball der anderen. Jeder fordert etwas von dir und du funktionierst.

    Wie lange willst du das noch mitmachen?

    Eine Frau sagte mir kürzlich: „Ich weiß nicht, wie lange ich das mit meinem Mann noch aushalte. Er drangsaliert mich, spricht kein liebes Wort mehr und alles muss nach seiner Pfeife gehen."

    Das Problem war: Genau das hatte sie mir bereits zwei Jahre zuvor erzählt.

    Viele Menschen berichten immer wieder von denselben Problemen, verändern aber nichts. Sie setzen keine Grenzen und hoffen, dass sich der andere irgendwann von allein ändert.

    Dein Leben verändert sich erst, wenn du handelst.

    Setze deinem Partner klare Grenzen. Setze Grenzen im Beruf, gegenüber Kunden, Nachbarn, Eltern und Kindern. Setze auch dir selbst Grenzen.

    Dafür musst du wissen, was du willst.

    Es reicht nicht, ständig zu sagen: „Das will ich nicht." Du brauchst ein klares Bild davon, wie dein Leben stattdessen aussehen soll.

    Was willst du erleben?

    Wie möchtest du behandelt werden?

    Was gibt dir Energie?

    Was gehört nicht mehr zu deinem Leben?

    Wenn du diese Fragen beantworten kannst, bekommst du die Kraft, konsequent Nein zu sagen.

    Andernfalls bleibst du der Spielball anderer Menschen. Du opferst dich für die Familie, die Arbeit und dein Umfeld auf – und irgendwann bist du erschöpft, enttäuscht und ausgebrannt.

    Dein Leben duldet keinen Aufschub.

    Lerne dich endlich besser kennen und setze klare Grenzen, komm Ende August nach St. Moritz.

    Für die ersten vier Teilnehmer gibt es einen besonderen Spezialpreis. Danach wird es schrittweise teurer. Hier findest du das aktuelle Seminar: https://bit.ly/NEIN-Seminar-Podcast

    Warte nicht darauf, dass sich dein Leben irgendwann verändert. Entscheide dich jetzt.

    Alles Liebe für dich.

    Tschüss, bye-bye, dein Ernst.

    #Klarheit #NeinSagen #GrenzenSetzen #Selbstbestimmung #Selbstachtung #Veränderung #Lebensziele #Eigenverantwortung #StMoritz #podcast #ergebnisorientiert #ernstcrameri Wenn du Ernst Crameri im Video sehen willst, in unterschiedlichen Umgebungen, schaue es dir jetzt hier an https://www.youtube.com/user/ErnstCrameri

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    7 min
  • 3162 Achtung vor Kollegenschweinen

    3162 Achtung vor Kollegenschweinen

    Ich weiß, das Wort „Kollegenschweine" ist hart. Es ist umgangssprachlich und steht hier symbolisch für Menschen, die sich bewusst unkollegial verhalten.

    Kennst du solche Kollegen?

    Sie lassen dich für sich arbeiten, drücken dir ständig neue Aufgaben aufs Auge, reden hinter deinem Rücken und beschweren sich beim Chef. Sie machen dir das Arbeitsleben schwer und nutzen deine Hilfsbereitschaft aus.

    Dann heißt es schnell: „Ich werde gemobbt."

    Natürlich tragen diejenigen Verantwortung, die dich schlecht behandeln. Aber du musst trotzdem anfangen, klare Grenzen zu setzen. Solange du immer Ja sagst, alles herunterschluckst und versuchst, es allen recht zu machen, wird sich nichts verändern.

    „Kannst du das noch schnell erledigen?"

    Eigentlich willst du Nein sagen. Trotzdem machst du es.

    Warum? Vielleicht hast du Angst, nicht mehr gemocht zu werden. Vielleicht befürchtest du, dass dir später niemand mehr hilft oder dass schlecht über dich gesprochen wird.

    Doch genau dadurch wirst du immer mehr zum Fußabtreter der Abteilung. Alle laden ihre Arbeit bei dir ab und verlassen sich darauf, dass du schon funktionieren wirst.

    Hör auf, dich für andere selbst aufzugeben.

    Wenn du ständig Aufgaben übernimmst, die gar nicht zu deinem Bereich gehören, bleibt deine eigene Arbeit liegen. Danach musst du Überstunden machen und bekommst möglicherweise sogar Ärger vom Chef, weil deine Aufgaben nicht erledigt sind.

    Du warst für alle da, nur nicht für dich selbst.

    Das führt zu Frust, Erschöpfung und dauerhaftem Stress. Du gehst ungern zur Arbeit, kommst abends völlig ausgelaugt nach Hause und handelst ständig gegen deine eigenen Bedürfnisse.

    Frag dich ehrlich:

    Wie oft helfen dir diese Kollegen wirklich?

    Wie oft bist nur du derjenige, der einspringt?

    Wie lange möchtest du dieses Spiel noch mitmachen?

    Natürlich müssen Kollegen zusammenarbeiten. Aber Zusammenarbeit bedeutet nicht, dass einer alles erledigt und die anderen sich darauf ausruhen.

    Du darfst sagen:

    „Nein, das gehört nicht zu meinen aktuellen Aufgaben."

    „Nein, ich muss zuerst meine eigene Arbeit fertigstellen."

