ETABLISSEMENT

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By Johannes MüllerArtsPerforming Arts
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ETABLISSEMENT episodes

  • "How I became a Person" mit Page Person
    Page Person arbeitete lange erfolgreich in der Bildenden Kunst und Malerei. Nach ihrem Coming-out als Trans wurde sie von der Kunstwelt verstoßen und fand im Nightlife und der Drag-Szene von Los Angeles eine neue Heimat. Mit ihren Performances, in denen sie Drag, Stand-up, Spoken Word mit Malerei/Skulptur verquickt, ist sie nun zurück in der Kunstwelt und versucht ganz bewusst die Grenzen zwischen "Art" und "Nightlife-Entertainment" zu unterlaufen. 
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    46 min
  • "El Triste" mit Cain Carias
    Cain Carias kam als Kind mit seinen Eltern aus Mexiko nach Los Angeles, am Bob Baker-Marionettentheater wurde er durch einen Zufall einer der prägenden Puppenspieler. Nach Bakers Tod baute Cain eine eigene Puppe - El Triste - mit der er seitdem in der Gegend um den berüchtigten Mac Arthur-Park unterwegs ist, aber auch auf Partys, in Musikvideos oder bei Fashion-Shootings. Trotz seiner jahrelangen Arbeit ist sein Immigration-Status immer noch in der Schwebe, aber El Triste ist unstoppable und realisiert alles, was Cain erstmal unmöglich ist. Die Geschichte von Cain Carias ist, während die Stadt die Proteste gegen die ICE-Deportationen erlebt, eine klare Gegenerzählung zu den von Donald Trump viel beschworenen und befeuerten Horror-Szenarien von Einwanderung.
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    37 min
  • "Tickling the ivories" mit Lizzy Cooperman
    Los Angeles ist eine Comedy-Stadt. Zahllose Clubs und Performer*innen, die hier leben und ihre Kunst austesten, weiterentwickeln und jeden Abend präsentieren - Lizzy Cooperman ist eine von ihnen. Sie verwandelt mit Hilfe eines Keyboards ihren Alltag in eine Art brachiale Komik-Horror-Sound-Show. Wir sprechen darüber, wie sich ihr Comedy-Stil entwickelt hat, wie sie arbeitet und wie es sich als Komikerin in Los Angeles lebt. Enjoy!
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    54 min
  • "Californian Dragnology" mit Lil Miss Hot Mess
    Die erste Episode aus Los Angeles: Lil Miss Hot Mess ist Drag Queen, Professorin und Kinderbuch-Autorin. Für das One Institute/One Gallery in Los Angeles kuratierte sie die aktuelle Ausstellung "It's where I belong - 40 Years (and More) of Drag in West Hollywood". Wir sprechen über ihre Arbeit an dem Projekt, prägende Organisationen und Persönlichkeiten in West Hollywood, ihr Engagement für die "Drag Queen Story Hour" und - wie könnte es in Kalifornien anders sein - über ihre Forschungen zu Drag und digital technologies.
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    53 min
  • "Sweaty Acting" mit Jonathan Green/Steppenwolf
    Ein Treffen mit Jonathan Green, Dramaturg und Director of New Play Development bei "Steppenwolf" in Chicago, Er berichtet von der Geschichte des Ensembles, politischem Theater in den USA und das aktuelle Stück "The Book of Grace" von Suzan-Lori Parks.
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    50 min
  • "Capitalism (with Jazz-Hands)" mit Julia Murney
    In "The Wild Party" habe ich sie geliebt als Teenager und jetzt habe ich sie tatsächlich getroffen: Julia Murney - eine DER Elphabas in "Wicked" in New York. Wir sprechen über ihre Karriere, die Kraftanstrengung von eight shows a week, was Geld in Broadway-Shows bedeutet und ihre Sicht auf Theater.
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    54 min
  • "The integrity of the compromise" mit James Nicola
    Eine Begegnung mit James Nicola, der 24 Jahre lang Artistic Director des New York Theatre Workshop war. An diesem non for profit-Haus arbeitete er mit den wichtigsten aktuellen Dramatiker*innen, produzierte aber auch Musicals: Der größte kommerzielle Erfolg darunter "Rent" im Jahr 1996. 2022, zum Ende seiner Zeit am NYTW erhielt Nicola für seine Verdienste um das Theater einen Special Tony Award. Wir sprechen in dieser Folge über sein Leben, seine Sicht auf das Theater in den USA (und Europa), die Geschichte der amerikanischen non for profit-Spielstätten und natürlich über "Rent".
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    56 min
  • "Trump-Cuts" mit Lauren Miller
    Aus gegebenem Anlass eine kleine Extra-Ausgabe: Nicht nur in Berlin wird gekürzt, auch Donald Trump plant das National Endowment for the Arts (NEA) abzuschaffen und das betrifft kleine und große Theater im ganzen Land: Per abendlicher Email wurden diese nun über gravierende Mittelstreichungen informiert. Mit Lauren Miller, eine der vier Leiter*innen des HERE Performing Arts Center in New York, habe ich über diese Eskalation gesprochen.
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    17 min
  • "Into the woods" mit Bailey Williams und Emma Horwitz
    Freie Szene in New York: Wie produziert und finanziert man*frau experimentelles Theater, ist Humor nicht immer auch eine Art von Verkauf und wie können Stücke gleichzeitig "out there", aber auch unterhaltsam sein? Ein Gespräch mit den Autorinnen/Performerinnen Bailey Williams und Emma Horwitz über ihr neues Stück "Two sisters find a box of lesbian erotica in the woods".
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    34 min
  • "Wink wink!" mit Taylor Mac und Charles Busch (Teil 2)
    In dieser Folge berichte ich aus New York von einigen Solo-Shows an den unterschiedlichsten Orten - von der "Radio City Music Hall" bis hin zum East Village-Cabaret "Pangea" und von Arbeiten, in denen das persönliche ganz groß wird. Zu Wort kommen dann zwei Meister im Fach "Meine Kunst bin Ich": Performance-Macher Taylor Mac und (in einer Fortsetzung von letzter Woche) Autor und Drag-Ikone Charles Busch.
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    54 min

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Wer soll durch Bühnenkunst überhaupt angesprochen werden? Welcher Kunstgenuss wird ernst genommen, welcher soll schamvolles guilty pleasure sein? Woher kommt die Trennung von Kunst und silly Entertainments überhaupt ? Und: Wie arbeiten die Menschen und Bühnen, die sich dem Showbiz und der Unterhaltungs-Kunst verschrieben haben? Dieser Podcast ist Teil des Projekts ETABLISSEMENT von Johannes Müller, das sich mit der Trennung von E- und U-Kunst auf der (Musiktheater-)Bühne auseinandersetzt. Gespräche mit Macher*innen, Expert*innen, Therotiker*innen erscheinen regelmäßig auf der Archiv-Seite (mit vielen Fotos und Materialien), sowie als Download - überall da wo es Podcasts gibt.

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