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Was wäre eine klinische Studie ohne ein starkes und gut organisiertes Team? In dieser Folge tauchen Denise und Jana Heublein von der Universitätsmedizin Göttingen, tief in das Fundament einer Prüfstelle ein: die Teamstruktur und das alles entscheidende Delegation Log. Erfahrt, wie ihr durch die präzise Zuweisung von Aufgaben – von der AE-Bewertung bis zur Laborfreigabe – sicherstellt, dass jeder im Team nur innerhalb seiner Qualifikation agiert und das Delegation Log jederzeit einer Inspektion standhält.
Shownotes:
IATA DGR Schulung für Unterklasse 6.2 (UN 3373)
Flyer_IATA_Online_blau_neu.pdf
IATA-Gefahrgutschulung
Erläuterungen von Begriffen:
Gibt es Themen, die dich besonders interessieren und zu denen du dir eine zukünftige Episode wünschst? Teile uns deine Ideen und dein Feedback gerne mit.
Was passiert mit einem Medikament, wenn es die streng kontrollierte Welt der Zulassungsstudie verlässt? In dieser Folge blicken Denise Gelpke, Corinna Bühne und Waltraud Jakob, beide Roche Pharma AG, auf die Nicht-interventionellen Studien (NIS). Erfahrt, warum diese Beobachtungsstudien so wichtig sind, um die Realität der Patientenversorgung abzubilden und wichtige Wissenslücken zu schließen. Hört rein und entdeckt, warum Versorgungsforschung weit mehr ist als nur ein Blick über die Schulter der Ärzt:innen!
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Zum Abschluss von “Onkologe Overseas” aus Chicago blicken Harald Müller-Huesmann, Kerstin Milicic-Ouakili und David Liesenfeld auf die zentralen Eindrücke des Kongresses zurück. Besonders prägend waren Fortschritte bei der KRAS-Inhibition, neue Impulse durch ctDNA-basierte Diagnostik und die wachsende Bedeutung der Präzisionsmedizin.
Diskutiert wird außerdem, wie innovative Therapien, die frühere Testung und Prävention künftig besser in den klinischen Alltag übertragen werden können. Die kompakte Bilanz über Daten, Stimmung und Perspektiven der modernen Onkologie – direkt aus Chicago vom Amerikanischen Krebskongress.
In einer weiteren Folge „Onkologe Overseas“ ordnet Maggie Banys-Paluchowski zentrale Daten aus Senologie und Gynäkologischer Onkologie ein. Ein Schwerpunkt ist AXSANA: Die Studie untersucht axilläre Operationsstrategien nach neoadjuvanter Chemotherapie bei initial nodal positivem Mammakarzinom. Die präsentierten Daten zeigen, dass vor allem die Tumorbiologie die axilläre pathologische Komplettremission vorhersagt – stärker als die initiale Zahl suspekter Lymphknoten.
Weitere Themen sind SERENA-6, eine ctDNA-gesteuerte Phase-III-Studie beim HR+/HER2− fortgeschrittenen Mammakarzinom mit neu auftretender ESR1-Mutation, sowie OPTIMA, eine prospektiv-randomisierte Studie zum Einsatz des Prosigna-Genexpressionstests beim frühen ER+/HER2− Mammakarzinom. OPTIMA stützt den Ansatz, Patient:innen mit niedrigem genomischem Risiko trotz klinischem Risikoprofil eine Chemotherapie ersparen zu können.
Besprochen werden in der aktuellen Podcast-Episode außerdem lidERA mit dem oralen SERD Giredestrant in der adjuvanten endokrinen Therapie, finale Daten zu KEYNOTE-522 beim frühen triple-negativen Mammakarzinom sowie Deeskalationsansätze beim HER2-positiven frühen Mammakarzinom. In der Gynäkologischen Onkologie wird die negative MIRASOL/ENGOT-ov-ähnliche Fragestellung mit Mirvetuximab Soravtansin im platinsensiblen Ovarialkarzinom eingeordnet – wichtig: kein neuer Standard aus dieser Studie. Zum Abschluss diskutieren die beiden Gesprächspartner über Lebensstilinterventionen nach Mammakarzinom, etwa mediterrane Ernährung, Bewegung und Vitamin D.
Weitere Informationen über den im Podcast erwähnten „Chemo-Führerschein Gynäkologie“ finden Sie hier: https://www.chemo-fuehrerschein.de
Harald Müller-Huesmann und Uwe Martens ordnen den Amerikanischen Krebskongress 2026 ein: Während die Präzisionsmedizin weiter in frühere Krankheitsstadien vorrückt, wird die molekulare Testung wichtiger und neue zielgerichtete Ansätze verändern zunehmend etablierte Therapiealgorithmen.
