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Straße von Hormuz, Chip-Knappheit, Hitzewellen: Disruptionen sind längst nicht mehr die Ausnahme, sondern der Normalzustand. Trotzdem hat man oft das Gefühl, dass Unternehmen aus jeder Krise wenig lernen und beim nächsten Schock wieder bei null anfangen. Warum ist das so, und was macht eine Supply Chain wirklich resilient?
In dieser Masterclass-Folge des Felgendreher & Friends Podcasts diskutieren Boris Felgendreher und Prof. Knut Alicke mit Nico Nürbchen, SVP of Global Supply Chain beim MedTech-Konzern Olympus die Themen Supply Chain Risiko und Resilienz.
Erst die Theorie, dann die Praxis aus einem globalen Unternehmen, in dem hinter Lieferengpässen im Zweifel Patientenleben hängen.
Diese Folge wird unterstützt von Logistikbude, dem Spezialisten für die automatisierte Verwaltung von Ladungsträgern: https://www.logistikbude.com
Hilfreiche Links:
Nico Nürbchen auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nico-n%C3%BCrbchen-3598a642/
Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
Knut Alicke auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/knut-alicke/
KI in der Supply Chain ist längst kein theoretisches Zukunftsthema mehr. Während viele Unternehmen noch darüber diskutieren, ob sie nicht erst einmal ihre Stammdaten aufräumen müssen, bauen Subject Matter Experts in der Praxis schon heute eigene Anwendungen und lösen Probleme, die seit Jahren auf der IT-Roadmap liegen.
In dieser Felgendreher & Friends Live-Folge aus München diskutiert Boris Felgendreher mit Knut Alicke und Volker Dörsam von Infineon, was heute mit Vibe Coding wirklich möglich ist, wo die Grenzen liegen und wie Supply Chain Verantwortliche den Einstieg konkret angehen können.
Ergänzt wird das Gespräch durch Erfahrungsberichte aus dem Publikum.
Eine Folge für alle, die KI nicht nur kommentieren, sondern in der eigenen Supply Chain anwenden wollen.
Unter anderem geht es um folgende Themen:
Hilfreiche Links:
Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
Knut Alicke auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/knut-alicke/
In der Industrie hört man oft den Vorwurf, dass es viel zu lange dauert, bis Innovationen und neue Technologien, die am Markt längst verfügbar sind, tatsächlich im Unternehmen ankommen. Warum ist das so? Und wie schafft man es, als Supply Chain Verantwortlicher den Wandel tatsächlich ins Unternehmen zu tragen?
In dieser Folge spricht Boris mit Abdirahman Ikar, der seit über 15 Jahren in jeder seiner Stationen eigene Innovations- und Digitalisierungseinheiten aufgebaut hat. Abdi ist Supply Chain Leader mit Stationen unter anderem bei Leica, Magna, Deutz und Pepperl+Fuchs. Zudem ist er als Kurator/Board Advisor beim Fraunhofer in Magdeburg tätig.
Sein Credo lautet "Just do it by yourself". Statt darauf zu warten, dass Berater Konzepte auf PowerPoint bringen oder Startups die perfekte Lösung liefern, baut Abdi interne Teams, die End-to-End Supply Chain neu denken, Silos aufbrechen und Millionen an Einsparungen realisieren.
Unter anderem geht es um folgende Themen:
Drei Take-aways:
Hilfreiche Links:
Abdirahman Ikar auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/abdirahman-ikar-b437317/
Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
Heute zu Gast im Felgendreher & Friends Podcast ist Constantin Conrad. Constantin führt Leschaco, ein Bremer Logistikunternehmen mit 145 Jahren Geschichte, 3.500 Mitarbeitern und rund einer Milliarde Umsatz, in dritter Generation.
Drei Viertel des Umsatzes kommen aus der Chemiebranche, und genau da liegt das Problem: Die Exportvolumen liegen unter dem Niveau von 2019, Produktion wandert ab, und auch das zweite Standbein Automotive wackelt.
