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Zwischen Kuchenteig, virtuoser Blumendekoration und Mutterrolle: Sibille Albertin ist Gründerin des Kreativlabels Batter und erschafft mit ihrem Team kulinarische Erlebnisse; Erinnerungen, die lange nachhallen. Sibille lebt eine Leidenschaft, die als Hobby begonnen hat und inzwischen zur anspruchsvollen Vollzeitbeschäftigung geworden ist. Heute wird sie dafür von Marken wie Adidas, TikTok und Lacoste gebucht. In dieser Folge erzählt sie, wie sich Kreativität für sie anfühlt, wie unterschiedlich ihre Tage aussehen können und warum sie Inspiration buchstäblich überall findet – manchmal so sehr, dass sie sich aktiv davon abgrenzen muss, um mit ihrer Tochter ganz im Moment zu sein.
Sibille spricht offen darüber, wie sie ihre grosse Leidenschaft überhaupt entdeckt hat und wie sie diese heute als Mutter lebt, ohne die eine Rolle der anderen unterzuordnen. Ein Thema, das sie dabei auch beschäftigt: Wie verträgt sich der Anspruch an Perfektion, den sie an ihre Food-Kreationen und Events stellt, mit der Unordnung, die der Alltag mit einem Kind zuweilen mit sich bringt? Eine Folge über Kreativität, die mitten im Alltag entsteht – nicht trotz ihm, sondern oft gerade wegen ihm.
Erinnerst du dich an die schönsten Momente deiner Kindheit? Oft war es kein teurer Ausflug, sondern das Pfützenspringen im Regen, der frühe Sonnenaufgang in den Ferien oder das Ritual, das es nur bei euch zu Hause gab.
Genau solche Momente sammelt Regula Immler. Sie hat Familienzeiten gegründet, einen Schatz aus über 200 Ideen und Ritualen, die nichts kosten ausser ein bisschen Zeit und Aufmerksamkeit. Mit der «Familienzeit Ideenküche» wandern diese Ideen als liebevoll gestaltete analoge Kartei in einem Chuchichästli durch die Ostschweiz, zum Stöbern, Staunen und Nachmachen. Digital lebt die Sammlung auf www.familienzeiten.ch
Im Gespräch erzählt Regula, wie die Ideenküche entstanden ist, woher die Ideen kommen und was eine Familienzeit-Idee zu etwas Besonderem macht. Sie verrät ihre ganz persönliche Lieblingsidee und macht Mut, auch in vollen Wochen kleine Inseln für die Familie zu schaffen. Denn dafür braucht es kein Programm, nur den Blick fürs Einfache.
Eine Folge für alle, die sich im Familienalltag manchmal nach mehr Nähe und weniger Termindruck sehnen. Und mit Ideen, die ihr schon heute Abend ausprobieren könnt.
Mehr Ideen: familienzeiten.ch
Eine grosse Zahl von Müttern in der Schweiz beginnen nach der Geburt zu stillen (www.blv.admin.ch). Und trotzdem sieht man stillende Frauen im öffentlichen Raum erstaunlich selten. Warum eigentlich?
Im Gespräch mit Andrea Schiess, Familienberaterin frühe Kindheit und Hebamme, geht es um einen Alltag, den viele Eltern kennen: das Baby hat Hunger – aber der nächste Stillmoment wird zur Frage von Ort, Blicken und gesellschaftlicher Akzeptanz. Manche Mütter suchen eine ruhige Ecke, andere planen ihre Wege so, dass sie möglichst nicht unterwegs stillen müssen.
Wir sprechen darüber, woher dieses Unbehagen kommt, welche Reaktionen Mütter tatsächlich erleben und ob sich der Umgang mit Stillen in der Öffentlichkeit in den vergangenen Jahren verändert hat. Andrea erklärt ausserdem, was in der Schweiz rechtlich gilt und wie Partner, Umfeld und wir alle als Mitmenschen reagieren können, wenn eine Mutter ihr Baby stillt oder mit der Flasche füttert.
Ein Gespräch über Stillen, Scham, Blicke, gesellschaftliche Normen – und darüber, warum Elternschaft auch ausserhalb der eigenen vier Wände Platz haben muss, wenn wir nicht möchten, dass der Bewegungsradius von Müttern kleiner Kinder eingeschränkt wird.