    „Nein, dafür habe ich heute keine Kapazität."

    Das ist nicht unkollegial. Das ist Selbstschutz.

    Wichtig ist, dass du ruhig, klar und konsequent bleibst. Du musst nicht aggressiv werden. Aber du darfst deutlich zeigen: Bis hierher und keinen Schritt weiter.

    Nein zu sagen ist Übungssache. Wenn du jahrelang automatisch zugestimmt hast, wirst du dieses Muster nicht an einem Tag verändern. Du musst es trainieren.

    Ende August findet deshalb in St. Moritz ein zweieinhalbtägiges Trainingscamp statt. Dort üben wir, klare Grenzen zu setzen, sicher Nein zu sagen und ohne Angst für dich einzustehen.

    Für die ersten vier Anmeldungen gibt es einen Spezialpreis. Danach wird es schrittweise teurer. Hier findest du das aktuelle Seminar: https://bit.ly/NEIN-Seminar-Podcast

    Hör auf, nur für andere zu funktionieren. Steh zu dir und erschaffe dir ein starkes, freies Leben.

    Tschüss, bye-bye, dein Ernst.

    #Kollegen #Arbeitsplatz #GrenzenSetzen #NeinSagen #Mobbing #Selbstachtung #Selbstschutz #Arbeitsleben #StMoritz #podcast #ergebnisorientiert #ernstcrameri Wenn du Ernst Crameri im Video sehen willst, in unterschiedlichen Umgebungen, schaue es dir jetzt hier an https://www.youtube.com/user/ErnstCrameri

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    7 min
  • 3161 Eins nach dem anderen

    3161 Eins nach dem anderen

    Eins nach dem anderen.

    Kennst du das? „Ich muss noch schnell dies erledigen. Ich muss noch schnell jenes machen." Gleichzeitig kommen immer neue Fragen:

    „Kannst du das noch übernehmen?"

    „Kannst du hier noch schnell helfen?"

    „Kannst du das auch noch erledigen?"

    Was entsteht daraus? Hektische Betriebsamkeit.

    Je hektischer du wirst, desto mehr verlierst du den Überblick. Du beginnst vieles gleichzeitig, bringst immer weniger zu Ende und irgendwann endet alles im Chaos. Im schlimmsten Fall brennst du langsam aus.

    Besonders Mütter und Väter leisten jeden Tag unglaublich viel. Familie, Kinder, Partnerschaft, Eltern, Schwiegereltern, Freunde, Beruf und Haushalt, von allen Seiten kommen Erwartungen und Aufgaben.

    Doch wann hattest du zuletzt eine echte Auszeit?

    Wann hattest du einen halben Tag nur für dich?

    Wann konntest du einfach die Seele baumeln lassen, ohne dass sofort wieder jemand etwas von dir wollte?

    Viele Menschen sind dauerhaft im Stressmodus. Auch das Handy hält sie ständig in Alarmbereitschaft. Sie sind immer erreichbar, weil ja etwas Wichtiges passieren könnte.

    Immer erreichbar zu sein bedeutet nicht, immer verfügbar sein zu müssen.

    Eines deiner wichtigsten Wörter muss deshalb Nein sein.

    „Nein, jetzt nicht."

    „Nein, heute schaffe ich das nicht."

    „Nein, hier ist meine Grenze."

    Es geht nicht darum, niemandem mehr zu helfen. Es geht darum, nicht jede Verantwortung automatisch selbst zu übernehmen.

    Auch Kinder dürfen lernen, Verantwortung zu tragen. Nehmen Eltern alles ab, werden Kinder nicht automatisch selbstständig.

    Viele sagen: „Mein Kind soll es einmal besser haben als ich."

    Doch besser bedeutet nicht, dass einem Kind alles abgenommen wird. Selbstständigkeit ist ebenfalls ein Geschenk.

    Frag dich deshalb:

    Muss ich wirklich jede Fahrt übernehmen?

    Muss ich jedes Problem lösen?

    Muss ich immer sofort reagieren?

    Welchen Preis zahlst du dafür?

    Wenn du dauerhaft über deine Grenzen gehst, zahlst du möglicherweise mit deiner Gesundheit, deiner Lebensfreude und deiner Zeit.

    Dein Leben ist nicht unendlich.

    Viele sagen: „Ich habe keine Zeit, solange die Kinder klein sind." Später heißt es: „Jetzt muss ich mich um die Enkel kümmern." Irgendwann ist dann der Satz: „Jetzt bin ich zu alt." Dann ist es zu spät.

    So wird das eigene Leben immer weiter verschoben.

    Dein Leben findet aber jetzt statt.

    Prüfe genau: Was ist wirklich wichtig? Was kann warten? Was muss vielleicht gar nicht mehr von dir erledigt werden?

    Ende August gehen wir in St. Moritz genau diesen Fragen nach. Du lernst, klare Prioritäten zu setzen, Grenzen zu ziehen und dein Leben wieder bewusster zu gestalten.

    Du machst das nicht für mich. Du machst es für dich.

    Tschüss, bye-bye, dein Ernst.