In dieser Folge spricht Constantin darüber, wie er nach dem plötzlichen Tod seines Vaters früher als geplant die Führung übernehmen musste, warum die Strategie 2030 komplett neu gedacht werden muss und wo er trotz allem Wachstumschancen sieht. Von Lateinamerika über Kontraktlogistik bis hin zur Frage, was KI für einen Mittelständler bedeutet, der zwischen Langfristinvestition und technologischem Umbruch navigiert.
Unter anderem geht es um folgende Themen:
Der ungeplante Generationenwechsel: Constantins Vater verstarb 2022 plötzlich, drei Jahre früher als die geplante Übergabe
Rolle als CDO und das laufende TMS-Projekt: Ablösung des Eigensystems, zweimal Anbieterwechsel, bis heute nicht abgeschlossen
Krise der Chemiebranche: drei Viertel des Umsatzes aus der Chemie, Exportvolumen unter 2019er-Niveau. Struktureller Wandel, nicht nur Konjunkturdelle
Geopolitische Verwerfungen: Irankrieg, Ölpreis-Allzeithoch, Zölle. Auswirkungen auf Chemie und Automobil
Pharma als neues strategisches Vertical zur Diversifizierung
Leschaco 2026 im Überblick: 24 Länder, 3.500 Mitarbeiter, ca. 1 Mrd. Umsatz, 145 Jahre Geschichte
Von der Spedition zum End-to-End-Partner: Investments in Kontraktlogistik, Tankcontainer und Luftfracht
Strategie 2030 auf dem Prüfstand: De-Globalisierung, China-Konkurrenz und drei Jahre Stagnation in Deutschland waren nicht absehbar
Gefahrgutlager Bremen: größte Einzelinvestition der Firmengeschichte. Ein Mehrgenerationenprojekt und Bekenntnis zum Standort
Wachstumszwang trotz Krise: steigende Anforderungen an Compliance, Nachhaltigkeit und IT-Sicherheit erfordern Größe
KI in der Logistik: Riesenchance erkannt, aber bewusst kein Frontrunner. Logistik als "People's Business" wird sich verändern, TMS-Langfristinvestitionen im KI-Zeitalter schwer zu rechtfertigen
Persönlicher Ausblick: das Unternehmen so weiterentwickeln, dass die nächste Generation Freude daran hat
Hilfreiche Links: https://www.leschaco.com/de/start.html
Constantin Conrad auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/constantin-conrad-a98740aa/
Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
Am Rande der BVL Supply Chain CX in Berlin haben Boris Felgendreher, Prof. Christoph Tripp und Prof. Knut Alicke mit einer Gruppe von über 30 Supply Chain und Logistik Verantwortlichen aus 28 Industrie und Handelsunternehmen über folgende Themen diskutiert:
Warum sind Lieferketten trotz fünf Jahren Dauerkrise immer noch so fragil?
Wie bekommt Supply Chain endlich dauerhaft „a seat at the table“ im Top-Management?
Weshalb steht plötzlich Cybersecurity ganz oben auf der Supply-Chain-Agenda?
Wie kann man eine Organisation für Cyberrisiken sensibilisieren – ohne in Paranoia zu kippen?
Was taugt KI heute wirklich in der Supply Chain? Und was ist nur Buzzword-Nebel? KI wird gewaltige Veränderungen bringen, aber nicht über Nacht. Erwartungshaltungen waren überzogen. Viele „KI-Projekte“ sind eigentlich nur bessere statistische Modelle im neuen Gewand. Wirkliche Fortschritte entstehen dort, wo reale Probleme gelöst werden, nicht dort, wo man „KI der KI wegen“ einführt. Vision-Systeme, automatisiertes Picking und Planungsassistenz zeigen erste echte Wirkung.
Wie bringt man KI in die reale Logistik, die nun mal robust und kostensensibel sein muss?
Werden KI-Agenten irgendwann echte „digitale Mitarbeiter“ in Supply Chains?**
Wie verändert sich die Partnerlandschaft im Transport – Make-or-Buy, Multi-Sourcing, langfristige Verträge?
Wie viel geopolitische Neuordnung müssen wir in Lieferketten einpreisen?
