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Der Liebe Gott liebt alle Menschen - richtig? Die meisten würden antworten: „Ja klar, sonst wäre er doch nicht der liebe Gott.“ Dann liebt er aber auch Räuber, Mörder, Diktatoren... Ist das dann Liebe gegenüber den Opfern dieser Menschen? Wäre das ihnen gegenüber gerecht? Denn laut Bibel ist Gott auch Gerechtigkeit, Wahrheit und Heiligkeit. Die Wahrheit scheint in der Mitte zu liegen.
Die meisten Menschen halten sich für gut und sind der Meinung, dass der Mensch allgemein gut ist. Gleichzeitig führten Menschen zu allen Zeiten Kriege. Die Veranlagung dazu scheint im Menschen selbst zu liegen und hat leider Zukunft.* Wie passt das zusammen? Ist der Mensch doch nicht ganz gut? Ist das Böse eben auch menschlich? Liegt es an den Umständen? Die Wahrheit scheint in der Mitte zu liegen.
Warum lässt Gott das zu, wenn es ihn gibt? Die Frage beinhaltet ein Ausschlussprinzip. Sie sagt: Wenn es Böses und Leid gibt, kann es entweder Gott nicht geben, die Dinge sind ihm egal oder er kann nichts dagegen tun. Laut Bibel gibt es hier kein Ausschlussprinzip. Ihrer Meinung nach gibt es diese Dinge, obwohl es Gott gibt und er kann. Der Grund ist, uns vor dem Untergang zu bewahren. Die Wahrheit liegt mal wieder in der Mitte.
„Das erste Opfer eines jeden Krieges ist die Wahrheit.“ Die meisten haben diese Aussage sicher schon gehört. Dass sie richtig ist, können wir leider täglich beobachten. Aus biblischer Sicht gehen Lügen, einseitige Berichterstattung oder Fake news noch viel tiefer. Sie sieht deren Ursprung im Bösen selbst.
Bei der Entwicklung von Ideen, Projekten oder Konzepten dreht es sich häufig um Eckpunkte. Manchmal sind diese vorgegeben und manchmal gibt man sie sich selbst. Sie helfen, zu vermeiden, ins Uferlose zu denken oder zu planen. Denn dann kann man schnell den Kern aus dem Blick verlieren.
Warum die Kreuzigung? Für manche überflüssiger brutaler Irrsinn. Für andere Zentrum des Glaubens, Ausdruck der Weisheit und Liebe Gottes und eines der wichtigsten Ereignisse der Weltgeschichte. Was gilt nun?
Es kennt wohl jeder den Ausspruch: „Der erste Eindruck entscheidet.“ Sehr oft ist das auch so. Ob das immer gut ist, ist eine andere Frage. Trotzdem ist er oft entscheidend. In unserem Predigttext präsentiert sich Jesus als König auf einem Esel.
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