Fakultät für Physik - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 01/05

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Fakultät für Physik - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 01/05 episodes

  • Measures and dynamics of entangled states
    In the first part of the present thesis, we derive a theory for quantifying
    entanglement of mixed bipartite quantum states.
    We derive upper and lower bounds for the concurrence of quantum states in
    arbitrary finite dimensions,
    such as to confine its actual value to a finite interval.
    We test these estimates for various sets of states with very satisfactory
    results.
    In particular, our lower bound detects entangled states
    with positive partial transpose.
    In view of the specific requirements of laboratory experiments,
    we derive an approximate expression for the concurrence of almost
    pure - i.e.
    weakly mixed - states.
    Comparison of this quasi-pure approximation with the above upper and lower
    bounds shows that its range of validity even comprises states with
    relatively large mixing.
    Finally, we propose a generalised concurrence for multipartite mixed states.
    For its quantitative characterisation, we can use the same strategies as
    in our treatment of bipartite systems.
    These novel techniques for a quantitative description of the entanglement of
    mixed states allow to monitor the production and the decay of
    entanglement under coherent and incoherent forcing - as we show by
    applying our theory to a realistic scenario of ion trap experiments.
    In the second part of the thesis, we introduce suitably defined quasi
    probability representations
    such as to quantify the entanglement of pure bipartite states, with
    an immediate generalisation for pure states of multipartite systems.
    It is shown that the statistical moments as well as various entropies of
    these representations - characterising their localisation properties -
    are non-increasing under local operations and classical
    communication, hence that they are proper entanglement monotones.
    0 min
  • Coulomb Explosion and Intense-Field Photodissociation of Ion-Beam H2+ and D2+
    As the simplest molecule in nature, the hydrogen molecular ion provides a unique system for studying molecules in intense laser fields. In this thesis, the Coulomb explosion and photodissociation channel of H2+ and D2+ have been investigated with 790-nm, sub-100-fs laser pulses by employing a high-resolution photofragment imaging technique. Unlike most experiments, where neutral molecules were used as a target, in this work molecular ions were prepared by an electric discharge, providing well-defined starting conditions and allowing experiments at lower intensities.
    At intensities close to the threshold for Coulomb explosion (<10^14 W/cm^2), we observed a peak structure in the Coulomb explosion kinetic energy spectra in both H2+ and D2+. We show that the observed peaks can be attributed to the different dissociation energies of vibrationally excited molecules. Furthermore, this preservation of the vibrational structure during the Coulomb explosion suggests ionization at one well-defined critical internuclear distance. Moreover, when using pulses with durations of 200-500 fs, we found three Coulomb explosion kinetic energy groups with different angular distributions in both molecular ions. The groups in D2+ at a pulse duration of 350 fs and an intensity of 1x10^14 W/cm^2 strongly suggest critical internuclear distances of 8, 11 and 15 a.u.
    In the one-photon photodissociation study of D2+ at intensities below 2x10^14 W/cm^2, we obtained vibrationally resolved fragment velocity distributions. With increasing intensity, we observed the effects of bond softening - narrowing of the angular distributions and vibrational level shifting. These effects were also found in H2+ and are in agreement with the model of light-induced potentials. In addition, in the kinetic energy spectra of D2+, we found the smaller widths of the vibrational peaks, which we interpret as being due to the longer lifetimes of the vibrational states of D2+ against photodissociation. Moreover, we observed fragments with near-zero kinetic energies with broad angular distributions, indicating dissociation through a vibrational trapping mechanism. In the two-photon bond softening process (above-threshold dissociation) of H2+, we identified fragments from the single vibrational level v=3. At higher intensities, lower-energy fragments with increasing alignment were observed, suggesting dissociation of the levels v<3 through the barrier lowering mechanism.
    These results provide a basis for quantum mechanical simulations that could lead to a better understanding of the molecular dynamics in intense fields.
