Wir reden oft über Weihnachten, als wäre es ein Wettbewerb: perfekte Stimmung, perfekte Familie, perfekte Deko, perfekte Gefühle. Die Adventszeit wird zu einem Druckkessel. Alle lächeln nach außen, während innen manchmal alles bröckelt.
Die Wahrheit ist: Weihnachten war von Anfang an unperfekt.
Jesus kommt nicht in ein glänzendes Zuhause. Nicht in eine starke, stabile Gesellschaft. Nicht in ideale Umstände. Er kommt in eine Welt voller Brüche.
In Armut.
In politische Unsicherheit.
In eine Familie, die mitten im Gerede stand.
In eine Geburtssituation, die alles andere als romantisch war.
Gott wählt bewusst das Unperfekte.
Damit sagt er: „Ich komme dahin, wo du wirklich bist – nicht dahin, wo du gerne wärst.“