
Sign up to save your podcasts
Or


Ob eine Überzeugung wirkliche Überzeugung ist, zeigt sich, wenn es schwierig wird. Der Glaube ist da keine Ausnahme. Als Christen in Deutschland sind wir in der Regel kaum gewohnt, wegen unseres Glaubens Schwierigkeiten oder Nachteile zu haben. In vielen Teilen der Welt ist das anders. Was dann...?
Das Menschenrecht auf Gedanken-, Gewissens-, Religions- und Weltanschauungsfreiheit ist in Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, in Artikel 18 des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte (UN-Zivilpakt) und in Artikel 14 der UN-Konvention über die Rechte des Kindes verankert. Trotzdem ist Christenverfolgung ein alltägliches globales Phänomen.
Der christliche Glaube ist der einzige Glaube, der nur einen Gott hat (Monotheismus), aber dieser nicht nur im Doppelpack, sondern Dreierpack auftritt. Als Vater, Sohn und Geist. Warum ist das so und wie ist das zu verstehen?
Wie kann ich erleben, dass Gott mich führt? Bis heute waren Menschen zu allen Zeiten überzeugt, dass es einen höheren Sinn für das Leben gibt. Um diesen zu erkennen wurden grundsätzlich gesehen immer dieselben zwei Wege beschritten: Der eine war der individuelle Weg, der auf den direkten persönlichen Kontakt mit Gott setzte. Hier stehen Eingebungen im Zentrum. Der andere war der indirektere Weg. Hier ging es darum, entsprechende Quellen (Schriften oder Orakel) oder Personen (z.B. Priester) zu befragen. Jesus ermöglicht einen ganz neuen Weg.
Im Zentrum des Glaubens vieler Menschen stehen Energien, die Kontakt zur anderen (geistlichen) Welt ermöglichen. Die Bezeichnungen dafür sind verschieden. Shakti oder Parashakti im Yoga; das #Qi im #qigong oder Feng Shui oder allgemein der Esoterik. In der Bibel wird im Alten Testamen von der rûaḥ und im Neuen Testament vom pneũma geredet. Beide Male wird damit der Geist Gottes bezeichnet.
In der Regel nehmen wir Jesus anhand des Neuen Testaments wahr. Er spielt aber auch schon im Alten Testament eine Rolle.
From the publisher's feed