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Manchmal ist Besuch spontan möglich. Auf anderen muss man sich vorbereiten und einstellen. Je höher der Besuch ist, je intensiver fällt die Vorbereitung aus. Advent ist die Vorbereitung auf den König der Könige.
Die Adventszeit ist die Zeit der Überraschungen. Man überrascht sich täglich mit dem Adventskalender, am heutigen Nikolaustag und investiert Zeit und Geld, um die richtige Überraschung für Heilig Abend zu haben. Leider gelingen Überraschungen nicht immer. Es gibt schöne Überraschungen und "schöne" Überraschungen.
Die Adventszeit ist mit vielen Feiern, Festivitäten und somit Events verbunden. Corona hat den meisten einen Strich durch die Rechnung gemacht. So bitter das ist, so groß ist andererseits die Chance, dadurch wieder neu den Kern von Advent wahrzunehmen. Es bietet sich der heilsame Wege vom Event zurück zum Advent.
"Ich bin überzeugt: Was wir in der gegenwärtigen Zeit noch leiden müssen, fällt überhaupt nicht ins Gewicht im Vergleich mit der Herrlichkeit, die Gott uns zugedacht hat und die er in der Zukunft offenbar machen wird." (Die Bibel in Römer 8,18)
„Komm einfach mal mit, dann wirst du schon sehen.“ Diese Aufforderung fordert Vertrauen - genau genommen, dass man blind vertraut. Das geht, wenn ich weiß, dass ich der Person vertrauen kann. Alles andere wäre blindes Vertrauen und unverantwortlich. Gott und Jesus verlangen immer wieder, dass man ihnen blind vertraut. Leider wird das oft als blindes Vertrauen missverstanden. Entscheidend ist, wie die Beziehung aussieht.
Ist das Glas halb voll oder halb leer? Je nachdem, wie groß der Durst ist, gilt mehr das eine oder das andere. Überhaupt ist nie nur die Situation an sich entscheidend, sondern immer auch die eigene Wahrnehmung sowie Charakter und Persönlichkeit. Gerade in Krisenzeiten zeigen sich diese Unterschiede besonders stark.
Die Zahl an Büchern und Filmen zum Thema Liebe ist unzählbar. Gleichzeitig ist sie auch Ausdruck der anderen Seite von Liebe - eben der Liebe als Ware. Entweder, weil sie vermarktet wird, oder weil die Selbstlosigkeit fehlt und sie nur gegeben wird, um eine Gegenleistung zu empfangen. Gott und Jesus unterscheiden sehr genau zwischen wahrer Liebe und der Ware Liebe.
Im Allgemeinen werden Pluralismus und Vielfalt für dasselbe gehalten. Vielfalt ist Pluralismus und Pluralismus Vielfalt. Das trifft aber nur dann zu, wenn der Pluralismus auf einer bleibenden Basis gelebt wird - in unseren Land ist diese das Grundgesetz. Würde das Grundgesetz im Plural verstanden, wäre Pluralismus nicht mehr möglich. Wir hätten stattdessen Anarchie.
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