    #EinsNachDemAnderen #StressReduzieren #GrenzenSetzen #NeinSagen #Selbstfürsorge #Prioritäten #Lebensfreude #podcast #ergebnisorientiert #ernstcrameri

    6 min
  • 3160 Nein zu deinem Chef

    3160 Nein zu deinem Chef

    Sage auch deinem Chef gegenüber öfter einmal Nein.

    Natürlich geht es nicht darum, trotzig zu reagieren oder Aufgaben grundsätzlich abzulehnen. Es geht darum, klar zu kommunizieren, Prioritäten zu setzen und deine eigenen Grenzen zu kennen.

    Du hast ein bestimmtes Aufgabengebiet. Gleichzeitig wünsche ich dir, dass du in einer Firma mit einer echten Vision arbeitest. Eine Firma sollte innovativ sein, neue Dinge ausprobieren und sich weiterentwickeln. Arbeit darf Freude machen. Es sollte etwas bewegt werden und nicht jeden Tag nur das gleiche 08/15-Programm ablaufen.

    Schwierig wird es jedoch, wenn ständig neue Aufgaben auf deinem Tisch landen:

    „Könntest du das noch schnell erledigen?"

    „Könntest du hier noch kurz helfen?"

    „Könntest du das bitte vorziehen?"

    Gerade wenn ein Chef viele neue Ideen hat, kann ein Mitarbeiter schnell den Überblick verlieren. Du beginnst eine Aufgabe, wirst unterbrochen und sollst sofort etwas anderes erledigen. Kurz darauf kommt schon der nächste Auftrag.

    Am Ende fragt der Chef möglicherweise: „Warum ist die erste Aufgabe noch nicht fertig?"

    Genau hier musst du lernen, klar zu kommunizieren.

    Du kannst zum Beispiel sagen:

    „Ich bearbeite gerade diese Aufgabe. Soll ich sie zuerst fertigstellen oder soll die neue Aufgabe jetzt Vorrang haben?"

    Oder:

    „Gerne übernehme ich das. Welche meiner bisherigen Aufgaben darf dafür warten?"

    Das ist kein unhöfliches Nein. Es ist ein verantwortungsvolles Nein. Du stellst sicher, dass dein Chef die Prioritäten festlegt und dass nicht alles gleichzeitig von dir erwartet wird.

    Ein einfaches „Nein, mache ich nicht" wäre möglicherweise trotzig und wenig konstruktiv. Ein klares, begründetes Nein zeigt dagegen, dass du zuverlässig arbeitest und deine Aufgaben ernst nimmst.

    Grenzen zu setzen, bedeutet nicht, die Arbeit zu verweigern. Grenzen zu setzen bedeutet, Verantwortung für die Qualität deiner Arbeit zu übernehmen.

    Ich wünsche dir, dass du in einer Firma arbeitest, in der du respektiert wirst, von deinem Chef, deinen Kollegen und den Kunden. Respekt auf Augenhöhe ist eine wichtige Voraussetzung für gute Arbeit.

    Du solltest nicht jeden Freitag denken:

    „Endlich ist Wochenende."

    „Endlich habe ich meine Ruhe."

    „Hoffentlich kommt bald der nächste Urlaub."

    Natürlich darfst du dich auf deine Freizeit freuen. Wenn du aber jeden Arbeitstag nur noch überstehen möchtest, solltest du genau hinschauen, was nicht mehr stimmt.

    Am Ende wirst du auch daran gemessen, was du tatsächlich bewegt und abgeschlossen hast. Sagst du zu jeder neuen Aufgabe Ja, aber nichts mehr konzentriert fertigstellen kannst, hilft das weder dir noch dem Unternehmen.

    Fehlende Grenzen führen häufig zu Frust, Überforderung und dauerhaftem Stress. Vielleicht gehst du irgendwann nur noch widerwillig zur Arbeit. Vielleicht schläfst du schlecht oder fühlst dich ständig erschöpft.

    Warte nicht darauf, dass andere deine Überforderung von allein bemerken.

    Wenn du keine Grenzen setzt, wissen andere möglicherweise gar nicht, dass deine Belastungsgrenze längst erreicht ist. Menschen orientieren sich häufig daran, was du zulässt und wie viel du immer wieder übernimmst.

    Das gilt gegenüber dem Chef genauso wie gegenüber Kollegen, Mitarbeitern oder der Familie.

    Deshalb ist es wichtig zu lernen, rechtzeitig Stopp zu sagen. Nicht aggressiv, nicht beleidigt und nicht respektlos, sondern klar und sachlich.

    „Das schaffe ich heute nicht mehr in der notwendigen Qualität."

    „Dafür benötige ich mehr Zeit."

    „Bitte sagen Sie mir, welche Aufgabe jetzt Priorität hat."

    „Diese zusätzliche Aufgabe kann ich übernehmen, wenn eine andere verschoben wird."

    Solche Sätze schaffen Klarheit.

    Ein ehrliches Nein ist oft besser als ein überfordertes Ja.

    Du darfst deine Arbeit engagiert machen. Du darfst dich einbringen, neue Ideen unterstützen und Verantwortung übernehmen. Aber du musst nicht alles gleichzeitig tragen.

    Ende August gehen wir in St. Moritz genau solchen Fragen nach. Wie setzt du klare Grenzen? Wie kommunizierst du deine Bedürfnisse? Wie stehst du zu dir, ohne ständig Angst vor den Reaktionen anderer zu haben?