Als Simone Hoffmanns Sohn vier Jahre alt war, machte er ihr einen Vorschlag: Sie solle einfach mehr arbeiten, dann könne sie ihm mehr Spielzeug kaufen. Dieser Satz war der Anfang von simosackgeld. In dieser Folge erzählt Simone, wie ein Sackgeld-System zu Hause tatsächlich funktioniert — welche Rolle die Höhe des Betrags spielt (weniger als man denkt), warum Kinder eigene Fehlkäufe machen sollten, und was passiert, wenn das Geld am 12. des Monats weg ist. Vor allem aber geht es um den Teil, den man nicht steuern kann: Kinder lernen den Umgang mit Geld nicht aus Regeln, sondern daraus, wie wir selbst darüber sprechen, streiten und entscheiden. Wir reden über den Unterschied zwischen erklären und vorleben, über eigene Prägungen aus der Kindheit — und darüber, wie man das Thema an den Familientisch bringt, ohne dass es zur Lektion wird. Mit Simone Hoffmann, Gründerin von simosackgeld.ch, die Eltern und Familien dabei begleitet, Kinder früh und alltagsnah für Geld zu sensibilisieren. Literatur zum Thema: Ein Hund namens Money, von Bodo Schäfer Rich Kid, smart Kid, von Robert T. Kiyosaki
Heiraten oder nicht? Für viele Paare mit Kindern eine Frage des Gefühls – finanziell und rechtlich ist sie es in der Schweiz aber definitiv nicht. In dieser Folge spricht Angela Mygind, bekannt als «Miss Finance» und eine der bekanntesten Finanz-Influencerinnen der Schweiz, darüber, weshalb das Konkubinat bei einer Trennung erhebliche finanzielle Nachteile mit sich bringen kann – gerade dann, wenn Kinder im Spiel sind.
Angela erklärt unter anderem: Unverheiratete Eltern haben bei einer Trennung keinen Anspruch auf einen Vorsorgeausgleich – wer beruflich zurückgesteckt hat, um sich um die Kinder zu kümmern, bleibt oft auf einer Vorsorgelücke sitzen, die im Ehefall automatisch geteilt würde. Auch beim Erbe und beim gegenseitigen Unterhalt gilt im Konkubinat: nichts ist automatisch geregelt, was im Ernstfall zu bösen Überraschungen führen kann.
Im Zentrum der Folge steht deshalb die Frage, mit welchen Themen sich Paare – verheiratet oder nicht – idealerweise auseinandersetzen, bevor eine Trennung überhaupt zum Thema wird: von der Aufteilung der Kinderbetreuung über die eigene Altersvorsorge bis hin zu klaren Absprachen für den Fall der Fälle. Eine Folge für alle, die ihre Familienfinanzen nicht dem Zufall überlassen wollen – ob mit oder ohne Trauschein.
Du möchtest mehr über Angela Mygind, alias Miss Finance erfahren? Hier entlang: missfinance.ch oder auch auf Instagram gibt's von ihr viel Spannendes über Finanzen und alles drumrum: instagram.com/missfinance.ch
Eine Fehlgeburt ist ein tiefer Verlust – und doch bleibt er in unserer Gesellschaft oft unsichtbar. Betroffene Frauen und Paare trauern, oft ohne dass ihr Schmerz gesehen oder anerkannt wird. Über dieses stille Leid sprechen wir in dieser Folge mit Nadine Ballmer, Gründerin von Kinderwunsch Coaching & HypnoBirthing Schweiz.
Nadine begleitet seit Jahren Frauen rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburt – und weiss, wie wenig Raum Fehlgeburten im gesellschaftlichen Gespräch einnehmen. Dabei ist der Verlust eines ungeborenen Kindes ein echter Trauerfall: mit all den Emotionen, der Erschütterung und dem Bedürfnis nach Zeit und Fürsorge, die jeder Trauerprozess mit sich bringt. Im Gespräch erzählt Nadine, wie Kinderwunsch Coaching betroffene Frauen begleitet, was Körper und Geist nach einer Fehlgeburt brauchen – und wie das Umfeld eines betroffenen Paares wirklich unterstützen kann, ohne in Schweigen zu verfallen oder unbedacht zu trösten.
Eine ehrliche, einfühlsame Folge über ein Thema, das viele kennen und das trotzdem noch nicht in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen ist.