    0 min
  • Bestimmung der Masse und Breite des W-Bosons im semileptonischen Zerfallskanal mit dem OPAL Detektor bei LEP
    Diese Arbeit ist eine Weiterentwicklung der beim OPAL-Experiment verwendeten
    Faltungsmethode zur Bestimmung der Masse des geladenen Eichbosons der
    schwachen Wechselwirkung. Die Methode wurde ausgeweitet auf eine
    gleichzeitige Bestimmung der Masse Mw und der Zerfallsbreite Gw des W-Boson
    genannten Eichbosons. Analysiert wurden dazu Daten, die mit dem
    OPAL-Experiment in den Jahren 1997 bis 2000 aufgezeichnet wurden. Von den
    möglichen Zerfällen der erzeugten W-Bosonpaare werden nur
    semileptonische betrachtet, bei denen ein W-Boson hadronisch in ein
    Quark-Antiquark-Paar zerfällt und das andere in ein geladenes Lepton und ein
    Neutrino.
    In der Faltungsmethode werden die aus der Detektorauflösung resultierenden
    Fehler der einzelnen Ereignisse berücksichtigt. Dazu wird eine Funktion P(m)
    für jedes Ereignis ermittelt, welche die Wahrscheinlichkeit angibt, daß die
    produzierten W-Bosonen eine mittlere Masse m haben. Diese sogenannte
    Ereigniswahrscheinlichkeitsdichte wird mit einer Physikfunktion
    PF(m;Mw,Gw) gefaltet, die von den Parametern Masse Mw und Zerfallsbreite
    Gw des W-Bosons abhängt. Sie beschreibt die Erzeugungswahrscheinlichkeit der
    W-Bosonpaare unter Berücksichtigung von Photonabstrahlung im
    Anfangszustand. Aus dieser Faltung erhält man eine von Mw und Gw abhängige
    Ereignis-Likelihoodfunktion, die ein Wahrscheinlichkeitsmaß dafür ist, daß
    dieses Ereignis von einem W-Boson mit den Parametern Mw und Gw herrührt.
    Aus allen selektierten semileptonischen W-Bosonereignissen wird eine
    Gesamt-Likelihood-Funktion L(Mw,Gw) berechnet. Durch Maximierung dieser
    Funktion bezüglich Mw und Gw ist erstmals bei OPAL eine gleichzeitige
    Bestimmung der Masse und Breite des W-Bosons möglich.
    Mit einer integrierten Gesamtluminosität von 683.84 pb^-1, die in den Jahren
    1997 bis 2000 bei Schwerpunktsenergien von 183 bis 208 GeV vom
    OPAL-Experiment aufgezeichnet wurden, ergibt sich aus den semileptonischen
    Zerfällen von W-Bosonpaaren ein Wert für die Masse Mw und Breite Gw des
    W-Bosons zu:
    Mw = 80.424 +- 0.077 GeV/c^2
    Gw = 2.126 +- 0.130 GeV/c^2
    Die gemessenen Parameter befinden sich in guter Übereinstimmung mit
    den Vorhersagen des Standardmodells der Teilchenphysik.
    0 min
  • Elektronische Quantenpunktzustände induziert durch Photonemission
    In der vorliegenden Arbeit werden Halbleiter-Quantenpunkte untersucht, die bezüglich ihres Wachstumsprozesses, in einer dünnen Benetzungsschicht eingebettet sind. Diese Benetzungsschicht ist von zwei-dimensionalen Charakter und stellt ein Kontinuum für Quantenpunktelektronen dar. Wechselwirkungseffekte zwischen Quantenpunktelektronen und Quasi-Kontinuumselektronen sind deshalb gegenwärtig.
    Die Experimente basieren auf der Messung von Photolumineszenzstrahlung, ausgehend von Exzitonen (X) in Abhängigkeit von einem äußeren elektrischen und magnetischen Feld und von der Temperatur. Zu deren Untersuchung wird ein konfokales Miniaturmikroskop verwendet, das magnetfeld- und temperaturstabil arbeitet. Der optische Zugang zur Probenstruktur wird mittels Glasfasertechnik realisiert. Sämtliche Experimente werden bei der Temperatur des flüssigen Heliums (4.2 K) durchgeführt.