Wie wird diese Diskussion in einem Jahr anders aussehen?
Hilfreiche Links:
Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
Prof. Christoph Tripp auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/prof-dr-christoph-tripp-508b37172/
Prof. Knut Alicke auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/knut-alicke/
Erik Wirsing und Boris Felgendreher diskutieren mit einer Gruppe von Supply Chain und Logistik Verantwortlichen aus Industrie und Handel darüber, was bei Innovationen und bei der Digitalisierung von Supply Chains und Logistik schiefläuft und wie man es besser macht.
Unter anderem geht es dabei um folgende Themen:
Was läuft schief bei der Digitalisierung?
Die „Digitalisierungs-Treppe“
Unterschied: Logistikdienstleister vs. Industrieunternehmen
Zusammenarbeit mit Startups:
Stimmen und Praxisbeispiele aus der Community:
Stada: In Ausschreibungen explizite Anforderungen zu AI/Technologie. Dienstleister muss Innovationsroadmap zeigen.
Rittal: Kleine Innovationsabteilung, Zusammenarbeit mit Fraunhofer & jungen, kleinen Beratungen statt großer Häuser.
Pepperl+Fuchs: Aufbau einer eigenen 16–18-köpfigen Digital-/Innovationseinheit für Supply Chain; Fokus auf KI-Tools, Startup-Kooperationen, crossfunktionale Teams.
Merck: Hürden in klassischen Logistikprozessen (z. B. Slot-Management, RFID) bleiben seit Jahren bestehen.
Herausforderungen & interne Politik:
KI als Thema:
Chancen von KI für Nachhaltigkeit:
Umgang mit Ängsten und Jobveränderungen:
Hilfreiche Links:
Erik Wirsing auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/erik-wirsing/
Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
Prof. Knut Alicke (McKinsey) und Boris Felgendreher diskutieren mit einer Gruppe von Supply Chain und Logistik Verantwortlichen aus Industrie und Handel über die Rolle von KI in der Supply Chain und wie stark sie Arbeitsweisen, Talentbedarf und Technologieentscheidungen verändert.
Die Runde diskutiert, warum viele Unternehmen zögern, welche Chancen KI praktisch schon eröffnet und wie sich Organisationen auf eine zunehmend KI-getriebene Logistik vorbereiten können.
Unter anderem geht es dabei um folgende Themen:
• Rückblick: Knuts frühe Arbeit zu KI-Methoden (Constraint Satisfaction) und Abgrenzung alter Algorithmen zu heutiger KI.
• Hype oder Blase? Diskussion, ob KI im Supply-Chain-Kontext überhaupt überhypt ist oder die Branche eher zögerlich agiert.
• Deutsche Zurückhaltung: Risiko, dass “Blasen”-Argumente als Ausrede dienen, um Innovation zu vermeiden.
• Einfluss der CEO-Nutzung: Wenn Top-Management KI aktiv nutzt, entstehen realistischere Erwartungen und echte Pilotprojekte.
• Verbot vs. Befähigung: Firmen, die KI-Tools sperren, behindern Lernen; sinnvoller ist kontrolliertes Experimentieren.
• Arbeitsmarktveränderungen: Einstiegsjobs verschwinden teilweise, KI-Natives werden wichtiger; klassische Karrierepfade verändern sich.
• Schwieriger Einstieg ohne Routinejobs: Wie Nachwuchs trotz wegfallender “Excel-Pflichtjahre” Unternehmensprozesse schnell erlernen kann.
• Beispiel KI-Native: 17-jähriger, der mithilfe von KI ein Videospiel programmiert – als Beleg für den Kompetenzsprung junger Talente.
• Recruiting-Praxis: Einige Unternehmen selektieren bereits nach KI-Offenheit; andere noch kaum.
• Technologiefirmen im Handel: Fall Picnic – radikal eigene Softwareentwicklung; geringe Abhängigkeit von Standardtools.
• Zukunft von Softwareentwicklung: KI als Multiplikator → “8 Milliarden Programmierer”-Gedanke, Fachbereiche programmieren mit.
