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Dara Sepehri ist Designer, Kurator der internationalen Designkonferenz FORM / FUTURE und Vorstandsmitglied im Deutschen Design Club (DDC). Seine Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld zwischen räumlicher Inszenierung, strategischer Kommunikation und politischer Gestaltung. Mit FORM / FUTURE stellt er die Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung von Design und untersucht, ob sich die Zukunft designen und demokratische Prozesse strategisch gestalten lassen
Kann Kunst die Demokratie retten? Philipp Ruch, Gründer des Zentrums für politische Schönheit, glaubt nicht an ihre Allmacht. Im aktuellen Fantasiemuskel spricht er über die Grenzen politischer Kunst, die Konfrontation mit der Vergangenheit und eine Vorstellungskraft, die nicht vertrösten, sondern ins Handeln führen soll.
Wir wissen mehr als je zuvor und scheinen doch immer weniger in der Lage zu sein, die Probleme unserer Gegenwart zu lösen. In Zeiten künstlicher Intelligenz und allgegenwärtiger Selbstoptimierung plädiert der Philosoph Manuel Scheidegger deshalb für mehr intelligente Dummheit. In der aktuellen Folge des Fantasiemuskel-Podcasts erklärt er, warum uns ein anderer Umgang mit unserer menschlichen Begrenztheit klüger machen könnte, wie wir produktiver mit Unsicherheit umgehen und wie die Kunst uns dabei helfen kann.
In Zeiten politischer Polarisierung und verhärteter Fronten ist echtes Zuhören fast eine aussterbende Tugend. Und genau damit befasst sich der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen. Im aktuellen Fantasiemuskel erklärt er, wie echte Gespräche gelingen und warum man sie auch manchmal beenden muss – und warum es schmerzhaft sein kann, wirklich zuzuhören.
Hermann Parzinger ist eigentlich Archäologe, der breiten Öffentlichkeit aber vor allem als Kulturmanager bekannt. Nachdem er über viele Jahre Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz war, zu der zahlreiche Berliner Museen und Bibliotheken gehören, ist er seit April dieses Jahres Kurator des Hauptstadtkulturfonds. Wie man in Zeiten zunehmender Polarisierung Kultur verteidigt, erklärt er im aktuellen „Fantasiemuskel“.
Was passiert, wenn der Staat Kunst fördert und dann Erwartungen an eben diese Kunst hat? Was dürfen Kulturinstitutionen, die mit Steuergeldern arbeiten? Und wer schützt eigentlich wen, wenn Theateraufführungen abgesagt, Preise entzogen, Förderbescheide unter politischem Druck zurückgezogen werden? Antworten suchen Torsten Fremer und Friedrich von Borries in der aktuellen Folge von Fantasiemuskel beim Staatsrechtler und Rechtsphilosophen Christoph Möllers.
Boris Eldagsen ist eine prominente Stimme in der Debatte um KI und Bildkultur. Mit der Ablehnung des Sony World Photography Award 2023 löste er weltweit eine Diskussion über die Grenzen der Fotografie aus. Im Podcast „Fantasiemuskel“ spricht er über schöpferische Freiheit, warum Kunst Reibung braucht und wie man den eigenen Entscheidungsmuskel trainiert.
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