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Wir haben beschlossen unseren Facesofmoms Podcast weiterzuführen! Nach der ersten Staffel mit den Müttern aus unserem Buch "Bis eine* weint", möchten wir nun Mütter aus unserer Community zu Wort kommen lassen. Aus dem Videoformat "Wie gehts dir wirklich, ist nun ein Podcast entstanden. Wir möchten wissen, wie es den Müttern aus unserer Community wirklich, geht, welche Themen und Herausforderungen sie aktuell besonders beschäftigen. In der ersten Folge wollen wir das alles von Claudia Gersdorf wissen, Ex-PR Managerin von Viva con Agua und aktuell frisch gegründete CEO von PolaR BEAR, eine Consulting Group für positiven Wandel und ganzheitliche Nachhaltigkeitsberatung. Und Claudia ist einfach BÄM! Hört selbst.
Schnitt: Jonas Lübke
Bild: Natalie Stanczak
Mutter*sein verändert. Immer. Und die ganze Zeit. Nina hat es stärker gemacht, aber auch viel ängstlicher, liebevoller und trotzdem lauter. Sie ist glücklicher und dennoch viel gestresster. Auch die Beziehung und Sichtweise auf die eigene Mutter hat sich verändert. Denn erst jetzt kann sie diese einzigartige Liebe zwischen Mutter* und Kind nachvollziehen und verstehen. Und dabei auch nicht ihre eigenen Bedürfnisse vergessen, ganz ohne schlechtes Gewissen.
(Geboren 1981, Kinder 2016 & 2018)
Sie kämpft. Sie kämpft an vorderster Front. Sie steht ein für einen intersektionalen Feminismus, gegen unsere weiße, patriarchale, kapitalistische Gesellschaft. Und vor allem auch für sich selbst. Sie wurde sehr jung Mutter und oft kritisiert. Sie hat in den letzten Jahren gelernt damit umzugehen und veraltete Glaubenssätze loszulassen. Und wenn es abends mal wieder Pommes gibt, geht die heile Pferde-Welt auch nicht unter. Zumindest die unvollkommene Welt der Mina nicht.
(Geboren 1990, Kinder 2008 & 2012)
Aufgenommen im Herbst 2020.
Ey Leude, wir sind jetzt nicht in Berlin. Obwohl das bei Tante Kante immer alle glauben, chillen wir am Rande der hessischen Landeshauptstadt.Wenn uns jemand fragt, was uns zu dieser Mudder einfällt, dann kommen uns zwei Dinge in den Kopf: Schönste Prosa und elektronische Musik. Sie zeigt uns, wie das Mutter*sein auch ohne komplette Selbstaufgabe funktioniert und kämpft dabei unermüdlich gegen den Rabenmutter*-Stempel, den Frauen* ihrer Meinung nach viel zu oft aufgedrückt bekommen. Sie nimmt sich Zeit und Raum für ihre eigenen Bedürfnisse und ist trotzdem eine gute Mutter. Oder wahrscheinlich genau deswegen. Es soll sich gut anfühlen, sagt sie. Und das tut es jetzt wohl auch. Ganz ohne das Wiehern von Plastikpferden.
(Geboren 1983, Kinder 2012 & 2016)
Tamika schreibt von sich selbst, dass Emanzipation bei ihr immer ganz oben auf der Agenda steht. Man spürt auf den ersten Blick, was für eine starke Frau sie ist. Sie steht ein für ihre Bedürfnisse und kämpft für ihre Terrible Two für eine bessere Welt im Kleinen. Im Interview sprechen wir übers Alleinerziehendsein, über Patchwork und wie unkalkulierbar man von der Liebe zu seinen Kindern geflasht wird. Dem wahren Großen und Ganzen.
(Geboren 1987, Kinder 2015 & 2018)
Sascha lebt getrennt von dem Vater ihres Kindes. Sie ist jedoch nicht im klassischen Sinne alleinerziehend. Sie sind zwar kein Paar, aber sie sind Eltern. Es funktioniert gut. Bei unserem Videocall liegt Sascha um halb zehn am Abend in ihrem Bett und schlürft an ihrer Trinkflasche. Sie ist entspannt, trotz ihrer kleinen Augenringe. Wir reden über Gleichberechtigung, wie sie aufgewachsen ist und wie es halt so ist, als frischgebackene Mama an vorderster Still-Front.
(Geboren 1986, Kind 2019)
Durch ihre Kleinwüchsigkeit begegnen Ninia Menschen schon von Grund auf anders als anderen Leuten. Das fängt damit an, dass sie überlegen, ob sie wirklich die Mutter ihres Kindes ist. Wir reden mit ihr darüber, wie sie mit den Jahren Strategien entwickelt hat, damit umzugehen und ihr eigenes Ding durchzieht. Wir sprechen über ältere Ladies, das „Weg-vom-Fenster“-Gefühl und über die Wut, dass unser politisches System immer noch das klassische Rollenmodell der heterosexuellen Kleinfamilie stützt. Das müssen wir dringend ändern.
(Geboren 1983, Kind 2017)
Sieht eigentlich ganz entspannt aus, diese Mütter*, die mit Coffee to go ihre Kinderwägen mit schlafenden Babys vor sich herschieben, dachte sich Melisa. Und dann kam ihr Kind. Alles andere als ein Anfängerbaby. Es hat eine Weile gedauert bis Melisas Upgrade als Mutter kam. Sie erzählt uns im Interview von ihrem persönlichen 2.0.-Ich, gepaart mit einer geballten Ladung Wut und dem gewissen „Ich-kotz-am-Strahl“-Faktor, den übrigens auch mehr Menschen verspüren sollten.
(Geboren 1989, Kind 2018)
Bei Lena kam alles anders als gedacht. Und das gleich zweimal. Die ungeplante Schwangerschaft ihres ersten Kindes traf sie sehr, da sie sich ihr Leben anders ausgemalt hatte. Trotzdem hat sie mit ihrer Familie einen Weg gefunden. Nicht immer so, wie alle vermuten. Aber das ist auch gut so. Lena erzählt uns von ihrer ganz persönlichen Chaostheorie und wie sie schlussendlich eine glückliche Mama von zwei tollen Kindern wurde.
(Geboren 1991, Kinder 2015 & 2020)
Der Kopf ist voll bepackt mit knalligen Ideen. Denn auf Pastell steht Evelyn nicht. Auch nicht in ihrem Label @little.paper.plane. Und das ist wohl auch die beste Beschreibung für sie. Evelyn ist keine typische Mama, sie mag es kontrovers und manchmal auch ein bisschen rebellisch. Wir sprechen über das Emanzen-Wort, über Mamas Apfelkuchen und wie zwei kleine Raketen es schaffen, einem die Freiheiten zu rauben.
(Geboren 1987, Kinder 2016 & 2018 und bald in 2021)
Evelyn's und Annika's Buch "Nachwehen: Trost und Hilfe bei überwältigenden Gefühlen rund um die Geburt" (Klösel) findet ihr im Buchhandel und auf allen online Plattformen.
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