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Auch auf dem Amerikanischen Krebskongress nimmt die Hämatologie zunehmend Raum ein. Dimitrios Mougiakakos berichtet von aktuellen Entwicklungen beim aggressiven B-Zell-Lymphom. Im Mittelpunkt steht die Phase-III-Studie frontMIND, in der Tafasitamab und Lenalidomid zusätzlich zu R-CHOP bei neu diagnostiziertem Hochrisiko-DLBCL/HGBL geprüft wurden. Der primäre Endpunkt wurde signifikant verbessert; beim Gesamtüberleben sind die Daten noch nicht reif.
Weitere Themen sind bispezifische T-Zell-Engager, darunter OLYMPIA-3 mit Odronextamab plus CHOP, sowie die Frage, wie Dosierungsintervalle, Zytopenien, Infektionen und CRS künftig besser gesteuert werden können. Außerdem werfen die Gesprächspartner in der Folge gemeinsam einen Blick auf CAR-T-Zelltherapien: Neben etablierten autologen Verfahren rücken allogene und In-vivo-CAR-T-Ansätze als mögliche nächste Entwicklungsschritte in den Fokus.
Schalten Sie ein und hören Sie die neuesten Hämatologie-Highlights rund um Immunmodulation, Therapieintensivierung und die Zukunft zellulärer Therapien.
Zum Auftakt des Amerikanischen Krebskongresses blicken Harald Müller-Huesmann und David Liesenfeld auf die Themen, die sie in Chicago besonders verfolgen werden. Diskutiert werden erwartete Daten zur RAS-Inhibition beim vorbehandelten metastasierten Pankreaskarzinom, darunter RASolute 302, sowie neue Ansätze beim Lungenkarzinom – etwa duale PD-1/VEGF-Strategien beim NSCLC und Entwicklungen beim kleinzelligen Lungenkarzinom mit bispezifischen Antikörpern und ADCs.
Weitere Schwerpunkte sind ctDNA-basierte Therapieentscheidungen, unter anderem beim Urothel- und Kolonkarzinom, sowie aktuelle Fragen zur endokrinen Therapie beim Mammakarzinom. Und auch die künstliche Intelligenz sowie Präzisionsmedizin werden als übergreifende Kongressthemen eingeordnet. Der amerikanische Krebskongress startet – und im Podcast werden aktuelle Einschätzungen direkt vor Ort in Chicago diskutiert. Jetzt reinhören und abonnieren.
In dieser Folge begrüßt Denise Gelpke die erfahrene Monitorin Charis Drummer (CRA) vom KKS-Netzwerk der Universitätsklinik Göttingen. Gemeinsam räumen sie mit dem Klischee auf, der Monitor sei nur eine „Kontrollinstanz“ oder gar ein „Feind“ des Zentrums. Sie beleuchten das Zusammenspiel von Study Nurse und Monitoring als echtes Dreamteam, das ein gemeinsames Ziel verfolgt: Die Sicherheit der Patient:innen und eine exzellente Datenqualität. Holt Euch wertvolle Impulse und erfahrt, wie Monitoring Euch konstruktiv unterstützt und hilft, den Studienalltag zu erleichtern.
Gibt es Themen, die dich besonders interessieren und zu denen du dir eine zukünftige Episode wünschst? Teile uns deine Ideen und dein Feedback gerne mit.
In der letzten Sonderfolge anlässlich der diesjährigen CCMC trifft Onkologie auf chronische Erkrankung: Harald Müller-Huesmann spricht mit Journalistin, Podcasterin und HealthCare Content Creator Helene Anschütz. Diskutiert werden ihr Podcast „chronisch gut“ sowie ihre persönliche Erfahrung mit mehreren chronisch-entzündlichen Erkrankungen.
Warum ist der Austausch unter Betroffenen so wichtig – gerade bei Erkrankungen, die von außen nicht sichtbar sind? Helene Anschütz beschreibt, wie Social Media und Podcasts helfen können, Vorurteile abzubauen, Gesundheitswissen zugänglich zu machen und seriöse Informationen in die Öffentlichkeit zu tragen.
