Helmut Ortner über Heimat, Höhen und Hausberge
Neben seinen zahlreichen Berufen als Bergführer, Hüttenwirt und Polier hat Helmut Ortner immer auch das Abenteuer im Sinn. Die höchsten Berge der Erde hat er bestiegen. 2011 den Mount Everest, hohe Gipfel in Europa, Afrika, Asien und Südamerika. Das Dach der Erde, den Everest, ohne Zuhilfenahme von zusätzlichem Sauerstoff. Es gibt weltweit nicht viele Menschen, die das geschafft haben. „Etwas mehr als 200 vielleicht“, erzählt der Familienvater, der gemeinsam mit seiner Frau am Xaveriberg bei St. Lorenzen eine Gästepension betreibt.
Wenn er nicht gerade wieder einmal auf der Wolayerseehütte seiner zweiten Berufung als Hüttenwirt nachkommt. Von Juni bis Oktober empfängt der Abenteurer hier Wanderer, Bergsteiger, Naturliebhaber und Kletterer. Aus aller Welt. Denn die Hütte ist eine gute Basis für ausgedehnte Touren zum Beispiel auf dem Karnischen Höhenweg. Die Berge der Region hat Helmut Ortner nahezu alle bestiegen. Winters wie sommers.
Früh aufstehen, um einen Sonnenaufgang am Gipfel zu erleben – das war und ist Helmut Ortners „Lebenselixier.“ Dem tiefsitzenden Wunsch, Berge zu besteigen, gab er schon als Kind nach. Inspiriert von den Touren und Berichten von Bergsteiger-Größen wie Reinhold Messner oder Peter Habeler. Auch, weil Helmut Ortner die Natur mit all ihren Schönheiten und Tücken sehr früh lieben gelernt hat. "Wind, Kälte, Regen, Hitze, Schnee: Sie sind nicht immer nur easy, sondern immer mal wieder auch ziemlich herausfordernd. Aber daran wachse ich.“ Bis heute. "Ich bereue keinen Tag meines Lebens."
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