Unternehmenskooperationen mit dem WWF
Zu Gast: Martin Bethke, Leiter Unternehmen und Märkte WWF Deutschland
Unter den Naturschutzorganisationen dürfte kaum eine bekannter sein als die Marke mit dem Panda.
1961 sind sie gestartet als Zusammenschluss von ein paar Naturschützern in England, 2 Jahre, also 1963 dann in Deutschland.
Greenpeace, als weitere weltweit agierende Naturschutzorganisation, startete Anfang der 70er Jahre. Und ist seit den 1980er Jahren in Deutschland aktiv.
Die beiden Organisationen eint der Schutz der Natur, ihre Vorgehensweise hingegen ist weitgehend unterschiedlich. Vereinfacht und kurz ausgedrückt: Greenpeace ist politisch und geht in Kampagnen immer wieder offen gegen Unternehmen vor. Der WWF hingegen sucht nach geeigneten Kooperationen mit Unternehmen, gerne auch langfristig, um daraus wirksame Naturschutz Projekte entstehen zu lassen. Bestes Beispiel ist Edeka: in der aktuellen Greenpeace-Kampagne heisst es „Hey Edeka, Fleischwerbung und Tierleid stoppen!“. Ihre Petition richtet sich direkt gegen die Abschaffung der Haltungsformen 1 und 2.
Der WWF hingegen hat seit dem Jahr 2009 eine Partnerschaft mit Edeka und arbeitet kontinuierlich daran den ökologischen Fussabdrucks eine der größten Handelsmarken in Deutschland zu verringern.
Weiß jetzt nicht, was besser ist, beide V
Und wie der WWF generell und im speziellen Kooperationen mit Unternehmen eingeht, darum geht es in den nächsten 30 Minuten in der Fabrik Für Immer.
02:22 Vorstellung
03:59 WWF und Unternehmen, die Geschichte der Koops
06:07 Wie bahnt sich eine Kooperation an?
07:29 Kooperationsmöglichkeiten
11:19 Anteil Bestands- und Neukunden
13:19 Finnzieller Aufwand einer Kooperation
14:51 Auf welches Netzwerk greift der WWF zurück?
17:18 Kooperation Edeka - WWF
19:21 Zielsetzung einer Kooperation
25:06 Sponsoring als Greenwashing?
28:16 weitere Planung WWF
30:32 Verabschiedung