    Für die ersten vier Plätze gibt es einen besonderen Seminarpreis von 497 Euro. Hier findest du das aktuelle Seminar: https://bit.ly/NEIN-Seminar-Podcast

    Jetzt liegt die Entscheidung bei dir. Finde zu dir und gestalte dir ein traumhaftes, schönes Leben.

    Tschüss, bye-bye, dein Ernst.

    #GrenzenSetzen #NeinSagen #Beruf #Arbeitsleben #Selbstachtung #Überforderung #Kommunikation #Eigenverantwortung #StMoritz #podcast #ergebnisorientiert #ernstcrameri

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    7 min
  • 3159 Wie lange willst du dich noch verbiegen?

    3159 Wie lange willst du dich noch verbiegen?

    Wie lange willst du dich noch für andere Menschen verbiegen? Wie lange willst du noch versuchen, es allen recht zu machen? Sie wollen etwas nicht, dann sagen sie Nein. Wie lange willst du noch besonders lieb und nett sein, nur damit dich möglichst jeder mag?

    Vielleicht hast du längst gemerkt: verbiegst und je stärker du versuchst, nirgendwo anzuecken, desto mehr entfernst du dich von dir selbst.

    Hinter diesem Verhalten steckt häufig der tiefe Wunsch, geliebt zu werden.

    Vielleicht hättest du dir von deinen Eltern mehr Liebe und Anerkennung gewünscht. Vielleicht hast du als Kind nicht die Nähe bekommen, die du gebraucht hättest. Dadurch kann ein Mangel entstehen, den du später krampfhaft durch andere Menschen auszugleichen versuchst.

    In der Partnerschaft, im Beruf, bei deinen Kindern oder gegenüber deinen Eltern: Du strengst dich an, passt dich an und hoffst, endlich die Liebe und Anerkennung zu bekommen, die dir fehlen.

    Doch zuerst beginnt die Liebe bei dir selbst.

    Du musst lernen, dich selbst anzunehmen, zu achten und zu lieben. Solange du deinen eigenen Wert davon abhängig machst, wie andere auf dich reagieren, wirst du ihnen immer hinterherlaufen.

    Dann beschäftigst du dich ständig mit der Frage: Was muss ich tun, damit die anderen mich mögen?

    Die wichtigere Frage lautet jedoch: Wer bin ich eigentlich?

    Was will ich wirklich?

    Wofür bin ich hier?

    Welche Aufgabe möchte ich in meinem Leben erfüllen?

    Ich bin davon überzeugt, dass wir nicht zufällig auf dieser Erde sind. Jeder Mensch hat bestimmte Fähigkeiten, Möglichkeiten und Aufgaben. Je mehr wir diese erkennen und leben, desto glücklicher und erfüllter werden wir.

    Je weniger wir wissen, wofür wir stehen und wohin wir wollen, desto stärker geraten wir in Konflikte – vor allem mit uns selbst.

    Ich gebe seit vielen Jahren Seminare. Wenn ich Menschen frage: „Was ist deine Aufgabe? Wovon träumst du? Was möchtest du wirklich erreichen?", höre ich häufig:

    „Ich weiß es nicht."

    „Ich möchte glücklich sein."

    „Ich möchte gesund sein."

    Das sind wichtige Wünsche. Aber da steckt noch viel mehr in dir.

    Wenn du ein erfülltes Leben führen möchtest, musst du wissen, was du wirklich willst – und was du nicht mehr willst.

    Zu dem, was du willst, brauchst du ein klares Ja.

    Zu allem, was dir schadet, dich klein hält oder dir nicht guttut, brauchst du ein klares Nein.

    Frag dich bei deinen Entscheidungen:

    Gibt mir das Energie oder kostet es mich Energie?

    Alles, was dir Kraft, Freude und Entwicklung bringt, zahlt auf dein Leben ein. Alles, was dich dauerhaft Energie kostet, solltest du überprüfen und, wenn möglich, verändern oder aus deinem Leben entfernen.

    Viele sagen dann: „Wenn das so einfach wäre."

    Doch häufig ist es tatsächlich einfacher, als wir glauben. Wir haben nur nie gelernt, klar zu uns selbst zu stehen.

    Kleine Kinder können das noch sehr gut. Sie wollen etwas nicht dann sagen sie Nein. Sie zeigen deutlich, was ihnen gefällt und was nicht. Später wird ihnen dieses klare Verhalten oft abtrainiert. Sie lernen, sich anzupassen, brav zu sein und niemanden zu enttäuschen.

    Im Erwachsenenalter fällt es ihnen dann schwer, ihre eigenen Wünsche und Grenzen überhaupt noch wahrzunehmen.

    Doch du kannst wieder lernen, zu dir zu stehen.

    Ende August gehen wir in St. Moritz genau diesen Fragen nach. Du lernst dich intensiv kennen, erkennst deine Wünsche, deine Muster und deine Grenzen.

    Du wirst klar Ja zu dem sagen können, was du wirklich willst, und konsequent Nein zu dem, was nicht mehr zu deinem Leben gehört.

