Wie aus einer Untergrenze in den Köpfen eine Obergrenze wurde – und was dein Körper abbaut, sobald du ihn nicht nutzt
Manche Fehler bemerkst du erst nach 20 Jahren. Dr. Volker und ich gehen in dieser Folge einem davon nach – und landen bei einem Prinzip, das für Muskeln, Gehirn, Stimmung und Lebensqualität gleichermaßen gilt.
Das Wort „mindestens" und warum Menschen darin eine Obergrenze hören
Warum 150 Gramm Kohlenhydrate allein den Glukosebedarf deines Gehirns decken – und sonst nichts
Eine Woche Bettruhe: 1,4 Kilo Magermasse weg, Insulinsensitivität um 29 Prozent runter
Was mit dem Hirnareal einer Hand passiert, die es nicht mehr gibt
Hippocampus und Amygdala: zwei Hirnregionen, die du täglich trainierst – ob du willst oder nicht
Wie Cortisol aus Nährstoffmangel entsteht und warum das dein Gehirn umbaut
95 Jahre alt, davon 24 Jahre Pflegefall: warum Lebenszeit die falsche Kennzahl ist
Der Rentner, der beschloss, alt zu sein – und ein Jahr später die Diagnose bekam
Ein Fall aus der Begleitung: 226 Kilo, mehr Essen, Gewichtsabnahme
Vier Minuten pro Muskelgruppe: Training für Menschen, die nicht trainieren können
Warum Motivation erst nach der Handlung kommt
Und zum Schluss: die englischsprachige Academy ab nächstem Jahr
Drei Sätze zum Mitnehmen:
Dein Körper interpretiert Nichtnutzung als Auftrag zum Abbau – im Muskel, im Hirn und in deiner Wahrnehmung.
Zu wenig Energie ist kein Sparprogramm, sondern ein Stresssignal. Cortisol arbeitet gegen dich.
Du wartest nicht auf Motivation. Du erzeugst sie durch die erste Handlung.
Eine Woche Bettruhe: Muskelabbau und Insulinresistenz (Dirks et al., 2016, Diabetes)
Referenzwerte für Kohlenhydrate: 130 g/Tag basierend auf dem Glukosebedarf des Gehirns (Institute of Medicine, 2005, Dietary Reference Intakes)
Kortikale Reorganisation nach Armamputation (Flor et al., 1995, Nature)
Verhaltensaktivierung bei Depression: Handeln vor Motivation (Uphoff et al., 2020, Cochrane Database of Systematic Reviews)
Selektive Wahrnehmung, das Gorilla-Experiment (Simons & Chabris, 1999, Perception 28:1059–1074)
Hippocampus-Plastizität bei Londoner Taxifahrern (Maguire et al., 2000, PNAS 97:4398–4403)