Ein weiteres Thema der Sonderfolge ist die Kommunikation im Arzt-Patient:innen-Gespräch: gute Vorbereitung, die Priorisierung der eigenen Fragen und gegenseitiges Verständnis können dazu beitragen, begrenzte Gesprächszeit im Arztzimmer sinnvoll zu nutzen. Jetzt einschalten! Eine persönliche und zugleich reflektierte Folge über Gesundheitskompetenz, Sichtbarkeit und Shared Decision Making.
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Helene Anschütz ist Podcasterin CHRONISCH GUT, Health Care Aktivistin und selbst chronisch erkrankt. Sie schafft erfolgreich einen digitalen Raum, in dem Patient:innenperspektive, Gesundheitskompetenz und Aufklärung zusammenkommen.
In dieser Sonderfolge spricht Harald Müller-Huesmann mit Carsten Witte über eine Seite der Onkologie, die für viele Betroffene entscheidend ist: psychische Belastung, Orientierung und soziale Unterstützung während und nach einer Krebserkrankung. Carsten Witte berichtet von seiner eigenen Erkrankungsgeschichte, seinem Engagement im Verein „Jung und Krebs“ sowie seiner Arbeit als Psychoonkologe.
Ein Schwerpunkt der Sonderfolge anlässlich der CCMC 26 liegt auf jungen Erwachsenen mit Krebs – einer Patientengruppe mit besonderen Bedürfnissen, insbesondere in Bezug auf Austausch, Alltag, Familie, Beruf und soziale Teilhabe. Diskutiert wird, warum psychoonkologische Angebote trotz zertifizierter Strukturen nicht immer bei den Betroffenen ankommen – und weshalb proaktive Ansprache so wichtig ist.
Weiter sprechen die beiden Gesprächspartner über digitale Räume: Social Media, Podcasts und Online-Communities können helfen, Einsamkeit zu reduzieren, Informationen zugänglich zu machen und Wege in die Versorgung zu verkürzen.
Jetzt Podcast einschalten, abonnieren und teilen. Eine persönliche und zugleich fachlich relevante Folge über Selbstwirksamkeit, Gesundheitskompetenz und die psychoonkologische Versorgung.
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Carsten Witte ist Psychoonkologe und Patient Advocate. Nach seiner eigenen Krebserkrankung gründete er den Verein "Jung und Krebs", um jungen Betroffenen eine Plattform für Austausch und Unterstützung zu bieten. Heute leitet er die psychosoziale Betreuung am Zentrum für Strahlentherapie in Freiburg und setzt sich als TEDx-Speaker und Moderator für mehr Bewusstsein im Gesundheitsbereich ein.
Weitere Informationen zur Krebsselbsthilfe für junge Erwachsene bei Jung und Krebs.
Wie gelingt ein Wandel im Gesundheitswesen? Prof. Jochen Werner spricht über seine Erfahrungen mit der Smart-Hospital-Initiative und erklärt, warum Digitalisierung weit mehr ist als der Einsatz neuer Technologien. Es geht um Prozesse, Haltung und die Frage, wie Menschen bei Veränderungen mitgenommen werden.
Ein weiterer Schwerpunkt dieser Podcast-Episode ist Social Media: Für Prof. Werner ein wichtiges Instrument, um Innovation sichtbar zu machen, Wissen zu teilen und medizinische Themen verständlich in die Breite zu tragen. Gleichzeitig betont er die Verantwortung ärztlicher Kommunikation – besonders dann, wenn es um konkrete Krankheitsbilder oder Behandlungen geht.
Darüber hinaus richtet die Folge den Blick auf zentrale Herausforderungen des Gesundheitssystems: ineffiziente Abläufe, die Fax-Kultur, fehlende langfristige Strategien und die Notwendigkeit, stärker von der „Reparaturmedizin“ zu Präventionsmedizin zu kommen. Künstliche Intelligenz, digitale Patientenakten und Wearables werden dabei als mögliche Hebel für eine bessere, individuellere Versorgung diskutiert.