    Die Quantenpunkte lassen sich kontrolliert über das Anlegen einer äußeren Spannung mit Elektronen befüllen, als Folge eines in der Struktur erzeugten Feldeffektes. Damit stehen der Untersuchung ladungsabhängige, exzitonische Zustände im Magnetfeld zur Verfügung. Für die ersten drei Ladungszustände, die als das neutrale Exziton (X0), das einfach negativ geladene Exziton (X1−) und das zweifach negativ geladene Exziton (X2−) bezeichnet sind, werden eine Spin-Zeeman-Aufspaltung und eine diamagnetische Verschiebung der Emissionslinie im Magnetfeld beobachtet. Das dreifach negativ geladene Exziton (X3−) zeigt ein vollständig unterschiedliches Verhalten im Magnetfeld. Statt der beschriebenen magnetischen Eigenschaften der Exzitonen X0 bis X2− ist der Verlauf der Photolumineszenzstrahlung des X3−-Exzitons durch dominante Niveauabstoßung charakterisiert. Die Positionen der auftretenden Niveauabstoßungen im reziproken Magnetfeld verhalten sich äquidistant, welches ein Charakteristikum für ein zwei- oder drei-dimensionales Quantensystem ist.
    Die Wechselwirkung zwischen dem Quantenpunktsystem und dem zwei-dimensionalen Quantensystem (Benetzungsschicht) wird durch einen neu entdeckten Prozess vermittelt. Die Folge ist eine Hybridisierung zwischen lokalisierten Zuständen im Quantenpunkt und delokalisierten Zuständen des zwei-dimensionalen Quantensystems, die auf den beobachteten Verlauf der Photolumineszenz im Magnetfeld schließen lässt. Mittels einer Simulation nach einem theoretischen Modell lassen sich diese Effekte quantitativ bestätigen.
    Die auftretende Hybridisierung kann unabhängig vom Einfluss eines Magnetfeldes gleichfalls über ein elektrisches Feld aktiviert bzw. deaktiviert werden. Der Grund für eine elektrostatische Umbesetzung von Quantenpunktzuständen ist momentan nicht bekannt und ist Bestandteil der aktuellen Forschung.
    0 min
  • The free particle on q-Minkowski space
    Die Annahme, daß die Raumzeit-Struktur durch
    kontinuierliche Koordinaten beschrieben werden kann,
    ist ein sehr erfolgreiches Konzept in der Physik. Bei
    sehr kleinen Abständen jedoch ist auch diese Struktur
    einer Quantisierung unterworfen, und man muß nach neuen
    physikalischen Modellen zu ihrer Beschreibung suchen.
    Eine Möglichkeit ist es, den Raum durch eine
    nichtkommutative Algebra darzustellen und auf diese
    Weise die entstehende Diskontinuität abzubilden. In
    dieser Arbeit wird der q-Minkowski Raum als ein
    konkretes Modell solch eines betrachtet. Das besondere
    dieser q-deformierten Räume ist, daß sie eine so
    genannte Quantengruppe als Hintergrundsymmetrie
    besitzen. Dies macht es möglich sich die in der Physik
    äußerst wichtigen darstellungstheoretischen Aspekte
    auch für die q-deformierte Quantenräume zunutze zu manchen.
    In den zwei Teilen dieser Arbeit werden irreduzible
    Darstellungen der q-deformierten Poincaré-Algebra
    berechnet. Im ersten Abschnitt werden wir sie als
    unitäre Darstellungen in einem abstrakten Hilbertraum
    realisieren, während wir sie im zweiten Teil als
    Lösungen der q-deformierten Klein-Gordon und
    Dirac-Gleichung erhalten werden.
    Wir beginnen die Konstruktion der irreduziblen
    Hilbertraum Darstellungen mit der Wahl eines maximalen
    Satzes von miteinander kommutierenden Operatoren. Deren
    Eigenwerte repräsentieren die gleichzeitig
    beobachtbaren Meßgrößen und die gemeinsamen
    Eigenvektoren spannen eine Basis des Hilbertraumes auf.
    Die Bestimmung der Matrixelemente der Generatoren der
    q-Poincaré-Algebra erfolgt durch sukzessives Auswerten
    der zwischen ihnen bestehenden Vertauschungsrelationen.
    Dazu wird zuerst eine Darstellung für die
    Koordinaten des q-Minkowski Raumes konstruiert, dann
    werden die Generatoren der Drehungen dargestellt, um
    schließlich mit Hilfe dieser Ergebnisse auch die
    Darstellungen der Boost Operatoren zu erhalten. Indem
    wir die Algebra der Ableitungen in die
    q-Poincaré-Algebra einbetten, ist es am Ende auch
    möglich für diese die Matrixelemente zu finden, und
    somit den kompletten q-Minkowski Phasenraum darzustellen.