    Für die ersten vier Teilnehmer gibt es einen besonderen Preis. Danach wird die Teilnahme schrittweise teurer. Hier findest du das aktuelle Seminar: https://bit.ly/NEIN-Seminar-Podcast

    Freue ich mich auf dich. Sehen wir uns in St. Moritz?

    Tschüss, bye-bye, dein Ernst.

    #Selbstliebe #Selbstwert #Berufung #GrenzenSetzen #NeinSagen #Lebensziele #Selbstbestimmung #Persönlichkeitsentwicklung #StMoritz #podcast #ergebnisorientiert #ernstcrameri

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    7 min
  • 3158 Setze klare Grenzen

    3158 Setze klare Grenzen

    Setze klare Grenzen. Immer.

    Eine Grenze setzt du mit einem klaren Stopp oder einem deutlichen Nein. Klar, konkret und unmissverständlich. Nein heißt Nein.

    Nein ist eines der kraftvollsten Wörter, die es gibt. Trotzdem fällt es vielen Menschen unglaublich schwer, dieses kleine Wort auszusprechen.

    Während du diesen Podcast hörst, sag ruhig mehrmals laut: Nein.

    Vielleicht merkst du dabei schon, dass es dir gar nicht so leicht über die Lippen kommt. Genau das ist bei vielen Menschen das Problem. Sie können nicht aus ihrem tiefsten Inneren Nein sagen.

    „Nein, das mache ich nicht."

    „Nein, das will ich nicht."

    „Nein, das passt für mich nicht."

    Dazu braucht es Mut.

    Wenn du über Jahre oder sogar Jahrzehnte immer Ja gesagt hast, ist dieses Verhalten tief in dir verankert. Du sagst wieder Ja und merkst erst später: Eigentlich wollte ich Nein sagen.

    Du nimmst dir vor: Beim nächsten Mal mache ich es anders. Doch beim nächsten Mal tappst du wieder in dieselbe Falle.

    Warum?

    Du bist so konditioniert worden. Durch deine Erziehung, dein Umfeld, deine Erfahrungen und deine Glaubenssätze. Diese Muster können so stark sein, dass dir ein Nein beinahe unmöglich erscheint.

    Ich sehe das immer wieder. Menschen sagen automatisch Ja. Manchmal kommt dieses Ja bereits mit einem Seufzen:

    „Ja, ich mache es."

    Innerlich wollen sie es überhaupt nicht.

    Komm aus diesem Mechanismus heraus.

    Wenn du Nein meinst, dann sag Nein. Wenn du Ja sagst, dann prüfe vorher, ob dieses Ja wirklich aus deinem Herzen kommt.

    Ein echtes Ja fühlt sich klar an. Du hast Lust darauf. Du willst es wirklich. Dann sag Ja.

    Aber wenn du etwas nicht möchtest, dann sag Nein.

    Nein. Einfach Nein.

    Jetzt sagen manche: „Man muss doch auch Kompromisse machen."

    Natürlich gibt es Situationen, in denen Menschen aufeinander zugehen müssen. Aber ein Kompromiss darf nicht bedeuten, dass du dich ständig selbst aufgibst.

    Gibst du immer nach, nur damit es für andere bequemer ist, verkaufst du Stück für Stück deine eigenen Bedürfnisse. Du stellst dein Leben zurück, damit andere keinen Widerstand erleben.

    Doch es ist nicht deine Aufgabe, das Leben für alle anderen bequem zu machen.

    Du bist zuerst für dein eigenes Leben verantwortlich. Du musst darauf achten, dass du ein erfülltes, gesundes und glückliches Leben führst.

    Wie viele Menschen sind frustriert?

    Wie viele gehen jeden Tag zu einer Arbeit, auf die sie überhaupt keine Lust mehr haben?

    Wie viele leben in einer Partnerschaft, die schon lange keine echte Partnerschaft mehr ist?

    Unzählige Menschen bleiben in Situationen, die ihnen nicht guttun, weil ihnen der Mut zum Nein fehlt.

    Dabei beginnt vieles bereits viel früher. Weißt du von Anfang an, was du willst und was du nicht willst, kannst du deine Grenzen klar kommunizieren.

    Gerade in einer Partnerschaft ist das entscheidend. Werden Bedürfnisse und Grenzen frühzeitig ausgesprochen, muss es möglicherweise gar nicht erst zu großen Verletzungen oder zum endgültigen Bruch kommen.

    Das Gleiche gilt im Beruf.

    Was willst du wirklich?

    Was bist du bereit zu akzeptieren?

    Wo ist deine klare Grenze?

    Je klarer deine Grenzen sind, desto stärker stehst du für dich selbst ein.

    Das lernst du nicht über Nacht. Vielleicht hast du viel zu lange Ja gesagt. Deshalb braucht es Übung, Mut und Konsequenz.

    Ende August bist du herzlich nach St. Moritz eingeladen. In diesem Seminar beschäftigen wir uns intensiv damit, wie du erkennst, was du willst und was du nicht mehr willst.

    Du lernst, deine Bedürfnisse klar auszusprechen, Grenzen zu setzen und ein ehrliches Nein zu kommunizieren.

    Die Entscheidung liegt bei dir: Leidest du weiter unter alten Mustern oder bist du bereit, etwas zu verändern? Hier findest du das aktuelle Seminar: https://bit.ly/NEIN-Seminar-Podcast

    Ich freue mich auf dich.