• Talentproblem in Deutschland: Schwierigkeit, Weltklasse-Entwickler zu finden; Nearshoring/Offshoring als gängige Praxis.
• Strategische Frage: Muss jedes Unternehmen Tech-Expertise inhouse aufbauen oder stärker auf Dienstleister setzen?
• Gefahr der Abhängigkeit: Wer KI-Kompetenz komplett auslagert, kann Dienstleister nicht challengen.
• Debatte über Realismus: Können traditionelle Firmen wirklich attraktiv für KI-Talente werden?
• Praxisbeispiel: Interner Entwickler löst Aufgaben schneller/effizienter als gekaufte Software; zeigt Potenzial kleiner Teams unter KI-Nutzung.
• Wandel der Softwareanbieter: Weniger “Code-Fabrik”, mehr eingebettete Expertise; KI übernimmt Dokumentation, Tests, Compliance.
• Knuts Projekt: Aufbau eines “digitalen Supply-Chain-Avatars”, der Meetings analysiert und Prozessfehler erkennt.
• Szenario: KI beobachtet Demand-Review-Meetings, erkennt Muster (z. B. Forecast-Manipulation) und gibt Feedback.
• Rolle von LLMs: Unterstützung, aber nicht Ersatz für numerische Modelle; Vorsicht wegen Halluzinationen.
• Beispiele aus der Praxis: KI hilft bereits stark bei Excel-Analysen, Ad-hoc-Szenarien, Störungsbehebung.
• Wunsch-Anwendungen: KI-gestützte Prozessanalysen, schnelle Due-Diligence-Bewertungen, automatische Netzwerkanalysen bei Zukäufen.
• Trend zur Entkopplung: Nicht mehr alles auf ein großes ERP zwangsvereinheitlichen; KI als Übersetzungs- und Integrationsschicht.
Hilfreiche Links:
Prof. Knut Alicke auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/knut-alicke/
Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
Auf einer Felgendreher & Friends Supply Chain Community Veranstaltung in Hamburg hat unser Host Boris Felgendreher mit Phillip Ahrend, dem Head of International Logistics bei Tchibo und einer Gruppe von Logistik und Supply Chain Verantwortlichen über die digitale Transformation der internationalen Logistik bei Tchibo diskutiert. Dabei ging es unter anderem um folgende Themen:
Struktur der Tchibo-Logistik: Drei Hauptbereiche – B2B (Filialversorgung), B2C (Onlinehandel) und internationale Logistik (Beschaffung, Import/Export).
Rückblick auf den Start vor 13 Jahren: Viele manuelle Prozesse, Faxe, Papierdokumente, isolierte Systeme, kaum Digitalisierung.
Erste Digitalisierungsversuche: Einführung von E-Mail statt Fax, erste kleine Schritte zur Effizienzsteigerung, Anbindung an die Hamburger Hafenplattform für Transparenz.
Strategische Neuausrichtung (vor ca. 5–6 Jahren): Erkenntnis, dass Insellösungen nicht mehr ausreichen → Entscheidung zur Einführung eines Transport Management Systems (TMS) als Fundament der Logistik.
Auswahl & Implementierung: Unterstützung durch das Fraunhofer-Institut, schrittweise Umsetzung in Teilprojekten, Umstellung auf agilere Projektmethodik statt großer Releases.
Ergebnisse & Fortschritte:
Deutlich mehr Transparenz und Performance in der Lieferkette.
Einführung eines zentralen Datenmodells für Echtzeit-Transparenz (u. a. durch Supply-Chain-Krise beschleunigt).
Automatisierte Datenintegration statt Excel-basierten Reports.
Aktuelle Herausforderungen:
Zoll- und Compliance-Systeme noch nicht vollständig integriert.
Weiterhin manuelle Dokumentenprüfungen.
Ziel: mehr Exception Management und KI-gestützte Dokumentenprüfung.
KI-Projekte: Einsatz von KI zur automatischen Dokumentenprüfung, Zolltarifierung und Verarbeitung unstrukturierter E-Mails/PDFs von Spediteuren.