Ein zentrales Thema der aktuellen Podcast-Folge ist die ctDNA. Anhand serieller Daten aus dem CIRCULATE-Japan/GALAXY-Projekt diskutieren die Gesprächspartner, wie Liquid Biopsy künftig helfen könnte, minimale Resterkrankung nach kurativer Therapie besser zu erfassen, Persistenz oder Clearance zu bewerten und adjuvante Therapien gezielter zu steuern. Für die breite Routineversorgung bleiben jedoch Fragen zu Testvalidierung, Erstattung und Implementierung offen.
Weitere Highlights des Kongresses sind Daraxonrasib beim vorbehandelten metastasierten Pankreaskarzinom, eine neoadjuvante/perioperative Strategie mit Apalutamid plus Androgendeprivation beim lokalisierten Hochrisiko-Prostatakarzinom sowie Abemaciclib beim fortgeschrittenen dedifferenzierten Liposarkom. Und auch die künstliche Intelligenz wird wieder einmal diskutiert – als vielversprechendes Werkzeug, das aber noch nicht flächendeckend im klinischen Alltag angekommen ist.
Jetzt einschalten und abonnieren! Aktuellste Onkologie-Highlights aus Chicago – und auch von weiteren nationalen und internationalen Kongressen.
Welche Entwicklungen prägen die Thoraxonkologie beim Amerikanischen Krebskongress 2026? Harald Müller-Huesmann und Claas Wesseler ordnen neue Daten zum nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom ein. Ein Schwerpunkt sind die 7-Jahres-Daten der CROWN-Studie: Beim fortgeschrittenen ALK-positiven NSCLC ist das mediane progressionsfreie Überleben unter Lorlatinib weiterhin nicht erreicht – ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie zielgerichtete Therapien das metastasierte Lungenkarzinom in Richtung chronischer Erkrankung verschieben können.
Im frühen Setting rückt die adjuvante RET-Inhibition in den Fokus: LIBRETTO-432 prüft Selpercatinib bei RET-fusionspositivem NSCLC im Stadium IB–IIIA und zeigte einen deutlichen Vorteil im ereignisfreien Überleben.
Weitere Themen sind HARMONi-6 mit Ivonescimab plus Chemotherapie beim unbehandelten fortgeschrittenen Plattenepithel-NSCLC sowie Krascendo-170 mit Divarasib plus Pembrolizumab beim KRAS-G12C-mutierten NSCLC. Beide Ansätze zeigen, wohin sich die Erstlinientherapie künftig entwickeln könnte – müssen aber hinsichtlich Population, Toxizität und Übertragbarkeit weiter eingeordnet werden.
Abschließend diskutieren die Gesprächspartner die Rolle von ctDNA und Liquid Biopsy. Diese könnten künftig helfen, Therapieansprechen früher zu erfassen und Behandlungen gezielter zu eskalieren oder zu deeskalieren. Für den Routineeinsatz in der Deeskalation sind jedoch weitere Validierung und robuste Studiendaten erforderlich.
In dieser Folge anlässlich des Amerikanischen Krebskongresses ordnet Ralf-Dieter Hofheinz aktuelle Daten aus der gastrointestinalen Onkologie ein. Im Mittelpunkt steht die CIRCULATE-Studie beim Kolonkarzinom im Stadium II: Postoperativ ctDNA-positive Patient:innen wurden zwischen adjuvanter Chemotherapie und Nachsorge randomisiert. Die Studie bestätigt das Prinzip, ctDNA künftig stärker zur Risikostratifizierung und Steuerung der Adjuvanz heranzuziehen – auch wenn Testverfahren, Sensitivität und Implementierung weiter diskutiert werden sollten.
Das Plenary-Highlight war das metastasierte Pankreaskarzinom: In RASolute 302 verlängerte der orale RAS(ON)-multi-selektive Inhibitor Daraxonrasib in der vorbehandelten Situation das Gesamtüberleben deutlich gegenüber Chemotherapie. Diskutiert werden dabei nicht nur die beeindruckende Wirksamkeit, sondern auch Fragen des Zugangs, möglicher Studieneinschlüsse und des Toxizitätsmanagements.
Weitere Themen sind ctDNA-Verlaufsdaten aus japanischen Registern sowie eine Phase-III-Studie mit dem HER2-gerichteten ADC Trastuzumab Rezetecan beim chemotherapierefraktären, HER2-positiven, RAS/RAF-Wildtyp fortgeschrittenen kolorektalen Karzinom.
Schalten Sie ein und hören Sie die Highlights über Liquid Biopsy, Präzisionsonkologie und neue zielgerichtete Strategien in der GI-Onkologie.
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