    Tschüss, bye-bye, dein Ernst.

    #GrenzenSetzen #NeinSagen #Selbstbestimmung #Mut #Selbstachtung #Eigenverantwortung #Veränderung #Persönlichkeitsentwicklung #StMoritz #podcast #ergebnisorientiert #ernstcrameri Wenn du Ernst Crameri im Video sehen willst, in unterschiedlichen Umgebungen, schaue es dir jetzt hier an https://www.youtube.com/user/ErnstCrameri

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    7 min
  • 3157 Immer Machen und Tun

    3157 Immer machen und tun

    „Ich bin immer am Machen und Tun, aber keiner dankt es mir." Hast du diesen Gedanken auch schon gehabt?

    Du kannst noch mehr machen. Du kannst dich noch stärker anstrengen. Trotzdem werden es dir viele Menschen nicht danken. Warum? Weil dein Einsatz für sie längst selbstverständlich geworden ist.

    Es ist selbstverständlich, dass du immer da bist. Es ist selbstverständlich, dass du funktionierst. Es ist selbstverständlich, dass du alles erledigst.

    Doch selbstverständlich sollte das nicht sein.

    Die entscheidende Frage lautet: Wo ist deine eigene Wertschätzung geblieben? Du kannst nicht von anderen erwarten, dass sie dich wertschätzen, wenn du selbst deinen Wert nicht erkennst.

    Du darfst zuerst lernen, dich selbst zu achten. Je mehr du dich wertschätzt, desto klarer zeigst du anderen, wie sie mit dir umgehen dürfen. Lässt du dich dagegen wie einen Putzlappen behandeln, den man benutzt und anschließend in die Ecke wirft, darfst du dich nicht wundern, wenn andere genau damit weitermachen.

    Wie behandelst du dich selbst? Warum setzt du keine Grenzen? Warum machst du immer weiter?

    Vielleicht bäumst du dich kurz auf und sagst etwas. Dann bekommst du Gegenwind, ziehst dich wieder in dein Schneckenhaus zurück und machst erneut alles für die anderen.

    Das kann im Beruf passieren, in der Partnerschaft, in der Familie oder in einem Verein. Je höher deine Selbstachtung ist, desto eher werden dich auch andere Menschen achten und respektieren.

    Die Frage ist: Wie lange möchtest du dieses Spiel noch mitmachen?

    Viele sagen: „Mir reicht es langsam. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalte." Vielleicht suchen sie Hilfe, behandeln aber nur die Folgen ihrer Belastung. Doch wenn du die Ursache nicht anschaust, wird sich an deinem Leben nichts Grundlegendes verändern.

    Deshalb darfst du lernen, zu dir selbst zu stehen. Dafür ist es wichtig, dass du dich kennenlernst und dir bewusst machst, was du alles kannst.

    Wie oft wirst du von anderen niedergemacht?

    „Du bist zu dumm."

    „Du kannst das nicht."

    „Das hast du noch nie gekonnt."

    Ich sehe Männer, die respektlos mit ihren Frauen umgehen. Es gibt ebenso Frauen, die ihre Männer fertigmachen. Eltern beschimpfen ihre Kinder, Kinder ihre Eltern.

    Was ist das für ein Umgang?

    Der eine verhält sich respektlos, und der andere läuft herum wie ein geprügelter Hund. Anschließend kommen die Entschuldigungen:

    „Mein Mann ist eben so."

    „Meine Frau hatte eine schwere Kindheit."

    „Mein Sohn steht gerade unter Stress."

    Eine schwierige Vergangenheit oder eine belastende Situation kann manches erklären. Sie rechtfertigt aber keine dauerhafte Respektlosigkeit.

    Es gibt Grenzen. Diese Grenzen beginnen dort, wo die Würde und die persönlichen Grenzen eines anderen Menschen nicht mehr respektiert werden.

    Zuerst musst du deine eigenen Grenzen kennen. Du musst wissen: Bis hierher und keinen Schritt weiter. Jetzt ist Schluss.

    Dann musst du bereit sein, konsequent zu handeln.

    Oft hält dich die Angst zurück. Du hast Angst, deine Arbeitsstelle zu verlieren. Du hast Angst, deinen Partner, deine Kinder oder deine Eltern zu verlieren.

    Diese Angst begleitet viele Menschen wie ein roter Faden. Sie entsteht häufig durch Erfahrungen, Erziehung und das Umfeld. Wer früh gelernt hat, sich anzupassen, um Anerkennung oder Liebe zu bekommen, trägt dieses Muster oft bis ins Erwachsenenalter weiter.

    Angst macht dich gefügig und verhindert, dass du klar entscheidest.

    Deshalb ist es wichtig, aus dieser Angst herauszukommen. Der Satz „Ich bin eben so" ist keine Lösung. Du bist geprägt durch deine Erziehung, dein Umfeld, deine Glaubenssätze und deine bisherigen Erfahrungen. Nur du kannst diese Muster erkennen und verändern.

    Ende August lade ich dich nach St. Moritz ein. Zweieinhalb Tage schauen wir ganz genau hin: Was treibt dich an? Warum sagst du nicht Nein? Warum stellst du deine eigenen Bedürfnisse immer wieder zurück?