    Um die Klein-Gordon Gleichung auf dem q-Minkowski Raum
    lösen zu können, ist es erst einmal nötig beliebige
    Funktionen ableiten zu können. Dies ist aufgrund der
    komplizierten Algebra Relationen zwischen den
    Koordinaten und Ableitungen ein schwieriges
    kombinatorisches Problem. Wie wir zeigen werden kann
    man es mit Hilfe von erzeugenden Funktionen lösen. Dies
    erlaubt es uns dann den Ruhezustand zu bestimmen,
    welcher die korrekte q-deformierte Verallgemeinerung der
    zeitabhängigen Exponentialfunktion auf dem q-Minkowski
    Raum darstellt. Durch Boosten dieses Zustandes wird
    anschließend eine Basis für die gesamte irreduzible
    Darstellung gefunden, die den Lösungsraum der
    Klein-Gordon Gleichung umfasst. Dieselben Methoden
    können nun auch dazu benutzt werden die Dirac-Gleichung
    zu lösen und Zustände mit einem Spin-1/2 Freiheitsgrad zu
    beschreiben.
    0 min
  • Search for Second-Generation Leptoquarks in Proton-Antiproton Collisions
    This document describes the search for second-generation leptoquarks (LQ_2) in around 114 pb^-1 of proton-antiproton collisions, recorded with the D0 detector between September 2002 and June 2003 at a centre-of-mass energy of sqrt{s} = 1.96 TeV.
    The predictions of the Standard Model and models including scalar leptoquark production are compared to the data for various kinematic distributions. Since no excess of data over the Standard Model prediction has been observed, a lower limit on the leptoquark mass of M(LQ_2)_{beta=1} > 200 GeV/c^2 has been calculated at 95% confidence level (C.L.), assuming a branching fraction of beta = BF(LQ_2 --> mu j) = 100% into a charged lepton and a quark. The corresponding limit for beta = 1/2 is M(LQ_2)_{beta=1/2} > 152 GeV/c^2.
    Finally, the results were combined with those from the search in the same channel at D0 Run I. This combination yields the exclusion limit of 222 GeV/c^2 (177 GeV/c^2) for beta=1 (1/2) at 95% C.L., which is the best exclusion limit for scalar second-generation leptoquarks (for beta=1) from a single experiment to date.
    0 min
  • Entwicklung von Potentialsensoren für die Zell-Halbleiter-Kopplung
    Komplexe Lebensformen bestehen aus einer großen Anzahl einzelner Zellen. Um ein sinnvolles Zusammenwirken dieser Zellen und so deren Überleben zu gewährleisten, muß zwischen diesen ein Informationsaustausch und eine Informationsverarbeitung stattfinden. Dies wird in der Regel auf chemischem oder auf elektrischem Weg bewerkstelligt.
    Um die genauere Funktion der einzelnen Zellen und deren Wechselwirkung mit Ihrer Umgebung untersuchen zu können, wurde in dieser Arbeit eine Schnittstelle zwischen der unbelebten Welt und einzelnen Zelle bzw. Zellverbänden aufgebaut.
    0 min
  • Emissionsdetektierte Femtosekunden Spektroskopie an Polyatomaren Molekülen
    In der vorliegenden Arbeit wurden die Anwendungsmöglichkeiten der Emissionsdetektion bei der Anregung-Abtast-Spektroskopie erarbeitet. Es wurden zwei
    unterschiedliche Messungen mit dieser Anordnung durchgeführt: die Bestimmung
    der Fluoreszenzlebensdauer im Femtosekundenbereich durch den Raman-Loss-Effekt und die Untersuchung der Schwingungsbesetzungsdynamik durch nicht-resonante anti-Stokes Raman Streuung nach ultraschnellen internen Konversion.
    0 min
  • Femtosekundenspektroskopie an Farbstofflösungen
    Die Femtosekundenspektroskopie ist ein modernes Werkzeug zur Untersuchung
    einer Vielzahl von sehr schnellen Prozessen in Physik, Chemie und Biologie.
    Die rasanten Fortschritte auf der apparativen Seite ermöglichen die
    Gewinnung neuer Informationen und diese liefern einen wesentlichen Beitrag
    zum grundlegenden Verständnis der ablaufenden Vorgänge.
    Mit einem neu aufgebauten Femtosekundenspektrometer konnten verschiedene aktuelle Aspekte der Molekülphysik an Modellsystemen auf einer Zeitskala von 10 Femtosekunden untersucht werden.
    0 min

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