Zusammenarbeit Logistik–IT: Aufbau eines gemeinsamen Prozess- und IT-Teams, organisatorische Learnings, Notwendigkeit von Ressourcen und offener Kommunikation.
Prozessgestaltung: Diskussion über Standardsoftware vs. individuelle Prozesse; Balance zwischen Anpassung an Systeme und Bewahrung sinnvoller Eigenprozesse.
Fehler & Learnings: Zu große Projektbrocken und starre Pläne führen zu Verzögerungen; agile, kleinere Releases sind effektiver.
Change Management & Mitarbeitereinbindung:
Wichtigkeit offener Kommunikation bei Rückschlägen.
Workshops, Teamtage, Schulungen, Videos zur Einarbeitung.
Mischung aus Skepsis und Akzeptanz im Wandel.
Kooperation mit Dienstleistern: Unterschiedliche Akzeptanz; langfristige Partnerschaften erleichtern Integration ins TMS; hohe Zufriedenheit der Lieferanten laut Umfrage.
Hilfreiche Links:
Phillip Ahrend auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/phillip-ahrend-078a8a248/
Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
Heute begrüßt das Felgendreher & Friends Team Manuel Stellmann, Mitgründer des Online Supermarkts Picnic in Deutschland.
Picnic hat gerade nach eigenen Angaben das leistungsfähigste E-Food-Lager Europas in Deutschland in Betrieb genommen.
Allerhöchste Zeit, um diese Aussage auf den Prüfstand zu stellen und mit Manuel über Next-Level Warehouse Automation zu diskutieren.
Unter anderem geht es dabei um folgende Themen:
Rückblick auf Picnics Markteintritt: Start 2015 in NL, 2017/2018 Pilot in NRW, ab 2021/22 Expansion nach ganz Deutschland.
Picnics App-only-Konzept und die Positionierung als Tech-First-Company.
Entwicklung der Logistikstruktur: zentrale Lager + Last-Mile-Hubs, eigene Infrastruktur, frühe manuelle Prozesse → erste Automatisierungsschritte.
Das neue vollautomatisierte Lager in Oberhausen (Juni 2025), Bauzeit ca. 2,5 Jahre, neues Microservices-Software-Stack.
Auswahl des Systemintegrators (TGW) und Eigenentwicklung des Warehouse Management Systems.
Die Vorteile, Herausforderungen und Optimierungspotenziale eigener Softwarelösungen.
Picnics drei Lagertypen: manuell, hybrid, vollautomatisiert.
Die strategische Rolle kleiner, hochqualifizierter Entwicklerteams (4–8 Personen pro Produkt, ca. 300–400 Entwickler gesamt).
Die Hardware im Lager: Shuttle-System, automatisiertes Palettenlager, drei Temperaturzonen.
Die Entwicklung eigener Last-Mile-Fahrzeuge (schmal, seitlich entladbar, One-Touch-Belieferung, Temperaturzonen in Totes).
Das Handling von Rückführungen (Leergut, Batterien, Pfandflaschen).
Reichweite und Weiterentwicklung der E-Fahrzeuge, Rolle von Automatisierung auf der letzten Meile.
Eigenentwicklung der Touren- und Routenoptimierung (besser als gekaufte Lösung).
Die Positionierung von Picnic als Tech-Unternehmen zur Talentgewinnung.
Die Rolle der EDEKA als strategischer Partner mit hoher Einkaufsmacht.
Manuels Einschätzung zu neuen Wettbewerbern wie Temu: Food-Bereich mit Ultrafrische bleibt durch lokale Logistik geschützt.
Zukunftsausblick Warehouse Automation: Fokus auf Software-Innovation, Ersetzung der Hand-Auge-Koordination durch Robotik und KI.
Erwartete Zunahme der Vollautomatisierung aufgrund des Arbeitskräftemangels.
und vieles mehr
Hilfreiche Links:
Picnic: https://picnic.app/de/
Manuel Stellmann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/manuel-stellmann-a70264136/
Prof. Christoph Tripp auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/prof-dr-christoph-tripp-508b37172/
Erik Wirsing auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/erik-wirsing/
Knut Alicke auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/knut-alicke/
Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
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