Hören Sie rein und erfahren Sie, wie Digitalisierung, Prävention und Kommunikation die Medizin von morgen verändern.
Im Mittelpunkt dieser Episode steht die wachsende Bedeutung von Social Media in der Medizin. Bei der Content Creator Masterclass (CCMC) treffen Ärzt:innen, Patient:innen und digitale Meinungsführer aufeinander, um gemeinsam neue Wege der Gesundheitskommunikation zu entwickeln.
Diskutiert wird, wie sich das Informationsverhalten verändert hat – insbesondere bei jüngeren Zielgruppen, die zunehmend Plattformen wie TikTok zur Gesundheitsrecherche nutzen. Gleichzeitig wird deutlich, welche Chancen und auch welche Verantwortung damit für medizinische Fachpersonen einhergehen.
Ein besonderer Fokus des Events liegt auf dem interaktiven Charakter: In Workshops entstehen gemeinsam Inhalte, während rechtliche, ethische und kommunikative Rahmenbedingungen reflektiert werden. Themen wie Datenschutz, die ärztliche Rolle in der Öffentlichkeit und der Einsatz von KI in der Content-Erstellung werden die kommenden zwei Tage beleuchtet.
Und am Ende des Podcasts wird der CCMC-Song 2026 präsentiert. Jetzt reinhören!
Brustschmerz, Husten und eine Schwellung am Hals treiben den 48-Jährigen in die Klinik - ein halbes Jahr später ist er tot. Warum brachte ihm ausgerechnet ein Kampfgas kurzzeitig Linderung und wie würde man ihn heute behandeln? Wir reisen zurück ins Jahr 1947 und erzählen die Geschichte eines Falles von David. A. Karnofsky und seinen ersten Behandlungsversuchen beim kleinzelligen Lungenkarzinom (SCLC). Im Experten-Interview ordnet Prof. Dr. Wolfgang Schütte (Martha-Maria Halle-Dölau) die Entwicklung beim SCLC von damals bis heute ein und wirft mit uns einen Blick in die Zukunft der Therapie.
Pharmakovigilanz sorgt oft für rauchende Köpfe, ist aber das Herzstück jeder Studie. Gemeinsam mit Claudia Kolar (Roche, Clinical Operations) blickt Denise hinter die Kulissen der Arzneimittelsicherheit. Warum ist die Dokumentation von Nebenwirkungen so entscheidend? Wie behaltet ihr bei SAEs, SUSARs & Co. den Durchblick? Erfahrt, warum Pharmakovigilanz kein trockenes Regelwerk ist, sondern echte Detektivarbeit zum Schutz eurer Patient:innen. Durch eure Arbeit tragt ihr direkt dazu bei, dass Medikamente für Patient:innen in ganz Deutschland sicherer werden! Holt euch wertvolle Tipps für euren Studienalltag und erfahrt, wie ihr Prozesse in eurem Team optimieren könnt.
Gibt es Themen, die dich besonders interessieren und zu denen du dir eine zukünftige Episode wünschst? Teile uns deine Ideen und dein Feedback gerne mit.
Von den Anfängen als Heilstätte bis hin zum weltweit führenden Spitzenzentrum für Onkologie und Pneumologie – erleben Sie eine spannende Zeitreise durch die Medizingeschichte.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der herausragenden Arbeit des klinischen Studienzentrums: Erfahren Sie, warum die Lungenklinik heute durch ihre internationale Spitzenforschung und wegweisende klinische Studien eine solch bedeutende Rolle in der modernen Medizin einnimmt und wie sie die Behandlungsmethoden der Zukunft maßgeblich mitgestaltet.
Erleben Sie Medizin hautnah: Besuchen Sie den Tag der offenen Tür am 25.04.2026 in der LungenClinic Großhansdorf.
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