    Du lernst, zu dir zu stehen, deine Grenzen zu erkennen und ein klares Nein auszusprechen, wenn etwas nicht mehr zu deiner Welt gehört.

    Willst du weiter leiden oder bist du bereit für Veränderung?

    https://bit.ly/NEIN-Seminar-Podcast

    Bis zum Wiedersehen.

    Tschüss, bye-bye, dein Ernst.

    #Selbstwertschätzung #Selbstachtung #GrenzenSetzen #NeinSagen #Respekt #AngstÜberwinden #Veränderung #Persönlichkeitsentwicklung #StMoritz #podcast #ergebnisorientiert #ernstcrameri

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    7 min
  • 3156 Setze deinen Eltern klare Grenzen

    3156 Setze deinen Eltern klare Grenzen Ich höre oft: „Das kann man doch nicht machen." Warum eigentlich nicht?

    Hast du schon bemerkt, dass deine Eltern dich möglicherweise immer noch nicht vollständig respektieren? Sie noch nicht akzeptiert haben, dass du längst volljährig bist? Vielleicht behandeln sie dich teilweise noch immer wie ein kleines Kind und sagen dir, was du zu tun und zu lassen hast.

    Hast du Eltern, die dich respektieren und dir auf Augenhöhe begegnen, dann herzlichen Glückwunsch. Das ist ein großes Geschenk.

    Ich sehe jeden Tag, wie Eltern weiterhin massiven Einfluss auf das Leben ihrer erwachsenen Kinder nehmen. Sie glauben, alles besser zu wissen, alles besser zu können, sagen ständig: „Ich würde an deiner Stelle …" und „Ich meine es doch nur gut mit dir.".

    Oft meinen es Elternnicht nur gut mit dir, sondern vor allem gut mit sich selbst. Falls du dich veränderst und Dinge tust, die nicht in ihr gewohntes Weltbild passen, entsteht bei ihnen Unsicherheit. Also sollst du möglichst brav bleiben und dich nie mehr verändern.

    „Wenn du brav bist, hat dich Mama lieb."

    „Wenn du nicht lieb bist, hat dich Mama nicht mehr lieb."

    Kennst du solche Aussagen?

    Was ist das für eine brutale Botschaft? Ein Kind lernt dadurch: Ich werde nur geliebt, wenn ich gehorche.

    Meine Eltern sagten früher zu mir: „Wenn du nicht gehorchst, kommst du ins Heim." Das macht einem kleinen Kind Angst. Es lernt, sich anzupassen, weil es sonst verlassen werden könnte. Das ist kein liebevoller Umgang, sondern eine massive Drohung.

    Ähnlich ist es mit Aussagen wie: „Wenn du keine guten Noten hast, landest du später unter der Brücke."

    Wie absurd ist das?

    Kinder werden wegen ihrer Schulnoten unter enormen Druck gesetzt, als wären Noten das Wichtigste auf dieser Erde. Viel wichtiger ist doch, dass ein Mensch ein kluges, selbstbestimmtes Leben führen kann und ein gesundes Selbstbewusstsein entwickelt.

    Das Leben eines Menschen wird nicht allein durch Schulnoten bestimmt.

    Später geht die Beeinflussung häufig weiter:

    „Das habe ich dir doch gleich gesagt."

    „Du bist selbst schuld."

    „Warum hast du diesen Mann oder diese Frau geheiratet?"

    „Wer nicht hören will, muss fühlen."

    Wenn du solche Eltern nicht hast, sondern Eltern, die dich unterstützen und respektieren, gehörst du zu den Glücklichen. Viele Menschen erleben jedoch selbst im Erwachsenenalter eine starke Einmischung.

    Schaue wachsam hin und entschuldige nicht mit: „Das ist eben meine Mutter" oder „Mein Vater ist halt so."

    Kinder sind kein Eigentum ihrer Eltern.

    Ein Kind ist ein eigenständiger Mensch und hat das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben – ohne permanente Kontrolle und Bevormundung.

    Manche Eltern behaupten: „Bei uns ist alles ganz anders. Wir haben alles im Griff." Doch dann fallen Sätze wie:

    „Du bist zu klein."

    „Du bist zu dumm."

    „Das hast du noch nie gekonnt."

    „Das war noch nie deine Stärke."

    „Es ist immer das Gleiche mit dir."

    Was machen solche Sätze mit der Seele eines Menschen?

    Hörst du solche Botschaften immer wieder, fängst du möglicherweise irgendwann an, sie zu glauben.

    Genau hier kommt der Punkt, an dem du klar Nein sagen darfst:

    „Nein, es reicht. Meine Erziehung ist längst abgeschlossen. Jetzt entscheide ich über mein eigenes Leben."

    Du musst lernen, zu dir zu stehen. Und du musst lernen, keine Angst davor zu haben, deinen eigenen Eltern Grenzen zu setzen.

    Natürlich werden sie diese Veränderung möglicherweise nicht sofort akzeptieren. Vielleicht reagieren sie mit Vorwürfen, Ärger oder Schuldgefühlen. Vielleicht sagen sie: „Dann trauen wir uns ja gar nichts mehr zu sagen."