Zu Gast: Nadine Ballmer, Gründerin von Kinderwunsch Coaching & Hypnobirthing Schweiz, kinderwunsch-coaching.ch & hypnobirthing-schweiz.ch
Aufklärung ist kein Gespräch, das man einmal führt – und dann abhaken kann. Sie ist ein Prozess, der beginnt, bevor Kinder überhaupt Fragen stellen – mit dem Vorleben der Eltern, dem Umgang mit Nähe, Körperlichkeit, dem Sprechen über Nähe, Grenzen, Konsens, Körper und Emotionen. Aufklärung ist ein ständiger Prozess, der nie wirklich endet. In dieser Folge spricht die Psychotherapeutin und Sexologin Dania Schiftan darüber, wie wir unsere Kinder von Anfang an sensibel begleiten können: beim Kennenlernen des eigenen Körpers, beim Verstehen von Grenzen und Konsens, beim Entwickeln eines gesunden, selbstbestimmten Verhältnisses zur Sexualität. Dania erklärt, warum Aufklärung vor allem eines braucht: Offenheit. Und warum wir als Eltern oft unbewusst unsere eigenen Hemmungen, Unsicherheiten und Tabus weitergeben – lange bevor wir ein einziges Wort über Sex verlieren. Ein Gespräch, das nachdenklich macht, entlastet und Mut gibt.
Links zur Folge www.daniaschiftan.ch Zum Buch «Ist das Okay?»
In dieser Folge des Famido Familien-Podcasts spricht Katharina von Wyl offen über ihr Leben zwischen ihrem Startup soif, politischem Engagement, Berufsalltag und Familie. Sie erzählt, warum sie die Vielfalt ihrer beruflichen Tätigkeiten liebt und wie sie sich bewusst für diesen Weg entschieden hat. Gleichzeitig gibt sie einen ehrlichen Einblick in die Realität hinter den Kulissen: Denn was von aussen oft nach müheloser Vereinbarkeit aussieht, ist im Alltag geprägt von Organisation, Absprachen und dem ständigen Austarieren verschiedener Rollen und Verantwortlichkeiten. Besonders spannend ist ihre Offenheit im Umgang mit den Voraussetzungen, die ihr dieses Lebensmodell ermöglichen. Katharina spricht darüber, dass ihre berufliche Freiheit auch deshalb möglich ist, weil ihr Partner Vollzeit arbeitet und die finanzielle Basis der Familie mitträgt. Gemeinsam beleuchten wir moderne Rollenbilder, gesellschaftliche Erwartungen und die Frage, wie Familien ihre ganz eigenen Wege finden können. Eine inspirierende und zugleich ehrliche Folge über Vereinbarkeit, Privilegien, Partnerschaft und die Realität hinter dem scheinbar perfekten Familien- und Berufsleben.
Links zu dieser Folge:
www.soif-vin.ch www.von-wyl.com
Ein Baby, das sehr häufig, lange und kaum beruhigbar schreit, kann Eltern emotional und körperlich stark belasten. In dieser Folge spricht die Elternberaterin Jolanda Erismann über das Thema Schreibaby, über exzessives Schreien bei Säuglingen und darüber, weshalb diese Situation für betroffene Familien so herausfordernd sein kann.
Im Gespräch geht es darum, wie schnell Eltern in einen Kreislauf aus Erschöpfung, Selbstzweifeln und sozialem Rückzug geraten können. Manche vermeiden Treffen mit anderen Menschen aus Angst, das oft schreiende Baby könnte zur Belastung werden. Andere zögern, um Hilfe zu bitten, weil Scham, Unsicherheit oder das Gefühl, versagt zu haben, im Weg stehen.
Wir sprechen darüber, weshalb es gerade in solchen Phasen zentral ist, dass Eltern Unterstützung annehmen, sich nicht isolieren und frühzeitig Entlastung suchen. Ausserdem geht es darum, wie Familie, Freundeskreis und Umfeld sensibel reagieren und entlasten können und warum ein verständnisvoller Umgang für betroffene Eltern so wertvoll ist.
Eine Folge über elterliche Überforderung, soziale Isolation und stärkende Unterstützung im Familienalltag. Links zur Folge - Schweizerischer Fachverband Beratung Frühe Kindheit: www.sf-bfk.ch
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