Emotionen gehören zum Alltag unserer Kinder. Doch wie können sie lernen, ihre Gefühle zu verstehen, zu regulieren und auszudrücken?
In dieser Folge spreche ich mit meiner Mutter, der Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Karin Meier-Wechsler – selbst Mutter von vier erwachsenen Kindern –, über die zentrale Bedeutung von Emotionsregulation in der kindlichen Entwicklung. Gemeinsam tauchen wir ein in die Frage, warum diese Fähigkeit so grundlegend für das spätere Leben ist und weshalb sie nicht «einfach passiert», sondern bewusst begleitet werden muss.
Wir sprechen darüber, wie Eltern ihre Kinder im Umgang mit starken Gefühlen unterstützen können, ohne sie zu überfordern oder allein zu lassen. Es geht um konkrete Impulse für den Familienalltag: Wie ermöglichen wir Akzeptanz und schaffen Kompetenz für den Umgang auch mit schwierigen Gefühlen? Wie reagieren wir in herausfordernden Momenten? Und wie gelingt es uns, diesen oft hektischen Alltag so zu gestalten, dass wir der emotionalen Entwicklung wirklich Priorität einräumen können?
Gleichzeitig richtet sich der Blick auch nach innen. Denn die Emotionsregulation unserer Kinder ist eng mit unserer eigenen verknüpft. Welche Muster bringen wir selbst mit? Welche Situationen triggern uns besonders? Und wie können wir lernen, bewusster zu reagieren, um unseren Kindern ein stabiles Vorbild zu sein?
Eine Folge über gelebte, verlässliche Beziehung – auch dann, wenn die Emotionen hochkochen –, über Selbstreflexion und die grosse Aufgabe, Kinder emotional stark und selbstbewusst ins Leben zu begleiten.
Links zur Folge:
In der Folge erwähntes Buch und Standardwerk zum Thema «Emotionale Intelligenz» (1997) von Daniel Goleman: orellfuessli.ch
Elternbriefe der Pro-Juventute: projuventute.ch