    Doch Grenzen zu setzen bedeutet nicht, lieblos zu sein. Grenzen zu setzen bedeutet, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.

    Ende August hast du in St. Moritz die Möglichkeit, genau daran zu arbeiten. In diesem zweieinhalbtägigen Seminar geht es um den Mut, Nein zu sagen, Ängste zu überwinden und vollständig zu dir selbst zu stehen, auch gegenüber deinen Eltern. https://bit.ly/NEIN-Seminar-Podcast

    Jetzt liegt es an dir. Melde dich an und nutze diese Chance.

    #GrenzenSetzen #Eltern #Selbstbestimmung #NeinSagen #Selbstbewusstsein #Persönlichkeitsentwicklung #Mut #Eigenverantwortung #StMoritz #podcast #Ergebnisorientiert #Ernstcrameri

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    7 min
  • 3155 Nein zu allem was Kraft kostet

    3155 Nein zu allem, was Kraft kostet

    Kennst du das? Klar nein ist nein. Wie viele Dinge kosten nicht Kraft? Über wie viele Dinge regst du dich auf? Sag nein. Es hat nicht immer was mit Menschen zu tun, auch nein zu Gegebenheiten. Nein zu Ungereimtheiten.

    Nein, wenn die Abläufe nicht stimmen.

    Die größte Frage, die du dir stellen musst, wie schaffst du es dir ein cooles, tolles Leben zu machen? Ohne Stress. Ohne Theater. Alles, was dich stört, eliminiere es. Das ist eine deiner wichtigsten Aufgaben. Du musst die Dinge eliminieren. Du darfst die Dinge einfach nicht stehen lassen. Kennst du Menschen, die immer wieder über das Gleiche jammern? Immer und immer wieder, anstatt dass sie es ändern.

    Du kannst es ändern. Es ist nur eine Entscheidung. Gibt es dir Energie, super lass es laufen. Kostet es dich die Energie? Schau nach einer Lösung. Schau rigoros nach einer Lösung und setze sie um. Je schneller du sie umsetzt, desto mehr kommst du in die Freiheit. Desto mehr Energie hast du für das Wesentliche.

    Es geht Folgendes, dass du ein cooles, tolles, geiles Leben hast. Das ist der wichtige Punkt. Ärgern ist immer eine freiwillige Leistung. Aber kennst du das? Manchmal ist die Zündschnur sehr kurz. Dann ändere es. Ändere die Gegebenheiten. Ändere die Umstände. Hör auf mit, ich würde es gerne machen, aber was soll ich denn machen?

    Im Moment sagen viele Deutschland, furchtbares Land, regt mich jeden Tag auf. Ja, wenn Deutschland ein so furchtbares und schrecklich ist, dann geh doch einfach. Wo soll ich denn hingehen? Es gibt so viele Länder auf dieser Erde, wo du hingehen kannst. Mach es, wenn Menschen dich ärgern, ändere es. Trenn dich von diesen Menschen. Immer der gleiche dumme Spruch. Wenn es so einfach wäre. Wenn meine Kinder groß sind, wenn ich die Lehre fertig habe, wenn ich in Rente bin, usw. Wenn, dann ist das Schlimmste. Wenn, dann zerstörst du dir brutal die Gegenwart. Wenn, dann ist eine Grube, die du gräbst und du bist der Erste, der Kopf voran reinfällt.

    Dein Leben findet nicht irgendwann statt, sondern das Leben findet genau jetzt statt. Genau jetzt, während du mir hier zuhörst. Jetzt findet das Leben statt und nicht vor fünf Jahren, nicht vor zehn Jahren und auch nicht morgen und nicht übermorgen, sondern jetzt. Wir Menschen sind so komisch. Wir leben entweder komplett in der Vergangenheit oder in der Zukunft, überprüfe das.

    Jetzt ist Sommer, jetzt haben wir sch… Hitze, im Herbst geht es mir wieder besser. Wenn dann, wenn dann. Das ist Schlimmste, was du machen kannst. Komm raus aus, wenn dann. Lebe dich im Hier und Jetzt, lebe dich in deiner Ganzheit.

    Was brauchst du, um ein glückliches, wunderschönes, tolles Leben zu führen? Was brauchst du nicht mehr? Und alles, was du nicht mehr brauchst, schmeiß das weg, cancel es. Alles, was du brauchst, was dir guttut, holst du in dein Leben. Lebe dich. „Es gibt ein Leben vor dem Tod." Meine Oma sagte immer, wie du dich bettest, so liegst du. Ja, sie hat recht gehabt. Dir geschehe nach deinem Glauben. Ursache und Wirkung, Aussaat und Ernte. Es ist doch ein Irrsinn, sagte schon Einstein, immer das Gleiche zu machen und ein anderes Ergebnis zu erwarten.

    Das kannst du vergessen und knicken. Lerne Nein zu sagen.

    Ende August in St. Moritz. Das Seminar, da tauchen wir ganz, ganz tief ein. Sei dabei. Super Spezialpreis für die ersten vier. Danach wird es teurer. Wünsche dir ein glückliches Leben.

    Tschüss. Bye bye. Dein Ernst.

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    Hier findest du das aktuelle Seminar: https://bit.ly/NEIN-Seminar-Podcast

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